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  1. Inaktiver User

    AW: Dem Partner Grenzen aufzeigen

    Er verwendet Deine Schwachpunkte gegen Dich und verletzt Dich immer
    wieder aufs Neue.
    Wer vdas tut - bewusst Schwachpunkte des anderen Menschen gege ihn verwenden und ihn genau dort bewusst, aktiv, willentlich nicht zu verletzen, der liebt nicht richtig. Sondern da geht es um anderes, Machtstreben, Besitzstreben, wasweissich. Wen man liebt, den verletzt man nicht ohne objektive Notwendigkeit willentlich, absichtlich und bewusst.

    Ich finde schon dauernde Gestreite, von dem die TE schreibt, auch ohne die Schwachstellensache, nicht normal.
    Warum zum Teufel streitet man dauernd in einer Beziehung? Ich bin mit meinem Partner über 10 Jahre zusammen, und wir haben bisher nicht ein Mal gestritten. Obowohl wir durchaus nicht immer einer Meinung sind und das auch sagen.
    Aber Streiten halten wir beide für Energieverschwendung und übrtflüssig

    Liebe TE, der Rat von Wildwusel ist gut: In dem Moment, in dem passiert, sagen: "Auf diesem Level lasse ich nicht mit mir umspringen" - Diskussionsabbruch, umdrehen, weggehen. Aus der Situation, dem Zimmer, der Wohnung. Ganz konsequent.

    Und dann, wenn ihr beide einige Tage später ruhig, entspannt etc. seid, sagst du ihm ganz klar, dass du DAS nicht länger akzeptierst und er damit radikal und endgültig aufhören soll, wenn eure Beziehung noch eine Chance haben soll.
    Achtung: du SAGST ihm das. Aber du DISKUTIERST das nicht mit ihm. Du diskutierst auch die konkrete Situation nicht mehr (denn dann ginge der Streit von neuem los). Du kommunizierst bloss diese einfache Tatsache ("ab sofort nie mehr oder es ist vorbei")

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    AW: Dem Partner Grenzen aufzeigen

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Es gibt Menschen, die im Streit sehr gemein werden- und bekannte Schwachpunkte dann quasi als Waffe nutzen.
    Da hilft wirklich nur- wenn du das nicht lässt, bin ich weg. Und das dann auch durchziehen.
    Dem kann ich nur zustimmen. Hatte mal einen Choleriker an meiner Seite - dem habe ich bei Auseinandersetzungen gesagt:

    `Und bevor Du wieder rumschreist - dort ist die Tür. `


    es hat gewirkt...

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    AW: Dem Partner Grenzen aufzeigen

    Eure Antworten hab ich mir direkt abgespeichert, die bringen mich sehr weiter!!! Ich bin schon einer Therapie, wo ich genau gegen dieses Problem versuche anzugehen. Aber ich werde immer wieder schwach und knicke ein, weil mir die Argumente ausgehen. Ich fliehe jedes Mal aus der Situation, manchmal platze ich aber auch und werde laut - und fliehe dann. Gebracht hat es noch nichts, aber auch mein Fliehen ist irgendwie inkonsequent. Ich glaube, ich hab mal von Charles Bukowski gelesen, dass wenn man sich wie ein Wurm verhält, man auch als solcher behandelt wird. Ich glaube, unterbewusst wirklich davon auszugehen, dass ich keinen abbekomme.

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    AW: Dem Partner Grenzen aufzeigen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer vdas tut - bewusst Schwachpunkte des anderen Menschen gege ihn verwenden und ihn genau dort bewusst, aktiv, willentlich nicht zu verletzen, der liebt nicht richtig. Sondern da geht es um anderes, Machtstreben, Besitzstreben, wasweissich. Wen man liebt, den verletzt man nicht ohne objektive Notwendigkeit willentlich, absichtlich und bewusst.

    Ich finde schon dauernde Gestreite, von dem die TE schreibt, auch ohne die Schwachstellensache, nicht normal.
    Warum zum Teufel streitet man dauernd in einer Beziehung? Ich bin mit meinem Partner über 10 Jahre zusammen, und wir haben bisher nicht ein Mal gestritten. Obowohl wir durchaus nicht immer einer Meinung sind und das auch sagen.
    Aber Streiten halten wir beide für Energieverschwendung und übrtflüssig

    Liebe TE, der Rat von Wildwusel ist gut: In dem Moment, in dem passiert, sagen: "Auf diesem Level lasse ich nicht mit mir umspringen" - Diskussionsabbruch, umdrehen, weggehen. Aus der Situation, dem Zimmer, der Wohnung. Ganz konsequent.

    Und dann, wenn ihr beide einige Tage später ruhig, entspannt etc. seid, sagst du ihm ganz klar, dass du DAS nicht länger akzeptierst und er damit radikal und endgültig aufhören soll, wenn eure Beziehung noch eine Chance haben soll.
    Achtung: du SAGST ihm das. Aber du DISKUTIERST das nicht mit ihm. Du diskutierst auch die konkrete Situation nicht mehr (denn dann ginge der Streit von neuem los). Du kommunizierst bloss diese einfache Tatsache ("ab sofort nie mehr oder es ist vorbei")
    Das ist ein so guter Tipp! Einfach nicht diskutieren, damit nehme ich ihm ja schon seine größte "Waffe". Ich streite total ungerne und mache eigentlich alles, um aus dem Streit rauszukommen. Die Variante wäre ja auch für mich die angenehmste.

  5. Inaktiver User

    AW: Dem Partner Grenzen aufzeigen

    Sieh das Weggehen nicht als "Fliehen". Damit machst du dich selber klein.

    Weggehen - gehen! nicht rennen! - mit hocherhobenem Kopf ist keine Flucht, sondern ein "ich bin mir viel zu gut, um so mit mir umspringen zu lassen"

    Aber rein die Tatsache, dass du selbst in diversen Posts davon sprichst "er hat dann noch weniger Achtung vor mir", oder "Flucht = ich bin ein Wurm" oder noch so einige andere, zeigen sehr deutlich, um was es bei euren Streitereien geht: um einen doofen Machtkampf, in dem es ums "Oben oder Unten geht, um "bloss nicht schwach und Opfer sein", ums Rechthaben und den anderen zum Einlenken zwingen ...
    Was für eine Energieverschwendung! Wenn man nicht gleicher Meinung ist, gibts das bewährte Mittel "we agree to disagree" und wenn es um nichts Lebenswichtiges geht - was es ja höchst selten tut - kann man die Differenz auch einfach so stehen lassen.

    Jemand fragte noch, wie das zu verstehen sei, dass die Stiefmutter dir droht. Was heisst das konkret?
    Und was tust du dagegen? Wenn es Drohungen im strafrechtlich relevanten Sinne oder im Stalking-Sinne sind, kannst du damit problemlos zur Polizei.

  6. Inaktiver User

    AW: Dem Partner Grenzen aufzeigen

    Ich streite total ungerne
    Warum machst du dann mit? Zum Streiten gehören immer zwei.
    Könntest du mal einige konkrete Beispiele bringen, wie eure Streits entstehen und worum es dabei geht?

  7. Moderation

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    AW: Dem Partner Grenzen aufzeigen

    Zitat Zitat von imbepdnzmi Beitrag anzeigen
    Aber ich werde immer wieder schwach und knicke ein, weil mir die Argumente ausgehen
    Ich denke, die Annahme, daß du Argumente brauchst, ist das Problem. Ganz viele Sachen, über die im Haus gestritten wird, haben nur das Arguement, "Ich mag das so lieber, ich finde das so besser, ich mag das nicht, ich kann das nicht ab." Über Geschmack kann man nicht argumentieren. Man kann nur gucken, daß man gemeinsamen Grund findet.

    Wenn das nicht gelingt, muß man seinen eigenen Boden, auf dem man steht, verteidigen. Dazu muß man wissen, was der eigene Boden ist, und was nicht, und in diesem Wissen sicher sein. "Auf der Ebene diskutiere ich nicht" ist dein eigener Boden.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum machst du dann mit? Zum Streiten gehören immer zwei.
    Könntest du mal einige konkrete Beispiele bringen, wie eure Streits entstehen und worum es dabei geht?
    Ja klar: Also ein Streit entsteht immer dann, wenn ich ihn in etwas kritisiere. Dabei ist es egal, ob ich ihm nett formuliere "Bei meinen alten Rohren stinkt es im Sommer aus dem Klo nach tot. Wärst du so lieb, den Klodeckel runtermachen? Sonst kippen wir morgen aus den Latschen", als Ich-Botschaft sende "Mich stört der Geruch aus dem Klo total. Ich würde mich freuen, wenn du den Deckel runterklappst" oder wütend "Immer lässt du den Klodeckel oben, das nervt so!" Er fängt dann sofort an, sich zu verteidigen (also das Gespräch gab es so wirklich) "Du machst du den doch auch nie runter!" - Und genau hier ist dann der Knackpunkt. Ich bin genervt, weil er sich auch bei solchen Nichtigkeiten verteidigen möchte und er ist dann genervt von meinem Tonfall. "Kannst du das nicht einfach mal machen?" "An allem meckerst du rum!" etc.
    Es wird also sprichwörtlich aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Aber grundsätzlich kann man sagen: Kritik an ihm, er streitet es mit allen Mitteln ab, sucht den Fehler bei mir, ich werde sauer.

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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sieh das Weggehen nicht als "Fliehen". Damit machst du dich selber klein.

    Weggehen - gehen! nicht rennen! - mit hocherhobenem Kopf ist keine Flucht, sondern ein "ich bin mir viel zu gut, um so mit mir umspringen zu lassen"

    Aber rein die Tatsache, dass du selbst in diversen Posts davon sprichst "er hat dann noch weniger Achtung vor mir", oder "Flucht = ich bin ein Wurm" oder noch so einige andere, zeigen sehr deutlich, um was es bei euren Streitereien geht: um einen doofen Machtkampf, in dem es ums "Oben oder Unten geht, um "bloss nicht schwach und Opfer sein", ums Rechthaben und den anderen zum Einlenken zwingen ...
    Was für eine Energieverschwendung! Wenn man nicht gleicher Meinung ist, gibts das bewährte Mittel "we agree to disagree" und wenn es um nichts Lebenswichtiges geht - was es ja höchst selten tut - kann man die Differenz auch einfach so stehen lassen.

    Jemand fragte noch, wie das zu verstehen sei, dass die Stiefmutter dir droht. Was heisst das konkret?
    Und was tust du dagegen? Wenn es Drohungen im strafrechtlich relevanten Sinne oder im Stalking-Sinne sind, kannst du damit problemlos zur Polizei.
    Nein, die sind einfach beleidigend. Ich bin Autorin bei einer Internetseite, die Jugendlich politisch informieren soll. Unter vielen Artikeln stehen böse Kommentare in einem Schreibstil, den sie auch in SMS verwendet. In den SMS beschimpft sie mich als geldgeiles Gör, die ihren Vater ausnutzen will. Und auf Facebook hat sie einen Screenshot einer Ausgabe der Zeitschrift gepostet, bei der es um die Berufssuche geht. Vorne drauf ein Mädchen mit Hund und Krone, woneben sie geschrieben hat, dass sie das an irgendwen erinnere (Also einen Hund hab ich tatsächlich).

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    Zitat Zitat von imbepdnzmi Beitrag anzeigen
    Ich fliehe jedes Mal aus der Situation, manchmal platze ich aber auch und werde laut - und fliehe dann.
    Du sollst nicht fliehen, sondern die Situation dominieren, indem Du sie verlässt.

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