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  1. Registriert seit
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    AW: So geht es doch nicht?

    Schafwolle,

    Er tobt wenn ich nicht mache was er sagt. Ich gehe ihm dann aus dem Weg oder beschwichtige damit das Baby dem nicht ausgesetzt ist

    Ja, ich bin zu verständnisvoll. Ich bin über das Verstehen ins Entschuldigen gerutscht wie Maryquitecontrary es beschreibt.

    Doch ich dachte schon dass ich ihn kenne. Er hat sogar erzählt er könnte sich vorstellen dass ich arbeiten gehe wenn wir mal Kinder haben und er zu Hause bleibt. Auch ein Aufteilen fand er gut als Idee. Beim Sex war er eher schüchtern. Bei weitem keine Rede von ‚du musst‘. Von den fünf Jahren ist er jetzt seit etwas mehr als einem Jahr so verändert. Er kann sich doch nicht die ganzen Jahre davor verstellt haben?

    Manchmal habe ich Angst, vor allem um das Baby. Dann wieder denke ich ich übertreibe. Gegen eine Trennung spricht das Kind und dass ich vielleicht übertreibe und dass es vielleicht eine Lösung gibt.

  2. Inaktiver User

    AW: So geht es doch nicht?

    Falsch! Gerade das Kind spricht FÜR eine Trennung.

    Willst du darauf warten, dass er doch mal handgreiflich wird? Dich vergewaltigt, weil du nicht so willst wie er?

  3. Avatar von schafwolle
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    AW: So geht es doch nicht?

    Zitat Zitat von Pixie_whatever Beitrag anzeigen
    Er tobt wenn ich nicht mache was er sagt.
    (…)
    Dann wieder denke ich ich übertreibe.
    Die Situation, in der Du Dich befindest, wirkt auf mich bedrohlich.

    Wenn Du selbst denkst, zu übertreiben, dann zeugt das eigentlich
    nur davon, dass Deine Wahrnehmung getrübt ist.

    Bitte suche Dir einen kompetenten (!) Ansprechpartner
    Alleine wirst Du da schwer rauskommen.



    Kannst Du ein Beispiel geben für das, was Du laut ihm machen
    sollst?

  4. Avatar von LizzyBorden
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    AW: So geht es doch nicht?

    Zitat Zitat von Pixie_whatever Beitrag anzeigen
    Schafwolle,

    Er tobt wenn ich nicht mache was er sagt. Ich gehe ihm dann aus dem Weg oder beschwichtige damit das Baby dem nicht ausgesetzt ist

    Ja, ich bin zu verständnisvoll. Ich bin über das Verstehen ins Entschuldigen gerutscht wie Maryquitecontrary es beschreibt.

    Doch ich dachte schon dass ich ihn kenne. Er hat sogar erzählt er könnte sich vorstellen dass ich arbeiten gehe wenn wir mal Kinder haben und er zu Hause bleibt. Auch ein Aufteilen fand er gut als Idee. Beim Sex war er eher schüchtern. Bei weitem keine Rede von ‚du musst‘. Von den fünf Jahren ist er jetzt seit etwas mehr als einem Jahr so verändert. Er kann sich doch nicht die ganzen Jahre davor verstellt haben?

    Manchmal habe ich Angst, vor allem um das Baby. Dann wieder denke ich ich übertreibe. Gegen eine Trennung spricht das Kind und dass ich vielleicht übertreibe und dass es vielleicht eine Lösung gibt.
    Falscher Ansatz - Dein Kind bekommt das alles indirekt mit und ab.
    ...und wenn es über Deinen inneren Stress ist.

  5. Inaktiver User

    AW: So geht es doch nicht?

    Zitat Zitat von LizzyBorden Beitrag anzeigen
    *öhm* bist Du sicher?
    Soweit ich weiß hätte meine Mutti keine Erlaubnis mehr gebraucht und ich bin älter....anyway - fott is fott und das ist gut so.
    1977 stimmt schon. Ab 1958 war es der Frau zwar auch schon erlaubt, erwerbstätig zu sein, aber nur, sowei sie ihre Pflichten als Ehefrau und Mutter nicht vernachlässigte.


  6. Registriert seit
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    AW: So geht es doch nicht?

    Das beeindruckt mich schon, dass so viele von euch die Situation so bedrohlich einschätzen. Vielleicht sitze ich wie der Frosch im kochenden Wasser

  7. Moderation Avatar von Sternenfliegerin
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    AW: So geht es doch nicht?

    Zitat Zitat von Pixie_whatever Beitrag anzeigen
    Ja, Kranheitseinsichtig und regelmäßig Kontrollen beim Psychiate und trocken. Ich habe in der Schwangerschaft davon erfahren.
    Er hat es also nicht spätestens mit dem Entschluß zur Ehe für notwendig befunden, Dir mitzuteilen, daß es diese sehr bedeutenden Krankheits-Vorfall in seiner Vergangenheit gab?
    Halte ich - allein schon - für einen eklatanten Vertrauensmißbrauch.

    Von der Psychose wusste ich nichts. Es ist zu Anfang der Schwangerschaft rausgekommen. Er hatte es gar nicht böswillig gemeint es zu verschweigen, er hielt sich für gesundet, nahm jahrelang keine Medikamente und kam gut klar.
    Rückfall in den Alkoholismus und neuer Schub und das alles zu Beginn der Schwangerschaft- da würde ich mal genauer hinschauen und erfragen.
    Auf mich wirkt es, als wäre Dein Mann - leidlich - stabil gewesen, solange er nur für sich selbst Verantwortung trug und
    mit dem Begreifen, daß da nun eine immense zusätzliche Verantwortung auf ihn zukommt, heillos überfordert und wahrscheinlich voller Angst.

    Zitat Zitat von Pixie_whatever Beitrag anzeigen
    Doch genau, während der Schwangerschaft hat er wieder angefangen zu trinken um die aufkommenden Psychosesymptome zu unterdrücken. Wegen einem Alkoholabsturz war er dann im Krankenhaus, von da in die Psychiatrie und ab da wieder trocken und Tabletten gegen die Psychose
    Pixie, das beschreibst Du als "normal", daß ein trockener Alkoholiker zu trinken beginnt, um Psychosesymptome zu "ertränken", während seine Frau schwanger ist.
    Das ist keine gesunde Normalität.

    Zitat Zitat von Pixie_whatever Beitrag anzeigen
    Er tobt wenn ich nicht mache was er sagt. Ich gehe ihm dann aus dem Weg oder beschwichtige damit das Baby dem nicht ausgesetzt ist
    Also betreibst Du die ganze Zeit Vermeidungs- oder Beschwichtigungsverhalten, um ihn ruhig zu halten.
    Auch das ist keine gesun

    Von den fünf Jahren ist er jetzt seit etwas mehr als einem Jahr so verändert.
    Rechne mal, das umfaßt praktisch den kompletten Schwangerschaftszeitraum bis heute.

    Er kann sich doch nicht die ganzen Jahre davor verstellt haben?
    Vorher war er nicht in dieser Situation, es muß also kein Verstellen gewesen sein.
    Grundsätzliches, sehr Wichtiges hat sich geändert und er reagiert darauf.

    Manchmal habe ich Angst, vor allem um das Baby. Dann wieder denke ich ich übertreibe.
    Bei dem, was Du hier beschrieben hast, ist Deine Angst doch nicht grundlos, Pixie.
    Er schreit, er erpreßt Dich, er dominiert Dich, er wurde alkoholrückfällig und seine Psychose trat wieder hervor.

    Ein Baby ist so ein fragiles, verletzliches zartes Wesen, das ist - in diesem Zusammenhang- eine Grundsorge sehr verständlich.
    Auch wenn ich ihm das gar nicht unterstellen will, aber allein z.B. hätte ich immer Bedenken, daß so jemand sich in Wut oder kompletter Überforderung durch Schütteln (hilflos, unbeherrscht aber mit schlimmen Folgen) Luft verschaffen könnte.

    Deine Angst vor ihm klingt durch, Pixie, sonst würdest Du ihm Grenzen setzen, wenn er Dich anschreit, stattdessen beschwichtigst Du und versuchst die Situationen, die er eskalieren läßt, zu entschärfen.


    Zitat Zitat von Pixie_whatever Beitrag anzeigen
    Das beeindruckt mich schon, dass so viele von euch die Situation so bedrohlich einschätzen. Vielleicht sitze ich wie der Frosch im kochenden Wasser
    Dein Wasser ist jedenfalls so heiß, daß viele von uns davor schon längst geflohen wären.

    Die kulturellen Prägungen erschweren es zusätzlich und auch diese brechen oft gerade dann intensiv hervor, wenn es eine weitere Generation gibt.

    Bitte paß auf Dich und Dein Baby auf, liebe Pixie, emotional und wirklich.

    Alles Gute.
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



    Moderatorin in den Foren:
    Beziehung im Alltag, Der "gebrauchte" Mann und im Tierforum
    - ansonsten normale Nutzerin

  8. Avatar von Rotweinliebhaberin
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    AW: So geht es doch nicht?

    Zitat Zitat von Pixie_whatever Beitrag anzeigen
    Nach dem zweiten Sex hat er mich angepampt dass das nicht mein Ernst sein könnte, der Sex wäre viel zu schlecht.
    Bei mir wäre da alles verschrumpelt, die ganzen erotischen Gefühle für ihn auf ewig verdorrt. Nie wieder würde ich mit diesem lieblosen Trampel Sex wollen.

    Zitat Zitat von Pixie_whatever Beitrag anzeigen
    Er sagt wenn ich nicht mache was er will entscheide ich mich damit für die Trennung. Er würde dann dafür sorgen dass das Baby bei ihm bleibt.
    Das geht vielleicht in seinem hinterwäldlerischen Klimbimbistan, aber hier nicht. Weder kann er dir das Kind wegnehmen, noch dir irgendwelche Konten sperren. Ich glaube, es hakt. Der Mann hat sie nicht mehr alle. Er ist nicht dein Zar.

    Ganz widerlich und primitiv. Ich bin entsetzt.

    Pass gut auf dich auf ... und ob du so einen Schwachmaten überhaupt noch im Bett und im Leben haben willst ....
    ************************************************** ******************

    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]

  9. Avatar von Rotweinliebhaberin
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    AW: So geht es doch nicht?

    Zitat Zitat von Pixie_whatever Beitrag anzeigen
    Er tobt wenn ich nicht mache was er sagt. Ich gehe ihm dann aus dem Weg oder beschwichtige damit das Baby dem nicht ausgesetzt ist
    Das ist ja grauenvoll .... du bist also jetzt schon dabei, dich und dein Kind vor ihm zu ducken ... bloß still bleiben, damit er nicht wieder pöbelt.

    Der Mann ist eine gewalttätige Wurst und ich hoffe für dich und das kleine Kind, dass ihr aus diesem schrecklich bedrückenden Umfeld rauskommt .....
    ************************************************** ******************

    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]


  10. Registriert seit
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    AW: So geht es doch nicht?

    Hallo Pixie,
    könnte vielleicht jemand aus seiner oder Deiner Familie (Mutter, Schwester...)
    vorübergehend bei Euch einziehen/für länger zu Besuch kommen?
    Alles Gute, silvia12

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