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    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Ganz schwieriges Thema. Wir reden auch seit Jahren darüber, und passieren tut gar nichts..... ich glaube weil wir beide nicht so genau wissen wie so eine Vereinbarung aussehen soll. Ich kann dich voll verstehen, mach aber von seiner abweisenden Haltung nicht die ganze Beziehung abhängig. Er war eventuell echt überrascht. War vielleicht nicht so geschickt ohne ihn zum Anwalt zu gehen, bzw das nicht mal anzukündigen. Es ist ein heiles Thema.

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    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Hallo saison, dass der Mann überrumpelt war, kann ich nachvollziehen.

    Für meinen Geschmack gehört nämlich vorher ein Gespräch beider Partner dazu, was jeder gerne geregelt hätte. Mit dieser Checkliste würde ich dann zusammen einen Notartermin vereinbaren und mich beraten lassen. Der Notar hält dann alles fest und schickt einen Entwurf zu, den sich beide erstmal in Ruhe ansehen können.

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    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Ich kann deine starke Verletzheit auch nicht nachvollziehen und sehe es so wie Loop und Fluvius. Heimlich zum Anwalt zu gehen und den Partner ohne Vorwarnung aus dem Nichts heraus mit einem Schriftstück zu überfallen, das er unterschreiben soll finde ich auch nicht die feine Art.

    So eine Vereinbarung muss sich auch entwickeln, beide müssen sie wollen. Ein Notar kann Euch über die verschiedenen Möglichkeiten beraten.
    Du könntest zum Beispiel auch nur für Dich eine Vorsorgevollmacht erstellen und ihn als Bevollmächtigten einsetzen. Wenn er lieber seine Töchter nehmen möchte ist ihm das doch unbenommen.

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    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Zitat Zitat von Azurblau69 Beitrag anzeigen
    ... War vielleicht nicht so geschickt ohne ihn zum Anwalt zu gehen, bzw das nicht mal anzukündigen. Es ist ein heiles Thema.
    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    ... Heimlich zum Anwalt zu gehen und den Partner ohne Vorwarnung aus dem Nichts heraus mit einem Schriftstück zu überfallen, das er unterschreiben soll finde ich auch nicht die feine Art. ...
    Hä?
    Die TE war weder beim Anwalt noch beim Notar, und heimlich schon mal garnicht:
    Zitat Zitat von saison Beitrag anzeigen
    ... Nun habe ich am letzten WE ihn darauf angesprochen, daß ich einen Schriftsatz verfaßt habe und diesen einem Anwalt zwecks Überprüfung vorlegen möchte. ...
    "Schriftsatz" könnte man auch so interpretieren, dass die TE die Geedanken und Vorstellungen, die seinerzeit mal im Gespräch waren, schriftlich fixiert hat, um mit dem Mann konkret darüber zu reden. Und wenn beide sich einig sind über den Inhalt, dann und zwar erst dann geht man zum Fachmann, um sicherzustellen, dass das, was man gemeinsam möchte, tatsächlich auch schriftlich fixiert wurde und vor allem, damit das Angedachte auch das Papier wert ist, auf dem man es ausgedruckt hat.

    In einer perfekten Beziehung in einer perfekten Welt hätte natürlich jeder Mensch außer der TE vorher den Partner nochmals darauf angesprochen, dass man seinerzeit Angedachtes mal notieren will, um darüber zu reden und überfällige Entscheidungen zu treffen.


    ...Er war absolut dagegen, er wolle eine derartige Vereinbarung nicht, seine Mädchen würden schon richtig entscheiden, wenn er KH liegen würde etc.pp.
    "würden schon richtig entscheiden" hört sich für mich nicht so an, als hätte der Mann schon diesbezüglich Gespräche mit den Töchtern geführt. Das ist so ein bißchen "wird schon klappen, sind ja meine Kinder".


    Daß es auch um meine Person gehe, habe er ausgeschlagen, daß meine Eltern ja dann entscheiden könnten, wie es mit mir weitergehen solle......
    Das verstehe ich als "mit Dir und Deinen Angelegenheiten will ich mich nicht beschäftigen müsssen, ich will keine Verantwortung übernehmen, die guten Tage reichen mir, für die schlechten Tage hast Du ja noch Eltern, lass mich mit Deinem Kram in Ruhe".

    Auch Heiraten wolle er nicht mehr -
    Wollte ich auch lange nicht, aber wenn man nicht heiraten will, dann ist so eine gegenseitige Verfügung doch gerade wichtig, vor allem, wenn es Kinder und Grundbesitz und Gedöns gibt.
    Wenn aber grundsätzlich von beiden eine Heirat angedacht war, dann würde mich so eine Kehrtwendung schon grübeln lassen, welchen Stellenwert ich noch habe.


    Ich bin z.Zt. wie vor den Kopf gestoßen, zumal ich von mir aus mehrmals ihm ggü erwähnte, daß es absolut klar ist, daß die Mädels das Haus bekommen, ich nur genügend Zeit haben möchte, mir dann ein neues Zuhause zu suchen.
    Für mich gehört Verwantwortung und Fürsorge zu einer guten, vertrauensvollen, liebevollen Beziehung. Und wenn ein Mann diese kleine Absicherung für überflüssig hält, dann wäre ich auch sehr verletzt und mein Vertrauen in den Mann würde große Risse bekommen.
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

  5. Inaktiver User

    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    Hä?



    "würden schon richtig entscheiden" hört sich für mich nicht so an, als hätte der Mann schon diesbezüglich Gespräche mit den Töchtern geführt. Das ist so ein bißchen "wird schon klappen, sind ja meine Kinder".



    Das verstehe ich als "mit Dir und Deinen Angelegenheiten will ich mich nicht beschäftigen müsssen, ich will keine Verantwortung übernehmen, die guten Tage reichen mir, für die schlechten Tage hast Du ja noch Eltern, lass mich mit Deinem Kram in Ruhe".


    Wollte ich auch lange nicht, aber wenn man nicht heiraten will, dann ist so eine gegenseitige Verfügung doch gerade wichtig, vor allem, wenn es Kinder und Grundbesitz und Gedöns gibt.
    Wenn aber grundsätzlich von beiden eine Heirat angedacht war, dann würde mich so eine Kehrtwendung schon grübeln lassen, welchen Stellenwert ich noch habe.



    Für mich gehört Verwantwortung und Fürsorge zu einer guten, vertrauensvollen, liebevollen Beziehung. Und wenn ein Mann diese kleine Absicherung für überflüssig hält, dann wäre ich auch sehr verletzt und mein Vertrauen in den Mann würde große Risse bekommen.

    volle zustimmung.

    was ich tun würde? mir eine liste machen was geregelt sein sollte- auch für den fall dass er morgen pflegebedürftig wird- oder du.
    und dann mit ihm sprechen wie er es sieht und darauf bestehen, dass es geregelt wird. hieb-und stichfest.

    die töchter sind noch sehr jung- und oft spielen bei den "verteilungsgeschichten" dann noch die jeweiligen partner mit rein.

    es belastet dich und es liegt dir auf der seele. er könnte viel für deinen seelenfrieden tun- sich auf das thema einzulassen und als erstes mal zu definieren- was er will, wie er es sieht.

    möglich, dass sich schnittmengen bilden- ansonsten würde ich diese beziehung leben- in getrennten wohnungen.


    so seltsam, bitter, unangenehm es jetzt für dich ist - besser jetzt als im bedarfsfall- versuche die wirtschaftliche von der gefühlsmässigen seite, beziehung, liebe zu trennen.
    Geändert von Inaktiver User (15.05.2017 um 19:19 Uhr) Grund: ergänzung.

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    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an. Da Saison im Haus wohnt ohne Mietvertrag, sollte etwas schriftlich geregelt werden.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass so ein Notfall sehr schnell eintreten kann. Der Lebensgefährte meiner Freundin ist nach einer Notoperation sehr schnell gestorben, ohne etwas regeln zu können. Sie hatten nicht zusammen gewohnt, zum Glück hatte sie ein gutes Verhältnis zu den Töchtern und es gab wenig Probleme, aber es hätte anders verlaufen können.
    Beim Wohnung ausräumen musste sie schon um persönliche Dinge/Erinnerungen streiten, da sie ja eigentlich kein Erbe war.
    Saison bezahlt hier einiges und steht dann in so einem Fall ohne alles da.

    Bestimmt hat Saison ihren Partner nur überrumpelt und er hatte sich noch keine Gedanken gemacht. Bei einem zweiten Gespräch, in dem sie ihre Sorgen darlegt, wird er bestimmt anders reagieren.
    Wenn er keine Regelungen machen will, wäre ein Mietvertrag auch eine Option, die wenigstens dieses Thema regelt.

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    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Sorry, da hatte ich tatsächlich schlampig gelesen. Sie wollte zum Anwalt, war aber noch nicht dort.

    Okay, das ändert meine Meinung etwas. Es gibt ganz gute Bücher mit Vordrucken von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen etc. Da kann man sich gemeinsam schon etwas informieren.

    Was den Beitrag zum Haushalt betrifft, so halte ich ihn für zu hoch. Da es sein Haus ist, muss sie nicht auch noch für Gartenmöbel und Dinge, die im Haus bleiben wenn sie eines Tages auszieht, aufkommen.
    Auch muss sie nicht die Hälfte der Lebensmittel bezahlen, wenn seine zwei Töchter dort wohnen.

    Es könnte sonst bei ihm der Eindruck entstehen, sie wolle sich bei ihm einkaufen bzw. einen moralischen Anspruch auf irgendetwas erwerben.
    Wenn sie diejenige ist, die mehr im Haushalt macht und zum Beispiel ständig die Wäsche der Töchter wäscht und immer die Einkäufe für alle erledigt, dann sollte sie ihm gerechterweise keine oder eine nur sehr geringe Miete (zum Beispiel ihre anteiligen Wohnnebenkosten) zahlen und ihr Geld lieber anlegen, damit sie im Falle seines Todes genug Geld hat, um es im Alter gut zu haben. Ausziehen und ihr Zuhause aufgeben muss sie dann sowieso.

    Keiner macht so etwas gerne. Jetzt sehr günstig zu wohnen und sparen zu können ist ein kleiner Ausgleich für diese unsicheren Zukunftsaussichten.

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    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Guten Abend liebe Leserinnen,
    zunächst möchte ich mich bei euch allen für eure Gedanken zu meinem Thema bedanken.
    Allerdings sind einige Mißverständnisse entstanden, welche ich morgen versuchen werde zu bereinigen.
    Ich wünsche euch einen schönen Abend und bis morgen,
    Liebe Grüße von Saison

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    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Zitat Zitat von saison Beitrag anzeigen
    Daß es auch um meine Person gehe, habe er ausgeschlagen, daß meine Eltern ja dann entscheiden könnten, wie es mit mir weitergehen solle......
    Ich verstehe diesen Satz nicht, was hat es mit dem 'Ausschlagen' auf sich und was haben denn Deine Eltern überhaupt damit zu tun?

    Auch Heiraten wolle er nicht mehr - ich muß das auch nicht unbedingt haben, aber er selbst erwähnte mal von sich aus, daß sich das ja noch ergeben könnte, wenn die Mädchen auf eigenen Beinen stehen würden.
    Kam das Thema auch gleich noch mit dran?
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

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    AW: Irritation bzw. Unsicherheit

    Zitat Zitat von saison Beitrag anzeigen
    Er war absolut dagegen, er wolle eine derartige Vereinbarung nicht, seine Mädchen würden schon richtig entscheiden, wenn er KH liegen würde etc.pp.
    Daß es auch um meine Person gehe, habe er ausgeschlagen, daß meine Eltern ja dann entscheiden könnten, wie es mit mir weitergehen solle......
    Auch Heiraten wolle er nicht mehr ...
    Schließlich geht es doch um die Frage "wer ist mein nächster Angehöriger?" (der dann erbt, entscheidet wenn ich nicht mehr entscheiden kann ... )
    Und das empfinden sie offensichtlich unterschiedlich.
    Während sie die Verbindung so sieht, dass sie und ihr Freund gegenseitig "nächste Angehörige" sind und das geregelt haben möchte, empfindet er seine Töchter als seine nächsten Angehörigen und bei ihr nicht sich selbst, sondern ihre Eltern als nächste Angehörige.

    Das ist ja u.a. der Sinn einer Hochzeit, dass vorher die Eltern die nächsten Angehörigen sind, aber dann der Ehepartner. Heiraten will er aber auch nicht - also er will das nicht ändern.

    Da hätte ich durchaus Klärungsbedarf - und mit jemandem, der sich nicht ganz auf mich einlässt, würde ich auf Dauer nicht zusammenbleiben.

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