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Ergebnis 11 bis 20 von 85
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26.09.2018, 20:50Inaktiver User
AW: Finanzielles Ungleichgewicht im Alltag
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26.09.2018, 20:52Inaktiver User
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26.09.2018, 20:55Inaktiver User
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26.09.2018, 20:56
AW: Finanzielles Ungleichgewicht im Alltag
Ich fände es eher unnormal, in einer Beziehung nie etwas alleine zu machen oder mal alleine wegzufahren.
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26.09.2018, 21:14
AW: Finanzielles Ungleichgewicht im Alltag
Loop, ja, ich bin sehr unsicher.
Diese ersten Monate haben mich sehr aus der Bahn geworfen. Wir waren beide nicht auf der Suche nach einer Beziehung, haben uns aber dann verliebt und beschlossen, dass wir es doch wollen.
Es gab am Anfang noch eine andere Frau (was ich wusste). Diese hat sich noch sehr lange in unser Leben eingemischt und er wollte befreundet bleiben, bis ich dann vor einiger Zeit auf den Tisch gehauen habe, weil ich mittlerweile auch körperlich litt. Aber das würde hier den Rahmen sprengen.
Auch hat er am Anfang sehr auf seiner Freiheit bestanden. Ich bin ein sehr eigenständiger Mensch, der gerne viel unternommen hat. Und das hat ihn fasziniert.
Unsere Basis war alles in allem sehr unsicher und nicht gefestigt, aber so langsam wird es besser.
Und nun habe ich das Gefühl, dass er immer mit mir mit möchte, daher kann ich mich auch so schlecht abgrenzen und sagen "ich bin dann mal weg". Ich bin so, wie er sich am Anfang dargestellt hat, frei und unabhängig und sehr neugierig auf das Leben. Unser schwerer Anfang hat mich sehr viel Energie gekostet, und erst jetzt habe ich das Gefühl, dass sie zurückkommt.
Zudem wird es mir so langsam auch etwas zu selbstverständlich, dass ich zahle. Ich unterhalte ja keine Familie und bin unabhängig. Im Sommer waren wir mit seinen Kids weg und haben es geteilt (ich habe mich mal zurückgehalten).
Die einfache Frage wäre:" ist es egoistisch, sich alleine eine Reise zu gönnen wenn man sich für eine Beziehung mit jemandem entschieden hat, der es sich zur Zeit nicht leisten kann?"Geändert von Jagdhund (26.09.2018 um 21:29 Uhr)
Wir suchen unser Glück außerhalb von uns selbst, noch dazu im Urteil der Menschen, die wir doch als kriecherisch kennen und als wenig aufrichtig, als Menschen ohne Sinn für Gerechtigkeit, voller Missgunst, Launen und Vorurteile: wie absurd!
LA BRUYÈRE (Pascal Mercier, Der Klavierstimmer)
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26.09.2018, 21:30
AW: Finanzielles Ungleichgewicht im Alltag
Ich finde es etwas anders wenn der Partner sich die Dinge, die man alleine unternimmt, einfach nicht leisten kann. Ansonsten stimme ich dir voll zu.
Wahrscheinlich ist es das Beste, sich mal offen darüber zu unterhalten. Durch eure Beiträge fühle ich mich auch nicht mehr ganz so "egoistisch". Danke dafür
Wir suchen unser Glück außerhalb von uns selbst, noch dazu im Urteil der Menschen, die wir doch als kriecherisch kennen und als wenig aufrichtig, als Menschen ohne Sinn für Gerechtigkeit, voller Missgunst, Launen und Vorurteile: wie absurd!
LA BRUYÈRE (Pascal Mercier, Der Klavierstimmer)
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26.09.2018, 21:32
AW: Finanzielles Ungleichgewicht im Alltag
Von dem, was du bisher schilderst, finde ich es sehr wichtig, dass du ab jetzt verstärkt a) auf deine eigenen Bedürfnisse und b) auf eure finanzielle Situation schaust.
Du hast ja nicht vor, ihn zu verlassen. Du möchtest auch Freiraum für dich. Und das ist absolut in Ordnung. Gönn dir einen Kurztrip für ein Wellnesshotel oder was immer.
Bei den Finanzen würde ich einfach mal den Geldbeutel stecken lassen bzw. beim Essengehen auf getrenntem Zahlen bestehen. Und seine Kinder musst du schon mal gleich gar nicht unterstützen.
Wie lange bekommt er denn finanzielle Unterstützung von der Krankenkasse oder vom Amt? Ist das zeitlich begrenzt?
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26.09.2018, 21:37Inaktiver User
AW: Finanzielles Ungleichgewicht im Alltag
was mich bei diesen Dissussionen "Frau bezahlt für Mann" immer umtreibt ist ...wenn es umgekehrt ist ...verdienender Mann bezahlt für die Hausfrau ...ist alles in Ordnung warum eigentlich.
Liebe TE ich kann Dir nur raten setzt Euch zusammen und sprecht darüber.
Und ja natürlich kannst du allein etwas unternehmen
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26.09.2018, 21:42
AW: Finanzielles Ungleichgewicht im Alltag
Die Krankschreibung ist bis zur Rente, aber da er ein sehr intelligenter Mensch ist, der Herausforderungen braucht, möchte er auch gerne nebenbei etwas arbeiten.
Das würde ihm auch sehr gut tun und ihn aus seiner Lethargie reißen. Er sagt durch mich bekommt er auch Energie und erkundigt sich bereits, was er noch tun kann. Aber das dauert eben alles, und ich denke oft, man könnte ja auch "irgendeinen" Job annehmen, um ein bisschen was zu verdienen. Aber das ist von Außen auch leicht gesagt.
Es geht mir im Moment darum, wie ich mit meinen Finanzen umgehe, denn so kann ich es nicht weiterlaufen lassen. Wahrscheinlich hätte ich gleich zu Anfang anders handeln müssen. Aber es war eben so. Und ich kann ja auch nur für mich entscheiden und handeln.Wir suchen unser Glück außerhalb von uns selbst, noch dazu im Urteil der Menschen, die wir doch als kriecherisch kennen und als wenig aufrichtig, als Menschen ohne Sinn für Gerechtigkeit, voller Missgunst, Launen und Vorurteile: wie absurd!
LA BRUYÈRE (Pascal Mercier, Der Klavierstimmer)
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26.09.2018, 21:45
AW: Finanzielles Ungleichgewicht im Alltag
Da gebe ich dir Recht Phyllis, aber wir sind ja noch nicht so lange zusammen und haben auch nicht vor, zusammen zu leben. Wir haben beide unseren Haushalt und unsere Verpflichtungen zu tragen.
Daher ist das für mich eine andere Konstellation. Wenn wir uns für einen gemeinsamen Haushalt entschieden hätten wäre ich eben der Hauptverdiener. Aber das haben wir ja nicht.Wir suchen unser Glück außerhalb von uns selbst, noch dazu im Urteil der Menschen, die wir doch als kriecherisch kennen und als wenig aufrichtig, als Menschen ohne Sinn für Gerechtigkeit, voller Missgunst, Launen und Vorurteile: wie absurd!
LA BRUYÈRE (Pascal Mercier, Der Klavierstimmer)



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