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  1. Registriert seit
    08.01.2014
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    10.279

    AW: Trennung aus Vernunftsgründen?

    Zitat Zitat von Azilal Beitrag anzeigen

    Sich dann in sieben Jahren mit drei Kindern sagen, hätte ich doch nicht meiner hormonellen Verblendung nachgegeben, wird wesentlich hässlicher...

    An diese Entwicklung, die bei einer 22-jährigen offenbar so geschehen wird, hatte ich gar nicht gedacht.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.


  2. Registriert seit
    04.01.2019
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    770

    AW: Trennung aus Vernunftsgründen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er war für mich da, als mein Leben kopf stand und hat mich aufgefangen und so habe ich mich in ihn verliebt. Ich hatte das Gefühl, nach all dem Trubel endlich angekommen und geborgen zu sein. Es war von Anfang an eine unglaubliche Vertrauensbasis zwischen uns.
    Wenn man in einer emotionalen Ausnahmesituation aufgefangen wird von jemanden, fühlt man oft Dankbarkeit - das ist ein Gefühl, das sich leicht mit anderen Gefühlen vermischt oder hinter anderen Gefühlen maskiert. Ich lese dich - vor allem auch hier:
    Und ich habe Angst, dass er irgendetwas unüberlegtes tut. Er ist sehr emotional/sensibel (nicht aggressiv oder so).
    eher so, dass du das Gefühl hast, ihm deine Liebe zu schulden. Er hat etwas für dich getan, du hast es anfangs mit Verliebtheit ausgeglichen - jetzt ist der Abstand da und du siehst, dass die Verliebtheit für einen Alltag nicht ausreicht.

    Die Vernunft sagt: trennen. Dein Gefühl sagt: Das Konto ist noch nicht ausgeglichen, ich schulde ihm noch Dankbarkeit, und die einzige Währung, die er akzeptiert, ist Liebe. Du schriebst in einem deiner ersten Beiträge:
    Als ich zu anfangs kein romantisches Interesse an ihm hatte, hat ihn das wochenlang in einen extremen Liebeskummer gezogen.
    Wenn er etwas Unüberlegtes tun sollte, dann ist das nicht in deiner Verantwortung. Er ist erwachsen, er ist ein ganzes Stück älter als du, du bist nicht verantwortlich dafür, dass er lange ohne Beziehung war. Und du bist nicht verpflichtet, aus Dankbarkeit oder aus Angst, an seinem Liebeskummer oder an seinen möglicherweise unüberlegten Handlungen schuld zu sein, bei ihm zu bleiben.


  3. Registriert seit
    22.02.2015
    Beiträge
    908

    AW: Trennung aus Vernunftsgründen?

    Wenn du angst hast, er könne sich etwas antun, wenn du dich trennst, dann tu das nicht wenn er bei dir ist. Fahr ggf zu ihm. Oder sorg dafür, dass er freunde/familie greifbar hat, wenn du ihm das schreibst. Lass nicht zu, dass er 500 km alleine reisen muss wenn er psychisch labil ist.

  4. Inaktiver User

    AW: Trennung aus Vernunftsgründen?

    Vielen lieben Dank für die weiteren Beiträge.

    Ich hab mich jetzt entschlossen, ihm beim nächsten Treffen meine momentane Unzufriedenheit und meine Zweifel mitzuteilen und ihn irgendwie auf eine Trennung vorzubereiten. Ich will nämlich auch nicht, dass er später psychisch labil alleine da steht. Das Problem ist, dass er dann ja wohl sehr schnell die Marschroute erkennen wird und es aufs Gleiche hinauslaufen wird. Aber ich kann ja schlecht ohne Vorwarnung eines Tages am Telefon Schluss machen. Extrem schwierige Situation. Er freut sich nach wie vor extrem auf Tag X und ich versuche, meine Schuldgefühle zu unterdrücken..


  5. Registriert seit
    05.09.2016
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    AW: Trennung aus Vernunftsgründen?

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    An diese Entwicklung, die bei einer 22-jährigen offenbar so geschehen wird, hatte ich gar nicht gedacht.
    Bei einer strenggläubigen 22jährigen ist das nicht so abwegig...


  6. Registriert seit
    21.02.2019
    Beiträge
    405

    AW: Trennung aus Vernunftsgründen?

    Ja aber wenn er schon merkt "sie will mich auf die Trennung vorbereiten" wird das ganze Gespräch vielleicht eh schon in einer Trennung münden, weil er sich das ja dann schon denken kann und sich vielleicht nicht hinhalten lassen möchte.

    Aus der Rolle der Verlassenen kann ich sagen: Du hilfst ihm am meisten, wenn Du ihm einfach klipp und klar Deine Entscheidung mitteilst und ihm auf gar keinen Fall aus Mitleid nochmal falsche Hoffnungen machst.
    Und wenn es ihm dann wirklich richtig mies gehen sollte, bist Du nicht die Person, die ihn trösten kann! Er braucht danach Abstand von Dir. Am besten sogar Kontaktsperre, und ich hoffe, dass Du ihn dann nicht aus lauter Mitleid und schlechtem Gewissen ständig schreibst und fragst wie es ihm geht.

    Wünsche Dir alles Gute dafür und denke es wird Dir nach der Trennung auch besser gehen :)

  7. Inaktiver User

    AW: Trennung aus Vernunftsgründen?

    Er kam jetzt heute morgen hier an und wir haben den ganzen Tag zusammen verbracht. Ich hab ihn vom Hbf abgeholt. Er freute sich wie irre, mich zu sehen, merkte aber schon, dass was mit mir nicht stimmt. Ich konnte ihm noch nichts sagen. Es macht mich so fertig. Er schenkte mir rote Rosen. Ist so zärtlich und liebevoll zu mir und versucht mich aufzumuntern. Zeigt mir seine Liebe in jedem Moment. Ich habe ja viel Stress im Job. Dabei ertrag ich heute seine Nähe einfach nicht. Ich weiß nicht, wie ich das Wochenende überleben soll. Ich kann schlecht plötzlich Schluss machen und ihn so sich selbst und der langen Heimreise überlassen..
    Ich geh gerade echt dran zugrunde, hab ich das Gefühl.. Woher kommt das so von jetzt auf gleich? Ich hätte weinen können vor Verzweiflung in seinen Armen..


  8. Registriert seit
    27.12.2015
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    824

    AW: Trennung aus Vernunftsgründen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er kam jetzt heute morgen hier an und wir haben den ganzen Tag zusammen verbracht. Ich hab ihn vom Hbf abgeholt. Er freute sich wie irre, mich zu sehen, merkte aber schon, dass was mit mir nicht stimmt. Ich konnte ihm noch nichts sagen. Es macht mich so fertig. Er schenkte mir rote Rosen. Ist so zärtlich und liebevoll zu mir und versucht mich aufzumuntern. Zeigt mir seine Liebe in jedem Moment. Ich habe ja viel Stress im Job. Dabei ertrag ich heute seine Nähe einfach nicht. Ich weiß nicht, wie ich das Wochenende überleben soll. Ich kann schlecht plötzlich Schluss machen und ihn so sich selbst und der langen Heimreise überlassen..
    Ich geh gerade echt dran zugrunde, hab ich das Gefühl.. Woher kommt das so von jetzt auf gleich? Ich hätte weinen können vor Verzweiflung in seinen Armen..
    JAA, er freut sich und JAA, er ist für Dich da....aber Du liebst ihn einfach nicht (oder nicht so...oder nicht genug...oder anders)...Deine Gefühle sind genauso wichtig wie seine.

    Die allermeisten Trennungen tun weh...häufig einem mehr als dem anderen Partner.

    Trau Dich! Wenn nicht dieses Mal, dann ein andermal.

  9. Avatar von animosa
    Registriert seit
    26.11.2011
    Beiträge
    7.013

    AW: Trennung aus Vernunftsgründen?

    Sag ihm doch bitte, dass du unbedingt mit ihm reden möchtest.

    Nehmt euch einen Zeitpunkt dafür vor. Und dann sagst du ihm, dass ihr einfach zu unterschiedliche Weltanschauungen habt. Und all das, was du dazu noch sagen musst. Das kann man verstehen. Das wird er verstehen müssen. Das ist kein unüberwindbares Hindernis. Im Gegenteil.

  10. Moderation Avatar von skirbifax
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    63.949

    AW: Trennung aus Vernunftsgründen?

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Und dann sagst du ihm, dass ihr einfach zu unterschiedliche Weltanschauungen habt. Und all das, was du dazu noch sagen musst. Das kann man verstehen. Das wird er verstehen müssen. Das ist kein unüberwindbares Hindernis. Im Gegenteil.
    Um unterschiedliche (Welt)anschauungen zu überwinden bzw. Brücken zu bauen müssen beide daran beteiligt sein. Georgina sagt aber, es sei unüberwindlich; ich verstehe es so, dass sie keine Brücken bauen möchte. Das ist ihr gutes Recht. Das muss allerdings niemand verstehen - er muss es akzeptieren. Ihn weiterhin hinzuhalten, ihn in Ungewissheit zu halten obwohl er ganz genau merkt, dass etwas im Busch ist, ist nicht fair.

    Georgina, die Suppe hast du dir eingebrockt. Damit und mit deinem unguten Gefühl musst du jetzt leben. Denn egal was du tust, ob du jetzt mit ihm sprichst oder später - die Folgen für dich sind gleich.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern


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