Ich finde, jetzt nicht mitzuziehen ist nicht die Stimme der VERNUNFT, sondern dein BAUCHGEFÜHL!

Was hilft es dir, wenn andere schreiben, du bist jung, zieh um, dass ist gesund und cool in deinem Alter- wenn du selber SPÜRST, dass es eben NICHT DEINS ist, du heimatverbunden bist, deinen Job liebst und da bleiben willst, wo du bist???

Hier geht es eben nicht um rationales für und wieder, nicht um die Frage, ob man schon mit 25 festgelegt sein muss, und selbstständig usw. Es geht darum, was du fühlst und wie du die zwei Herzen, die in dir schlagen verbinden kannst (Liebe zu ihm und die Art, wie du Leben möchtest).

Letzendlich hilft da nur das Gespräch. In wie weit sind von seiner Seite aus Kompromisse möglich und gewollt? Einige gute Ansätze wurden für dieses Gespräch mit ihm schon genannt. Ich möchte diese ergänzen um: rede vielleicht auch mit anderen Partnerinnen von seinen Kollegen! Wie haben die das gelöst, wie fühlen sie sich dabei, welche Möglichkeiten nutzen diese Paare, die du vielleicht noch gar nicht siehst??

Sammel Informationen und dann fühl nochmal in dich rein. Wie fühlt sich die Möglichkeit, auf die ihr euch einigen könntet jetzt an? Besser? Oder immer noch genauso?

Oft ist es schwer Angst vom Bauchgefühl zu unterscheiden. Oder auch Liebe von Angst zu unterscheiden (Verlustangst, Angst vorm alleinesein). Meiner Meinung nach hilft da nur absolute Ehrlichkeit mit sich selber.

Du hast klare Vorstellungen von deinem Leben. Vergiss nicht, dass das Leben aber macht was es will. Andererseits versteh ich, dass du nicht Jahr für Jahr umziehen willst, sondern das Gefühl der Sesshaftigkeit brauchst. Vielleicht nicht da wo du jetzt lebst, aber eben perspektivisch und nicht Jahr für Jahr wieder von vorne anfangen müssen.

Redet! Anders kannst du es nicht lösen.