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    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von maerz32 Beitrag anzeigen
    Die Frau ist 50 und der Sohn 18. Was ist daran verwunderlich?

    ich wundere mich halt darueber, vielleicht weil es bei uns anders ist...

    aber mit 18 ist die mutter ja vermutlich nicht mehr lange unterhaltspflichtig

    und mit um die fuenfzig dachte ich auch beide waeren aelter

  2. Inaktiver User

    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Ich würde,wenn ich heute in die Verlegenheit kommen würde,die Wahl zw. Konkubinat und Ehe zu haben,mich ganz klar für das Konkubinat entscheiden.Dann aber per Anwalt diverses geregelt haben wollen.
    Ich habe meinen Beitrag an die Institution Ehe geleistet und gedenke das für die Zukunft auch so zu belassen.Wenn sich nochmal ein Prinz bei mir an der Haustür melden sollte,dann wirds nicht mal mehr ein Zusammenleben mehr geben.Getrennte Wohnungen sind für mich Bedingung für eine Beziehung und da gibt es keine Verhandlungen drüber.
    Falls der Prinz Kinder sein eigen nennt kann ich mich trotzdem verbunden fühlen und mir um ihr Wohlergehen Gedanken und Sorgen machen,genauso wie ich das für die eigene Brut tue.

  3. Inaktiver User

    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    laesst einer den anderen mietfrei wohnen wuerde sich bei einer unterhaltszahlung an die kinder der unterhalt dadurch erhoehen
    Das stimmt nicht! Das ist eine sehr komplexe Einzelfallentscheidung. Im Falle meiner Kinder wohnt der Ex mietfrei im Eigenheim seiner Frau (er hat 10% Anteil an der Immobilie) und es gibt keinen Einbezug eines Wohnvorteils. Grob gesagt ist es davon abhängig, ob er ein fiktives Einkommen erzielen könnte, würde die Immobilie vermietet. Dazu gibt es einen Beschluss des OLG Nurnberg aus 2012.

  4. Inaktiver User

    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Ich finde die bestehende Regelung aus anderen Gründen nicht gut, den ich ware dafür, Familien zu stärken und nicht Ehepaare. Es sollte ein Familiensplitting geben steuerlich und kein Ehegattensplitting, und bei Patchwork sollten entsprechend die "Fusionsvorteile" überwiegen.

    In meinem Fall jetzt aktuell könnten zwei derzeit Alleinerziehende zusammen leben, die damit aber sämtliche Steuervorteile auf einen Schlag verlieren würden und sozialversicherungsrechtlich sofort als Gemeinschaft gälten. Da muss man schon scharf kalkulieren, gerade jetzt, wo Alleinerziehende endlich höhere Steuerfreibeträge erhalten werden, kann das den ganzen Wohnfusionierungsvorteil schnell auffressen, eben auch, weil dann notfalls auch ein Gehalt für alle reichen müsste, während wir jeweils alleinerziehend deutlich besser sozial abgesichert wären. Das finde ich kurios.

    Gälten wir stattdessen weiterhin als "Familien" oder auch gern als "eine Familie", hätten wir weiter steuerliche Vorteile dafür, dass wir Kinder aufziehen. Das würde uns zum Beispiel die Planung erleichtern, ob wir doch irgendwann mal zusammenziehen, zum Beispiel in meine Immobilie. Stand heute kann ich mir das im Grunde nicht leisten.

  5. Inaktiver User

    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    @ Ja-aber: deine Überlegung ist durchaus nachvollziehbar. Dennoch würde ich das gerne differenzieren wollen.
    Auf der einen Seite die Konstellationen mit minderjährigen kindern. Da bin ich bei dir. Die können nichts selbst zu ihrem Lebensstandard beitragen.
    Auf der anderen Seite, und das ist hier wohl Thema, die Elternteile die erwachsene Kinder noch durchfüttern.
    Man hat denen dann schon über Jahre eine Ausbildung finanziert, ihnen das Werkzeug in die Hand gegeben. Irgendwann müssen sie das Werkzeug dann auch mal in Betrieb nehmen.

    Meiner Meinung nach ist das aber auch eine Charaktersache, der Kinder. Eine Sache wer da immer nur in Nehmermentalität daher kommt.

    Da braucht es keine gesetzlichen Regelungen, sondern ernste Gespräche zwischen Eltern und Kindern.

    den ich ware dafür, Familien zu stärken und nicht Ehepaare.
    Seh ich genau anders herum. Sollen die Eltern vielleicht mit Ende 50 noch den erwachsenen Kindern Unterhalt zahlen, weil die nicht wissen was sie machen sollen ? Und dafür soll es vom Staat Steuererleichterungen geben ?
    Nö, ich denke die jungen Leute müssen irgendwann mal in die Gänge kommen und ihr Leben in die Hand nehmen.

  6. Inaktiver User

    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    was mich wundert ist, das man um die fuenfzig ist und hat noch unterhaltspflichtige kinder
    Ich bin 56 und mein jüngstes Kind ist mit 22 noch in der Ausbildung, was ich nicht ungewöhnlich finde. Heute bekommen viele Frauen ihre Kinder mit Mitte bis Ende 30, die sind dann mit mehreren Kindern noch älter.
    Geändert von Inaktiver User (13.07.2015 um 12:29 Uhr) Grund: Zitat repariert

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    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da steht das Kindeswohl im Vordergrund und ich finde die Regelungen sehr sinnvoll.

    Aber wenn ein Paar nicht heiraten möchte (sprich: Verantwortung übernehmen), dann sollte es eben auch keine ehebedingten Vorteile genießen können. Eigentlich ganz logisch.
    Es gibt ja schon lange die Idee - die Eheförderung zugunsten einer Familienförderung zu ändern.

    Ich verstehe nicht, warum ein Paar das Einkommen steuerlich splitten darf - egal ob da Kinder sind oder nicht. Warum kann nicht ein unverheiratetes Paar mit Kindern nicht genauso splitten - auch bei denen muss ja einer eine Zeit lang zurücktreten.

    Ursprünglich wurde das Ehegattensplitting als Familienförderung aufgesetzt - für Kinder! - nicht als Steuersparmodell. Jetzt gibt es halt mehr Unverheiratete Paare - da finde ich eine Anpassung sinnvoll.

    Welche Grund gibt es überhaupt, denn die Ehe so sehr zu fördern, anstelle die Selbstverantwortung jedes einzelnen Individuums?
    lg Lakotia

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    Never be afraid to act ridiculous

  8. Inaktiver User

    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von maerz32 Beitrag anzeigen
    Vor eineger Zeit habe ich lediglich den Spruch gehört, dass sie aus dem Grund nicht heiraten wollen, obwohl sie es gerne getan hätten. Indirekt durchfüttern tut man wahrscheinlich sowieso bis zu einem bestimmten Grad, wenn man der finanziell stärkere ist.
    Ich tu mir da auch schwer damit. Entweder versteht man sich als Lebensgemeinschaft, dann trägt man das auch mit, oder halt nicht, dann passt man auf dass man ja nicht draufzahlt und wird dann lieber nicht heiraten.

    Aber für mich ist heiraten auch eher was spirituelles und emotionales.

  9. Inaktiver User

    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von Lakotia Beitrag anzeigen
    Welche Grund gibt es überhaupt, denn die Ehe so sehr zu fördern, anstelle die Selbstverantwortung jedes einzelnen Individuums?
    Das ist eine Gesellschaft in der ich nicht leben möchte, ich finde es schon schöner (und vor allem für den Staat billiger) wenn es sowas wie Lebensgemeinschaften gibt wo man füreinander einstehen möchte - und die dann nicht nur Nachteile dadurch haben, sondern eben auch Vorteile geniessen.

    Und irgendwo muss ja auch dokumentiert sein, wer zu wem gehört - sonst kann es ja keine steuerlichen Vorteile geben.

  10. gesperrt

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    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Ich glaube auch, dass das Ersetzen von Ehegattensplitting durch Famikiensplitting viele Probleme lösen würde. Und dass es für einjährige denselben Steuerfreibetrag wie für siebzehnjährige gibt, finde ich skandalös. Aber die Gesetze sind nun mal so, wie die sind und eine Änderung sehe ich da nicht kommen. In Deutschland ist man grundsätzlich sehr lange für die eigenen Kinder finanziell verantwortlich. Nach einer abgeschlossen Ausbildung haben sie nämlich noch Anspruch darauf, dass ihnen Eltern ein entsprechendes Studium finanzieren. Und das kann noch locker ca. 7 Jahre dauern. Ich glaube, das schreckt viele von der Eheschließung in der zweiten Lebenshälfte ab. Denn kum einer möchte die finanzielle Verantwortung für junge Erwachsene übernehmen, die vielleicht ganz anders erzogen wurden, als man es für richtig hält.
    Die Paare mit getrennten Wohnsitzen würde ich nicht als eheähnliche Gemeinschaften bezeichnen.

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