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  1. Registriert seit
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    WhatsApp-Generationenfrage?

    Ich habe mich für dieses Unterforum entschieden, weil es bei meinen, rein philosophischen Fragen im übrigen, um Themen im Bereich von Beziehungen geht. Ich hoffe, das ist passend.

    Ich lese immer wieder hier oder im Kennenlernforum, dass der/die OdB weniger schreibt, oder bei WhatsApp oder Facebook dies oder jenes getan hat. Und viele antworten dann: "das muss nichts heißen, ich nutze das auch nicht, man muss doch nicht immer schreiben, etc pp"

    Und oft denke ich dann, hey, das ist einfach ne Frage des Alters, der Generation, und kann nicht übertragen werden.
    Junge Menschen heute leben immer mehr in einem sozialen Gefüge, zu dem soziale Medien dazu gehören. Wenn jetzt ältere Personen, bei denen das nicht so ist, Situationen bewerten, ist das doch aus dem Blickwinkel der neuen Verhältnisse zu betrachten. Jemand ü35/40/50 antwortet vielleicht generell nicht oft, telefoniert und trifft sich lieber, bei jemandem u25/30 kann ein wenig-melden etwas komplett anderes bedeuten. Versteht ihr, was ich meine? (ich hab das Gefühl, ich drück mich grad furchtbar kompliziert aus)

    Wie seht ihr das?

  2. Inaktiver User

    AW: WhatsApp-Generationenfrage?

    Kommt doch drauf an was frau will oder mann - ewig rumschreiben oder Treffen und kennenlernen und was draus machen.

    Geht beides - rumschreiben macht aber nicht so viel Spaß wie rummachen


  3. Registriert seit
    15.03.2017
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    944

    AW: WhatsApp-Generationenfrage?

    Zitat Zitat von jubidu Beitrag anzeigen
    Versteht ihr, was ich meine? (ich hab das Gefühl, ich drück mich grad furchtbar kompliziert aus)

    Wie seht ihr das?
    Hoffe ich habe verstanden, was du meinst
    Wie ich das inzwischen sehe? Aus meinen Beobachtungen heraus, macht es keinen großen Unterschied mehr, ob jemand mit U20 oder Ü50 WhatsApp nutzt. Es kommt auf die Umstände und die Personen an.
    Selber bin ich mit Ü40 auch eine Generation, die ohne Handy, Internet usw. aufgewachsen ist, da war telefonieren noch richtig teuer und umständlich
    Demnach war es etwas besonderes, wenn einen ein Typ, den frau gut fand, zu Hause angerufen hat....erstens weil es mutig war, könnte ja der Vater/die Mutter ran gehen, zweitens weil wir es noch keine "Handy koi Schnur" Telefon gab und man somit nie ungestört reden konnte.

    Heute haben die Leute alle Hemmungen fallen gelassen und diskutierten an jedem Ort, z.B. in der Straßenbahn, lautstark ihre Beziehungsprobleme durch. Damit auch ja jeder mithören oder in Facebook mitlesen kann. Wenn ich tagsüber am Arbeiten bin, antworte ich auch nicht sofort und warte auf die Pause oder den Feierabend. Erlebe es aber bei meinen U30 Kollegen, dass dies schon auch zwischendurch zum Handy greifen (aber da auch nicht alle und teilweise auch Ü40 Kollegen).

    Trotzdem sehe ich morgens in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit, jede Altersgruppe mit dem Smartphone in der Hand. Mein Freund mit Ü50 hat sich lange auch gegen WhatsApp gewehrt, angeblich weil es ihm zu lästig sei, ständig unter Druck zu stehen, auf Nachrichten sofort antworten zu müssen. Inzwischen nutzt er es auch eifrig, aber eher wie die junge Generation um kurze Mitteilungen zu versenden.

    Glaube auch U30 Menschen treffen sich für ausführliche Gespräche gerne noch persönlich/telefonisch.


  4. Registriert seit
    20.10.2018
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    45

    AW: WhatsApp-Generationenfrage?

    Ich denke schon, dass die Nutzung von WA über die verschiedenen "Generationen" unterschiedliche Bedeutung hat.

    Ich habe einige Freunde, mit denen schreibe ich täglich mehrfach über Whats App und trotzdem treffen wir uns 1-2 die Woche um noch einmal tiefergehend zu sprechen. Mit einem Flirt wechsele ich tatsächlich täglich mehrfach Voicemails, weil wir so unterschiedliche Tagesabläufe haben, dass wir nicht wirklich telefonieren können.

    Mit meinem Nochmann hatte ich durchgängig jeden Tag mehrfach Kontakt. Obwohl wir zusammen gelebt haben und auch trotzdem viel miteinander zuhause besprochen und gesprochen haben.

    Diese schon sehr "krasse" Nutzung von Whats App kenn ich z.B. von Personen 40+ gar nicht.

    Obwohl ich sagen muss, dass ich es nicht beunruhigend finde, wenn jemand sich auch mal nen Tag nicht auf meine Nachricht meldet. Passiert mir auch, dass ich das im Arbeits-/Freizeitstress nicht packe. Und generell ist das Beantworten von WA kein Maßstab, wie wichtig man einer Person ist. Und gerade bei Personen u25 habe ich das Gefühl, dass der SM-Kontakt tatsächlich mit Zuwendung verknüpft wird. Und das kann glaub ich eine Generation, die damit noch nicht seit den Kindertagen aufgewachsen ist, nicht nachvollziehen.


  5. Registriert seit
    04.02.2019
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    420

    AW: WhatsApp-Generationenfrage?

    Kommunikation hat sich ganz sicher verändert. Und ich denke, es ist absolut richtig: das muss auch aus dem Alter der fragenden Person heraus beurteilt werden.

    Ein “Gott, ist ja nur WhatsApp/Facebook, dieses online-Geschreibe heißt ja nun gaaaaar nichts!” von einer oder einem nörglerischen Fünfzig, Sechzig oder Siebzig-Jährige zeigt einfach nur deren Weltsicht. Und die hat mit der heute üblichen Interaktion nur bedingt etwas zu tun.

    Und ich möchte wetten, dass zur Einführung des Telefons es auch von besorgten Müttern hieß, solange jemand nicht schwitzend mit Blümchen in der Hand bei den Eltern auf der Schwelle stand, hieße es überhaupt nichts. Anrufen könne schließlich jeder.


  6. Registriert seit
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    AW: WhatsApp-Generationenfrage?

    Ich finde, dass man das Schreibverhalten nicht aufgrund der Generation, sondern der Person am anderen Ende des Chats "deuten" sollte.
    Zunächst mal sollte man sich von jeglicher Erwartunghaltung frei machen und erst Recht nicht von sich auf andere schließen. Nur weil jemand eine Nachricht gelesen hat, heißt das nicht, dass er in dem Moment auch die Zeit und Muße hatte zu antworten, das muss gar nichts heißen und ich finde, dass man das auch nicht erwarten darf.
    Wenn jemand, der den ganzen Tag das Handy in der Hand hat und mit Hinz und Kunz schreibt, ewig lange nicht antwortet, dann hat das sicher eine ganz andere "Aussagekraft" als jemand der nur sporadisch mal draufschaut. Wenn jemand, der nicht gerne textet, viel schreibt, dann ist das was anderes, als bei jemandem der es halt gern macht.
    Sicherlich gibt es da Tendenzen innerhalb der Generationen, aber letztlich ist es Typsache.
    Im Zweifelsfall sollte man halt darüber sprechen und es dann eben auch akzeptieren. Hilft jedenfalls mehr als rumhirnen und wilde INterpretationen zu starten.

  7. Moderation
    Registriert seit
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    AW: WhatsApp-Generationenfrage?

    Ich seh, daß all die Mütter und Großmütter What'sApp haben, um sich jederzeit mit ihren Kindern und Enkeln austauschen zu können. Die ohne Kinder und Enkel haben es entweder aus anderen Gründen, verwenden es, wenn es für sie paßt, oder haben es nicht.

    Das kann man nicht generisch beurteilen, mMn.
    Wenn jemand ständig am WApp-en ist und dir nicht antwortet, bedeutet das was. Wenn jemand ständig am WApp-en ist, wenn du neben ihm sitzt, auch. Wenn jemand jeden Abend um 10 guckt, was alles war, alles beantwortet, und wieder abschaltet, bedeutet es nichts, wenn du nur abends um viertel nach 10 von ihm Antworten kriegst. Und so weiter.

    Ich würde raten, den eigenen Kommunikationsstil zu pflegen und auf die Art jemanden zu finden, der im Kommunikationsstil kompatibel ist. Wenn du die Krätze kriegst wenn ständig das Smartphone fiept, dann brauchst du keinen, der ganz flatterig wird, wenn er nicht alle 10 Minuten von dir hört. Und umgekehrt.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  8. Registriert seit
    19.05.2018
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    AW: WhatsApp-Generationenfrage?

    Einen großen Unterschied bei der Nutzung von WA sehe ich bei den Generationen nicht. Gibt genügend Ü50 und Ü60, die mit dem Dienst verwachsen sind. In einer Familie, wenn ein Teil an den Smartphones hängt, wirkt das dann manchmal wie Kommunikation für Orientierungslose. Ob es jemand viel, wenig oder gar nicht nutzt, ist Typfrage. Vom Zuckerberg-Konzern habe ich mich verabschiedet und nutze andere Messenger, aber viele sind mit WA verwachsen. Facebook ist heute ein Medium für Ältere, die jüngeren nutzen häufig andere.


  9. Registriert seit
    07.12.2018
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    866

    AW: WhatsApp-Generationenfrage?

    Also ich bin ü50 und nutze tgl. WA um mit meinen Freundinnen und Kindern in Kontakt zu bleiben
    Nutze aber ebenso gerne das Telefon oder noch lieber den persönlichen Kontakt .
    Wo ich gar nicht vertreten bin ist Facebook Instagram und Co. denn ich habe nicht das Bedürfnis jedem meine tgl. Aktivitäten mitteilen zu müssen oder posten zu müssen wo ich wann hingehe denn das geht nur mir wichtigen Menschen was an

    WA finde ich gut auch wenn ich mit diesen Kommunikationsmitteln nicht aufgewachsen bin doch ich finde man sollte auch im gesetzteren Alter ein wenig mit der Zeit gehen und nicht alles was anders ist als früher als falsch oder sogar schlecht ansehen .


  10. Registriert seit
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    AW: WhatsApp-Generationenfrage?

    Da sehe ich keine Generationenfrage.

    Mittlerweile ist wa bei allen Generationen üblich in der Nutzung als alltägliches Kommunikationsmittel.

    Wie sinnvoll bzw. konstruktiv jemand ein Medium nutzt, hängt vom Nutzer ab - nicht von seinem Alter.


    Wenn ich mir die Kennenlernenthemen und v.a. die Deutung der wa-Nachrichten bzw. die Kommunikationsstrukturen dort ansehe, wirkt das erschreckend.
    Nicht, weil hier dieses Medium genutzt wird, aber die persönliche Verwendung und die fehlende Klarheit in der Kommunikation und diese wird dann im realen Kontakt auch nicht authentischer oder ehrlicher.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.

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