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    AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit

    Jesses.
    also ICH hätte mir gedacht, Frauchen GP möchte gern mitkommen, ist aber auch keine Gesellschaftslöwin. GP oderund GP-Löwin fänden es leichter, wenn der Ausgang symmetrisch wäre.

    ODER (noch wahrscheinlicher) GP hat das getan, was sozial erwartet wird: nämlich nicht gesagt: klasse, müssen wir uns nicht auch noch um die Weiber kümmern und billiger wirds obendrein (ok, läuft aufs Geschäft), sondern gesagt: oooooohwieschade, ich hätte sie sooo gerne kennengelernt
    meinetwegen auch Frauenvergleich, wobei Top-Erscheinung noch lange nicht Esprit, Charme, Intelligenz, Gesprächsqualität usw bedeuten.

    sowas von egal, was jetzt

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    AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Freund könne sich vorstellen, dass sein Geschäftspartner mich auch kennenlernen möchte, um dann im direkten Vergleich feststellen zu können, dass seine eigene Frau schöner ist als ich.

    Im ersten Moment war ich total konsterniert. Und ich muss es auch zugeben - verletzt.
    Aus verschiedenen Gründen. Diese sprach ich auch an. Mein Freund verstand mein Empfinden überhaupt nicht.
    Ich denke, es geht vorwiegend darum, dass dein Freund sich dir gegenüber SEHR ungehobelt verhalten hat. Im ersten Moment wäre ich auch ENTSETZT gewesen, hätte mein Mann so einen Spruch losgelassen: Welche Frau will schon annehmen müssen, sie könne mit ihrem Aussehen nicht mithalten? Welche Frau möchte so vorgeführt werden?

    Nein, dein Freund hätte sich sofort bei dir entschuldigen müssen für diesen Fauxpas! Sowas sagt man einfach nicht zu seiner hübschen Freundin! Es verletzt und verunsichert und ist gänzlich unnötig. DA bin ich GANZ bei dir.

    By the way: Findest du dich selbst denn hübsch? Attraktiv?! (Pssst...daher könnte nämlich deine Entrüstung herkommen...weil er etwas angedeutet hat, was du selbst tief drin denkst...?)

  3. Moderation

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    AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit

    Und um Geschäfte mit jemanden zu machen und ihn auch mal bei einem Geschäftsessen zu treffen muss ich einen anderen Menschen nicht mit allen seinen Macken und Ansichten ins Herz schließen.


    Es ging um ein Essen und nicht um einen mehrwöchige Reise.

    Ich würde mir darüber tatsächlich weniger Gedanken machen und beim nächsten Mal würde ich auch mitgehen.
    Zum einen kann ich mir dann ein eigenes Bild machen und es gibt schlicht Geschäfte, die sich bei so einem Essen besser abschließen lassen, als ohne. Und für ein Essen muss ich mich nicht verbiegen.



    Ich habe dass in meiner Jugend ein paar Mal gemacht, dass ich für einen befreundeten (wenig erfolgreichen) Künstler ein paar Mal "die Frau an seiner Seite" gemimt habe, da ging es auch nur um mich als schmückendes Beiwerk (ja damals was ich noch jünger und schmückender) ich fand das durchaus spaßig. Ich wusste schließlich, der Freund ist mir befreundet, weil ich ein tolle Mensch bin - nur zu den Veranstaltungen gab ich das schmückende Beiwerk für die anderen und es hat seiner Außenwirkung gut getan.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Bevor hier alle auf dem unverschämten Geschäftspartner 'rumhacken: GESAGT hat das noch nie jemand? Oder auch nur deutlich durchblicken lassen? Die These beruht lediglich darauf, dass dein Freund sich das vorstellen kann?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... meinte mein Freund, dass er ihn schon so gut kennen würde, dass dieser Vergleich durchaus wahrscheinlich ist.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vor einigen Wochen fragte mich mein Partner, ob ich Lust hätte, ihn bei einem Geschäftsessen zu begleiten. Es gäbe einen Geschäftsabschluss mit einem Geschäftspartner und dessen Frau zu feiern....
    Mein Partner bezeichnete diesen Mann nicht unbedingt als Freund, aber als einen durchaus symphatischen und freundlichen Mann. Er sei aber von der eher langweiligen Sorte Mensch, mit der man nach einer gewissen Zeit nicht mehr wüsste, worüber man sich unterhalten könne.
    Nach dieser Einschätzung - und weil ich die Nachfrage meines Freundes, ob ich mitkommen möchte, als wirklich völlig offene Frage verstand - hatte ich entschieden, nicht mitzugehen. Das akzeptierte mein Freund auch sofort.
    ... und dann
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er erzählte mir, dass er mit seinem Geschäftspartner geredet hat und ihm auch sagte, dass ich nicht zum Essen mitkommen würde. Daraufhin zeigte sich dieser angesäuert und enttäuscht - laut Empfinden meines Freundes. Der Geschäftspartner meinte nun, dass er ja dann auch seine Frau nicht zum Essen mitbringen würde. Diese Entscheidung war für meinen Freund wenig verständlich.
    Zuerst ist Feiern mit Partnern Ausgangspunkt, die Ablehnung der TE wird sofort akzeptiert.
    Dann ist der G.partner angesäuert und enttäuscht und möchte dann auch seine Frau nicht mitbringen.
    Ist doch ok.
    Nee, isses nicht. Für wen denn? Genau.

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    AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt eigentlich für meinen Freund keine Notwendigkeit des nach dem Mund Redens. Er ist der Chef.
    Wenn dein Freund der Chef ist, dann war der Oberblöd-Spruch des Geschäftspartners von wegen "meine Frau is schöner" doch nur ein Tritt in die Kronjuwelen des eigentlich Vorgesetzten...dein Freund hätte dir das nur nicht brühwarm unterjubeln sollen...war taktlos.

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    AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich erwarte das von meinem Mann, ja. Du musst das nicht so albern überzeichnen.
    Ich habe es nicht albern ueberzeichnet, ich habe die gleichen Worte wie Blue genommen, statt "Frau" eben "Mann" eingesetzt.

    Und ich wuerde mich bedanken, wenn mein Mann meinen Geschaefstbericht "perfekt" macht. Mache ich ihn etwa unperfekt? Und was hat er in meinen Arbeitsunterlagen rumzumalen?
    Liebe Gruesse aus dem sonnigen Sueden
    Youtas

    Das Schönste an mir bin ich.

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    AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    ...dann war der Oberblöd-Spruch des Geschäftspartners von wegen "meine Frau is schöner" doch nur ein Tritt in die Kronjuwelen des eigentlich Vorgesetzten...
    Der hat das nicht gesagt! Das ist reine Spekulation, der Freund der TE hat ihm sowas quasi in den Mund gelegt - GESAGT hat überhaupt niemand sowas!

    Und um nochmal auf deine Frage nach meinem Frauenbild zurückzukommen: ich reduziere Frauen nicht auf die Eigenschaften eines Dekorationsartikels. Mich selbst auch nicht.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

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    AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit

    Um deine Frage schnell und einfach zu beantworten: Du hast keinerlei Verpflichtung zu diesem Treffen mitzugehen und schon gar nicht, um dich einem Vergleich unterziehen zu müssen. Was soll dieser Schwachsinn?

  9. Inaktiver User

    AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit

    Liebe Antwortenden,


    vielen Dank für eure Überlegungen, die genau zwischen den Extremen pendeln, in denen auch meine Gedanken hin- und hergehen.
    Bitte entschuldigt, wenn ich nicht im Einzelnen auf eure Beiträge eingehe.

    Noch ein paar zusätzliche Infos, die das Bild vielleicht ergänzen:
    Das gemeinsame Essen wurde mir so vor einigen Wochen vorgeschlagen, als wenn es sich um eine eher belanglose Zusammenkunft handeln würde. Denn einen erfolgreichen Geschäftsabschluss gibt es öfter.
    Es war im übrigen auch keine Bitte meines Partners, sondern ein Nachfrage, ob ich Lust darauf habe.
    Welche Bedeutung meiner Anwesenheit beigemessen werden könnte, war mir nicht klar. Und meinem Partner anscheinend auch nicht. Ansonsten hätte er durchaus den Wunsch äußern können, dass ich mitkomme. Und diesem Wunsch wäre ich auch nachgekommen.

    Im übrigen erbat ich mir nach dem gestrigen Gespräch noch eine kleine Bedenkzeit, ob ich nicht doch mitgehen sollte, denn das Essen findet erst im Dezember statt.

    Ich denke, dass meine (Über?)Reaktion auch dem Umstand geschuldet ist, dass ich erst vor kurzer Zeit in einer ähnlichen Situation war. Jedenfalls finde ich, dass sie dieser jetzt ähnelt.

    Ich lernte durch meinen Freund ein Paar kennen. Jedenfalls sahen wir uns für ca. 1,5 Stunden zufällig beim Essen in einem Vereinsrestaurant. Und wir unterhielten uns. Mein Freund kennt den Mann des Paares durch die Mitgliedschaft in diesem Verein. Der Mann ließ im Gespräch verlauten, dass es kein Wunder sei, dass ich so "dünn" bin, wenn ich so wenig esse.
    (Ich bin schlank, aber nicht mager.)

    Mein Freund meinte danach, dass dieser Bekannte sicher mit dieser Bemerkung darauf angespielt habe, dass er (der Bekannte) zum Glück eine Frau habe - die bei diesem Gespräch daneben saß - die Frau mit den weiblicheren Formen sei. Mein Freund bezeichnete dies wortwörtlich, als "Schwanzvergleich", initiiert vom Bekannten.
    Und bei dem Vergleich hätte mein Freund nun sozusagen den Kürzeren.

    Auch da ergab sich für mich die Frage: Wer hat hier eigentlich ein Problem?
    Ich, weil mich die Interpretation der Aussage des Bekannten durch meinen Freund genervt hat? Mein Freund, der evtl. selbst ein Problem mit meinem Äußeren hat? Oder der Bekannte, der sich (so interpretiert von meinem Freund) auf meine Kosten mit seiner Frau profilieren wollte?

    Wenn ich jetzt mein Geschriebenes lese, stelle ich fest, was für ein Kinderkram das eigentlich ist, dass ich mich von den Annahmen/Vermutungen/Ahnungen/Interpretationen meines Freundes so aus dem Konzept bringen lasse.





    LG Liebes_leben

  10. Inaktiver User

    AW: Taktlosigkeit vs. Überempfindlichkeit

    Wenn Dein Freund UND Du selbst Dich genau richtig groß/klein/dünn/weiblich/whatever finden würden, dann würde so eine Situation jetzt nicht zum zweiten Mal auftauchen.

    Ich finde dieses Vergleichen sehr unreif.

    Legt Ihr auch Zeugnisse, Abschlüsse, Ehrenämter, Soziales Engagement und sonstige Vergleichsoptionen vor?
    Finde ich persönlich nämlich weit wichtiger beim "zwischenmenschlichen Sch... vergleich" als Äußerlichkeiten.

    Himmel, da wollen (oder auch nicht) ein paar Leute gemeinsam essen oder einen Abend im Verein verbringen und dann läuft es auf solche Vergleiche hinaus?

    Besser, schöner, jünger, klüger?

    Nicht meine Vorstellung, wie Menschen miteinander umgehen sollten- und daß Dein Freund darauf anscheinend doch Gewicht legt, würde mich stören.

    Wenn er zufrieden und stolz wäre, wäre all das kein Thema,
    wenn Du selbst mit Dir zufrieden bist, auch nicht,
    also würde ich mich wirklich fragen, warum es zum Thema wird.

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