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16.07.2015, 13:32Inaktiver User
AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft
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16.07.2015, 13:48
AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft
Wenn du dich während deiner Ehe damit arrgangiert hattest, nur einen Zusatzverdienst zu leisten, dann lässt sich daraus schliessen, dass du eigentlich kein großes Problem damit hattest, deinem damaligen Mann "zur Last zu fallen".
(Ich sehe es wie gesagt nicht per se als ein "zur Last fallen")
Weshalb ist es bei deinem jetzigen Partner anders, zumal du schreibst, er sei finanziell gut situiert? Zumindest für ihn dürfte rein objektiv keine finanzielle Belastung stattfinden, sofern es auf Freiwilligkeit basiert.
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16.07.2015, 14:06
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16.07.2015, 14:09
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16.07.2015, 14:17
AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft
doch, siehe 1579 abs. 2 bgb
https://dejure.org/gesetze/BGB/1579.html
es sei denn der geschiedene mann ist trotzdem bereit weiter zu zahlen
oder man hat bei der scheidung etwas anderes vereinbart, was durchaus moeglich und nicht unueblich ist
im uebrigen muß man um seine unterhaltsansprueche zu verwirken nicht einmal zusammen wohnen, es reicht wenn man dauerhaft "als paar" zusammengehoerig in der oeffentlichkeit auftritt, da legen richter inzwischen sehr enge maßstaebe an
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16.07.2015, 14:47Inaktiver User
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16.07.2015, 17:03
AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft
@ereS und Ja-aber
Live and learn.
Wenngleich ich weniger als ca. 100 Euro mtl. nicht als den fetten Gewinnn aus einer Ehe auffassen wurde.
Etwas bizarr an der ganzen Thematik: "Als Mann" musste ich mich damit nie im Detail befassen - es war "eh klar", dass ich zu zahlen bzw. den "wirtschaftlichen Schaden" zu tragen habe.
Denn meine Frauen haben beide keine Berufe, die auch nur annähernd genug einbringen, um eine Familie zu ernähren. Auf sowas achtete "Mann" seinerzeit aber einfach nicht.
Da sind die jungen Männer heute meist klüger, finde ich.
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16.07.2015, 20:43
AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft
Meine Qualifizierung zieht sich so lange hin, weil ich vorher den bürokratischen damit verbundenen Aufwand stark unterschätzt habe. Mein Ehe bin ich eingegangen, als ich noch sehr jung war. Es war eine wilde Zeit, die Mauer war weg, der Eiserne Vorhang, die ganze "zweite Welt" hörte plötzlich auf zu existieren. Ohne groß nachzudenken fand ich mich wieder in einem fremden Land und verheiratet. Heutzutage handelt kaum einer mehr so. In meiner Ehe habe ich irgendwie selbstverständlich die traditionelle Rolle übernommen. War überwiegend für die Kinder da, organisierte Termine, war gerne Gastgeberin etc. Ich habe es damals gerne gemacht und fand es auch gerechtfertigt, dass mein Ehemann deutlich mehr verdiente. Es war ja "unser Geld und unsere gemeinsame Karriere ". Heute denke ich ganz anders darüber und habe tatsächlich Hemmungen, fremdes Geld auszugeben. Außerdem haben mein Partner und ich keine Kinder und sind nicht verheiratet, de facto also einander tatsächlich fremd vor dem Gesetz. Mein jetziger Partner ist von rden Ideen der 1968er geprägt, Gleichberechtigung in der Partnerschaft ist ihm sehr wichtig. In seiner Ehe wurde das Geld gegenseitig abgerechnet. Ich möchte ihm da kein ihm fremdes Lebensmodell aufzwingen.
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16.07.2015, 20:49
AW: Ehe vs eheähnliche Gemeinschaft
Das musst du ja auch nicht. Irgendwann wirst du fertig sein und wieder mehr eigenes Geld haben. Bis dahin muss er eben teuere Dinge allein tun, sie dir spendieren oder sich auf deinem finanziellen Niveau amüsieren. Das ist doch alles halb so wild! Kein Grund, ein Fass aufzumachen und Grundlegendes infrage zu stellen.
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16.07.2015, 20:56



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