Das ist auch mein Eindruck. Konservativismus in dem Sinne, dass man einen starken, verlässlichen Machertyp an seiner Seite haben wollte, auf den man sich verlassen konnte. Der aber eben auch nicht der verliebte Lovertyp ist, und niemals war, der auf romantische Verführungsspiele steht.
Jetzt lebt man seit Jahr und Tag in eben dieser verlässlichen Beziehung, nimmt das für selbstverständlich (!) und macht dem Mann sein konventionelles Sexualleben, das nunmehr als Manko empfunden wird, zum Vorwurf. Fnde ich persönlich nicht so fair. Ich würde mich an seiner Stelle veraxxt fühlen.
Ich prophezeie mal: Fände die TE ihren gewünschten "verführenden" Lover, aber die Ehe ginge dabei den Bach runter, und sie würde feststellen, dass die gewohnten Selbstverständlichkeiten weg sind, ginge das Heulen und Zähneklappern los. Da würden dann auch ein paar Stunden Sex der gewünschten Art / Woche nichts dran ändern.
Und, ganz ehrlich: Den Anspruch, dass nach langjähriger Ehe auf einmal "romantische Verführung" auf den Plan stehen soll, und sexuelles Interesse wie im ersten halben Jahr, wo man die Finger nicht voneinander lassen kann, halte ich für unrealistisch. Da sprechen schon alleine die Hormone eine andere Sprache.![]()
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25.11.2018, 01:28Inaktiver User
AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter
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25.11.2018, 01:33Inaktiver User
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25.11.2018, 01:37Inaktiver User
AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter
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25.11.2018, 01:42Inaktiver User
AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter
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25.11.2018, 07:23Inaktiver User
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25.11.2018, 07:25Inaktiver User
AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter
@mittendrin,
Ich möchte hier noch einmal drauf zurück kommen:
beim letzten Punkt würde ich ergänzen: "….. mit dem Risiko, dass Dein Mann sich trennt, wenn er dahinter kommt, was Du nicht willst."
Du hast auf Saily's pointierte Zusammenfassung ziemlich angefressen reagiert, aber m.E. bringt sie Dein Dilemma ziemlich gut auf den Punkt.
Was immer Du tust, wird Konsequenzen haben, Konsequenzen, die Dir ggf. nicht behagen, sogar weniger behagen, als Deine jetzige Situation. Ich würde daher noch einmal zurück treten, und eine genaue Bestandsaufnahme machen: Was wäre zu gewinnen, was zu verlieren ? Was bedeutet Dir Deine Ehe, was Dein Mann eigentlich noch ? Wie würde es sich anfühlen, wäre er weg ? Würdest Du etwas vermissen, oder würde das Gefühl der Befreiung überwiegen ?
Und, auch auf die Gefahr hin, miesepetrig zu scheinen: Was die guten Chancen angeht, können die sich schneller als Luftnummer erweisen, als gedacht. Gebundene Frauen wirken auf affärensuchende Männer wie Honig auf den Bären, da dort nicht die Gefahr des Beziehungswunsches besteht. Das stellt sich schnell anders dar, ist die Frau Single. Ich kenne genug tolle Frauen zwischen 50 und Anfang 60, die nur und ausschließlich auf Hallodris treffen, die das schnelle Abenteuer suchen, aber keinesfalls mehr.
Vernünftige, bindungswillige Männer sind nach meiner Erfahrung schon ab 40 Mangelware. Ich würde mir überlegen, so jemand zu verlassen, nur weil ich mich wieder jung, attraktiv und heiß begehrt wie einst im Mai fühlen möchte. Vor allem, wenn ungewiss ist, ob das überhaupt eintritt.
Und, ein wirklich nett gemeinter Rat: Du solltest echt überlegen, ob wirklich die sexuelle Situation so unerträglich ist, oder ob Du nicht ein Problem damit hast, die 60 überschritten zu haben, Das ist nun mal definitiv die Zäsur von "jung" zu "alt". Da hat jeder dran zu knabbern.
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25.11.2018, 07:30Inaktiver User
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25.11.2018, 08:57Inaktiver User
AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter
Das ist alles gut gemeint und in einer Beziehung, in der man noch zugewandt miteinander umgeht, durchaus eine Option.
Hier sehe ich allerdings nicht mehr viele Möglichkeiten, da die TE ihres EM überdrüssig geworden ist, und diesen als Sexualpartner einfach nicht mehr will. Der könnte sich nach allen Seiten verändern, für die TE ist der Zug in dieser Hinsicht abgefahren, ein Begehren ihrerseits für ihren Mann ist ausgeschlossen.
Sie wird sich anderweitig amüsieren und wenn sie das einigermaßen geschickt angeht, dann wird der EM das auch nicht mitbekommen, der hat ja eh den Kopf voll mit anderen Projekten.
Möglicherweise erkennt sie durch die anderen Männer sogar, dass der EM gar nicht so schlecht ist, und es ergeben sich neue Perspektiven für sie.
Ihre Bedürfnisse ad acta zu legen geht nun mal nicht, da ist es sicherlich besser einmal anzutesten, wie es sich in der freien Wildbahn denn anfühlt und wie lange der Kick daraus wohl andauert.
lg jaws
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25.11.2018, 08:59
AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter
Sally

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25.11.2018, 09:04Inaktiver User



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