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    Vom Verliebtsein zur Normalität - wie glückt der Übergang?

    Hallo ihr Lieben!

    Ich bin mit meiner Freundin nun ein halbes Jahr zusammen und immer noch verliebt wie am ersten Tage! Obwohl wir uns 3-4 x die Woche sehen, bin ich nachwievor aufgeregt, kribbeln im Bauch etc. - eigentlich ein tolles Zeichen und ein Gefühl das seinesgleichen sucht!

    Langsam aber sicher wird das ganze aber „normaler“ - man hat sich aneinander gewöhnt, kennt die gegenseitigen Stärken und Schwächen.. wie das Leben nunmal läuft!

    Ich kann mich damit aber nur schwer abfinden. Ich könnte immer noch 3 x am Tag über sie herfallen, fühle mich in ihrer Nähe so sicher und gut aufgehoben und möchte am liebsten jede freie Minute in ihrem Dunstkreis verbringen.
    Sie selbst gibt mir eigentlich jegliche Sicherheit. Wir haben einen längeren Urlaub für November gebucht, haben schonmal über eine gemeinsame Wohnung gesprochen, eigentlich alles perfekt!

    Dennoch mache ich mir manchmal meine Gedanken. Obwohl sie an mir wahrlich keinen Grund hat, mir zu misstrauen, scheint sie mir nicht voll ihr Vertrauen zu schenken. Wenn ich bei WhatsApp online bin und ihr nicht direkt schreibe fragt sie mich, ob ich mit anderen Frauen schreibe z.B.! Das kränkt mich insofern, alsdass ich beruflich selbstständig bin und viele Kundentermine über WhatsApp delegiere und hier auch mal mit meinen Kunden längere Aufträge per WhatsApp bespreche. Ich habe schon über ein separates Handy nachgedacht, das ist mir aber zu aufwendig.

    Weiterhin kann ich mich mit diesem abnehmenden Liebesleben nicht ganz so anfreunden. Klar, am Anfang ist man heiß aufeinander und macht es am liebsten 10 x am Tag. Aber wie schnell nimmt das ab? Wenn wir eine Woche gar keinen Sex haben denke ich mir sofort, sie will mich nicht mehr.

    Auf der einen Seite sagt sie, es sei so wunderbar mit mir - alles ist erfüllt. Andererseits spüre ich einfach dieses Misstrauen und das verletzt mich. Ich habe mal herausgehört, dass sie zuvor 2 x von ihren Ex-Freunden sehr verletzt / verarscht worden ist. Hierbei war sie schon einmal verlobt, was dann geplatzt ist. Das ist aber auch 4 (?) Jahre her.

    Normal oder eher zu sehr am klammern?

    LG
    Marco

  2. Inaktiver User

    AW: Vom Verliebtsein zur Normalität - wie glückt der Übergang?

    Ich denke, Du könntest ihr Deine Gedanken und Gefühle sagen.
    Wenn man ein komisches Gefühl hat oder sich Sorgen macht, sollte man es in Ruhe ansprechen.
    Oft klären sich dann manche Dinge.
    Einfach sagen, was man denkt, ist besser als sich endlos Gedanken zu machen

  3. User Info Menu

    AW: Vom Verliebtsein zur Normalität - wie glückt der Übergang?

    Ich finde diese Gedanken ehrlich gesagt ziemlich normal.

    Gut, ich hätte sie jetzt nicht (mehr), was aber vermutlich daran liegt,
    dass ich schon (ich rate mal) zwanzig Jahre älter bin.

    Wenn man aber noch nicht soviel Beziehungserfahrung hat, oder wenn dann nur schlechte,
    dann halte ich solche Unsicherheiten, wie ihr beide sie verspürt, für den Regelfall.

    .anna. hat Recht- sprecht miteinander!

    So wie sie dich kränkt, indem sie dir unterstellt du würdest mit anderen Frauen schreiben, ist sie vielleicht verletzt, wenn du ein sich normalisierendes Sexualleben als Zeichen der Zurückweisung betrachtest.
    So schön die Liebe und gerade das anfängliche Verliebtsein auch sind- das ist eben einfach kein Dauerzustand.
    Das hält allein der Körper ja auch gar nicht aus, wenn permanent die Neuronen feuern und/oder man 24 Stunden am Tag kopuliert .
    Und damit eine Liebe Bestand hat, muss sie eben auch in den Alltag integrierbar sein, denn es gibt ja schließlich auch noch ein (Privat- und Berufs-)Leben neben dem Bett oder der permanenten Dauer-Ersten- Geige.

    Ich kann verstehen, dass man, wenn man noch nicht so wahnsinnig viel Lebens- und Beziehungserfahrung hat, ein sich-einpendeln vielleicht als erster Alarmsignal begreift.
    Aber so wie ich die Sache einschätze, seid ihr jetzt tatsächlich einfach in der nächsten (und auch sehr schönen) Phase angelangt. Sprecht miteinander über eure Ängste, versucht euch zu verstehen und nicht nur die persönliche Kränkung in den Vordergrund zu stellen, und alles wird gut.
    ....
    -We accept the love we think we deserve -

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