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    AW: Die Wut in mir...

    Zitat Zitat von ziska9 Beitrag anzeigen
    He Kistenkumpel,
    warum soll Sie das Risiko eingehen ihre Beziehung zu zerstören? Wovon redest Du eigentlich?
    Ich rate der TE, tiefgreifend an sich zu arbeiten.
    Dazu muss sie diese Wut, diese miesen Gefühle aber zulassen. Was mensch unterdrückt, kann mensch nicht oder nur sehr schwer bearbeiten.
    Es wäre übermenschlich, wenn die TE es schaffen würde, diese Gefühle zwar zu fühlen, aber nicht mehr für ihren Partner wirksam werden zu lassen.

    Dieser Prozess wird dauern, mit Rückschlägen verbunden sein, sie verändern. All das birgt ein hohes Risikopotential, dass ihre bestehende Beziehung scheitert.

    Sei es, weil der Mann irgendwann -positive Fortschritte hin oder her- einfach die Schnauze voll hat.
    Sei es, weil die sich verändernde Frau eben nicht mehr die ist, in die er sich verliebt hat.
    Um nur zwei Punkte zu nennen.

    Aber dieses Risiko würde ich an ihrer Stelle eingehen, damit sie selbst irgendwann dauerhaft zufrieden und gut leben kann.

  2. Inaktiver User

    AW: Die Wut in mir...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was meint denn Deine Therapeutin dazu, wenn Du bereits eine hast? Und wie will sie die dahinter liegende Wut bzw. Verlustangst behandeln?
    Sie meint, er muss mich wirklich lieben, wenn er das alles mitmacht...

    Ich weiß, ich kann es kein weiteres Mal bringen. Drum hab ich auch hier geschrieben. Ich nehme mir es ja immer sooo fest vor...

    Sie meint auch, ich solle geduldig mit mir selbst sein. Ich mache bereits Vortschritte und nach jahrelanger Mißhandlung durch meine Eltern (18 Jahre) stünde es in keinem Verhältsniss, ganz schnell Nähe akzeptieren zu können, angstfrei meinen Partner genießen zu können

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... Du reagierst mit Weggehen/Dich ihm Wegziehen und damit quasi Bestrafen durch Abstand schaffen und letztendlich wird dadurch immer irgendwie die Beziehung auf der Kippe stehen, weil sich die Nähe nicht stabil genug aufbaut und Du immer und immer wieder Liebesbeteuerungen nach solchem Verhalten Deinerseits, was zerstört hat, brauchst. Das bringt die Beziehung ins Schwanken bis hin in Kippen zur Trennung. Für Deinen Partner auch schwer auszuhalten, für Dich selbstverständlich ebenfalls und doch folgst Du Deinen Verhaltensmustern, weil Du derzeit und schon länger nicht anders kannst.
    Das beschreibst Du, ohne mich zu kennen genau richtig. Offensichtlich bin ich nicht alleine mit dem Kram... So ist es und ich will das nicht mehr... Es raubt mir meine Energie... Ich will wieder unbeschwert, befreiter leben können...

    Werde das Video andermal anschauen. Fühl mich grade zu schwach...

    Danke für Deine Gedanken

  3. Inaktiver User

    AW: Die Wut in mir...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie meint auch, ich solle geduldig mit mir selbst sein. Ich mache bereits Vortschritte und nach jahrelanger Mißhandlung durch meine Eltern (18 Jahre) stünde es in keinem Verhältsniss, ganz schnell Nähe akzeptieren zu können, angstfrei meinen Partner genießen zu können



    Das beschreibst Du, ohne mich zu kennen genau richtig. Offensichtlich bin ich nicht alleine mit dem Kram... So ist es und ich will das nicht mehr... Es raubt mir meine Energie... Ich will wieder unbeschwert, befreiter leben können...

    Werde das Video andermal anschauen. Fühl mich grade zu schwach...

    Danke für Deine Gedanken
    Das Video ist nun wirklich soft und eigentlich macht es Hoffung bzw. gibt ein tiefes Verständnis dafür was ein Trauma ist und was in den Sitzungen behoben werden kann, eben damit frei im Hier und Jetzt ist und ja es kann auch unterbrochen werden, aber ich will Dir damit nicht zusetzen.

    Ich weiß ja letztendlich nicht wirklich, was Dich alles triggert. Ist denn eine Traumatherapie jemals bei Dir durchgeführt worden? Ich halte das ggf. und zusätzlich ggf. auch etwas in Richtung Wingwave etc. für richtig, dass emotionale Trigger in der Vergangenheit geordnet abgelegt werden können.

    Und ja, sowas ist stark belastend, auch für Dein Umfeld, für Deinen Partner, der Dir im Prinzip rein gar nicht helfen kann, kaum die eigenen Wünsche an eine Partnerschaft mit Dir normal besprechen kann und wenn Du ihn grad negativ siehst, sich ja ebenfalls total abgelehnt fühlt von Dir. Was Dich wiederum ängstigt, wenn Du wieder präsent bist und Dir Sorgen bereitet, ob er Dich liebt und dann forderst Du ggf. Liebesbekundungen ein.

    Im Prinzip bist Du nicht dumm, wenn Du das alles doch irgendwie gehandelt bekommst und dürftest sehr viel mehr Energie haben, wenn das mal durch ist und diese emotionalen Unterbrechungen Dein Lebenschiff nicht mehr so stark ins Schwanken und vom eigenen Kurs abbringen. Das kann zwar noch vorkommen, aber wesentlich bewusster und sich damit Zug um Zug bereinigend. Ich glaube, dass Du noch nicht mal wirklich offen und ehrlich mit Deinem Partner gesprochen hast, was mit Dir wirklich los ist. Hut ab, das Du es hinbekommen hast, dass ihr noch zusammen seid und das für Euch beide.

  4. Inaktiver User

    AW: Die Wut in mir...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann solltet ihr euch nicht von jetzt auf gleich verabreden, sondern etwas langfristiger planen, meine ich. Dann kannst du auch deine Freundinnen-Termine und er seine Freundestermine besser unter den Hut bringen.
    Ja, das tun wir normalerweise. Gleich während unserer Treffen oder beim Abschied machen wir das Nächste aus

  5. gesperrt

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    AW: Die Wut in mir...

    Wenn du so arg traumatisiert bist und es Probleme gibt, dann weiß doch dein Freund bestimmt Bescheid?
    Habt ihr darüber bereits gesprochen?

    Es wird doch Lösungen geben, beispielsweise, dass du immer zu ihm kommen kannst wann dir danach ist - ich finde, das brächte dir vielen freien Handlungsspielraum; mit kurzer Whatsapp-Mitteilung evtl. zuvor. Und für ihn auch kein Problem, wenn er z. B. mal Männerabend hat oder seine Mutter zu Besuch ;-), kann er dir das ja mitteilen.

    Souvenir

  6. Moderation

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    AW: Die Wut in mir...

    Wenn man oft durch Verlassenheitsängste in großen inneren Druck gerät, kann man in der Therapie konkrete Möglichkeiten erarbeiten, was man tun kann, wenn es emotional eng wird. So eine Art Notfall-Set.

    So intensive Verlassenheitsängste und Wutzustände können eine Beziehung sehr belasten - es hilft, wenn der Partner weiß, was los ist, und wenn er nicht zur Entlastung "benutzt" oder bereits eingeplant wird - dass man die geliebte Person in den Arm nimmt, ist was anderes, aber der Partner kann und soll nicht die Defizite der eigenen Eltern kompensieren/wiedergutmachen müssen.

  7. Inaktiver User

    AW: Die Wut in mir...

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Wenn man oft durch Verlassenheitsängste in großen inneren Druck gerät, kann man in der Therapie konkrete Möglichkeiten erarbeiten, was man tun kann, wenn es emotional eng wird. So eine Art Notfall-Set.
    Und welche sind das nun konkret? Habe schon viel gemacht von analyt. bis Verh.-Therapie. Hat mich dort hin gebracht, wo ich mom. stehe. Offensichtlich noch nicht geheilt... bzw. evtl. brauche ich auch mehr Zeit. War zuvor jahrelang Single...
    Mein Freund hat gestern von selbst nochmal das Thema angesprochen bzw. mich gefragt, ob ich nochmal reden möchte (Was für ein Schatz ). Haben beide erzählt, was man so "erwartet" ect... u.a. seine Aussage: "Wir sind doch zusammen!". Er nimmt offensichlich wahr, dass ich meist distanziert bin bzw. mir DAS nicht ganz bewußt ist .. Muss schon zugeben, dass ich mich oft benehme als wären wir noch in der Anfangs-Kennenlern-Phase. Da hat er schon recht.

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    So intensive Verlassenheitsängste und Wutzustände können eine Beziehung sehr belasten - es hilft, wenn der Partner weiß, was los ist, und wenn er nicht zur Entlastung "benutzt" oder bereits eingeplant wird - dass man die geliebte Person in den Arm nimmt, ist was anderes, aber der Partner kann und soll nicht die Defizite der eigenen Eltern kompensieren/wiedergutmachen müssen.
    Ich sehe es ganauso. Ich sage ihm, was ich für angemessen halte, der Rest ist meine Privatsache.... Er ist nicht mein Therapeut ...
    Geändert von Inaktiver User (29.07.2015 um 10:03 Uhr)

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