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  1. Inaktiver User

    AW: "Living apart together" versus Zusammenleben- Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    also, ich wohne auch getrennt - weil ich gern allein bin. und nicht, weil mir irgendwelche eigenschaften meines partners auf den geist gehen. ich habe ihn gern um mich! wenn ich mich zurückziehe, dann nicht, weil er mir zu viel wird, sondern weil ich gerne für mich sein möchte.
    Hier das Gleiche. Wir können 14 Tage auf engstem Raum und auf einer Mini-Koje campenderweise Urlaub machen, und irgendwann freuen wir uns, dass wir wieder mal für uns allein sein können - jeder für sich. Einfach, weil sowohl er als auch ich genau das brauchen, um wieder Energie zu tanken: Frei gewählte Einsamkeit.
    Was daran verkehrt sein soll, erschließt sich mir nicht. Nicht jeder Mensch will bzw. kann symbiotisch zusammenleben. Und Gottseidank muss das auch keiner mehr.

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    AW: "Living apart together" versus Zusammenleben- Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aus meiner sicht ist immer dann der wurm drin, wenn man vom negativen ausgeht.

    besser schaut man doch auf das, was man möchte!
    —-
    ob eine beziehung gut ist, ist m.e. von der wohnform weitgehend unabhängig.
    am wichtigsten ist, dass die beteiligten sich einig sind.
    und dass sie alles ausleben können was sie möchten.
    👍🌹
    Ambiva, du bist, glaub ich, die erste, die nicht als Argument auflistet, was am Partner stört. Du bleibst bei dir.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir persönlich ist es vollkommen schnurz, wer in welchem Modus des Zusammenlebens das Lebensglück findet und den ggf. auch allen anderen verordnen will.
    Zustimmung 🌹

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    AW: "Living apart together" versus Zusammenleben- Erfahrungen?

    Zitat Zitat von na_ich Beitrag anzeigen
    Ich frag mich, ob ein möglicher Lösungsansatz darin liegt, die Unterschiedlichkeit der Partner einfach mal zu akzeptieren.
    Ich bin eher pragmatisch veranlagt … deshalb:

    Akzeptanz hin oder her - ich denke, dass sich Differenzen wie die
    unten beschriebenen schlichtweg nicht überbrücken lassen. Ich kann
    mir da beim besten Willen keinen Wohlfühlfaktor bei beiden Seiten
    vorstellen - nicht bei gegenseitigen Besuchen, geschweige denn beim
    Zusammenleben.

    Zitat Zitat von Roxy_Music Beitrag anzeigen
    Zum Beispiel, dass die Fenster fast immer geschlossen sein müssen, am besten noch mit heruntergelassenen Rollos, weil er einfach das Bedürfnis hat, sich abzuschotten und den Lärm der Welt auszusperren.

    ... während ich am liebsten alle Fenster sperrangelweit offen lasse … und Außengeräusche eher belebend auf mich wirken. Ich kriege nach spätestens zwei Tagen Beklemmungsgefühle.

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    AW: "Living apart together" versus Zusammenleben- Erfahrungen?

    Der Einwurf ist berechtigt.

    Bei dieser Konstellation könnte ich mir generell keine Beziehung vorstellen, bei der ich ein Denkproblem bzgl. der Wohnform hätte.

    Roxy aber schon.

    @Roxy, wie ist das mit dem Wohlfühlfaktor, wenn du bei ihm oder er bei dir ist? Bezogen auf das oben zitierte?

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    AW: "Living apart together" versus Zusammenleben- Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Frei gewählte Einsamkeit.
    Was daran verkehrt sein soll, erschließt sich mir nicht.
    Nichts.

    Nicht jeder Mensch will bzw. kann symbiotisch zusammenleben.
    So wie nicht jedes Zusammenleben symbiotisch ist oder muss.

    Und Gottseidank muss das auch keiner mehr.
    Müssen nicht, aber dürfen, wenn sie wollen.

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    AW: "Living apart together" versus Zusammenleben- Erfahrungen?

    Wenn beide derartig unterschiedliche Tagesabläufe haben, wird das beim Zusammenwohnen eine erhebliche Belastung für die Beziehung darstellen.

    Ist der eine Partner ein Tagmensch, der andere aber in der Nacht aktiv, oder hat man unterschiedliche Nähe-Distanz-Bedürfnisse bzw. Vorstellungen über den Zustand der Wohnung, muss man sich permanent abgrenzen und andauernd Kompromisse schliessen. Da reicht ein eigenes Zimmer für jeden nicht aus, um Stress zu vermeiden, die Konfrontation bleibt nicht aus.

    Diejenigen, welche sich nicht vorstellen können, länger als ein paar Stunden ohne den Partner zu sein und noch nach Jahrzehnten in Löffelchenstellung einschlafen, haben mitunter einen ähnlichen Schlaf-Wach-Rhytmus, ähnliche Nahrungspräferenzen und Vorstellung von Ordnung und sind somit nicht von diesem Problem betroffen.

    Wenn sonst alles passt finde ich es absolut legitim und sehr vorausschauend, eine Bindung nicht zwanghaft in etwas zu verwandeln, was den eigenen Bedürnissen zuwider ist und sie somit bewusst einer großen Belastungsprobe auszusetzen.
    Geändert von Chrissiebabe234 (12.08.2018 um 12:45 Uhr)
    Never regret anything. At one time it was exactly what you wanted.

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    AW: "Living apart together" versus Zusammenleben- Erfahrungen?

    Zitat Zitat von na_ich Beitrag anzeigen
    @Roxy, wie ist das mit dem Wohlfühlfaktor, wenn du bei ihm oder er bei dir ist? Bezogen auf das oben zitierte?
    Ich fühle mich mit ihm äußerst wohl. Als Mensch, Partner und Geliebter ist er wunderbar. Für seine Eigenheiten und Bedürfnisse kann er nichts, die hat er sich nicht ausgesucht. Und ich ticke in vielerlei Hinsicht nun einmal ganz anders, auch das wird sich nicht mehr groß ändern.
    Deshalb bin ich ja auf der Suche nach einem Lebensmodell, das für uns passt.
    Dass wir als Paar zusammenpassen, steht dabei völlig außer Frage. Ich schrieb ja schon, es geht "nur" ums Wie!
    Geändert von Roxy_Music (13.08.2018 um 11:08 Uhr)

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