So, Ihr habt also Tränen in den Augen wegen eines Lebensgefühls. Der Wunsch auszuwandern ist demnach, so wie ich das lese, vollständig emotional motiviert. Normalerweise sind rationale Entscheidungen die besseren. Emotionale sind die, die man gelegentlich bereut und meist mit Tränen in den Augen fällt...
Ich würde auf Basis meiner persönlichen Erfahrungen prinzipiell davon abraten, im Rentenalter auszuwandern. Zu oft habe ich alte Menschen beobachtet, die mit dem fremden Gesundheitssystem in einer Sprache, die sie nur unzureichend beherrschten, nicht gut zurechtkamen. Es geht nicht um die kleinen Wehwehchen, die Dir ein deutschsprachiger medico in jeder clinica richtet. Aber bei den großen Dingen wird es oft schwer. Wenn zB nach einem Schlaganfall die zuletzt erlernte Fremdsprache "weg" ist, muss ein deutscher Logopäde her usw usf etc pp.
Aber da ihr ja plant, bei Gebrechlichkeit nach D zurückzukehren, sehe ich da kein Problem. Und mit Eurer emotionalen Entscheidung sehe ich das so: Emotional ist nicht vernünftig, dennoch müsst Ihr das jetzt wohl tun. Warum? Weil Ihr Eurem Traum sonst ewig hinterherweinen werdet. Wenn Ihr es nicht tut, werdet Ihr nie erfahren, was daran eventuell nachteilig wäre, und euer Traum bleibt ewig das goldene Kalb. Also los, machen. Ihr könnt ja jederzeit zurück.
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Thema: Zusammen Auswandern
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29.10.2016, 19:31
AW: Zusammen Auswandern
Die Menge macht das Gift.
T. B. v. Hohenheim
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30.10.2016, 08:03
AW: Zusammen Auswandern
Ey nix gegen ein Haus in Süden ;). Kultur gibt's auch zu Hauf, kommt drauf an wo man hingeht, das ist in D nicht anders. Mieten würde ich zwar auch, aber man nimmt nicht die deutschen Gesetze mit, reparieren darfst du als Mieter meist selbst und bekommst auch meist einen befristeten Mietvertrag.



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