Ich habe es erzählt, weil eine ambivalenza schrieb, ein paar Tage Abstand wären gut, und ich meinte, das haben wir sowieso, weil ja der Vater auf Besuch kommt.
Ja, ich habe mitgemacht, weil ich mehrmals gefragt habe, warum er jetzt diese Bemerkung macht, und er meine Frage ignoriert hat, und mir einfach keine Antwort gegeben hat. Irgendwann, nach einigen Minuten ist er dann darauf eingegangen. Freilich, ich habe mitgemacht, aber ich möchte doch wissen, warum er ausgerechnet jetzt mit so einer Ansage kommt?
Nein will ich nicht. Und es erinnert mich sehr stark an meine Eltern, die mir a) auch immer meine Gefühle abgesprochen und b) sich darüber lustig gemacht haben, wenn es mir schlechtging.Willst du einen solchen Menschen als Partner? Von wegen "liebevolle Beziehung". Das wahre Gesicht bzw. der wahre Charakter eines Menschen zeigt sich dann, wenn es NICHT nach seinen Vorstellungen läuft.
Für mich war die Beziehung liebevoll, aber ich hinterfrage da jetzt natürlich auch meine subjektiven Eindrücke.
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13.11.2016, 10:49
AW: Was kann/darf/soll ich erwarten, wenn ich krank bin?
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13.11.2016, 10:56Inaktiver User
AW: Was kann/darf/soll ich erwarten, wenn ich krank bin?
Wer kostenloses Abendessen auf den Tisch haben möchte, plus Sex, muss nett sein.Für mich war die Beziehung liebevoll,
Der Kerl ist ein Schmarozer. Natürlich "fordert" er von dir nicht explizit, dass du ihn bekochst. Er hat aber sofort gemerkt, dass du es einfach so tust, und hat sich bequem damit eingerichtet.
Männer, die eine Frau suchen, die ihnen den lästigen Alltagskram abnimmt, haben ein feines Gespür, genau die Frauen zu finden, die all das "einfach so machen, weil es halt gemacht werden muss".
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13.11.2016, 10:57Inaktiver User
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13.11.2016, 10:58Inaktiver User
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13.11.2016, 10:59
AW: Was kann/darf/soll ich erwarten, wenn ich krank bin?
Mir fällt auf, dass dir der Mann mehrfach sagt, er "müsse dich immer anlügen". Das würde mich hellhörig machen, da steckt vielleicht mehr dahinter...
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13.11.2016, 11:00
AW: Was kann/darf/soll ich erwarten, wenn ich krank bin?
Warum muss er Dich anlügen? Was will er damit erreichen?
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13.11.2016, 11:02
AW: Was kann/darf/soll ich erwarten, wenn ich krank bin?
Bitte? Es gab Streit weil du ein Glas Wasser wolltest?
Alles, was du hier über den Mann schreibst, klingt äußerst unsympathisch.
Wenn du sagst, seit Mai läuft es gut - was genau sind denn seine guten Seiten?
Rücksicht nehmen und beizeiten zwei Schritte neben das eigene Ego treten, wenn's dem Partner grad schlecht geht, sind doch das das Mindeste. Ich hätte mir schon so meine Gedanken gemacht, wenn er sich so gar nicht nach meinem Befinden erkundigt, fragt, ob etwas fehlt, er mir was zu essen besorgen kann oder so... Nicht, dass ich dann verlangt hätte, dass er mich tatsächlich umtüddelt aber wenigstens fragen...
Aber er setzt dem ja noch die Krone auf, indem er Streit anfängt... dir unterstellt, du spielst etwas vor (denn wenn du wirklich krank bist, dann würde es ja mal um dich gehen, das kann er wohl nicht ertragen)...
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13.11.2016, 11:04
AW: Was kann/darf/soll ich erwarten, wenn ich krank bin?
Hawaiian, bei Dir gibt es Abendessen, und bei ihm nicht mal ein Glas Wasser. Wenn Du es Dir selbst geholt hättest, wäre es dann ok gewesen?
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13.11.2016, 11:08
AW: Was kann/darf/soll ich erwarten, wenn ich krank bin?
Ich weiß nicht, ob mir dasselbe passieren wird, wie seiner Ex, einfach weil ich ein anderer Typ Frau bin, und ich nicht immer alles runterschlucke, aber er hat mir schon von Anfang an zu verstehen gegeben, dass er nicht mehr bereit ist, nocheinmal eine quasi sexlose Beziehung zu führen. Was bei uns auch nicht der Fall ist, und ich natürlich selbst nicht wünsche. Aber ich weiß, wenn ich "zu wenig" biete, dann bin ich weg vom Fenster.
Und das Drumherum muss natürlich passen - wir unternehmen ja auch viel gemeinsam und verstehen uns insgesamt gut. Eine rein-sexuelle Beziehung wollte und will er ja auch nicht.
Ich habe es jetzt auch in den letzten Wochen geschafft, mich in Sachen Großmutter etwas rauszunehmen, das habe ich tatsächlich gemacht.
Wo liegt der Schwerpunkt: er kommt und hat natürlich Hunger, es ist immer etwas da, auch zu trinken, auch was Süßes, immer selbstgekocht, ab und zu Selbstgebackenes. Er darf sich an allem bedienen. Ich koche sehr gerne, muss mir die Zeit dann aber auch einteilen. Er darf sich dann "ausrasten" und ich mache alles fertig (meine Küche ist aber auch sehr klein) und dann wird gemeinsam gegessen. Für mich ist das normal - solange bis ich wie gesagt bei ihm war und angepflaumt wurde, weil ich nach zwei Stunden ein Glas Wasser reklamiert habe.Oben schreibst Du von "bekocht und verwöhnt" - das klingt für mich anders als "es gab halt Abendessen".
Das musst Du natürlich beurteilen, wo da jetzt der Schwerpunkt liegt.
Mir ist es halt so wie es dastand aufgefallen.
Er hat die super-Megaküche und immer von seinen Kochkünsten geschwärmt - gekocht hat er aber noch nie für mich, entweder waren wir essen (dann aber auf seine Kosten, ich sehe nicht ein, immer zu bezahlen, nur weil er zu faul zum Einkaufen ist), oder es gab was Schnelles wie Salat mit TK-Pizza (auch ok). Letztes Mal wollte er mich bekochen, im Endeffekt hab ich mich dann in die Küche gestellt, und das gekocht, was er mir auftischen wollte, weil er nichts vorbereitet hatte, bzw. es sich sonst von der Zeit her vor Mitternacht nicht mehr ausgegangen wäre ...
Das mögen jetzt Kleinigkeiten sein, ja, aber wenn ich dann höre, für den väterlichen Besuch werden online Delikatessen bestellt, damit groß aufgekocht werden kann, fühle ich mich hintenangestellt. Ich brauche kein Riesendinner - ich fand es auch nett, im Stehen in der Küche Antipasti zu naschen, aber im Verhältnis komme ich mir auf den Arm genommen vor.
Dafür hilft er mir bei anderen Sachen oder ist halt über ein Jahr lang immer zu mir gekommen, ich konnte ihn ja bei der Ex nicht besuchen.
Siehe oben, wenn ich weniger Programm als die Ex biete, bin ich weg vom Fenster. Noch halte ich mich ja ganz gut ... wenn ich zynisch werden darf.Was meinst Du damit? Du solltest etwas bieten?
Die Bemerkung um die es ging, war, dass ich sagte, ich kann ihm krank nichts "bieten" - also kein Abendessen, keine Unterhaltung, keinen Sex, keine tollen Gespräche. Er sagte dann, er fordere nichts von mir, niemals, das einzige was er jemals von mir fordere sei Sex - weil es ihm ja grundsätzlich immer zuwenig sei.
Und das bringt mich auf die Palme, weil es mich in die Rolle einer "Dienstleisterin" drängt - ich möchte Sex nicht nach Statistik haben, sondern nach Lustgefühl. Und bei einer Frequenz von zwei- bis viermal die Woche gibt es glaub ich keinen Grund zu Jammern ... er aber hechelt da irgendeinem Ideal nach, in der permanenten Angst, zu kurz zu kommen. Für mich ist das extrem abtörnend, weil ich mir jedesmal wenn wir uns treffen, einen Zeitplan im Kopf erstelle, wie sich alles ausgehen soll: Gespräche führen, Abendessen, Sex, vielleicht noch ein Spaziergang, ... ich fühle mich da unter Druck gesetzt, aber er sagt immer nur, dass er das nicht erwartet. Was aber für mich nicht der Realität entspricht, weil er dann ja jammert, dass es zu wenig ist. So versuche ich halt in ca. drei Stunden am Abend ein Programm abzuspulen.
Wenn wir frei haben, geht es natürlich entspannter zu, aber ich latent den Druck "es könnte zu wenig Sex" sein im Hinterkopf.
Ach!
Geändert von hawaiianstarline (13.11.2016 um 11:21 Uhr)
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13.11.2016, 11:10Inaktiver User
AW: Was kann/darf/soll ich erwarten, wenn ich krank bin?
Das ist die Frage, die auch ich gerne stellen möchte. Oder anders gefragt: wenn du schreibst "schöne, tiefe und liebevolle Beziehung", kannst du das konkretisieren? Was meinst du damit, wie äussert sich das ganz konkret, wie definierst du das?Wenn du sagst, seit Mai läuft es gut - was genau sind denn seine guten Seiten?
Ist rationalistisch, ich weiss. Aber in meiner Erfahrung ist die Ratio der bessere Ratgeber als die Emotionen.



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genauso ist es!!

