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  1. Registriert seit
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    AW: Trennung weil die innere Uhr tickt?

    Ja, finde ich schon.

    Eine Trennung, weil man in einem wichtigen Punkt nicht konform geht, ist schmerzhaft, aber wenigstens ehrlich.

    Die Ansage „ich lass mich von einem anderen schwängern (wenn du es nicht tust)“ ist emotionale Erpressung.

    Dann bleibt auch nur die Wahl zwischen Pest und Cholera- gehen oder die Kröte schlucken und bleiben.

    Ich möchte keinen Partner, der so mit mir umspringt. Ich würde gehen.


  2. Registriert seit
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    AW: Trennung weil die innere Uhr tickt?

    Das wäre keine Erpressung gewesen, sondern eine Information. Sie hätte ihn ja nicht als Vater eingefordert. Sie wollte Kinder. Lieber natürlich mit, aber auch ohne ihn. Das finde ich konsequent. Seine Wünsche nicht von Anderen abhängig zu machen und dann unglücklich zu sein.
    Männer, die keine eigenen Kinder wollen, haben doch auch manchmal Freundinnen, die Mütter sind.


  3. Registriert seit
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    AW: Trennung weil die innere Uhr tickt?

    „Ach übrigens, ich lass mich demnächst von einem anderen schwängern. Du willst es ja nicht und Kinder willst du auch nicht. Aber ich will ganz gern mit dir zusammen bleiben, ist ja sonst schön so.“

    Nun ja...
    Ich kann mich Jaws nur anschließen.


  4. Registriert seit
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    AW: Trennung weil die innere Uhr tickt?

    Nein. " Ich trenne mich jetzt von Dir, denn Du willst ja keine Kinder und mit mir zusammenziehen willst du auch nicht. Sehr schade, aber na ja. So isses halt. Macht's gut.
    Das nenne ich eine Erpressung. :))

  5. Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Trennung weil die innere Uhr tickt?

    Das große Problem ist doch, dass es in der Frage Kind ja/nein keinen Kompromiss gibt. Entweder man bekommt (als Paar) ein Kind oder eben nicht. Derjenige, der "unterlegen" ist, wird jeden Stichtag, jede Grenze als Erpressung empfinden. Denn ich meine, dass die Äußerung "jetzt nicht, später" häufig nur Aufschieberitis ist. Man möchte sich jetzt entweder mit dem Gedanken nicht auseinandersetzen oder aber man(n) hat Angst vor der Konsequenz, wenn man ehrlich sagt, dass man nicht will. Also verschiebt man so lange, bis sich das Problem durch Liegenlassen erledigt hat.

    Insofern ist es nur konsequent und auch folgerichtig, wenn eine Frau klar sagt, dass sie einen so starken Kinderwunsch hat, dass sie ihn auch notfalls mit einem anderen Mann umsetzen wird.

    jaws, ich stimme dir grundsätzlich ja zu. Allerdings habe ich zwei Kinder mit einem Mann bekommen, der als Partner gänzlich ungeeignet war und als Vater war er nun auch nicht die Idealbesetzung - euphemistisch ausgedrückt. Insofern gibt es Fehlentscheidungen in die eine und in die andere Richtung. Wenn man sich irgendwann bewusst ist, dass man mal so gründlich daneben gelegen hat, muss man gucken, wie man den Karren wieder halbwegs auf einen guten Weg bringt. Weiß man von Anfang an, dass man alleine ist, dass man allein verantwortlich ist, hat man im meinen Augen schon einen Riesenvorteil, weil man eben nicht enttäuscht wird, mit seiner Enttäuschung und Ernüchterung nicht erst einmal klar kommen muss und dann einen neuen Weg finden muss.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern


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  6. Registriert seit
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    AW: Trennung weil die innere Uhr tickt?

    Ich bin bei meinem (heutigen) Mann geblieben, obwohl ich mit Mitte 30 einen Kinderwunsch hatte und er nicht. Es gibt aber zwei Unterschiede zu Dir. Mein Kinderwunsch war eher mittelmäßig ausgeprägt, er war tatsächlich sogar der erste Mann bei dem ich es mir überhaupt gewünscht habe. Und außerdem war sein Nein definitiv, so dass ich mich nicht in Hoffnungen verlieren konnte. Heute, mit fast 50, bereue ich es nicht und habe meinen Frieden gefunden.

    Wenn man aber einen wirklich starken Kinderwunsch hat, ist das glaube ich nicht die richtige Entscheidung. Bei Dir vor allem, weil die Beziehung ja ohnehin noch nicht so gefestigt ist und möglicherweise in den nächsten Jahren in die Brüche geht. Darauf eine solche Lebensentscheidung aufzubauen, puh! Das ist nicht leicht für dich. Ich wünsche dir alles gute dafür!


  7. Registriert seit
    12.12.2010
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    5.625

    AW: Trennung weil die innere Uhr tickt?

    Ich hatte immer einen starken Kinderwunsch, bin aber immer zu lange bei Männern geblieben, die noch keinen hatten oder nie einen haben werden.

    Auch die Masche mit dem "ich verhüte nicht mehr" ging bei mir nicht weil ich trotzdem nicht schwanger wurde. Ich hätte es mehr als Projekt angehen sollen und mit 35 wie die TE rausfinden sollen, warum das nicht ging.

    Aber, es ist zu spät und das tut mir oft leid. Ich helfe jetzt in einem Heim für obdachlose Schwangere und das ist ganz lustig, da kann ich meine mütterlichen Gefühle ausleben. Dabei merke ich, dass die jungen Frauen das fast mehr brauchen als die Babies. Auch gut, bin eh im Grossmutter-Alter.

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