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Thema: Die Eine


  1. Registriert seit
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    Die Eine

    Ich bin 50 Jahre und habe vor ca 3 JAhren meine große Liebe getroffen. Ich habe eine inzwischen 13jährige TOchter, die 3-4 Tage die Woche bei mir lebt und an den anderen Tagen in der gleichen Siedlung bei meiner Ex-Frau.
    Meine Freundin und ich waren sofort nachdem wir uns kennenlernten verliebt und spürten beide dass diese Beziehung etwas großes ist.
    SIe lebt in einer Mietwohnung in der gleichen Stadt.
    Ich habe anfänglich zur Miete in einer Doppelhaushälfte gewohnt am Stadtrand und diese auch nach einem Jahr Beziehung gekauft. Obwohl meine Freundin sagte, ich solle mit Ihr woanders hinziehen, weil Ihr die Nachbarschaft zu eng auf der Pelle sitzt und die Spielstrasse nach der Arbeit bzw. "der Lärm" sie nervt.
    Da Sie die erste Person ist die sich so zu der Wohnsituation äußerte, alle in den 10 JAhren meiner Mietzeit fanden das Haus wunderbar, habe ich sie da nicht so ernst genommen, aber auch gesagt, das ist jammern auf hohem Niveau und meinen Traum vom Eigenheim realisiert. Meine Tochter spielte dabei auch eine Rolle, denn Sie kann problemlos zwischen den Eltern hin und her radeln und hat Schule und Freunde in der Siedlung.
    Das ist der 1. von zwei Gründen weswegen meine Beziehung gerade auseinander zu gehen droht.
    Denn Sie hat nie auch nur 1 Woche bei uns gelebt, sondern kam meistens wenn meine Tochter nicht da war.
    Traf Sie sie hat Sie sich meistens wunderschön mit Ihr verstanden und beschäftigt, aber von Beginn an auch über rumliegende Reitstiefel oder die Hundehaare des Hundes meiner TOchter beklagt, teilweise auch dann sarkastisch und für meine Tochter nicht sehr schön anzunehmen.
    Hier kommt der zweite Grund.
    Als wir uns wiederholt stritten über Ihre Art der Erziehungsmassnahmen und Sie sich über meine zu lasche Erziehung bzw. den unkonsequenten Stil, erfolgten auch schon mehrere Trennungen für ein paar Wochen. Das geht leider auch leichter wenn man in getrennten Wohnungen wohnt als in einem Haushalt wo man Probleme durchstehen und ausleben kann. Aber gut so ist das eben.
    Aktuell will SIe mich nicht verlieren und sagt SIe würde einziehen, worüber ich mich eigentlich sehr freuen würde, endlich. Aber ich habe Ihr gesagt, dass ich das nur für realistisch halte, wenn Sie mir anfänglich die Erziehung komplett überlässt bis Sie sich quasi als Erzieher qualifiziert hat und das schon teilweise "zerschnittene Tuch" zwischen Ihr und meiner TOchter verheilt ist und sich da ein Vertrauen aufgebaut hat. Dann können wir uns an einen Tisch setzen und zu dritt über Erziehung gerne reden.
    Bis dahin solle SIe wenn Sie etwas stört es wegräumen und nicht meckern.
    Das aber kann und will SIe nicht. Also sage ich dann geht es nicht.

    Wir beide leiden "wie Hund" weil wir wissen dass wir den Einen oder die EIne zu verlieren drohen.....

    Dazu muss ich sagen, dass meine PArtnerin keine Kinder kriegen konnte so sehr sie wollte.
    Ich denke mir Sie hat darüber eine Hass/Liebe entwickelt. Um damit klarzukommen hat Sie unterbewusst auf "dann halt keine Kinder" umgeschaltet und reagiert deswegen so sarkastisch. Auserdem glaubt Sie als kinderlose allen Ernstes es besser zu wissen wie man Kinder erzieht.

    Weiß da grad nicht weiter

  2. Avatar von byjanca
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    47

    AW: Die Eine

    Liest sich nicht so, als könne man innig zueinander kommen.

    Da liegen dann nicht nur Reitstiefel und Hundehaare im Weg sondern gebündelte Strauchelargumente....

  3. Avatar von Sortie_Echo
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    AW: Die Eine

    Zitat Zitat von Jaodernein Beitrag anzeigen
    Meine Freundin und ich waren sofort nachdem wir uns kennenlernten verliebt und spürten beide dass diese Beziehung etwas großes ist.
    Jetzt kommt eine ernst gemeinte Frage: Was ist an dieser Beziehung groß?

  4. Avatar von Mambi
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    AW: Die Eine

    Wieso bist Du der Meinung, Deine Freundin müsse Deine Tochter erziehen?
    Warum ist sie der Meinung, da in irgendeiner Form zuständig zu sein?
    Ihr lebt nicht mal zusammen, so dass ja nicht einmal der Punkt "mein Zuhause, meine Regeln" gilt... sprich:
    Die Erziehung Deiner Tochter geht sie schlichtweg NICHTS an.
    Das ist der Part ihrer Eltern, ergo ihrer Mutter und Dir.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


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    AW: Die Eine

    Ich wollte jetzt nicht all die schönen Eigenschaften aufzählen zu denen Dinge gehören wie gleicher Geschmack Musik Zärtlichkeit und atemberaubender sex, oder die täglichen rituale die wir bis gestern gepfelgt und geliebt haben. Der tägliche Zettel, blume oder dergleichen, das morgendliche in Arm nehmen und dabei zu spüren selbst nach der rosaroten Zeit inniglich geliebt zu werden. Ihr Engagement in meinem zuhause, die Reiselust die sie in mir weckte und die Städtereisen die wir so genossen haben.
    Wir sind in so vielen alltäglichen dingen deckungsgleich wie ich es vorher nie erlebt habe.


  6. Registriert seit
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    AW: Die Eine

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Wieso bist Du der Meinung, Deine Freundin müsse Deine Tochter erziehen?
    Warum ist sie der Meinung, da in irgendeiner Form zuständig zu sein?
    Ihr lebt nicht mal zusammen, so dass ja nicht einmal der Punkt "mein Zuhause, meine Regeln" gilt... sprich:
    Die Erziehung Deiner Tochter geht sie schlichtweg NICHTS an.
    Das ist der Part ihrer Eltern, ergo ihrer Mutter und Dir.
    Ich sehe das ja ähnlich, zumindest solange bis Sie eingezogen ist und ein paar Monate vergangen sind.
    Hat sich das als funktionierend auch für meine Tochter heraus gestellt, dann würde ich Ihr ja gerne Mitspracherecht einräumen, ich bin da ja nicht verschlossen, sondern für Ihre Meinung offen, aber da muss halt erst was wachsen, in der Bezeihung!
    Sie sagt da immer: "Bei Dir ist immer friss oder stirb", wobei ich das bejahe aber auch nur was die Erziehung meiner Tochter betrifft und ja klar das Haus für die nächsten Jahre. Ich muss da nicht drin alt werden, aber die nächsten Jahre ist das jetzt so.


  7. Registriert seit
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    AW: Die Eine

    Die wenigen Menschen mit denen ich bis jetzt sprach stimmten mir zu. Sie sagt Ihre Freunde stimmten Ihr zu, wobei ich nicht weiß wie das sein kann oder was Sie denen erzählt.
    Aber ich habe die große Angst eine falsche Entscheidung zu treffen, die ich den Rest meines Lebens bereue.
    Verstehe nicht dass Sie nicht einfach die Situation annimmt und in wenigen JAhren ist meine Tochter doch eh nur noch zum Essen und schlafen bei mir.
    Ich hatte Ihr nach dem Hauskauf angeboten: Ich habe 20t Euro zum Umbau zur Verfügung und würde Dir das Haus so einrichten oder umbauen damit Du DIch hier auch wohl fühlst. Aber Sie sagte nur ihr gefällt die Lage nicht und es gebe ihr zu wenig "Raum" hier, lass uns doch was gemeinsames suchen was uns allen gut gefällt.

    Hat denn jemand etwas ähnliches erlebt oder würdet ihr sagen das Erziehungsproblem lässt einen weiteren Versuch auf gar keinen Fall zu. Oder bin ich auf dem Holzweg und entscheide falsch.
    Bin nach all der Zeit einfach "durch" obwohl ich beruflich einen verantwortungsvollen Posten habe und regelmäßig weitreichende Entscheidungen treffe, aber hier und jetzt grade dankbar für Meinungen.


  8. Registriert seit
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    AW: Die Eine

    Wollt ihr denn unbedingt zusammenwohnen?
    MMn wird das - und ganz sicher in bestimmten Patchworksituationen wo Kinder beteiligt sind - überbewertet.
    Das Ganze so zu lassen wie es bisher war ist keine Option?
    Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft ist deine Tochter erwachsen und führt ihr eigenes Leben, dann könnt ihr ja immer noch über zusammenwohnen nachdenken.
    Und deine Freundin sollte sich dann solange auch nicht mehr über Hundehaare und rumfliegende Schuhe aufregen, sie hat ja immernoch ihr eigenes aufgeräumtes Zuhause.


  9. Registriert seit
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    AW: Die Eine

    Wir hätten gerne ein gemeinsames zuhause und wollen nicht auf Jahre immer eine Tasche packen. Auserdem sind die meisten Streitigkeiten auch entstanden wenn sie über Nacht kam und bei betreten der Wohnung (ich muss dazu sagen einmal wöchentlich kommt eine Putzfrau) etwas sah was sie anprangerte und dann stundenlang nervte, bis ich dann irgendwann sagte, es reicht jetzt dann geh in deine reinliche Wohnung.
    Wir sind da an einem Punkt wo es so einfach nicht mehr richtig funktionierte, können aber bis dato auch nicht voneinander lassen, weil wir beide glauben den Einen/Eine gefunden zu haben.
    Ich habe halt das Paket an TOchter und Haus und kann und will da und auch nur da keine Kompromisse machen.
    Geändert von Jaodernein (08.12.2018 um 16:44 Uhr)

  10. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Die Eine

    Warum bleibt ihr nicht bei getrennten Wohnungen?
    Ein gemeinsames Zuhause haben ist ja grundsätzlich schön, aber bei euch leider ein großer Streitpunkt. Da packe ich lieber immer wieder den Koffer.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

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