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  1. User Info Menu

    Ein Stück weit Autonomie

    Liebe Leser,
    das Zusammenziehen steht an und ich ertappe mich schon längst dabei, nicht mehr so selbstbestimmt mein Leben zu führen.

    Durch seine Schichtdienste passe ich mich vielleicht mehr an als nötig. Und ich glaube, dass Anpassung nur in gewissem Maße gut und schön ist. Ist unter Umständen zu befürchten, dass es nach beim Zusammenleben mehr wird als weniger wird? Oder genau umgekehrt?

    Mein LG hat mich total integriert in seinem Umfeld und lebt selbst wenig Autonomie. Er hat mich gern immer dabei. Nur beim Männersport komme ich nicht mit. Und deshalb nagt an mit oft ein schlechtes Gewissen (?), wenn ich an seinen freien Tage gerne mal etwas unter Freundinnen unternehmen möchte.

    Ich würde gerne eine andere Dynamik hereinbringen, damit es sich nicht verschärft ab dem Umzug. Wie lebt ihr Autonomie? Warum plagt mich mein Gewissen, obwohl er mich gar nicht einschränken mag? Wieso mache ich das automatisch bis auf wenige Ausnahmen? Angst davor, dass man sich auseinanderlebt? Irgendetwas schlummert in mir, habe die Ursache aber noch nicht gefunden. Danke für etwaige Gedankenanregungen und Tipps für ein schönes, gemeinsames Zusammenleben ohne selbst auf der Strecke zu bleiben. Ihr wisst doch bestimmt wie das geht ;-)

  2. Moderation

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    AW: Ein Stück weit Autonomie

    Wenn er von Dir nicht verlangt, Dich anzupassen, ist doch super (gibt's ja oft genug) - dann gibt es auch keinen Grund, es über Gebühr zu tun Allerdings bemerke ich bei mir auch manchmal solche Tendenzen und versuche dann bewusst gegenzusteuern. Wo das genau herkommt, weiß ich auch nicht (bzw. habe die eine oder andere in die Kindheit zurückreichende Vermutung, die ja aber mit der Paarbeziehung nichts zu tun hat).

    Man lebt sich ganz bestimmt nicht dadurch auseinander, dass man auch mal eigene Wege geht, eigene Interessen hat, eigene Hobbys pflegt, mal alleine was unternimmt. Im Gegenteil, ich finde, das gibt Kraft und bereichert. Wichtig ist m. E., dass man einen gemeinsamen "Kern" der Beziehung hat - gemeinsame Werte, Vertrauen, Respekt, über alles reden können und es auch tun.

    Schichtdienst ist nun mal was anderes als ein geregelter nine-to-five-Job, das erfordert naturgemäß Flexibilität (klingt vielleicht weniger gezwungen als Anpassung), wenn der Alltag und das Zusammenleben funktionieren sollen. Umgekehrt sollte der Partner aber auch nicht erwarten, dass man immer nur zu Hause sitzt und auf ihn wartet, während er sich vom Nachtdienst ausruht.

    Bist Du denn gerne bei allen Unternehmungen dabei oder würdest Du manchmal in der Zeit lieber was anderes machen? Und wie läuft das aktuell, unternimmst Du was ohne ihn, wenn Du das möchtest?
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

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    AW: Ein Stück weit Autonomie

    Ich glaube, dass es ein Stück weit normal ist, dass derjenige, der flexibler ist, sich etwas mehr anpasst und das finde ich auch ok, solange es im Rahmen bleibt.
    Zusammenziehen kann das verschlimmern, aber auch verbessern. Man weiß ja in der Situation, dass man auf jeden Fall eine gemeinsame räumliche Basis hat in der man wieder zusammenkommt. Die Gefahr des Auseinanderlebens sehe ich nicht so sehr darin, dass beide eigene Aktivitäten haben, die sie ohne den anderen wahrnehmen, sondern eher darin, dass man die Zeit, die man gemeinsam verbringt, nicht bewusst miteinander verbringt, weil man sich nicht mehr so richtig miteinander verabredet, sondern der andere zum "Inventar" gehört.
    Ich empfehle bei sowas immer: setzt euch zusammen und stimmt eure "Regeln" ab. Was für fixe Termine habt ihr (Männersport), wo einer von euch verplant ist und der andere sich dann vllt. in diese Zeit andere Verabredungen legen kann.
    Wie viel gemeinsame Zeit wollt ihr verbringen und wie fest und wie lange im Voraus wollt ihr das planen? Was erwartet ihr vom anderen? Woher kommt dein schlechtes Gewissen, fühlst du dich irgendwie für ihn verantwortlich? Mach dir klar, dass du das nicht bist. Vllt. entschärft sich das aber auch, wenn ihr die Erwartungen mal offen angesprochen habt.
    Usw usf...

  4. Inaktiver User

    AW: Ein Stück weit Autonomie

    Zitat Zitat von Palmanova Beitrag anzeigen
    Ihr wisst doch bestimmt wie das geht ;-)
    Wie es geht, kann ich Dir nicht sagen; bei mir ging es nicht gut, weil zu stark in der eigenen Autonomie. Es wurden sicherlich gemeinsame Unternehmungen gestartet, aber wenn ich etwas ohne den Partner machen wollte, habe ich Bescheid gesagt und gut ist.

    Unter ein Dach kriegt mich keiner mehr und vielen Beziehungen würde es - glaube ich gut tun, wenn sie ebenfalls so lebten.

    Aber das muss jeder für sich entscheiden, warum, wieso, weshalb eine gemeinsame Überdachung angestrebt wird.

    Vielleicht unterliegst Du auch zu sehr dem Mainstream? Lebt es sich erstmal zusammen, hat die Frau sich gefälligst anzupassen und wenn der Mann auch noch im Schichtdienst ist, noch mehr. Dann ist die Freizeit eh schon begrenzt und wenn dann noch getrennte Wege gegangen wird ...., nun ja, dann lebt man sich irgendwann auseinander.

    Muss nicht sein, kann aber durchaus passieren.

  5. User Info Menu

    AW: Ein Stück weit Autonomie

    Zusammenziehen bedeutet eben immer mehr Kompromisse eingehen. Aber wenn er von sich aus nichts sagt, ist es doch schon mal gut. Versuche aber mit ihm zu reden, und ich würde auch nicht ein Hobby aufgeben oder vernachlässigen. Habe ich mehrfach gemacht und das rächt sich dann irgendwann. Dann lastet man das dem Partner an, obwohl der einen gar nicht eingeschränkt hat..... Ich habe nun fast keine Lust mehr zusammenzuziehen (ok es gibt eh niemanden gerade, aber ich habe mich so eingerichtet, dass ich das nicht mehr so anstrebe muss ich sagen. Ist evtl auch eine Altersfrage).

  6. User Info Menu

    AW: Ein Stück weit Autonomie

    Ganz lieben Dank für euren Input!
    Es könnte etwas dran sein, dass ich mich verantwortlich fühle wie seltsam sich das auch erst anhörte. Ja, verantwortlich dafür, dass er z.B. seinen freien Samstag ohne mich verbringen müsste usw. Und es stimmt auch, dass ich noch nie gefragt habe, ob er so ein WE nicht evtl. auch genießen könnte.
    Gerade wenn man zusammenwohnt, kann das ja auch ganz herrlich sein, oder? Ich werde das doch mal ansprechen müssen.

    Doch, ich mache auch ohne ihn etwas. Vorzugsweise wenn er arbeitet. Schiele also immer auch den Schichtplan. Was ich anderen gegenüber auch nicht so nett finde. Als würde ich nur dann etwas machen, wenn ich nichts besseres zu tun habe. So ist es aber nicht. Will eigentlich nur vermeiden, dass wir uns tagelang oder ein ganzes WE gar nicht sehen.

    Auseinanderleben kann man sich natürlich auch, wenn man zusammen lebt. Oder zu sehr aufeinanderhocken. Wir müssen wahrscheinlich ins Gespräch kommen und bleiben. Und ich muss mich etwas mehr lösen, denn ich habe schon sehr die Tendenz zum Glucken. Und ich glaube, das kann einer Partnerschaft genauso schaden. Aber nicht nur der Partnerschaft, auch mir. Denn ich möchte ja lernen, selbstbestimmter mein Leben zu leben. Neue Hobbys beginnen auch, denn an Interessen mangelt es mir nicht. Wohl aber an der Umsetzung.

  7. Inaktiver User

    AW: Ein Stück weit Autonomie

    Liebe Palmanova.

    Ein wirklich schönes Thema für das Forum "Beziehungen im Alltag", wie ich finde.

    Zitat Zitat von Palmanova Beitrag anzeigen
    das Zusammenziehen steht an und ich ertappe mich schon längst dabei, nicht mehr so selbstbestimmt mein Leben zu führen.
    Ich würde das als freiwillige Anpassung deuten.
    Was ja in der ersten Phase recht logisch ist.

    Genauso selbstverständlich finde ich, sich dann mit der Zeit einzugrooven und im Gemeinsamen auch wieder mehr Individualität zu leben.
    Eigentlich ist das für mich sogar das Schöne am gemeinsam Lebnen, weil die Basis sozusagen immer vorhanden ist.

    Mein LG hat mich total integriert in seinem Umfeld und lebt selbst wenig Autonomie. Er hat mich gern immer dabei.
    Eigentlich schön, daß er Dich so gerne dabei hat, mache Dir aber bewußt, daß Du - meist- nur das mitmachen solltest, woraus Du auch Lust hast, was also gewissermaßen einen eigenständigen Wert für Dich hat.
    Was Du also nicht nur tust, um ihm einen Gefallen zu tun.

    Der Mechanismus kann sich nämlich als eine Art Symbiose-Falle entpuppen.

    Und deshalb nagt an mit oft ein schlechtes Gewissen (?), wenn ich an seinen freien Tage gerne mal etwas unter Freundinnen unternehmen möchte.
    Warum denn das?
    Du bist doch immer noch ein selbständiges Wesen mit eigenen Vorlieben und Bedürfnissen.
    Genieße einfach die Zeit mit Deinen Freundinnen und verlasse Dich darauf, daß er sich schon selbst beschäftigen kann.

    Meiner schaut in der Zeit, wo ich weg bin, dann all das im Fernsehen, was ich nicht schauen mag, zum Beispiel.

    Wie lebt ihr Autonomie?
    Ich finde es gut, daß Du Dir jetzt schon solche Gedanken machst.
    Ich habe einige Jahre, absolut freiwillig, aber sehr intensiv mit meinem Partner gelebt.
    Wir arbeiten zusammen, wir arbeiten - meist- auch noch im Haus und viele unserer Hobbys waren auch wirklich von gleichen Interessen geprägt.

    Nach 15 Jahren wurde mir das aus vielerlei Gründen dann doch zu eng, zu verflochten, zu symbiotisch und so habe ich damals ganz gezielt noch einen weiteren Bekanntenkreis aufgebaut, der mit einem eigenen Hobby von mir zu tun hat und wo ich meistens allein unterwegs bin, gerne auch mal ein paar Tage.
    Mein Partner kennt einige dieser Leute von einer Veranstaltung, meist trenne ich das aber.

    Wir hatten zwar immer auch unsere eigenen Freundeskreise, waren aber oft beide in beiden unterwegs.
    Kurzreisen haben wir schon immer auch individuell gemacht, können also sehr gut auch Tage bis wenige Wochen ohne einander sein, ohne daß die Welt untergeht.

    Warum plagt mich mein Gewissen, obwohl er mich gar nicht einschränken mag? Wieso mache ich das automatisch bis auf wenige Ausnahmen? [...]Irgendetwas schlummert in mir, habe die Ursache aber noch nicht gefunden.
    Ich glaube, das ist etwas - anfangs- sehr Natürliches.
    Vieles erlebt man gemeinsam als schön, als verbindend, also "verbindet" man sich so intensiv wie möglich, weil man den Anderen ja liebt.

    Das ist auch ok, solange es wirklich gewollt ist.

    Als ich aber irgendwann das Gefühl (!) bekam, mein Partner wartet nach einem Tag in der Stadt sozusagen hungrig auf meine Wiederkehr und ich kann gar nicht so entspannt shoppen wie ich eigentlich würde, habe ich auch kleine Stellschrauen gedreht.
    So war es nie, aber dieses Gefühl hatte ich- es entspricht wohl dem, was Du da schreibst.

    Jedenfalls habe ich angefangen, mich wieder viel bewußter als Individuum zu positionieren.

    Heute nehme ich mir viel mehr Zeit ganz bewußt für mich und kommuniziere das auch.

    "Du, ich fahre im Sommer wieder eine Woche nach XY".
    "Heute will ich in die Stadt, ich weiß nicht, wann ich wiederkomme und wie lange es dauert, warte also bitte nicht auf mich".

    Und ich habe mir, viel zu spät, auch endlich erlaubt, meinem Partner sehr deutlich zu machen, welche von seinen Freunden/Familie ich mag und wo ich gerne dabei bin, falls er es will- und wo ich in der Zeit dann gerne was anderes mache.

    Es ist klug von Dir, es hoffentlich gar nicht erst soweit kommen zu lassen.
    Ich war damals noch sehr jung und kannte es leider aus dem Elternhaus auch nicht anders.
    Meine Eltern leben eine sehr ungute Symbiose.

    Mein Partner würde mich in einigem am liebsten immer an seiner Seite haben, bei bestimmten Reisen, bei Treffen mit bestimmten Menschen, die mir nichts geben oder die ich nicht mag, seit einigen Jahren nehme ich mir aber die Freiheit, alles, was mir nicht auch guttut, nicht mehr mitzumachen.

    Wir beide haben übrigens - in Teilen - einen sehr unterschiedlichen Geschmack in Bezug auf Essen, wir beide essen bestimmte Dinge gar nicht, die der Andere sehr mag, daher gibt es Tage, da sagen wir extra, heute kocht jeder für sich.

    Oder er macht solche Dinge, wenn ich unterwegs bin, ich ebenso.

    Ansonsten bereitet einer von uns für beide die gemeinsamen Lieblingsessen.

  8. User Info Menu

    AW: Ein Stück weit Autonomie

    Das musst du tatsächlich mit Deinem Partner besprechen
    Was die Wochenenden betrifft, so finde ich persönlich es tatsächlich nicht nett, ein Treffen mit der Freundin ausgerechnet auf seinen einzigen freien - und gemeinsamen - Tag zu legen, besonders, wenn es auch anders ginge.

    Als Partner wäre ich da schon dagegen und würde mich gekränkt und zurückgesetzt fühlen, zumindest wenn das öfters vorkäme.

    Schließlich soll es doch gerade nicht so sein, dass man als Partner quasi "Inventar" ist, weil man sich sowieso dauernd - irgendwo zwischen Tür und Angel - sieht.
    "Quality time" und schöne gemeinsame Erlebnisse finde ich essentiell für eine gelungene Partnerschaft.

    Leider müssen die auch in der Hektik des Alltags geplant werden, sonst ist immer irgend etwas anderes wichtiger, und sei es der Hausputz.
    Wenn der Partner dafür da ist, gemeinsam den schnöden Alltag zu bewältigen und die Freizeit wird mit anderen genossen, ist sicher bald eine gefährliche Schieflage da.

    Aber wie erwähnt, besprich es mit ihm. Sei froh, wenn er seine freien Tage mit Dir verbringen will, das ist doch ein gutes Zeichen! Oder wäre es Dir lieber, er würde nur mit Dir zusammenziehen, damit er jemanden im Background hat, mit dem er ein paar Worte reden kann?
    Auf die richtige Balance kommt es an!

  9. Moderation

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    AW: Ein Stück weit Autonomie

    Zitat Zitat von Palmanova Beitrag anzeigen
    Doch, ich mache auch ohne ihn etwas. Vorzugsweise wenn er arbeitet. Schiele also immer auch den Schichtplan. Was ich anderen gegenüber auch nicht so nett finde. Als würde ich nur dann etwas machen, wenn ich nichts besseres zu tun habe. So ist es aber nicht. Will eigentlich nur vermeiden, dass wir uns tagelang oder ein ganzes WE gar nicht sehen.
    Wenn man nicht zusammen wohnt, ist das wahrscheinlich noch entscheidender, als wenn man ohnehin zusammen wohnt. Da sieht man sich ja auch - und auch wenn es nur wenig Zeit ist. So haben z. B. mein Partner und ich so feste Rituale, wir frühstücken immer zusammen. D. h., auch wenn er erst spät anfängt, steht er mit mir auf, damit wir beim Frühstück reden können usw. Das fällt, wenn er abends spät heimkommt, meist irgendwo weg, einfach weil er zu alle ist. So haben wir werktäglich mindestens eine Stunde ...

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Das musst du tatsächlich mit Deinem Partner besprechen
    Was die Wochenenden betrifft, so finde ich persönlich es tatsächlich nicht nett, ein Treffen mit der Freundin ausgerechnet auf seinen einzigen freien - und gemeinsamen - Tag zu legen, besonders, wenn es auch anders ginge.
    Hervorhebung von mir

    Ausgerechnet, da stimme ich dir zu. Allerdings geht es meinem Mann zumindest so, dass er, wenn er mal am Samstag frei hat, diesen Tag auch gerne für sich nutzt. Es ist auch eine Belastung, wenn der Mann quasi in Zugzwang kommt, an freien gemeinsamen Tagen immer was mit der Partnerin machen zu müssen. Reden ist da wirklich die Zauberformel.

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Auf die richtige Balance kommt es an!
    Wie wahr, wie wahr.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
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    AW: Ein Stück weit Autonomie

    Leute, danke, danke, danke!!!!!
    Ich glaube, ich habe den Drang zu unkonstruktiver Symbiose. Oje!
    Ich muss noch mal in mich gehen und werde meinen Partner fragen wie er sich das wünscht. Und euch dann berichten.

    Ob ich das dann aber auch wirklich konstruktiv umsetzen kann? Vielleicht habe ich eine Macke. Dem gehe ich jetzt mal nach. Es wird mir nicht einfach fallen, eine gesunde Distanz hinzukriegen. Oje.

    Aber stimmt schon. Gut, dass ich früh genug drüber nachdenke.

    Um eure Fragen zu beantworten:
    Ich mag sein Umfeld und bin gern dabei. Dabei handelt es sich mehr um den Freundeskreis als um die Verwandschaft, denn er hat kaum Familie und nicht den engsten Draht zu ihnen.

    Bei mir ist er mehr ins Familienleben integriert und das genießt er. Meine Freundinnen kennt er zum Teil, zum anderen Teil noch nicht. Das müsdte ich auch mal ändern. Denn da bleibt er außen vor. Wohingegen ich nie außen vor bleibe.

    Ich muss das Thema echt ansprechen. Ja, es ist super, dass er mich überall hin mitnehmen möchte. Ich mache es umgekehrt nur bedingt. Aber er ist dann ja auch immer arbeiten ;-)

    Symbiose ist ein gutes Stichwort! Ja, ich denke, ich brauche das, aber damit habe ich schon 2 Beziehungen kaputtgekriegt, weil das eher ungesund bei mir abläuft.

    Bin aber guter Dinge, mich bald freier zu machen. Evtl brauche ich das gemeinsame Dach dafür, um innere Ängste besser ablegen zu können. Kindheit spielt da sicherlich eine Rolle. Unsichere Bindung zu den Eltern :-(

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