Hallo Gorod,
Erstmal meinen Hut ab vor dir und deiner Tochter, dass IHR diese Fernbeziehung stemmt und dazu noch im Abi. Finde ich bewundernswert.
Ansonsten trotz noch nicht vollzogener Geldverteilung, scheint dein Freund mit wirklicher Bindung und Zuwendung ernsthaft ein Problem zu haben.
Das äußert sich, wenn andere in großen Sachen abhängig sind in denen er real eine Zusage mit Leben erfüllen muss und nicht einfach etwas buchen kann, was bei entsprechendem Einkommen ja doch eher fix geht.
Ich schreibe das, weil ich ähnliche Züge an mir kenne und da immer gegensteuern muss- gerade bei den Kids. Aber da muss ich ran, weil die sind abhängig von mir.
Aber du würdest tatsächlich dieses Verhalten lockern, indem du ihn gerade nicht als Gewichtigen und sogar maßgebenden Input auf einen Sockel packst, sondern er einfach mittun muss. Also in der Tat, deine Zufriedenheit in deine eigenen fähigen Hände gibst und ihn dann mal agieren lässt.
Vielleicht kriegt er es hin vielleicht auch nicht, aber du könntest die Zeit genießen ohne immer wieder Groll und Enttäuschung aufzubauen.
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28.05.2018, 22:40
AW: Fünf (inzwischen fast sieben) Jahre umsonst - Showdown
lg Lakotia
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Never be afraid to act ridiculous
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29.05.2018, 06:32Inaktiver User
AW: Fünf (inzwischen fast sieben) Jahre umsonst - Showdown
An dieser Geldgeschichte Alles festmachen kommt mir auch sehr merkwürdig vor.
Man könnte glatt denken, TE sucht sich irgendeinen Grund, um sich zu lösen...
Anders kann fast nicht denken, da, wie schon angemerkt, eine Partnerschaft anders funktioniert als über Geld.
Wenn er als Vater zwischenzeitlich seine Denke mit dem Ökohof geändert hat, ist das alleine sein Bier...sein Geld.
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29.05.2018, 06:55Inaktiver User
AW: Fünf (inzwischen fast sieben) Jahre umsonst - Showdown
Denke mal genauer über sein Verhalten nach, und dann frage dich einmal, ob Du selbst daran glaubst, es würde sich noch etwas bei ihm verändern.
Zitat von Inaktiver User
Dein "Partner" handelt genauso wie er das möchte und wie er es für richtig hält, und wird sich ganz sicher nicht so verändern, wie Du es dir wünscht.
Du hast also die Wahl, ob du zu seinen Konditionen in dieser "Beziehung" verbleiben willst, oder ob Du dir in der Kleinstadt nicht ein eigenes Leben aufbaust.
Du weißt es ja, wer etwas will, der findet Wege, dein "Freund" findet nur Gründe, warum etwas nicht geht.
lg jaws
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29.05.2018, 07:33
AW: Fünf (inzwischen fast sieben) Jahre umsonst - Showdown
Guten Morgen,
Meine persönliche Meinung ist hier, es geht hier nur ums Geld, und das von Anfang an.
Gorod möchte die Grand Dame spielen, Besitz haben, im Luxus, von seinem Geld leben.
Sorry, aber das ist meine Meinung.
Welcher Mann um die 60 , anscheinend auch vermögend, entscheidet nicht selbst was er mit seinem Geld macht.
Ob er seine Kinder unterstützt?
Und ich empfinde ihn nicht als unzuverlässig.
Ihr versteht euch gut, er ist großzügig, er kümmert sich um deine Tochter - warum das nicht genießen?
Er wohnt immer noch in einem eigenen Haus, hat eine gute Rente, hat mehrere Depots, und das reicht alles nicht?
Was perfektes gibt es nicht.
Außerdem würde ich versuchen, selbst alles auf die Reihe zu kriegen.
Und mich von niemand abhängig zu machen.
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29.05.2018, 07:51
AW: Fünf (inzwischen fast sieben) Jahre umsonst - Showdown
Das finde ich unfair vereinfacht. Gerade in Bezug auf Geld und Versorgung hat Gorod Maßnahmen ergriffen ( Ausbildung, Job in 200 km in einer Stelle die nicht beliebt ! ist, Trennung von der Tochter im Abi Jahr, WE Beziehung zur Tochter mit allen organisationsaufwänden, Doppelter Haushalt) die schon ihresgleichen suchen.
Wo steht, dass eine Frau für jedes Quentchen Aufmerksamkeit dankbar sein muss und sich damit zufrieden geben muss, was der Mann dann so nebenbei erübrigt. - was ja auch nicht soooo schlimm ist, er ist ja in Teilen durchaus zugewandt.
Das persönliche Wohlbefinden mit sich selbst, da sollte sie ran. Keine Abhängigkeit in diesem Gebiet.lg Lakotia
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29.05.2018, 08:47Inaktiver User
AW: Fünf (inzwischen fast sieben) Jahre umsonst - Showdown
naja, er hat gorod möbel gekauft und sie ermutigt... er ist durchaus an ihrer seite, finde ich.
@gorod: du wirfst ihm vor, er sagt sachen, die er dann nicht erfüllt. aber was sagst du umgekehrt zu ihm?
hast du ihm umgekehrt eigentlich deutlich deine erwartungen an gemeinsamkeit formuliert?
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29.05.2018, 09:06
AW: Fünf (inzwischen fast sieben) Jahre umsonst - Showdown
gorod, in zahlreichen anderen Strängen finde ich deine treffende, nüchterne und versachlichte Analyse zu partnerschaftlichen Problemen anderer User sehr gut und treffend. Du analysierst viele Auffälligkeiten in anderen Partnerschaften "messerscharf".
In deinem eigenen Leben jedoch scheint dir diese nüchterne Analyse nicht zu gelingen. Ich persönlich finde es keineswegs verwerflich, dass du für dich den Anspruch stellst im Alter in einer finanzierten Immobilie deinen Lebensabend zu verbringen.
Du hast nun jahrelang sozusagen (umsonst) für diesen Traum mit diesem Partner gekämpft und merkst jetzt, dass du dieses große Ziel mit ihm nicht erreichen wirst!
Das finde ich gelinde gesagt befremdlich, denn wäre deine Analyse deiner eigenen Situation nur halb so messerscharf wie du andere Partnerschaften analysierst, hättest du die Diskrepanz seiner "Worte" und "Taten" viel früher erkennen müssen.
Du musst für dich entscheiden welche Prioritäten du im Hinblick einer Partnerschaften (zukünftig) festlegst. Gemeinsam leben kann man auch in einer Mietwohnung. ...Das Leben ist stets lebensgefährlich !
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29.05.2018, 09:56
AW: Fünf (inzwischen fast sieben) Jahre umsonst - Showdown
Danke für die Rückmeldung, die mich im wesentlichen weiter bringt. Klar, muss ich endlich erkennen, dass der Mann eigentlich nichts in seinem Leben verändern will und mich nur als eine Art Kirsche auf der Sahnetorte seines Lebensabends braucht. Aber es ist eben viel einfacher, den unbekannten anonymen Usern harte Ratschläge zu geben, als im eigenen Leben nach diesen Maximen zu leben.
Ich glaube immer noch nicht, dass es komplett falsch war, an unsere gemeinsamen Pläne zu glauben und zu hoffen, dass der Umzug uns nicht von einander weg sondern einander näher bringen könnte. Ohne Vertrauen, Glaube, Hoffnung wird man sehr zynisch.
Ich bin auch überzeugt, dass mein Freund die Trennung von der Mutter seiner Kinder immer noch nicht richtig verarbeitet hatte und dies nun kaum noch wird. Das Verhältnis zu seinen Kindern ist irgendwie komisch, es fehlt mir die Offenheit und Aufrichtigkeit (Authentizität, wie man es heute nennt), wenn ich sie zusammen beobachte.
Aber ich habe mich da sehr zurück gehalten, denn es ist seine Baustelle und im Alltag sind seine Kinder kaum präsent. Nur eben durch finanzielle Zuwendungen von seiner Seite. Ja, es ist ein weites Feld und ein Muster zu erkennen.
Die Ex-Frau ist auch sehr zurückhaltend. Über sie kann ich eigentlich nur gutes berichten, von hörensagen ist sie mir geradezu sympathisch.
Nur zur Klarstellung: ich war nicht der Grund für seine Scheidung, ich bin seine zweite Beziehung danach und Fremdgehen war auch, so weit ich weiß, nicht der Grund, sondern das berühmte "sich auseinander leben".
Ich habe ihn gebeten, mir eine Aufstellung seiner Zuwendungen an mich zu machen, um Klarheit zu bekommen und so schnell wie möglich mit der Tilgung der Schulden zu beginnen.
Für irgendwelche weiteren Auseinandersetzungen fehlt mir momentan die Kraft.
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29.05.2018, 10:26
AW: Fünf (inzwischen fast sieben) Jahre umsonst - Showdown
Rein objektiv erkennst du ja, dass er dich hinhält, aber du hast immer wieder mindestens ein Argument parat, dass dich in diesem "Kreislauf" oder besser " Hamsterrad" hält. Das ist dein Leben, deine Entscheidung.
Ich halte es da ganz simpel: wer etwas will findet Wege. Wer etwas nicht will findet Gründe!!
ER wird seine Gründe haben weshalb er diesen (deinen) Weg mit DIR nicht gehen will! So einfach ist das...leider für dich.Das Leben ist stets lebensgefährlich !
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29.05.2018, 10:45
AW: Fünf (inzwischen fast sieben) Jahre umsonst - Showdown
Ist das Deine Art, eine Grundsatzdiskussion, eine Klärung herbeizuführen?
Willst Du mit dieser Aufforderung verdeutlichen, wie Dein derzeitiges (?) Empfinden in der Beziehung ist?
Anders gefragt: waren seine Zuwendungen als Darlehn deklariert? Oder als Geschenk, das Du jetzt zurückgeben willst? Oder überhaupt nicht klassifiziert?
Im Moment ist vermutlich alles ein bißchen zuviel für Dich: neuer Job, neue Wohnung, Trennung von den Nächsten, Pendeln... das ist doch eine Menge, die Du verkraften und wuppen mußt. Ist es wirklich der richtige Zeitpunkt, über die Beziehung zu entscheiden? Oder könntest Du es gut verkraften, wenn Du Dir sagst: jetzt nicht, schaun wir mal...?life is all about
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