Da im Nachbarstrang eher allgemein diskutiert wurde, welche Folgen eine Eheschließung hat (oder auch nicht) habe ich die entsprechenden Beiträge in einen eigenen Strang verschoben.
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09.01.2018, 14:36
Outtake: Heirat - Anachronismus, unnötig oder ultimativer Liebesbeweis?
Geändert von skirbifax (13.01.2018 um 16:03 Uhr)
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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12.01.2018, 12:52Inaktiver User
AW: Er will nicht mehr heiraten
Nicht jeder möchte Friss oder Stirb-Beziehungen, die statisch bleiben müssen und bei denen nie jemand seine Meinung ändern darf.
Das "das wusstest du von Anfang an" ist ein Totschlagargument.
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12.01.2018, 13:20
AW: Er will nicht mehr heiraten
Hier geht es doch nicht um, "wer hat mehr Recht auf sein Ansinnen"
Es ist immer so, das der, der irgendwann "mehr"will, schauen muss, ob er mit dem anfangs von beiden gewollten "weniger" noch zurecht kommt.
Wer eine Affäre eingeht, kann sein Gegenüber doch auch nicht in eine verbindliche Beziehung zwingen. Mal so als Beispiel.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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12.01.2018, 15:28Inaktiver User
AW: Er will nicht mehr heiraten
Das darf man jederzeit, aber man darf nicht erwarten, dass der Andere dieser geänderten Meinung folgt.
Aber ich glaube, wir drehen uns im Kreis.
Ich finde eher, es bringt Klarheit.Das "das wusstest du von Anfang an" ist ein Totschlagargument.
Viele Leute, gerade Männer, lassen lieber vieles im Vagen, z.B. das sie keine Kinder wollen; da wird dann lieber auf später vertröstet. Bis es für die Frau zu spät ist.
Über wichtige Lebensprämissen sollte man sich vorher einig sein. Ich hätte z.B. keinen Mann mit Kinderwunsch genommen, dass passt dann einfach nicht.
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12.01.2018, 15:35Inaktiver User
AW: Er will nicht mehr heiraten
Wie schon vorher mehrfach geschrieben wurde, es wird erwartet, dass darüber geredet wird. Nicht, dass der andere die Meinung per se ändern muss.
Geredet heißt, es folgt ein neuer Gespräch, mit Argumenten von beiden Seiten. Das verweigert er ja.
Und wie gesagt, nach 10 Jahren kann sich vieles ändern. Bei dir nicht, fein. Bei vielen anderen schon. Und dann bringt es für eine Beziehung wenig, darauf zu pochen, dass man doch vor 10 Jahren was vereinbart hat. Damit erwürgt man jede Veränderung von Anfang an im Keim.
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12.01.2018, 15:48
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12.01.2018, 15:55Inaktiver User
AW: Er will nicht mehr heiraten
Ich will dich einfach nicht heiraten wirkt in 99% der Fälle verletzend. Solange keine Argumente kommen... Will man als liebender Partner das? Den anderen einfach vor den Kopf stoßen?
Abgesehen davon, wer redet hier von Überzeugen? Es ging um Reden - dem anderen zeigen, was in einem vorgeht. WARUM man nicht will.
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12.01.2018, 16:02
AW: Er will nicht mehr heiraten
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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12.01.2018, 16:21Inaktiver User
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12.01.2018, 16:34
AW: Er will nicht mehr heiraten
ich finde grunsätzlich den wunsch nach ehe genauso verständlich wie den wunsch, nicht zu heiraten. er muss keine angst haben oder sonst etwas - ist wie beim kinderwunsch - man kann es nicht erzwingen.
das ist auch keine pro und kontra liste und die seite mit mehr punkten ist die richtige, ein einzelner punkt gegen heirat kann alle anderen überwiegen in der persönlichen wertung. aber man sollte es eben in ruhe besprechen können.Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists


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