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  1. Avatar von Misirlu
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    AW: Er will in eine andere Stadt - ohne mich

    Zitat Zitat von uschiuschi Beitrag anzeigen
    Zum Thema Altersunterschied gibt es einen Strang hier im Forum "Er wird zu alt für mich".....liebe LaMoNa
    vielleicht liest du mal quer
    Ein guter Ratschlag - daran dachte ich auch schon.
    Toleranz ist der Verdacht, dass der andere recht haben könnte.
    Kurt Tucholsky


  2. Registriert seit
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    AW: Er will in eine andere Stadt - ohne mich

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Er hat mir oft genug gesagt, wenn ich das "klassische Familienmodell" anstrebe mit Reihenhaus, Hochzeit mit Kutsche und drei Kindern, ist er vielleicht nicht der richtige Mann, denn das sieht er nicht für sich.
    .
    Was für ein Modell stellt er sich denn für euch vor?

  3. Avatar von Misirlu
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    AW: Er will in eine andere Stadt - ohne mich

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Nochmal: ihm wurde der Job angeboten. Er hat sich keinen gesucht. Du tust so, als hätte er das Ganze forciert, was er nicht hat. Das Ganze wäre kein Thema gewesen, hätte er nicht aus heiterem Himmel dieses Jobangebot bekommen..
    Ich kriege auch jeden Tag Jobangebote. Deshalb gebe ich meinen, mit dem ich zufrieden bin, und der mir ein Zusammenleben mit meinem Mann ermöglicht, aber nicht auf.

    Mit 50 einen festen Job für einen einjährigen Projektvertrag aufzugeben, hat schon was spezielles.
    Toleranz ist der Verdacht, dass der andere recht haben könnte.
    Kurt Tucholsky


  4. Registriert seit
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    AW: Er will in eine andere Stadt - ohne mich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    LaMoNa, warum ruderst du jetzt so zurück?
    Du hast doch selbst gesagt, dass du Opfer gebracht hast. Fühlst also, dass die Bilanz zu deinen Gunsten unausgewogen ist?
    Er hat sich, laut deinem EP, schon dafür entschieden, zu gehen.
    Was können wir dir jetzt noch sagen?
    Ich rudere nicht zurück, meine Meinung ist noch dieselbe, aber mein Freund wird hier etwas krass in eine Ecke gedrängt, die ich so nicht stehen lassen will. So nach dem Motto unsere Beziehung würde auf einer Lüge basieren oder ich bin ihm nur genehm, solange keine Familienplanung im Raum steht. Und er würde die Flucht vor mir und einem Leben mit mir ergreifen
    Das finde ich unfair. Da entsteht ein falscher Eindruck von ihm.
    Mir ist klar, dass er nicht der bodenständigste Typ ist. Aber bisher hat er noch nie derartiges von mir ... verlangt ist das falsche Wort... sowas war einfach noch nie Thema.

    Ich habe im EP geschrieben, dass es sich für mich so ANFÜHLT, als hätte er sich schon entschieden, weil ich ihn kenne. Ich weiß, er möchte es tief in seinem Herzen machen. Natürlich bin ich aber durchaus ein Faktor wieso er zögert. Wäre das nicht so und er hätte mich quasi vor vollendete Tatsachen gestellt, dann könnte ich die teilweisen Antworten hier verstehen.

    Und ja, ich fände es immer noch besser wenn er nicht geht. Aber einige Pots hier haben mich auch zum Nachdenken gebracht. Und auch in die andere Richtung. Ob eine Trennung dann doch das richtige wäre. Aber dann denke ich mir wieder: ist dann alles, was in den letzten 10 Jahren war, hinfällig? Wegen so einer Sache?


  5. Registriert seit
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    AW: Er will in eine andere Stadt - ohne mich

    Zitat Zitat von Misirlu Beitrag anzeigen
    Mit 50 einen festen Job für einen einjährigen Projektvertrag aufzugeben, hat schon was spezielles.
    Das hat auch mich am meisten gewundert an der Geschichte.


  6. Registriert seit
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    AW: Er will in eine andere Stadt - ohne mich

    Zitat Zitat von vloubout Beitrag anzeigen
    Was für ein Modell stellt er sich denn für euch vor?
    Muss man sich denn immer in ein Modell pressen lassen? Kann man nicht einfach so leben, wie es sich für uns in dem Moment gut anfühlt? Und bisher ist das noch nie grob abgewichen.
    Wir lassen es einfach auf uns zukommen. Ist das so ungewöhnlich?

  7. Avatar von Mambi
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    AW: Er will in eine andere Stadt - ohne mich

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Muss man sich denn immer in ein Modell pressen lassen? Kann man nicht einfach so leben, wie es sich für uns in dem Moment gut anfühlt? Und bisher ist das noch nie grob abgewichen.
    Wir lassen es einfach auf uns zukommen. Ist das so ungewöhnlich?
    Du bist aber nicht zufrieden und es fühlt sich für Dich gerade gar nicht gut an.
    Es weicht akut gerade ziemlich ab,was Du und was er will.
    Du hast aus diesem Grund hier einen Thread erstellt.

  8. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Er will in eine andere Stadt - ohne mich

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Muss man sich denn immer in ein Modell pressen lassen? Kann man nicht einfach so leben, wie es sich für uns in dem Moment gut anfühlt? Und bisher ist das noch nie grob abgewichen.
    Wir lassen es einfach auf uns zukommen. Ist das so ungewöhnlich?
    Man kann nicht keine Entscheidungen treffen.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  9. Registriert seit
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    AW: Er will in eine andere Stadt - ohne mich

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Muss man sich denn immer in ein Modell pressen lassen? Kann man nicht einfach so leben, wie es sich für uns in dem Moment gut anfühlt? Und bisher ist das noch nie grob abgewichen.
    Wir lassen es einfach auf uns zukommen. Ist das so ungewöhnlich?
    Wie dein Freund lebt, ist nicht so ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist es, dass er es mit dir tut, wo du sehr sicherheitsorientiert und heimatverbunden bist. Ich finde, du lässt dich von ihm schon ein vor dir nicht bevorzugtes Modell pressen und machst keineswegs den Eindruck , als ob du lebst, wie es sich im Moment gut anfühlt.


  10. Registriert seit
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    AW: Er will in eine andere Stadt - ohne mich

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Für mich ist das ein Schock. Durch die kurzfristige Anfrage habe ich keine Chance, mitzugehen oder es auch nur in Erwägung zu ziehen.
    Mein Job macht mir Spaß, und ich möchte ihn nicht aufgeben. Außerdem haben wir eine tolle Wohnung hier, die ich ebenfalls nicht aufgeben möchte.
    Ich war zufrieden wie unser Leben zuletzt war. Und ich dachte er endlich auch.

    Für mich ist die Aussicht auf eine einjährige Fernbeziehung ein Rückschritt. Hochzeit und Familienplanung liegen dadurch wiedermal auf Eis. Für mich ergeben sich nur Nachteile. Vom finanziellen Aufwand, wenn man sich wenigstens alle zwei Wochen sehen will, ganz zu schweigen (buche ich die Flüge z.B. drei Wochen im Voraus, zahle ich mind. 400 Euro. Zug ist ähnlich.)
    Von mir abgesehen: Er müsste seinen neuen tollen Job aufgeben mit einem Chef, der ihm eine faire Chance gegeben hat und den er sehr enttäuschen würde. Alles, was er sich letztes Jahr aufgebaut hat, wäre wieder passe. Wegen einem Jahr. Ohne zu wissen, wie es danach weitergeht.
    Ich bin sehr traurig, denn ich spüre, dass er sich bereits dafür entschieden hat, auch wenn er sagt, er schwankt noch. Ich gönne ihm eine berufliche Herausforderung. Für mich springt dabei allerdings gar nichts raus. Ich habe die letzten Jahre krass zurückgesteckt, mein Freund ist außerdem jahrelang jeden zweiten Sommer wochenlang beruflich unterwegs gewesen. Er hat immer die tollen Sachen erlebt, war im Ausland.
    Ich war zuhause. Ich habe ihn immer sehr vermisst. Ein Jahr ist für mich unvorstellbar, zumindest in der jetzigen Situation.

    Ich weiß nun nicht, wie ich damit umgehen soll. Für ihn ist das ein Abenteuer und er sieht in meiner Ablehnung mangelnde Flexibilität. Manchmal müsse man Chancen auch spontan ergreifen, sagt er. Das schockt mich. Es ist auch mein Leben. Ich weiß nicht, was ich tun soll, wenn er sich gegen meinen Willen dafür entscheidet. Außerdem höre ich Tendenzen, dass er sogar vorhätte, nicht nur für ein Jahr, sondern längerfristig dort zu leben, wenn sich nach dem Jahr eine Perspektive für ihn eröffnet. Letztlich stände ich dann vor der Wahl: mich zum Umziehen zwingen lassen, um ihn nicht zu verlieren, oder wohl das Ende der Beziehung in Kauf nehmen. Das ist zumindest meine größte Angst.

    .
    Nein, man muss sich nicht in ein "Modell pressen lassen". Aber das oben beschriebene ist wohl wahrhaftig keine Situation, die man unter "leben, wie es einem gerade gefällt" einordnen kann. Und "alles auf sich zukommen lassen".

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