@ schafwolle
es erwartet keiner dass die TE das Kind lieben muss - doch von Liebe zu Hass ist schon ein gutes Stück .
Und wenn uch diesem Kind die Zuwendung und Aufmerksamkeit nicht geben kann dann finde ich hat man dafür Sorge zu tragen dass dieses Kind zu jemandem kommt der dies kann
Nur zu sagen ich kann diese Aufgabe nicht übernehmen ist halt doch etwas zu einfach .
Dieser Junge ist wirklich Arm dran und zumindest ein gewisses Maß an Mitgefühl dürfte man doch erwarten können - meine Meinung .
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Thema: Ertrage seinen Sohn nicht
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24.04.2019, 13:48Inaktiver User
AW: Ertrage seinen Sohn nicht
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24.04.2019, 14:58
AW: Ertrage seinen Sohn nicht
Er liebt seine beiden Frauen und hat ein gutes Gespür, wenn über die Ziellinie hinausgeschossen wird. Er hat gut vermitteln können und durch seine Erzählungen weiss ich um die Vergangenheit und vieles wurde für mich schlüssig. Geduld, das haben wir beide in der Erziehung, wobei die Erziehung meinem Mann zufiel. Ich kann nur begleiten und das habe ich von Anfang an klargestellt. Weder konnte oder wollte ich die Mutter ersetzen. Meinen Mann bekam ich im Zweierpack und ich habe mich für beide entschieden. Wir sind eine Patchworkfamilie und ich bin glücklich, dass es funktioniert hat. Zugegebenermassen musste ich meine Person ganz oft zurücknehmen, habe Vater-, Tochtertage gefördert und zwei Menschen damit glücklich gemacht. Die Tochter ist flügge geworden, geht ihren eigenen Weg insofern, dass sie ihren Traumberuf erlernt, so pö a pö die Welt kennenlernt und zu einem eigenständigem Menschen geworden ist. Mein Mann, jaaa, der ist glücklich und sagt mir ganz oft, dass ich einen ganz grossen Anteil daran habe. Was gibt es Schöneres für mich?
Wenn ich schreibe ist es mir wichtig mit eigenen Beispielen zu kommen, was nicht bedeutet, dass ich der Meinung bin, dass es jeder so machen muss. Mutig finde ich es, auch zu seinen negativen Gefühlen zu stehen und zu schreiben, ich kann und will es nicht in dieser Form. Ich kann immer nur von mir aus gehen. Vielleicht kann ich Denkanstösse geben, wie es auch sein kann.Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.
indianische Weisheit
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24.04.2019, 15:26
AW: Ertrage seinen Sohn nicht
Danke @Dyami
und noch eine
für Deinen Mann
Ich hab es schon vermutet wie Dein Mann sich verhielt und auch noch verhält. Denn das ist etwas ganz Entscheidendes, wie sich der Trennungsvater verhält, seinem Kind und auch seiner Partnerin gegenüber. Und ich glaube das ist der Unterschied zu dem von der TE geschildertem Fall.
Ich glaube das sich die TE allein gelassen fühlt von ihrem Partner, er zu wenig Engagement zeigt. Und sie sich hilflos der großen Verantwortung, die da auf sie zurollt, fühlt. Und mal ehrlich es ist nicht mit ein bißchen Liebe und Streicheleinheiten dem Bonuskind gegenüber getan, da hängt viel mehr dran. Der Junge sitzt bestimmt nicht nur still stinkend auf dem Sofa wie eine Puppe, er wird auch ein Verhalten haben. Und das Verhalten des Vaters kommt dazu.
Und dieser Satz. "du hast doch gewußt das er ein Kind hat.." ist so daneben. Denn nur aus dem Wissen heraus kann niemand in die Zukunft schauen und wissen wie sich etwas entwickelt. Wenn es so wäre, verstehe ich die Menschen nicht die gleichzeitig so überrascht ihrer eigenen Schicksale sind, denn sie haben doch gewußt...
Und dieser Satz bewirkt nur eines: Er tut weh.
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24.04.2019, 15:33
AW: Ertrage seinen Sohn nicht
Zum wiederholten Mal:
die TE hatte nicht grundlos in Anführungszeichen gesetzt, dass sie
den Jungen "hasst".
Sie hat auch ihre Befürchtung zugegeben, dass sie möglicherweise der
Herausforderung nicht gewachsen sein könnte.
Hier ist sehr viel - für mich nachvollziehbare - Angst im Spiel:
Angst vor der Aufgabe als solcher, Angst um die weitere Gestaltung
der Beziehung zu ihrem Mann - besonders in Anbetracht der Tatsache,
dass offenbar ein gemeinsames Kind gewünscht ist.
Wer ist "man"??Und wenn uch diesem Kind die Zuwendung und Aufmerksamkeit nicht geben kann dann finde ich hat man dafür Sorge zu tragen dass dieses Kind zu jemandem kommt der dies kann
Auch wenn ich mich zu diesem Punkt wiederhole:
hier ist bzw. wäre in aller erster Linie der Vater des Jungen in der
moralischen Pflicht, sich persönlich seinem Sohn und dessen
sprichwörtlichen Kindeswohl zu kümmern.
Tut er das, indem er den Jungen zu sich holt, dann geht das u.U.
zu Lasten seiner Beziehung mit der TE.
Tut er es nicht, wird auch diese (in meinen Augen verwerfliche)
Entscheidung ihren Schatten auf die Beziehung werfen.
Für mich ist die grundlegende Situation eine ganz andere als die
von @Dyami geschilderte.
Und ich finde, Ihr habt das toll hingekriegt, Dyami.
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24.04.2019, 15:51Inaktiver User
AW: Ertrage seinen Sohn nicht
Ich bin wirklich schockiert. Da ist ein armes Kind, vernachlässigt von der eigenen Mutter und dir ist es zuviel, das Kind 1x im Mont zu betreuen? Ich finde dich schrecklich egoistisch.
Du hast einen Mann mit Kind geheiratet. Das er ein Kind hat, wußtest du bestimmt. Ergo ist es auch deine Pflicht, dich mit um das Kind zu kümmern, anstatt dem Kind unbewußt zu zeigen, dass es nirgendwo willkommen ist.
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24.04.2019, 20:01Inaktiver User
AW: Ertrage seinen Sohn nicht
@ schafwolle
es mag sein dass die TE Angst hat um ihre Ehe hat das tut mir ja auch leid aber die TE ist erwachsen und sollte in der Lage sein sich ihren Ängsten zu stellen und was dagegen zu tun
Der kleine Junge hat auch Angst und muss auch noch ertragen unerwünscht zu sein von seiner Mutter die in ihm nur eine Last sieht verlassen zu werden seinem Vater der sich nicht durchsetzen kann und sich lieber aus allem heraushält um bei Frauchen nicht anzuecken und einer Frau die nur ihre eigenen Interessen im Sinn hat was ja auch ihr gutes Recht ist und hier auch keiner absprechen möchte auch wenn Du dies so siehst
Doch der kleine ist nunmal auf die Hilfe von Erwachsenen angewiesen und sollte einfach Hilfe bekommen.
Und wenn der Vater dazu nicht in der Lage ist er der Mutter am Allerwertesten vorbei geht bleibt halt leider nur die Stiefmutter übrig .
Und ich denke es ist doch nicht zu viel verlangt von dieser Frau erwarten zu können sich um Hilfe an das JA zu wenden.
Dies sollte doch schon aus Respekt und Mitmenschlichkeit gegenüber eines Kindes in seelischer Not machbar sein .
Und bitte lasse jetzt meinen Beitrag einfach so stehen ohne wieder Deine Sicht dazu kundzutun
Ich habe schon verstanden dass Du es immer anders siehst als ich aber es wäre schön wenn wir jetzt einfach einen Punkt setzen könnten - Danke
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24.04.2019, 21:14
AW: Ertrage seinen Sohn nicht
Wenn ich mir einen Partner mit Kind suche, dann ist ganz klar, dass dieses Kind immer, lebenslang, irgendwie da sein wird.
Wie genau es werden wird weiß tatsächlich niemand.
Aber als "Schicksal", das unverhofft zuschlägt, kann man das nun wirklich nicht bezeichnen.
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25.04.2019, 06:34Inaktiver User
AW: Ertrage seinen Sohn nicht
Liebe TE,
dir alles gute und

ICH finde es äusserst kontraproduktiv, wie hier auf Dir rumgehackt wird. An die Schreiberinnen, die hier auf hohem moralischem Ross daherkommen und auf die TE einprügeln:
die TE hat ihr eigenes Päckchen im Leben zu tragen.
Die TE hat darüber hinaus versucht einen Vater-Kind Kontakt aufzubauen - und hat dem Vater einen Tritt gegeben, dass er aktiv wird. die TE ist nicht mit dem Kind verwandt und sie kann sich nicht in eine Beziehungsdymanik - Vater bewegt sich nicht, Mutter ist ziemlich aus der Spur, Stiefgeschwister, Stiefvater bei dem das Kind lebt, da der Stiefvater mit der mutter zusammenlebt -die weder von ihr geschaffen wurde noch von ihr veränderbar ist "einbringen" um wie die Märchenfee alles zum Guten für ALLE zu wenden. (natürlich mit Ausnahme von ihr selbst - Märchenfeen brauchen ja nix)
TE - es war / ist sehr mutig, hier von deinen Gefühlen zu schreiben. Du hast hier nach Hilfe gesucht - und bis auf kleine Ausnahmen - auch für die schreiberinnen

Schläge bekommen.
Weil hier so viele auf dem Moralross herumgaloppieren gehe ich nicht auf den Turnierplatz. Vielleicht findest du auf einem anderen Feld -? Telefonseelsorge - mehr Gesprächsbereitschaft - Hilfe .
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25.04.2019, 07:15
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25.04.2019, 15:35
AW: Ertrage seinen Sohn nicht
Beim ersten Satz stimme ich Dir zu.
Beim zweiten nicht, dieses "leider" hört sich irgendwie so nach Micado an: "Tja, hast halt Pech gehabt,hast dich zuerst bewegt, was redest auch darüber."
Ich frag mich dabei, wo waren und sind denn all die Erwachsenen im Leben dieses Kindes? Oma, Opa, Tanten, Onkel, Nachbarn, Kinderärzte, Erzieher in Kita, Lehrer, Freunde der Familie, Eltern der Freunde des Kindes....? Alle haben die Augen zugemacht und geschwiegen, bloß nichts ansprechen, nachher muss ich mich noch drum kümmern?
Wo waren all die Menschen in den ersten sechs Jahren des Kindes und wo sind sie jetzt?


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