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Thema: Die Eine


  1. Registriert seit
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    AW: Die Eine

    Zitat Zitat von Jaodernein Beitrag anzeigen
    @ Yokotoo:
    Der Kompromiss, den du anbietest, verlangt nur etwas von ihr, nichts von dir, nichts von deiner Tochter. Und selbst, wenn sie zu euch ziehen würde, hat sie sich erstmal bedeckt zu halten, bis... bis wann? Bis du sagst, soo, jetzt hast du dich bewährt.

    Das sehe ich nicht so. Derjenige der zu Elternteil und Kind zieht muss mehr Kompromisse machen, ja das liegt in der NAtur der Dinge.
    Ich würde Ihre Wünsche nach Ordnung, Disziplin nach Ihren Wünschen mittragen und miterziehen! Ich würde Ihr "Raum" schaffen, so gut es geht und wo immer Sie ihn sich wünscht. Ich würde Ihr finanziell helfen, da Sie dahingehend auch SChwierigkeiten hat (das ist sekundär ich weiß und würde ich natürlich in jedweder Form des zusammenlebens ob getrennte Wohnungen oder zusammen machen, selbstverständlich). Ich würde meine DInge verstärkt entsorgen, damit Ihre Platz haben.
    Und was das Bewährungskonzept angeht: Ja, wenn Sie es schafft einen liebevollen Kontakt zu meiner TOchter aufzubauen, wenn SIe zeigt, dass Sie erzeihen kann ohne zynismus ohne zu verletzen, dann wäre für mich der Moment da, wo es überhaupt erst gehen würde zu dritt. Da setze ich keine Frist, das geht fliesend wenns nach mir geht. Funktionieren soll es zwischen uns und nicht gleich bei der ersten Schwierigkeit reinhauen, alles kaputt machen mit einer Schimpftirade. Darum geht es doch nur.
    Aber da SIe das nicht will oder kann, geht es ja auch nicht. Könnte dazu noch mehr schreiben, über Ursachen etc.
    Für sie wäre es schon ein großer Kompromiss, zu euch zu ziehen. Ich bin nicht sicher, ob du den Unterschied siehst zwischen
    'sie zieht zu euch' und 'ihr sucht ein neues gemeinsames Zuhause'. Und:
    Ihr behagt das Umfeld überhaupt nicht.
    Da helfen auch Umbauten oder das 'Raum schaffen' nichts. Aus ihr bricht manchmal/immer wieder ihre Unzufriedenheit/Unverstandenheit (und wie ich finde auch ihr Nicht-ernstgenommen-Fühlen) heraus, sie hat dafür (noch) kein Ventil. Würde sie sich überwinden hängt da aber wie eine Art Damoklesschwert ihr Benehmen auf dem Prüfstand, jeden Tag. Das ist doch auch keine Basis.
    Vielleicht schreibst du doch noch etwas zu den Ursachen. Aber bitte nur, wenn das durch sie abgesegnet ist und nicht allein auf deinen Gedanken dazu resultiert.
    Und Kompromisse müsstet ihr alle Drei machen, ihr könnt nicht ihr gegenüber dastehen wie die 'wir wissen wies geht- Bewohner' und sie hat gar nicht mitzureden und muss sich erstmal bewähren. Befremdet mich sehr.
    Wie diese Trennung. Statt wie bisher getrennt zu wohnen und abzuwarten, wie sich auch deine Tochter, du und sie sich entwickeln in Bezug auf ein Miteinander, ist jetzt komplett Schluss. Liest sich so hart, keine weichen Seiten, kompromisslos eben.


  2. Registriert seit
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    AW: Die Eine

    Also ich wäre eher damit klar gekommen auch in getrennten Wohnungen zusammen zu bleiben. Aber Sie nicht, was sich auch als eines der Streitthemen äußerte, wenn wir einen Abend bei mir ohne Tochter verbrachten. Sie kann da nicht das positive was wir haben genießen, sondern mäckelt dann Stunden lang an der IST Situation rum.

    Ursachen. Meinst Du Ursachen für Ihren Zynismus, Ihre Streitigkeiten? Da habe ich so meine Vermutungen, die ich hier auch schon angeschnitten habe. Aber Sie lehnt es ab Ihren Zynismus zu erforschen, von dem Sie ja selbst sagt dass er viel kaputt macht. Genauso die schnellen Stimmungsschwankungen. Liebevoll in einem Moment und dann urplötzlich einen Stachel abschießen, wegen oftmals sehr wenig.
    Das haben vor kurzem noch Freunde von uns zum ersten mal erlebt, als wir zusammen Fotos ansahen und deren Hund viel fiepte. Da platzte Sie urplötzlich mit einer Bemerkung raus, sinngemäß "Kann der Köter nicht endlich mal still sein" bissig und böse kam das raus und alle waren erschrocken... Das hat Sie schon "immer" wie sie sagt.
    Da steckt eine Aggression dahinter, die nur Sie selbst erforschen kann. Aber will SIe nicht. Warum, da schweigt Sie sich aus. Ich vermute weil es Ihr zuviel Aufwand ist und wie Sie sagt, eh nichts bringt.
    Für eine Gesprächstherapie muss halt der Leidensdruck hoch genug sein, damit die meisten damit beginnen.

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