Nehmt doch bitte nicht alles auf die Goldwaage ...
Da lob ich mir die Schlagfertigkeit, die Direktheit und den Humor, wie Männer so etwas untereinander besprechen (berühmter Wortwechsel zwischen G.K. Chesterton und G.B. Shaw):
„To look at you, anyone would think there was a famine in England.“ („Wenn man dich ansieht, glaubt man, dass es in England eine Hungersnot gibt“) Shaw gab zurück: „To look at you, anyone would think you caused it.“ („Wenn man dich ansieht, glaubt man, dass du sie verursacht hast“).![]()
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Ergebnis 61 bis 68 von 68
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05.11.2015, 13:36Inaktiver User
AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit
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05.11.2015, 13:57
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05.11.2015, 14:35
AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit
Och, wer sich das leisten kann, darf mich gern in Gold aufwiegen

Nee, aber im Ernst - zu Deiner Frage: Es gibt wirklich Menschen, die halten das für ausgesprochen schlechtes Benehmen, andere zu erziehen, soweit kein pädagogischer Auftrag vorliegt. Und jemanden auf einen Benimm- oder sonstigen Fehler aufmerksam zu machen, ist genau das. Da genügt taktvolles Ignorieren und Themawechsel völlig - man kann ja unauffällig dabei mit den Augen rollen.^^Die Menge macht das Gift.
T. B. v. Hohenheim
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05.11.2015, 14:43
AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit
Gut, dass wir das alle mal erfahren haben, für den Fall, dass wir auf Bäumen aufgewachsen sindNee, aber im Ernst - zu Deiner Frage: Es gibt wirklich Menschen, die halten das für ausgesprochen schlechtes Benehmen, andere zu erziehen, soweit kein pädagogischer Auftrag vorliegt. Und jemanden auf einen Benimm- oder sonstigen Fehler aufmerksam zu machen, ist genau das.
Allerdings wundert mich, dass Augenrollen erlaubt sein soll, nach deiner Definition. Wenn das nicht unhöflich ist ...
Nach meiner Lesart geht es nicht um erziehen, sondern um Schagfertigkeit. Wenn das nicht hilft, kann ich Grenzen setzen, zur Not auch deutlich.
Wie man das mit erziehen verwechseln kann, erschliesst sich mir nicht. Ich käme auf solche Gedanken gar nicht (obwohl ich eine Frau bin).
Erwachsenen begegne ich auf AUgenhöhe, das schließt Grenzenziehen mit ein.
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05.11.2015, 14:53
AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit
Dich stört, dass ich Kistenkumpels Frage beantwortet habe? Das betrübt mich außerordentlich, aber es wäre unhöflich gewesen, seine Frage zu ignorieren. Das verstehst Du sicher.
Das Augenrollen erwähnte ich als nicht ganz ernstgemeinte Notlösung, außerdem schrieb ich "unauffällig"...Die Menge macht das Gift.
T. B. v. Hohenheim
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05.11.2015, 15:35
AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit
Oh das stört mich gar nciht, ich wundere mich nur. Zumal ich deine Anmerkungen nicht für eine Antwort halte. Kistenkumpel sprach von einer situationsangemessenen Weise.Dich stört, dass ich Kistenkumpels Frage beantwortet habe? Das betrübt mich außerordentlich, aber es wäre unhöflich gewesen, seine Frage zu ignorieren. Das verstehst Du sicher.
Das Augenrollen erwähnte ich als nicht ganz ernstgemeinte Notlösung, außerdem schrieb ich "unauffällig"...
wenn du dies zu pädagogischen Massnahmen umdeuten möchtest, und meinst das unauffälliges Augenrollen eine angemessene Weise ist, mit erwachsenen Menschen umzugehen, ist dir das selbstverständlich unbenommen. Mein Fall wäre das nicht, ich mag keine Notlösuingen.
Aber jeder sucht sich seine Leiden selbst aus.
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08.11.2015, 20:12Inaktiver User
AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit
Liebe Community,
vielen Dank allen Mitdenkenden.
In aller Kürze zum Abschluss dieses Threads:
Ich habe mir alle Beiträge sehr genau durchgelesen und durchdacht.
Gerne sah ich mich durch diverse Meinungen bestätigt. Insbesondere interessierten mich aber auch die Beiträge, die eine kritische Haltung gegenüber meinen Gedanken einnahmen.
Lieber Kistenkumpel, insbesondere dir vielen Dank.
Und ...
Ich habe nochmals mit meinem Partner über mein Empfinden, seine Gedanken und unsere Kommunikation gesprochen.
Inzwischen sehe ich die Situation doch differenzierter als vor meiner Nachfrage hier im Forum und im Speziellen als vor dem Gespräch mit meinem Freund.
Es war ein gutes Gespräch.
Ich werde zu dem Treffen mit dem Geschäftspartner gehen und werde selbst einen Eindruck von dem Mann gewinnen.
Und letztendlich bleibt es dabei: Die Gedanken sind frei.
LG L_l
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08.11.2015, 21:06Inaktiver User
AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit
-Noch kurz mein Senf dazu, meine Meinung:
Zu einem Geschäftsessen des Partners, zu dem die jeweiligen Partner eingeladen sind, geht man mit, ist dort nett und freundlich, kehrt weder Zicke noch Mimose raus, zeigt sich interessiert, aber nicht aufdringlich, trinkt nicht zuviel und lacht nicht zu laut. Fertig. Es ist ein Geschäftsessen, da geht man mit, um den Partner zu unterstützen, nicht um einen guten Abend zu haben. Meistens ist es dann aber doch auch ganz nett, und das Essen ist ja immer gut bei solchen Anlässen, also warum auch nicht. Guten Appetit also.
Und hinterher kannst Du dann mit Deinem Partner schön ablästern, wenn die irgendwie blöd waren.




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