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  1. Inaktiver User

    AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich hattest du eine Zeit, in der der Konservatismus für dich wichtig war. Und vielleicht ist die jetzt einfach vorbei und damit dein Mann bzw. das, wofür er steht, für dich einfach nicht mehr attraktiv. Insgesamt und damit natürlich auch auf der sexuellen Seite.

    Das ist auch mein Eindruck. Konservativismus in dem Sinne, dass man einen starken, verlässlichen Machertyp an seiner Seite haben wollte, auf den man sich verlassen konnte. Der aber eben auch nicht der verliebte Lovertyp ist, und niemals war, der auf romantische Verführungsspiele steht.

    Jetzt lebt man seit Jahr und Tag in eben dieser verlässlichen Beziehung, nimmt das für selbstverständlich (!) und macht dem Mann sein konventionelles Sexualleben, das nunmehr als Manko empfunden wird, zum Vorwurf. Fnde ich persönlich nicht so fair. Ich würde mich an seiner Stelle veraxxt fühlen.

    Ich prophezeie mal: Fände die TE ihren gewünschten "verführenden" Lover, aber die Ehe ginge dabei den Bach runter, und sie würde feststellen, dass die gewohnten Selbstverständlichkeiten weg sind, ginge das Heulen und Zähneklappern los. Da würden dann auch ein paar Stunden Sex der gewünschten Art / Woche nichts dran ändern.

    Und, ganz ehrlich: Den Anspruch, dass nach langjähriger Ehe auf einmal "romantische Verführung" auf den Plan stehen soll, und sexuelles Interesse wie im ersten halben Jahr, wo man die Finger nicht voneinander lassen kann, halte ich für unrealistisch. Da sprechen schon alleine die Hormone eine andere Sprache.

  2. Inaktiver User

    AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir ging es nur darum, dass er offenbar selber kein Problem damit hat, dass Sexualität nicht nur exklusiv dem Partner vorbehalten bleibt, sich aber bei der Frage einer offenen Beziehung auf konservative Werte beruft.
    Passt für mich nicht wirklich zusammen.
    Ich glaube für SC-Freunde passt diese Art eben deshalb, weil man den zusammen besucht, also eine gewisse Kontrolle da ist. Im Gegensatz zur Affäre.

  3. Inaktiver User

    AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter

    Zitat Zitat von Mittendrin Beitrag anzeigen
    Oh, ich hab noch nie so einen romantischen, einfühlsamen und auch leidenschaftlichen (ok, eingeschränkt ) Mann kennengelernt wie meinen Mann. Sobald ich zu ihm gezogen bin, hat sich das alles Stück für Stück gelegt.
    Also, ganz ehrlich: Ist das nicht in jeder Beziehung mehr oder weniger so ?

    Ich halte Deiner Erwartungen da wirklich für unrealistisch. Und wundere mich, dass sie von einer lebenserfahrenen Frau so kommen.

  4. Inaktiver User

    AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    IMO (!) geht man mit Öffnung und Spielwiesen ala SC den Schritt von einander weg. Fast immer ist so ein Weg Idee einer Seite, die Wünsche hat und mit dem Partner nicht erfüllt sieht...der Andere wird mehr oder weniger überredet.
    Das sehe ich ähnlich. Und ich habe den scheren Eindruck, dass sich der "überredete" Partner das dann oft genug noch schön lügt vor sich selbst, man sei ja sooo tolerant. Interessanterweise meistens die Frau.

  5. Inaktiver User

    AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo TE
    irgendwann - wahrscheinlich schon vor Jahren- ist deine Eheschiff auf dem Grund aufgeditscht. Und in diesem Schlamm sitzt es noch heute.

    Warum hast du nicht schon vor Jahren mit Beziehungsarbeit angefangen ? Beziehungsarbeit muss icht dumpf und dröge sein - es geht auch um Leichtigkeit, di e man reinbringen muss, um Spaß, um Spontaneität.

    Ich wage gar nicht zu sagen um im-Gespräch- bleiben, denn anscheinend sind due und dein Mann seit Jahren nicht mehr im Gespräch- keine Kommunikation - nada nix.

    So ein lauwarmes " Ich mag meinen Mann - äh - äh - irgendwie" ist keine Ehebasis. Ich mag meinen Hund - trotzdem -ich würde ihn nie heiaten. Deine Ehe hat keine Gemeinsamkeiten - gemeinsame Inteessen - deine Ehe hat keine Träume - Zukunftsideen - Wünsche - nada - nix. Du bist mit deinem Mann nach so vielen Jahren nicht einmal befreundet - das ist was anderes wie jemand zu lieben - abr das ist ein deutliches mehr wie das lauwarme " Ich mag ihn - er mag mich"

    Ich lese nix von Interesse an deinem Mann. Ich lese nicx dass dein Mann interessa an dir hat.

    Raten kann dir hier niemand. Du kannst in deiner freudlosen, langweiligen Ehe bleiben. Oder zuerst mal dich selbst verändrung und deinem Mann Gesprächsangebote machen. Ihn annörgeln, weil er dich nicht begehrt, weil keine erotische Spannung da ist ist der verkehrteste aller Wege. Es wäre ein harter Weg, eine tote Ehe zu einer lebendigen zu machen. Willst du das ?
    Dito. Mehr gibt es nicht hinzuzufügen ..
    Viel Glück, Mut und Durchhaltevermögen, liebe TE !

  6. Inaktiver User

    AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter

    @mittendrin,

    Ich möchte hier noch einmal drauf zurück kommen:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @TE
    Gut, aber für die Zukunft gibt es ja eben nur die genannten Optionen:
    - Die Situation mit Deinem Partner ändern (hältst Du für aussichtslos)
    - Eine offene Beziehung (will Dein Partner nicht, weil er so "konservativ" ist)
    - Dich trennen (Willst Du nicht, bist Du zu alt)
    - Dich abfinden (Willst Du nicht, bist Du zu jung)
    - Fremd gehen (....)
    beim letzten Punkt würde ich ergänzen: "….. mit dem Risiko, dass Dein Mann sich trennt, wenn er dahinter kommt, was Du nicht willst."

    Du hast auf Saily's pointierte Zusammenfassung ziemlich angefressen reagiert, aber m.E. bringt sie Dein Dilemma ziemlich gut auf den Punkt.

    Was immer Du tust, wird Konsequenzen haben, Konsequenzen, die Dir ggf. nicht behagen, sogar weniger behagen, als Deine jetzige Situation. Ich würde daher noch einmal zurück treten, und eine genaue Bestandsaufnahme machen: Was wäre zu gewinnen, was zu verlieren ? Was bedeutet Dir Deine Ehe, was Dein Mann eigentlich noch ? Wie würde es sich anfühlen, wäre er weg ? Würdest Du etwas vermissen, oder würde das Gefühl der Befreiung überwiegen ?

    Und, auch auf die Gefahr hin, miesepetrig zu scheinen: Was die guten Chancen angeht, können die sich schneller als Luftnummer erweisen, als gedacht. Gebundene Frauen wirken auf affärensuchende Männer wie Honig auf den Bären, da dort nicht die Gefahr des Beziehungswunsches besteht. Das stellt sich schnell anders dar, ist die Frau Single. Ich kenne genug tolle Frauen zwischen 50 und Anfang 60, die nur und ausschließlich auf Hallodris treffen, die das schnelle Abenteuer suchen, aber keinesfalls mehr.

    Vernünftige, bindungswillige Männer sind nach meiner Erfahrung schon ab 40 Mangelware. Ich würde mir überlegen, so jemand zu verlassen, nur weil ich mich wieder jung, attraktiv und heiß begehrt wie einst im Mai fühlen möchte. Vor allem, wenn ungewiss ist, ob das überhaupt eintritt.

    Und, ein wirklich nett gemeinter Rat: Du solltest echt überlegen, ob wirklich die sexuelle Situation so unerträglich ist, oder ob Du nicht ein Problem damit hast, die 60 überschritten zu haben, Das ist nun mal definitiv die Zäsur von "jung" zu "alt". Da hat jeder dran zu knabbern.

  7. Inaktiver User

    AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter

    Ich zitier mich mal selber ... und mehr schreib ich dann auch nicht mehr hier.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    für mich (!) liest sich das alles so, als wenn Du Dir da was passend gemacht hast, was noch nie wirklich gepasst HAT. (Ergänzung: Mein Eindruck aus den Beiträgen der TE hier und aus denen in ihrem anderen Thread zum Thema.)

    Beziehungsarbeit, kämpfen, ändern, anpassen ... und das schon immer? Das kann nicht auf lange Zeit gutgehen, ohne das es mindestens einem dabei schlecht geht (meistens eher beiden).
    (...)
    Und - auch ein krampfhaftes Festhalten an etwas kann ein Scheitern sein, mehr noch, als klar einzugestehen, dass es Zeit ist, zu gehen.(... und anzuerkennen, dass man etwas, das nicht passt, nicht durch nochsoviel Wollen nur von einer Seite aus passend machen kann ...)

  8. Inaktiver User

    AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Hast du da mal auf den Tisch gehauen - dass er sich gefälligst damit beschäftigen soll!
    Oder redest du immer nur ruhig mit ihm?

    Er will Frequenz - dann muss er dafür sorgen, dass du Spaß hast.

    Mit dieser Einstellung stehst du der Sache im Weg.
    Wenn er nichts "dir zuliebe" machen darf, hat er ja gar keine Chance.
    Aber wenn ihr auf diese Weise wieder Dinge ausprobiert, kann sich doch auch wieder etwas entwickeln.

    Das Potential scheint er also zu haben - dann störe mal die Harmonie!

    Das ist alles gut gemeint und in einer Beziehung, in der man noch zugewandt miteinander umgeht, durchaus eine Option.

    Hier sehe ich allerdings nicht mehr viele Möglichkeiten, da die TE ihres EM überdrüssig geworden ist, und diesen als Sexualpartner einfach nicht mehr will. Der könnte sich nach allen Seiten verändern, für die TE ist der Zug in dieser Hinsicht abgefahren, ein Begehren ihrerseits für ihren Mann ist ausgeschlossen.

    Sie wird sich anderweitig amüsieren und wenn sie das einigermaßen geschickt angeht, dann wird der EM das auch nicht mitbekommen, der hat ja eh den Kopf voll mit anderen Projekten.

    Möglicherweise erkennt sie durch die anderen Männer sogar, dass der EM gar nicht so schlecht ist, und es ergeben sich neue Perspektiven für sie.

    Ihre Bedürfnisse ad acta zu legen geht nun mal nicht, da ist es sicherlich besser einmal anzutesten, wie es sich in der freien Wildbahn denn anfühlt und wie lange der Kick daraus wohl andauert.

    lg jaws

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    AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter

    Sally

  10. Inaktiver User

    AW: Sexualität in einer langjährigen Beziehung und im fortgeschritten Alter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sehe ich ähnlich. Und ich habe den scheren Eindruck, dass sich der "überredete" Partner das dann oft genug noch schön lügt vor sich selbst, man sei ja sooo tolerant. Interessanterweise meistens die Frau.
    Wer von Beiden da Wünsche äussert, ist bei den Geschlechtern gleichermaßen verteilt...
    Das "böser Mann"- Bild ist da nicht passend ;)

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