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  1. Inaktiver User

    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von Blueberry82 Beitrag anzeigen
    Ist jetzt vllt. off topic (dann bitte löschen), aber ich frage mich ja immer, wie sich die 3. oder 4. (oder sind es schon 5???) Ehefrau von Lothar Matthäus wohl fühlen musste, als er ihr beim Standesamt sein Wort gegeben hat. Kann man da noch viel von halten? Aber er 3. Ehe wird es meiner Meinung nach lächerlich....
    Beim Standesamt gibt man nicht sein Wort, sondern unterschreibt einen Vertrag.

  2. gesperrt

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    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jetzt kann ich nachvollziehen, warum du Zweifel hast: Du findest eure Beziehung unverbindlich. Man kann übrigens auch in der 2. Lebenshälfte mit vollem Herzen lieben, aber was du beschreibst, hört sich nicht danach an.
    "Liebe" ist für mich ein schwieriger Begriff. Einerseits mit sehr hohen Ansprüchen behaftet und andererseits zur Zeit mMn ziemlich abgegriffen. Nicht die Worte/ Begriffe sind für mich inzwischen das Entscheidende, sondern die Taten (juristische Verträge gehören für mich zur Kathegorie der Taten )

  3. Inaktiver User

    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Dann wiederhole ich mal meine Frage: Was nutzt der Vertrag, wenn keine Liebe da ist? Dann ist man zwar gesetzlich gezwungen, sich zu unterstützen, aber es kommt nicht von Herzen. Findest du das echt besser als umgekehrt (wenn es von Herzen kommt, aber ohne Vertrag)?

    Aber gut, es ist deine Sicht der Dinge - fairerweise solltest du diese aber deinem Freund mitteilen. Vielleicht wäre ein Darlehensvertrag ja wirklich die bessere Alternative für dich, dann kannst du ihm das Geld zurückzahlen, sobald es geht. (Ob dein Freund das mitmacht, ist die andere Frage.)

  4. gesperrt

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    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann wiederhole ich mal meine Frage: Was nutzt der Vertrag, wenn keine Liebe da ist? Dann ist man zwar gesetzlich gezwungen, sich zu unterstützen, aber es kommt nicht von Herzen. Findest du das echt besser als umgekehrt (wenn es von Herzen kommt, aber ohne Vertrag)?

    Aber gut, es ist deine Sicht der Dinge - fairerweise solltest du diese aber deinem Freund mitteilen. Vielleicht wäre ein Darlehensvertrag ja wirklich die bessere Alternative für dich, dann kannst du ihm das Geld zurückzahlen, sobald es geht. (Ob dein Freund das mitmacht, ist die andere Frage.)
    Zum ersten Teil: natürlich hast du da recht. Und durch die gescheiterte Ehe habe ich ähnliche Erfahrungen bereits gemacht. Allerdings gaben mir die juristisch verbrieften Rechte damals die Zeit, mich nach der Trennung zu sammeln und neuzuorientieren.

    Die Idee mit dem Darlehn haben mein Partner und ich übrigens besprochen und beide für gut befunden.
    Ich werde mich in den kommenden Monaten trotz aller Rückschläge auf den Abschluß meiner Qualifizierung stark konzentrieren müssen und dadurch keine Zeit für zusätzliche Jobs haben. Ich habe leider bereits ein abgebrochenes Studium hinter mir, ein weiteres Versagen kann ich mir nicht mehr leisten, weder finanziell noch psychisch. "Liebeskummer" kann ich mir in der Zeit auch nicht wirklich "leisten".
    Die komplette finanzielle Misere droht mir erst im kommenden Jahr und bis dahin kommen vielleicht auch für mich bessere Zeiten.

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    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von Blueberry82 Beitrag anzeigen
    Ist jetzt vllt. off topic (dann bitte löschen), aber ich frage mich ja immer, wie sich die 3. oder 4. (oder sind es schon 5???) Ehefrau von Lothar Matthäus wohl fühlen musste, als er ihr beim Standesamt sein Wort gegeben hat. Kann man da noch viel von halten? Aber er 3. Ehe wird es meiner Meinung nach lächerlich....
    Es sind bisher 5. Und ich gehe mal davon aus, dass es am Ende etwa 8 sein werden.
    Wobei ich nicht davon ausgehe, dass die Lodda-Frauen es darauf absehen, ihn bis zu seinem Tod an der Backe zu haben, dazu ist er noch nicht alt genug. Die wollen (wenn sie clever sind) bei der Scheidung (Schmerzens-)Geld abzocken und gut.

    Dass es ab der 3. Ehe eher lächerlich ist, finde ich auch. Ein Griff ins Klo kommt ja mal vor und warum soll man nicht nochmal heiraten, aber wenn sich die Klogriffe häufen, dann müssen doch nicht jedesmal wieder diese Formalitäten (und daraus resultierende Konsequenzen) sein. Wäre mir zu teuer, aufwändig, stressig... Zumal es heute problemlos ohne das Ganze geht.
    Wer Unsinn hören und glauben will, der wird auch Unsinn zu hören bekommen.

    Cave: Meine Beiträge könnten Spuren von Ironie enthalten!

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    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann wiederhole ich mal meine Frage: Was nutzt der Vertrag, wenn keine Liebe da ist? Dann ist man zwar gesetzlich gezwungen, sich zu unterstützen, aber es kommt nicht von Herzen. Findest du das echt besser als umgekehrt (wenn es von Herzen kommt, aber ohne Vertrag)?
    Das ist doch nicht die Alternative - denn auch ohne Trauschein kann es doch sein, dass keine Unterstützung von Herzen kommt, und dann kommt sie eben gar nicht.

    Die richtige Frage wäre: Wenn die Unterstützung in dem Augenblick, in der du sie brauchst, nicht von Herzen kommt - soll sie dann als Verpflichtung kommen oder gar nicht?

  7. Inaktiver User

    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen

    Hilfreich finde ich immer die Frage: Wer ist mein nächster Angehöriger?
    Und wenn die Antwort "der unverheiratete Partner" ist, die Frage, ob das irgendwie durch Verträge und Vollmachten abgesichert ist.
    ich finde die frage interessant.
    meine nächsten angehörigen sind meine kinder für mich.
    danach erst kommt-in rechtlicher hinsicht- mein partner.

    und dann irgendwann - relativ weit hinten bei "verwandtschaft"- mein ex. vielleicht hat letzteres sogar damit zu tun, dass wir eben nicht geschieden sind - und gemeinsame kinder haben.

  8. Inaktiver User

    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Das ist doch nicht die Alternative
    Doch, das ist eine der Alternativen. Es gibt insgesamt 4 - und verschiedene Zwischenstufen.

    Die richtige Frage wäre: Wenn die Unterstützung in dem Augenblick, in der du sie brauchst, nicht von Herzen kommt - soll sie dann als Verpflichtung kommen oder gar nicht?
    Die Beantwortung hängt davon ab, was für ein Typ man ist. Ich fände eine solche Unterstützung sehr demütigend. Andere hingegen hätten damit vielleicht kein Problem.
    Geändert von Inaktiver User (20.07.2015 um 11:12 Uhr)

  9. gesperrt

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    AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft

    Es gibt im Leben Momente, wo man leider auf Unterstützung angewiesen ist. Oft genug dann, wenn ein Mann seine Familie verlässt und die Ehefrau, die bis dahin ihre Berufstätigkeit reduziert hatte, nun vor einem riesigen Problem steht. Für solche Fälle ist die Ehe schon sehr gut. ich war in dieser Situation heilfroh, "richtig" verheiratet zu sein.
    Unabhängig von meinem eigenen Fall werde ich es wohl nie richtig verstehen, warum Paare, die zusammen leben und gemeinsame Kinder haben, womöglih zusammen eine Immobilie kaufen, nicht heiraten. Alles per extra Verträge abzusichern ist mMn sehr mühsam, zeit- udn geldraubend.
    Mit meinem jetzigen Partner gibt es keine Absicherungen für die Notfälle. Er hat das bis jetzt nicht angesprochen und ich von mir aus auch nicht. Ein weiter Punkt, der mir zu denken gibt. Sollte die Frage mal akut werden, z.B. weil jemand von uns sich einer OP unterziehen muss, werde ich den Sachverhalt wohl von mir aus ansprechen. Vorher nicht.

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