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  1. Registriert seit
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    AW: Arbeitslosigkeit belastet Beziehung

    Zitat Zitat von Cellentani Beitrag anzeigen
    Natürlich hängt die Liebe auch von der Einstellung und dem Verhalten des Partners ab. Und die Geschichte mit dem Auto finde ich auch daneben. Ich habe nur den Eindruck, dass das Thema Job/Auto nicht die Hauptprobleme sind. Sondern vielmehr die allgemeine Unzufriedenheit mit dem Partner. Man kann eben nicht jeden lieben. Aber da sollte man dann auch ehrlich zu sich selber sein.

    Fuchsia: Wenn dein Partner einen langfristigen Job hätte ... wäre die Beziehung dann für dich perfekt?
    Ich habe die Erfahrung gemacht, die Einstellung und der Umgang mit Geld sagen sehr viel über einen Menschen aus.

    Es geht nicht darum, viel zu verdienen oder viel zu haben. Es geht vielmehr darum, es verantwortungsvoll einzusetzen und nicht auf Kosten Anderer zu leben. Finanziell wie emotional.


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    AW: Arbeitslosigkeit belastet Beziehung

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ich habe die Erfahrung gemacht, die Einstellung und der Umgang mit Geld sagen sehr viel über einen Menschen aus.

    Es geht nicht darum, viel zu verdienen oder viel zu haben. Es geht vielmehr darum, es verantwortungsvoll einzusetzen und nicht auf Kosten Anderer zu leben. Finanziell wie emotional.
    Genauso seh och das auch.
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können


  3. Registriert seit
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    AW: Arbeitslosigkeit belastet Beziehung

    Hallo an alle,
    danke an alle für eure Antworten und entschuldigt, dass ich mich jetzt erst wieder melde!

    Vielleicht ist die Jobsache wirklich nachrangig?
    Ihr habt recht: wäre ich aus tiefstem Herzen von der Liebe überzeugt, wäre es mir egal(er).

    Leider bin ich mir noch nicht wirklich klarer, was ich möchte.
    Es fällt mir auch sehr schwer, das kognitiv alles zu erfassen.
    Vielleicht bin ich einfach zu blöd dafür?!
    Meine Gedanken fliegen nur so herum und ich tue mich schwer, mich zu fokussieren. Ist aber ein generelles Problem von mir.
    Das machts halt nun nicht leichter.

    Wir hatten wieder einen kleinen Disput und er meinte, ich sei egoistisch, alles drehe sich um mich.
    Er hat kritisiert, dass wir uns nicht wie andere Paare nahe sind, berühren, etc.
    Das stimmt alles. Wenn man mal überlegt, dass wir noch keine lange Beziehung führen.

    Auch wenn ich im ersten Moment von seinen Aussagen verletzt bin - ich reflektiere dies und er hat recht:
    Ich bin wirklich oft kalt und kritisiere ihn oft. Er muss meine ständig schwankenden Launen ertragen.
    Er stattdessen, ist mir ggü. meist sehr wohlwollend, auch wenn das nicht immer so war und ich mich oft von ihm belehrt gefühlt habe.

    Aber er hat sich total zum Positiven verändert und die von mir als 'unfair' und anstrengend empfundenen Dinge geändert.

    Die Sache mit dem Auto: das ist für mich nur ein Punkt von vielen und nicht ein ausschlaggebendes Argument, weshalb ich zweifle.

    Ich weiß nicht, warum ich oft so schnippisch und kühl ihm ggü bin?
    Weil ich nicht genug Gefühle habe?

    Ich möchte ihm nicht weh tun und weiß aber eigentlich, dass ich gerade uns beiden irgendwo verletze:
    Weil ich zweifle, bin ich oft gleichgültig ggü. ihm und hasse mich zugleich selbst für diese Art...

    Wie finde ich raus, was ich will?

    Wenn ich an Trennung denke, dann empfinde ich Mitleid ihm ggü.
    Er liebt mich sehr!
    Ein bisschen Trauer.... Unsere gemeinsamen Freunde, Familie zu verlieren...
    (Aber die Freunde müssen ja nicht den Alltag mit ihm bzw. mir als Partnerin leben).
    Dass er zu stark leidet.
    Enttäuschung, dass es (vielleicht) wieder nicht geklappt hat.
    Ich die Böse bin, wie bei allen meinen Trennungen.
    Angst, niemanden mehr zu 'finden', mit dem doch auch vieles gut harmoniert (es ist ja nicht alles schlecht!)
    Angst, dass mich unsere Freunde für meine Art verurteilen.
    Angst vor dem Alleinsein.
    Angst, ihm hier ständig über den Weg zu laufen.
    Sind in ner ähnlichen kulturellen Szene unterwegs.
    Dass er blöde Dinge über mich erzählt. Er schiebt zunächst die Schuld gerne nur einer Person zu, bis er reflektiert, was auch seine Anteile sind.

    Ich habe mich durch diese Beziehung sehr weiterentwickelt, habe viel von ihm gelernt.
    Er hat, wenn man es so sieht, durchaus viel Energie in mich gesteckt. Umso unfairer ist es nun, wie ich zu ihm bin.

    Ich habe Angst, egal, vor welcher Entscheidung :(


  4. Registriert seit
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    AW: Arbeitslosigkeit belastet Beziehung

    Zitat Zitat von Fuchsia77 Beitrag anzeigen

    Das stimmt alles. Wenn man mal überlegt, dass wir noch keine lange Beziehung führen.

    Ich bin wirklich oft kalt und kritisiere ihn oft. Er muss meine ständig schwankenden Launen ertragen.

    Umso unfairer ist es nun, wie ich zu ihm bin.
    Wenn Du ihm was Gutes tun willst, dann ziehe die Trennung durch, das wird für ihn langfristig gesehen tatsächlich die beste Entscheidung sein.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

  5. Avatar von LillyTown
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    AW: Arbeitslosigkeit belastet Beziehung

    @#53
    Klingt nicht nach echter, tiefer Liebe.
    Einige dieser Überlegungen kommen mir bekannt vor, allerdings in einer anderen Phase und unter anderen Umständen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich den betreffenden Mann nicht geliebt habe. Und eigentlich war mir das schon lange Zeit klar, nur wollte ich es zunächst nicht eingestehen.
    Kennst Du Dir diesen Gedanke tief drinnen?


  6. Registriert seit
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    AW: Arbeitslosigkeit belastet Beziehung

    Zitat Zitat von LillyTown Beitrag anzeigen
    Einige dieser Überlegungen kommen mir bekannt vor, allerdings in einer anderen Phase und unter anderen Umständen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich den betreffenden Mann nicht geliebt habe
    Ja, kenne ich auch aus meiner ersten Ehe. Da ging es dann auch um viele andere Dinge, die ich in einem vorherigen Post als "Nebenschauplätze" bezeichnet habe. Fazit war letztlich: die Liebe fehlte bzw. war verloren gegangen.

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Wenn Du ihm was Gutes tun willst, dann ziehe die Trennung durch, das wird für ihn langfristig gesehen tatsächlich die beste Entscheidung sein.
    Dem stimme ich zu. Es ist schwer, natürlich. Und deine Überlegungen aus #53 kann ich absolut verstehen. Zukunft ist immer ungewiss. Aber ihr beide habt nur das eine Leben. Verschwende es nicht.

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