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  1. Avatar von Mambi
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    AW: Soll ich für ihn alles aufgeben?

    Zitat Zitat von irgendeinwald Beitrag anzeigen
    Aber ich würde (unabhängig von Möbeln der Ex) auch zum Teil meine eigenen in mein zukünftiges Zuhause mitnehmen wollen. Wenn man bisher nur Ikeamöbel hatte, spielts wahrscheinlich keine Rolle, aber die meisten haben ja ab einem gewissen Alter schon Möbel, die man sich bewusst ausgesucht hat und darauf würde ich nicht verzichten wollen und das gehört auch ein wenig dazu, sich daheim zu fühlen.
    Ich habe genau EIN "Möbelstück", auf das ich niemals verzichten würde. Alles andere - nice to have, aber wenn ich mein Geraffel woanders unterbringen kann, dann wär mir das egal.
    Kurzum, für mich sind weniger die Möbel, als das, was man drin und drauf hat, das, was ein "Zuhause fühlen" ausmacht.

    Zuhause ist, wo Dein Herz ist - nicht der Ort, wo Deine Möbel stehen.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


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    AW: Soll ich für ihn alles aufgeben?

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Ich habe genau EIN "Möbelstück", auf das ich niemals verzichten würde. Alles andere - nice to have, aber wenn ich mein Geraffel woanders unterbringen kann, dann wär mir das egal.
    Kurzum, für mich sind weniger die Möbel, als das, was man drin und drauf hat, das, was ein "Zuhause fühlen" ausmacht.

    Home is, where your heart ist - nicht der Ort, wo Deine Möbel stehen.
    ist wahrscheinlich eine Typfrage - so wie du an dem EINEM möbelstück hängst, gibts eben andere Menschen, die an mehreren Hängen. Ich würde zb die meisten Wohungsstile furchtbar finden (Ikeaeinrichtungen vorallem Billy, Kallax, Paxschränke oder Wohnwände usw) - ich mag alte Möbel und wir haben teilweise Holzmöbel von unseren Großeltern und von Flohmärkten und ich würde niemals meinen Sekretär gegen einen Ikeatisch tauschen, auch wenn er den selben Zweck erfüllen würde. Aber das hängt auch mit meiner Wertschätzung von "alten" Dingen zusammen. Andere finden das wiederrum furchtbar und würden niemals gebrauchtes haben wollen - eben eine Typfrage. In der eigenen Wohnung verbringt man halt doch sehr viel Zeit und die sollte schon zu einem passen (ähnlich wie Kleidung), nur weil jemand die selbe Größe hat, heißt das ja nicht, dass man den Kleiderschrankinhalt tauschen kann. So ist es auch mit den Möbeln und ich könnte mir schon vorstellen, dass der Partner der TE alleine aufgrund des unterschiedlichen Alters einen anderen Geschmack haben könnte und der Geschmack der Ex kommt ja nochmal dazu.
    Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists

  3. Avatar von Mambi
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    AW: Soll ich für ihn alles aufgeben?

    Klar, immer eine ganz persönliche Sache und Entscheidung.
    Mir ging es auch hier mehr darum, dass der Tausch sämtlicher Möbel und/oder der Umbau des Hauses als quasi elementare Grundvoraussetzung genannt wurde, damit die TE überhaupt in Erwägung ziehen KÖNNTE, dort einzuziehen...
    .

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  4. Registriert seit
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    AW: Soll ich für ihn alles aufgeben?

    Zitat Zitat von Saily Beitrag anzeigen
    Das klingt so als wäre das Leben eines Singles per se irgendwie per se nichts besonderes. Aber in der Regel haben auch Alleinstehende Menschen, ein soziales Umfeld, Bindungen freundschaftlicher oder familiärer Art, dass sie sich aufgebaut haben, hinzu kommen Wohnung, Arbeit etc.
    Ich finde es sehr sehr sinnvoll, sich realistisch vor Augen zu führen, was sich durch einen Umzug verändern würde und wie es einem damit geht.
    Mir wäre zudem auch sehr wichtig, dass mein Partner sich - genau wie umgekehrt - auch für mein Leben und mein Umfeld interessiert.
    Wenn der eine durch die Umstände stärker gebunden ist- hier vor allem das Kind, dann ist das so und das finde ich auch zu respektieren.
    Aber ich finde es sehr ratsam solche Entscheidungen mit Bedacht zu treffen und auch "für den Übergang" Dinge auszutesten.
    Und eben auch mal im Lebensort der TE zu sein, da etwas zu unternehmen etc. Geht ja auch mal mit Kind.
    Weißt du Saily,
    ich habe einfach nur dem Leben was sie jetzt führt einen Namen gegeben.
    Bin ja selber seit etlichen Jahren Single - und das immer lieber - je länger das dauert.

    Uteki hat ein bisschen weiter oben dazu so was Schönes geschrieben.
    Da erübrigt sich eigentlich alles.

    Aber, gesetzt den Fall: ich würde nun zu jemandem ziehen: dann müsste es auch überwiegend aus dem Zauber des Neuanfangs geschehen. So habe ich übrigens schon viele Sachen begonnen.....

    Das Erwachen kam dann später.

    Etwas Wehmut wird ja wohl immer dabei sein. Sonst käme ja der Verdacht auf hier ginge es einem Menschen nur um ein Dach überm Kopf.

    Ich glaube es wird immer etwas Spezielles bei jedem Menschen sein.

    Bei mir wird es schätzungsweise immer meine kleine süße Wohnung sein. Die ist wie eine Puppenstube: es ist einfach alles da, selbst ein Balkon.

    Ansonsten glaube ich - gibt es für alles im Leben seine Zeit.

    Die TE freut sich scheinbar auf den Mann und sein Kind.
    Das finde ich ja schon mal was sehr Schönes....

    Zu viel Bedacht kann einen auch nur abhalten.

    Wenn ich denn noch mal einen Troubadour d'Amour treffen sollte und zu ihm ziehen würde: dann bestimmt nicht mit dem Hintergedanken für ihn mein Single-Leben aufgegeben zu haben....

    Wenn - eigentlich bin ich auch ziemlich feige....
    Ich glaube, irgendwas Spezielles muss einen immer hinziehen.....
    Ein alter Witz lautet:
    Frage: Weißt du, wie alt ich sein werde, wenn ich gelernt habe, Klavier zu spielen?
    Antwort: Genauso alt, wie wenn du nicht Klavierspielen lernst.

  5. Inaktiver User

    AW: Soll ich für ihn alles aufgeben?

    Zitat Zitat von Riesenschnecke Beitrag anzeigen
    Aber, gesetzt den Fall: ich würde nun zu jemandem ziehen: dann müsste es auch überwiegend aus dem Zauber des Neuanfangs geschehen. So habe ich übrigens schon viele Sachen begonnen.....
    Sicher...aber dieser "Zauber", die Aufbrauchstimmung sollte doch bei beiden da sein.
    Wenn bei ihm wegen Kind nur eingeschränkt möglich, klar ist dann so, aber wenn er sich auf eine neue Beziehung einlässt verändert sich für ihn genau so viel - im Prinzip.

    Ich finde Beziehungen schon ein bisschen schwer wo einer nichts - auch äusseres verändert - und der andere alles. Tendenziell würde ich eher dazu tendieren gemeinsam etwas neues zu beginnen.
    Wenn's wegen der Umstände nicht geht, klar, aber auch da wäre ich jemand, der schon auch ein neues Heim mitgestalten wollte - wenn es denn mal meins sein soll und ich mich nicht langfristig zu Gast fühlen soll.
    Genau das ist aber auch eine der Sachen, die ich sehr gerne mache - gemeinsam planen, einrichten, Ideen für das Zusammenleben entwickeln.

    Zitat Zitat von Riesenschnecke Beitrag anzeigen
    Wenn ich denn noch mal einen Troubadour d'Amour treffen sollte und zu ihm ziehen würde: dann bestimmt nicht mit dem Hintergedanken für ihn mein Single-Leben aufgegeben zu haben....
    Ich denke auch, wenn das Gefühl das im Vordergrund steht etwas "aufzugeben" ist, dann ist das ein Alarmzeichen und zeigt, dass es wohl zu dem Zeitpunkt oder auf diese Weise nicht das richtige ist.


  6. Registriert seit
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    AW: Soll ich für ihn alles aufgeben?

    Nur kurz eingeworfen: wenn sich beide für das Zusammenziehen bei ihm entscheiden, werden sie auch eine Lösung für eine zeitliche Mehrbelastung durch ein Pendeln finden. Dann kümmert eben er alleine sich um Haus und Hof und/oder man sucht eine Haushaltshilfe.


  7. Registriert seit
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    AW: Soll ich für ihn alles aufgeben?

    Saily,
    vielleicht ist das auch nur graue Theorie hier am Reißbrett?

    Du wirst in vielen Strängen hier lesen können, dass sich trotz Umgestaltung fast bis zum kompletten Nicht-wieder-erkenns-wert trotzdem das Gefühl zu Gast zu sein bei den Betroffenen nicht geändert hatte. Das kann man nämlich nicht an selbst gekaufte Möbeln ausmachen.

    Trotzdem ist es glaube ich für beide Parteien ein großer Einschnitt.
    In meine kleine "Wohngemeinschaft" ich Single mit kleiner Tochter, ist damals mein späterer Mann dazu gezogen.

    Es war auch für uns Beide, am meisten fürs Kind - eine komplette Veränderung.

    Letzten Endes bleibt es ein Abenteuer.
    Das Zauberwort hieße für mich: einfach akzeptieren.

    Die ideale Situation gibt es ja sowieso nie.

    Am wichtigsten finde ich : Entscheidungen zu treffen. Auch für die Liebe.
    Ich wollte einfach mit dem Mann zusammen leben - und keine Besuchsbeziehung.

    Das ist nämlich noch was ganz Anderes.

    Gemeinsamer Alltag. Zu wissen, ich wache immer neben diesem Menschen auf.
    Da kann man sich nämlich nicht vorher darauf einstellen.

    Das ist in meinen Augen das Abenteuer.

    Ich glaube, ich würde heute wieder so denken.
    Willste den täglich sehen?

    Meiner Meinung ist das größte Abenteuer unserer heutigen Zeit mit einem Menschen zusammen zu leben.
    Vor allem das lehrreichste.
    Ein alter Witz lautet:
    Frage: Weißt du, wie alt ich sein werde, wenn ich gelernt habe, Klavier zu spielen?
    Antwort: Genauso alt, wie wenn du nicht Klavierspielen lernst.

  8. Avatar von Keksi33
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    AW: Soll ich für ihn alles aufgeben?

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    ich würde jemanden den vogel zeigen, der von mir nach sieben monaten erwartet mein haus zu verkaufen und mein kind nicht mehr so oft sehen zu können......
    Es ist schon ein paar Seiten her, aber ich wollte es doch nochmal klarstellen: Ich habe nicht gemeint, er müsse sein Haus verkaufen, sondern:

    Zitat Zitat von Keksi33 Beitrag anzeigen
    Könnte er nicht probehalber bei dir wohnen und ihr verbringt nur die Kinder-Wochenenden in seinem Haus? So könntet ihr zumindest mal den Alltag proben. Er muss für ein solches Testwohnen ja offenbar nicht großartig pendeln oder irgendetwas aufgeben.
    Wenn es ums austesten geht, ob ein Zusammenwohnen möglich wäre, dann gibt es diesen Zwischenweg, bei dem keiner sofort sein Zuhause oder seinen Job aufgeben müsste.
    Das größte Glück der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.

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