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Ergebnis 161 bis 164 von 164
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10.11.2015, 00:37
AW: Sexmuffel, akzeptieren oder gehen?
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10.11.2015, 00:47
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10.11.2015, 00:54
AW: Sexmuffel, akzeptieren oder gehen?
Zur Ausgangsfrage: Ich könnte einen überzeugten Sexmuffel akzeptieren, ihn lieben, achten und ehren - nur nicht täglich Tisch, Bett, Lust, Liebe und das Leben mit ihm teilen. Aber das muss man ja auch nicht. Man kann sich auch anders verbunden sein und sich ins tägliche (Er-)leben mit jemand anderem stürzen - ohne dass irgendjemand auf dem Müll landet.
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10.11.2015, 08:46Inaktiver User
AW: Sexmuffel, akzeptieren oder gehen?
Ich auch nicht. Wenn 1 x im Monat nach nur 15 Jahren (so lange ist das ja nun auch wieder nicht) schon ein "guter Schnitt" ist, was ist dann nach 20, 25, 30, 35, 40... Jahren? OK, irgendwann kommen wir in ein Alter, in dem sich das Thema langsam erledigt, aber nach 15 Jahren kann man noch sehr jung sein, vor allem wenn man jung geheiratet hat, wie das ja früher durchaus üblich war. 1 x im Monat Sex, wenn man vielleicht noch nicht mal 40 ist oder gerade erst knapp darüber? Und das als Endlösung, Tendenz noch abnehmend?
Wenn beide damit glücklich sind, ist es ja gut, aber hier wurde verklickert, dass man damit zufrieden zu sein hat, weil das ja normal (ein guter Schnitt bedeutet nichts anderes als guter Durchschnitt - also noch besser als der Durchschnitt) sein sollte? Ich glaube, wenn das tatsächlich normal wäre, würde kaum noch jemand heiraten. Zumindest keiner von denen, denen Sex wichtig ist und das sind immerhin mehr, als manche sich hier anscheinend vorstellen können/wollen.
Natürlich ist Sex nicht alles, aber eine Beziehung ohne Sex ist eine Freundschaft und für eine Freundschaft muss man nicht zusammenwohnen. Wobei das Wort "Freundschaft" für so manche Beziehung wahrscheinlich auch noch geschmeichelt ist, aber in dem Fall wäre der fehlende Sex eh das geringste Problem.
Wie viele dieser Beziehungen würden wohl bestehen bleiben, wenn es keine Abhängigkeiten wie Wohnheigentum, Schulden (oder den in den alten Bundesländern oftmals vorkommenden nacheheligen Unterhalt) usw. gäbe? In wie vielen Ehen sind beide Partner mit so einer Frequenz denn wirklich glücklich?
Edit: Mir fällt gerade auf, dass es eigentlich sinnlos ist, hier von "Ehejahren" zu sprechen, denn am Ende zählen ja die Beziehungsjahre und nicht die Ehejahre. Und für fehlenden Sex muss man nicht mal verheiratet sein, sowas gibt's bestimmt auch in Beziehungen ohne Trauschein.



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