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  1. Inaktiver User

    Beitrag Der nächste Schritt (Ehe), oder Ende...?

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    Geändert von BRIGITTE Community-Team (23.01.2019 um 10:30 Uhr) Grund: Auf dringenden Wunsch der Userin gelöscht


  2. Registriert seit
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    AW: Der nächste Schritt (Ehe), oder Ende...?

    Willkommen

    Wenn sie dich verlassen würde, weil du zauderst und haderst und nicht in die Puschen kommt und sie scheinbar nicht genug liebst, um dir dein Leben mit ihr gemeinsam vorstellen zu können - treibt dir das auch den Angstschweiß auf die Stirn? Oder wäre es dir egal?

    Ich an ihrer Stelle würde bestimmt an Trennung denken, wenn ich mitbekäme, dass mein Mann glaubt, er fände ne Bessere. Stimmt nicht, ich würde mich trennen!

    Watch what you wish for!

  3. Moderation Avatar von Promethea71
    Registriert seit
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    Beiträge
    15.840

    AW: Der nächste Schritt (Ehe), oder Ende...?

    Was ist das schlimmste, was passieren kann, wenn ihr heiratet?
    Was ist das schlimmste, was passieren kann, wenn ihr nicht heiratet?

    Bist du so stark religiös, dass eine Scheidung keine Option wäre, falls sich herausstellt, dass die Hochzeit ein Fehler war?
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"


  4. Registriert seit
    19.04.2015
    Beiträge
    443

    AW: Der nächste Schritt (Ehe), oder Ende...?

    Wie ist es denn mit Kindern?
    Sind die geplant oder oder spürst du da dasselbe?

    Davon abgesehen ist eine Ehe ja kein Gefängnis, nie wieder auflösbar😉.
    Vielleicht käme ja eine gute Dynamik in eure Beziehung durch eine Heirat.
    Versuch es doch mal so rum zu sehen.

    Und 100% Sicherheit gibt es nie, in keinem Lebensbereich.


  5. Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    1.026

    AW: Der nächste Schritt (Ehe), oder Ende...?

    Ich kann dir hier nur meine persönliche Sicht der Dinge aufzeigen.

    Ich weiß nicht, du vermittelst ziemliche Unsicherheit. Wie stehst du denn zum Thema Kinder?

    Aus meiner Sicht macht eine Heirat nur dann Sinn, wenn Kinder geplant sind.

    Es muss nicht unbedingt etwas heissen, dass sie deine erste Beziehung ist. Darüber würde ich nicht so sehr nachdenken.

    Größere Gedanken mache ich mir darüber, dass ich beim Lesen eine gewisse Verlustangst spüre.

    Sowohl bei dir, als auch bei ihr. Ist das so?


  6. Registriert seit
    23.04.2016
    Beiträge
    2.815

    AW: Der nächste Schritt (Ehe), oder Ende...?

    Warum ist deiner Freundin heiraten so wichtig?
    Geht es tatsächlich darum oder hat sie einen stärker werdenden Kinderwunsch?

    Sie liebt dich sehr, du liebst sie ebenfalls - was sagt die unterschiedliche Formulierung für dich?

    Dein Gefühl, etwas verpasst zu haben, finde ich verständlich. Wie es für dich zu gewichten ist, kann dir niemand sagen.
    Brauchst du Zeit um nachzuholen, was du vor dieser Beziehung nicht erlebt hast? Selbst wenn das bedeuten kann, dass du nicht nur deine jetzige Beziehung aufgeben müsstest, sondern möglicherweise nie wieder eine haben könntest?

    Hochzeit hieße auch Verantwortung zu übernehmen. Kinder hieße Verantwortung zu übernehmen. Entscheidungen zu treffen. Mit den Konsequenzen zu leben.

    Hast du mal darüber nachgedacht, weshalb du - wie du es ausdrückst - bisher fast immer zu deinem Glück gezwungen werden musstest?

    Du musst laut deiner Beschreibung zum jagen getragen werden, möchtest also, dass sich Dinge von selbst lösen oder andere dir Entscheidungen abnehmen. So möchtest du dich vor Verantwortung drücken. Ein bequemer Weg, sich dem eigentlichen Problem nicht zu stellen.
    Ich behaupte:
    Es geht nicht um Bequemlichkeit, Entscheidungen, Verantwortung. Es geht um Ängste.
    Du möchtest so vermeiden, dich deinen Ängsten zu stellen, dich wirklich mit ihnen auseinanderzusetzen.
    Angst vor den Konsequenzen deiner Entscheidungen.
    Angst vor der Zukunft, in Wahrheit nur vor Befürchtungen, denn die Zukunft könnte auch Wunderbares bereithalten.


    Was du schreibst, löst in mir folgenden Eindruck aus:

    Du möchtest eine Beziehung haben.
    Das ist dir wichtig.
    Nicht unbedingt mit dieser Frau, deiner Freundin. Sie wollte und will dich halt. Und du liebst sie ja auch. Aber...
    Was du hast möchtest du ungern verlieren, da du das vorher nie hattest und befürchtest, es nie wieder haben zu können.
    Gäbe es die Garantie, dass du nach einer Phase des Sich-Ausprobierens wieder eine Beziehung haben könntest, vielkeicht sogar eine innigere, wärst du weg.


  7. Registriert seit
    26.10.2016
    Beiträge
    3.491

    AW: Der nächste Schritt (Ehe), oder Ende...?

    Auch ich lese bei dir diese "Eine ist besser als Keine-Mentalität".

    Dazu passt auch deine Passivität, wenn die Umstände und etwas Druck auf dich ausgeübt werden, machst du mit und stellst dann oft fest, ja - das gefällt mir eigentlich ganz gut.
    Aktiv gestaltest du dagegen dein Leben nicht, dazu bist du vllt. zu bequem. Immerhin kannst du ja die Verantwortlichkeit bei Ergebnissen, die dir ggf. nicht zusagen, dann nicht auf andere Menschen schieben.
    Du bist dann selbst verantwortlich für eine Entscheidung und die Folgen, müsstest bei einer unpassenden Entscheidung zu den Konsequenzen stehen und sie auch tragen - ganz eigenverantwortlich.

    Eine Eheschließung ist dafür ein typisches Paradebeispiel und jetzt fällt dir eben deine bisherige, passive, verantwortungsabgebende Mentalität auf die Füße.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  8. Registriert seit
    21.08.2018
    Beiträge
    47

    AW: Der nächste Schritt (Ehe), oder Ende...?

    Für mich liest sich das tatsächlich so, als müsstest Du wirklich zu Deinem Glück gezwungen werden.
    Du hast eine funktionierende Beziehung, bist im heiratsfähigen Alter, alles passt soweit. Und nun zweifelst Du.

    Ich glaube, dass Deine Gedanken vor so einem Schritt vollkommen normal sind. Man betrachtet sein Leben, sieht seine Defizite und eine gewisse Endgültigkeit in der Heirat. Hat wahrscheinlich jeder.

    Aber Deine Haderei bedeutet Stagnation. Damit wirst Du nicht weiterkommen, außer dass ihr Euch daran aufreibt und dabei immer älter werdet.

    Es wird Dir nichts nützen, wenn Du Dich immer nur in der Spirale Deiner Zweifel bewegst. Gibt es bei Euch Zukunftspläne? Habt ihr eine gemeinsame Vision, Hausbau oder Familie? Ich würde an Deiner Stelle meine gedankliche Energie in die Zukunftspläne investieren und überlegen, ob ich die mit dieser Frau umsetzen möchte. Dann kommst Du weiter mit Deiner Entscheidung.


  9. Registriert seit
    08.01.2014
    Beiträge
    9.800

    AW: Der nächste Schritt (Ehe), oder Ende...?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Es ist nur leider so, dass sich bei diesem Gedanken bei mir leider Schweissperlen auf der Stirn bilden... Ich habe einfach eine sau Angst. Und ich habe Angst, weil ich leider Zweifel bekomme, wenn ich ans heiraten denke. Und ich verstehe nicht wirklich warum, bzw. fehlt mir diebezüglich irgendwie die Gabe meine eigenen Gefühle und Motive richtig zu verstehen.
    Gedanken fangen an zu kreisem um "ist Sie wirklich die Partnerin fürs Leben?", "...die Mutter meiner Kinder?", "will ich Sie heiraten?". Und wo vorher fast kein Zweifel Bestand (an Partnerin und Beziehung) ist nun alles voller Zweifel. (Sie scheint allerdings nicht den geringsten Zweifel zu haben, was mir jedoch noch mehr Zweifel verpasst. Ich bin gelähmt.)

    Lass es sein!

    Eine Ehe ist schwer genug zu leben, wenn da bereits solche Zweifel bestehen, dann wird das nicht gut ausgehen können.

    Zudem zeigt euch ja auch euer Sexualleben auf, dass offenbar augenblicklich etwas nicht rund läuft.
    Schaut euch doch erst mal das genauer an und bringt das wieder in einen für Beide erfreulicheren Zustand.

    Vielleicht ändert sich dann auch deine Denke, wenn ihr dieses Problem miteinander lösen könnt.

    lg jaws
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

  10. Avatar von Spadina
    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    3.633

    AW: Der nächste Schritt (Ehe), oder Ende...?

    Ja, der Zweifel ist mir auch ins Auge gestochen.

    Zweifel sagt es ja wortwörtlich: es sind 2 Gedanken vorhanden. Sie ist es, sie ist es nicht.

    Wäre sie es, wäre dieser eine Gedanke eben glasklar. D i e Frau ist es, da taucht gar nicht der Gedanke auf, ob sie nun die Richtige ist, weil - sie wäre es. ja.

    Da gäbe es nicht die gedankliche Hampelei.

    Ich würde das auch klar formulieren: Ich bin mir nicht sicher über meine Gefühle, ich möchte im Moment nicht heiraten.

    Setz dir einen angemessenen Zeitraum, vielleicht ein halbes oder auch ganzes Jahr, dies für dich zu klären, dann aber auch so, dass du die Konsequenzen einleitest. Heirat oder Trennung. Es ist ihr gegenüber ja nicht fair. Sie möchte heiraten, Kinder kriegen, je mehr du rumeierst, umso mehr Zeit wird verplempert.

    Diesen Zeitraum würde ich ihr im Moment nicht mitteilen. Entscheidest du dich für sie, für die Heirat, wäre das furchtbar, sie damit zu belasten.

    Aber wenn du dich insgesamt gegen eine Heirat entschieden hast, wäre es ehrlich, ihr mitzuteilen, dass du in 6 oder 12 Monaten die Klarheit erlangt hast, dass.... Das es nicht mal nur so eine Laune ist, sondern reiflich überlegt....
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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