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  1. User Info Menu

    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Guten Morgen,

    ich möchte klarstellen, daß ich nicht mit einem vorgefertigten Schriftsatz heimlich zu einem Anwalt gegangen bin!
    Als ich vor 2 Jahren zu ihm ins Haus gezogen bin, waren wir uns zumindest dahingehend einig, daß gewisse Vereinbarungen, die uns beide betreffen, festgehalten werden sollten, u. a. meinen "Mietanteil".
    Dieser macht ca. 1/3 meiner damaligen Miete aus, den Rest dieser ehemaligen Miete lege ich für das Alter zurück.
    Ich habe damals dann gesagt, ich mache mich schlau, was Vereinbarungen von nichtehelichen Lebensgemeinschaften betrifft - dies habe ich auch getan und mir entsprechende Punkte aufgeschrieben, eben besagter "Schriftsatz".
    Wie das nunmal so ist, war in den letzten 2 Jahren bei uns ziemlich viel los ( Haus/ Veränderung Arbeit / Mädels), so daß dieses Thema ganz hinten anstand.....
    Nun war es am letzten WE so, daß wir auf Anwalt zu sprechen kamen ( immer noch Unterhaltskostenklärung mit der Mutter der Mädchen) und ich eben dann sinngemäß meinte, bei Zeiten könnten wir diesen ja auch mal fragen, was er von meiner Liste halten würde - selbstverständlich hätte ich die aufgeschrieben Punkte mit ihm VORHER noch in Ruhe besprochen.....Nur ist er gleich hoch wie ein HB - Männchen....
    Und noch etwas - ich will NICHTs von dem Haus - dieses gehört den Mädchen - ich will einfach nur etwas
    Zeit, um im Falle seines Ablebens mir eine neue Bleibe suchen zu können.
    Und ich möchte, wenn er im KH liegen sollte, bei ihm sein können - und andersrum ebenfalls, daß er bei mir sein kann.
    Die Mädchen und ich verstehen uns gut, jedoch weiß man leider nie, was passieren kann, zumal die Ältere manchmal ambivalente Gefühle mir ggü. hat. Derzeit wäre es nicht auszuschließen, daß sie mir den Zugang zu ihrem Vater zu verwehren würde,nur weil ihr mal wieder etwas gegen den Strich geht.

  2. User Info Menu

    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Er redet stets von unserer "Familie" und das leben wir auch so - das hat nichts damit zutun, daß ich mich bei ihm "einkaufen"will, nur weil ich mich anteilig an den Lebensmittelkosten o.ä. beteilige
    .Es mag richtig sein, daß ich ihm nichts schuldig sein möchte, aber v.a. Dingen ist es mir wichtig ,unabhängig sein zu können und daher sehe ich es einfach als eine gegenseitige Unterstützung an, welche bei einer "normalen" Familie sicher auch üblich ist.
    und ich bin stolz, daß ich es mir leisten kann, ihn zu unterstützen, nachdem ich jahrelang abhängig von meinem Exmann war....
    Was den Respekt von den Mädchen anbelangt, ist es schon wichtig, daß sie beide wissen, daß ich mich finanziell beteilige, denn sonst kann ganz schnell der Satz fallen:"Du hast mir gar nichts zu sagen....".

    Leider muß ich jetzt los - alles weitere später.....

    Herzliche Grüße von Saison

  3. Inaktiver User

    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Hallo saison,

    mir scheint, dass Dein Freund und Du aus ganz anderen "Lagern" kommen und das nun zu diesen Konflikten geführt hat.

    Dein Freund lebt in einem Vertrauen, das Du nicht hast und womit ihr dann auch unterschiedlich im Leben steht und mit dem Leben umgeht.
    Gleichzeitig- und es gibt nie Zufall- sind dann die Umstände auch so, dass er vertrauensvoller leben kann als Du, da die Umstände so sind.

    Dieses Ver-trauen/Miss-trauen zeigt ja auch die unterschieden Verhaltensweisen.
    Du willst Miete zahlen, Nebenkosten- Du willst Dich gegen einen Vorwurf der Kinder "aushalten lassen" schützen- alles Sachen, die Dein Freund gar nicht sieht oder verlangt.
    Kannst Du die unterschiedlichen Haltungen dahinter erkennen?

    Deine Gedanken zur Absicherung- auch wenn jemand krank wird- sind vollkommen nachvollziehbar und - meine Meinung- auch gut, denn man weiß tatsächlich nie, was auf einen zukommt (ich gebe aber auch zu, dass ich auch einer von den misstrauischeren Menschen bin).

    Was Du ansprichst hat letztlich mit Sterben, Tod und Krankheit zu tun- und kaum jemand kann locker damit umgehen.
    Insofern kann ich den Rückwärtsgang Deines Freundes durchaus verstehen- das ist ein sehr sensibles Thema und konfrontiert tatsächlich mit dem Thema Tod- er ist nicht der Erste, der den Tisch verlässt und Streit vom Zaun bricht, weil er es nicht aushält (schon so erlebt).

    Heißt- lass ihm einfach Zeit sich damit zu befassen.
    Vorsichtig ansprechen.
    Vor allem sollte klar werden, worum es geht.
    Natürlich misstraut man den Kindern, wenn man eine Verfügung haben möchte um notfalls am Krankenbett zu sitzen!
    Gleichzeitig sprechen wir von einer Ausnahmesituation, die gerade junge Menschen total überfordern kann und dann gibts evtl eine enge Verbindung zur Ex (Mutter der Kinder) und dann- ist plötzlich alles ganz anders.

    Die Belastung von Entscheidungen ist möglicherweise auch ein Argument, welche so junge Kinder alleine kaum treffen könnten- vielleicht wäre das Grund um das gut abzuwägen?

    Kurz- es gibt bestimmt noch viele Gründe, die man sanft anbringen kann (anderen fällt hier bestimmt noch Gutes dazu ein) um Deinen Freund zu einer Klärung zu bewegen.

    Denk daran, dass ihr unterschiedlich seid.
    Und zeige Dich ruhig von Deiner verletzlichen Seite.
    Was Du gerade zeigst ist ein aktives Handeln- sowas wirkt immer wenig verletzlich, eher noch bestimmend und herrschend.
    Umso wichtiger kann es sein, dass man zB aus seinen Lebenserfahrungen berichtet- von den eigenen Ängsten, Erlebnissen, Verlusten und Unsicherheit. Kann der andere mich in meinen Ängsten erkennen, dann kann er von seinen Gedanken loslassen und einen Weg gehen, der für alle Beteiligten gut ist.

  4. Inaktiver User

    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    ich möchte auch noch zu bedenken geben das das mistrauen der TE ja hauptsächlich gegen die kinder ihres freundes gerichtet ist.
    sie will sich ja in erster Linie davor absichern das sie unfair von den kindern ihres freundes behandelt wird nach seinem Tod.
    man kann das als Empfänger auch so (falsch?) verstehen "ich trau deinen kindern nicht und befürchte die werden mich ohne Wohnung auf die strasse schmeissen wenn du stirbst und vor der Unmenschlichkeit deiner kinder möchte ich mich schützen"
    wen nich jetzt bei der Erziehung meiner kinder wert darauf gelegt habe sie zu "guten menschen" zu erziehen und glaube das auch erreicht zu haben und darum auf meine kinder stolz bin dann würde mich das auch sehr verletzen, ärgern und beleidigen.

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    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich möchte auch noch zu bedenken geben das das mistrauen der TE ja hauptsächlich gegen die kinder ihres freundes gerichtet ist.
    sie will sich ja in erster Linie davor absichern das sie unfair von den kindern ihres freundes behandelt wird nach seinem Tod.
    man kann das als Empfänger auch so (falsch?) verstehen "ich trau deinen kindern nicht und befürchte die werden mich ohne Wohnung auf die strasse schmeissen wenn du stirbst und vor der Unmenschlichkeit deiner kinder möchte ich mich schützen"
    wen nich jetzt bei der Erziehung meiner kinder wert darauf gelegt habe sie zu "guten menschen" zu erziehen und glaube das auch erreicht zu haben und darum auf meine kinder stolz bin dann würde mich das auch sehr verletzen, ärgern und beleidigen.
    Man kann seine Kinder noch so gut erziehen, wie sie sich dann wirklich verhalten, wenn der Fall eintritt (und sie z.B. Partner haben, die da ein Wort mitzureden haben), kann keiner ahnen. Ich habe Fälle erlebt, in denen die Frau bzw. der Mann nach dem Tod des Partners von der Verwandtschaft innerhalb kürzester Zeit aus dem Haus geworfen wurde.

    Und ich finde es sehr aussagekräftig, ob jemandem der Schutz des Partners wichtig ist oder nicht.

  6. Inaktiver User

    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Zitat Zitat von Fluvius Beitrag anzeigen
    Und ich finde es sehr aussagekräftig, ob jemandem der Schutz des Partners wichtig ist oder nicht.
    und du kannst nicht nachvollziehen das man das mit geteilten gefühlen aufnehmen könnte wenn der Partner schutz vor den eigenen kindern wünscht - ohne konkreten anlass.
    ich will das hier ja gar nicht werten und als richtig oder falsch abstempeln - lediglich versuchen Verständnis für die Gegenseite zu wecken.

    und selbst wenn die kinder sie möglichst schnell aus dem haus raus haben wollten hat man ja zumindest 4 Wochen Kulanz um eine neue Wohnung zu finden. eine andere einfache lösung für dieses Problem wäre Mietvertrag aus dem netz runterladen und unterschreiben.
    dann müssen die kinder wenn sie auf Eigenbedarf pledieren auch eine weil (3monate?) warten bis sie das hasu für sich beschlagnahmen können.

    ich möchte hier niemand unrecht tun aber ein bisschen habe ich schon den eindruck das diese forderung nach Rechtssicherheit bewusst oder unbewusst auch ein kleiner Seitenhieb gegen die kinder ist.
    ehrlich gesagt könnte ich mir sogar vorstellen das eine gewisse verbittertheit keinen Anteil am haus zu bekommen vater des Gedanken nach Rechtssicherheit ist. ich weiss das ich mich damit weit aus dem fenster lehne und es ist auch nichts anderes als ein gefühl.

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    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und du kannst nicht nachvollziehen das man das mit geteilten gefühlen aufnehmen könnte wenn der Partner schutz vor den eigenen kindern wünscht - ohne konkreten anlass.
    Den Kindern geht nichts verloren, sie erben das Haus. Es geht nur um einen Zeitraum von 3 oder 6 Monaten. Ich persönlich würde das nicht als Hieb gegen meine Kinder werten, WEIL ich eben mehrere dieser Fälle miterlebt habe.

  8. Inaktiver User

    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Zitat Zitat von saison Beitrag anzeigen
    waren wir uns zumindest dahingehend einig, daß gewisse Vereinbarungen, die uns beide betreffen, festgehalten werden sollten,
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    Nun war es am letzten WE so, daß wir auf Anwalt zu sprechen kamen ( immer noch Unterhaltskostenklärung mit der Mutter der Mädchen) und ich eben dann sinngemäß meinte, bei Zeiten könnten wir diesen ja auch mal fragen, was er von meiner Liste halten würde - selbstverständlich hätte ich die aufgeschrieben Punkte mit ihm VORHER noch in Ruhe besprochen.....Nur ist er gleich hoch wie ein HB - Männchen....

    .
    in diesem kontekt gelesen ergibt sich für mich ein bild, korrigiere mich wenn ich mich irre:

    zumindest- er geht konflikten eher aus dem weg. - wird sich schon richten-
    eigentlich war er um diese zwei jahre abwechslung froh- um nicht weiter stellung beziehen zu müssen.

    mit der kindsmutter gibt es krumpel, knatsch. - der auch anwaltlich beraten werden wird, soll.

    und dann kam dein vorschlag schlichtweg zum falschen zeitpunkt auf den tisch. du hast praktisch gedacht: dann können wir das alles in einem anwalt-termin besprechen und er wurde aus seiner verdränger-ecke geholt. angriff ist die beste verteidigung und er geht hoch wie ein hb-männchen. du weisst überhaupt nicht welcher tornado dich trifft- dabei ist mind. die hälfte des zorns für die kindsmutter bestimmt und von der restlichen hälfte ein gutes stück noch deiner hartnäckigkeit geschuldet, dass du nicht "still" hälst sondern eben auch deinen mund aufmachst und er sich ein stückweit ertappt fühlt- in seinem bemühen möglichst keinen wellengang zu erzeugen.
    er wird wütend-
    damit hat er dich in der schwächeren position, du deckst in deckung und nimmst dich zurück.

    wie damit umgehen? kuschen oder sagen: so nicht, mein freund.

    er ist kein entscheider. er will nichts entscheiden. er will nur ruhe und frieden- aber nichts aktiv entscheiden.


    wenn du etwas wirklich willst, deine absicherung (was ich verstehe und nachvollziehen kann)- dann musst du in die puschen kommen. er hat keinen handlungsbedarf. ihm kann im dümmsten aller fälle auch nichts passieren.

  9. Inaktiver User

    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wenn du etwas wirklich willst, deine absicherung (was ich verstehe und nachvollziehen kann)- dann musst du in die puschen kommen. er hat keinen handlungsbedarf. ihm kann im dümmsten aller fälle auch nichts passieren.
    geht es hier mit Absicherung eigentlich nur um eine anständige Kündigungsfrist bis sie das haus zu verlassen hätte oder hab ich wirklich soviel überlesen?
    sie ist doch eine erwachsene frau ohne kinder die arbeitet - da kann sie sich doch alleine absichern, ich verstehe nicht was in diesem vertrag enthalten sein soll was so notwendig zur Absicherung ist? soll er ein Testament aufsetzen in dem sie berücksichtigt wird? ich versteh wirklich nicht den kern des Themas.

  10. User Info Menu

    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Es gibt auch mündliche Mietverträge. Wenn es also eine Absprache gab und regelmäßige monatliche Mietzahlungen eingehen, dann wird rechtlicherseits ein mündlicher Mietvertrag angenommen, weil die Mietzahlung - neben dem dort wohnen natürlich- ja quasi dessen Auswirkung ist.
    Und ein mündlicher Mietvertrag hat automatisch dieselben Bedingungen wie ein gesetzlicher schriftlicher Mietvertrag, inklusive der gesetzlichen Kündigungsfristen. Es gibt übrigens auch Mietverträge, die der Haus- und Grundbesitzerverein aufgesetzt hat und diese sind etwas ungünstiger für den Mieter. Es wird bei mündlichen Verträgen aber der gesetzliche Mietvertrag angenommen was sehr günstig für den Mieter ist.
    Die Kinder können sie also auch jetzt schon nicht von heute auf morgen vor die Tür setzen.

    Ich kann auch nachvollziehen, dass er - wenn er noch Knatsch mit seiner Exfrau hat- sich nicht gleich vertraglich der nächsten Frau gegenüber verpflichten will.
    Gefühlsmäßig will er wahrscheinlich erst einmal "Luft haben". So ginge es jedenfalls mir.

    Er braucht wahrscheinlich noch etwas Abstand von allem und will vielleicht auch sehen, wie sich die neue Beziehung entwickelt. Dass es mit einer Liebe schwer bergab gehen kann hat er ja zur Genüge erlebt.

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