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    AW: Was tun? Zahle alles und komme mir benachteiligt vor

    Was mir bei Deiner Betrachtung fehlt ist auch der Part, dass Deine Freundin sich ja um euer gemeinsames (!) Kind kümmert. Das ist eine relativ klassische Konstellation bei einem so kleinen Kind - einer verdient das Geld, der andere kümmert sich dafür um das Baby. Wo da eine Schieflage oder gar Benachteiligung sein soll, ist mir schleierhaft...

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    AW: Was tun? Zahle alles und komme mir benachteiligt vor

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Was mir bei Deiner Betrachtung fehlt ist auch der Part, dass Deine Freundin sich ja um euer gemeinsames (!) Kind kümmert. Das ist eine relativ klassische Konstellation bei einem so kleinen Kind - einer verdient das Geld, der andere kümmert sich dafür um das Baby. Wo da eine Schieflage oder gar Benachteiligung sein soll, ist mir schleierhaft...
    Sehe ich auch so.
    "Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...

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    AW: Was tun? Zahle alles und komme mir benachteiligt vor

    Mich wundert es, dass ihr nicht im Vorfeld darüber mal gesprochen habt. Aber gut.

    Dass es nach der Geburt eine Weile finanziell enger wird, wird doch klar gewesen sein. Ist denn eine Veränderung der Situation absehbar? Habt ihr bspw. darüber gesprochen, dass sie wieder mehr arbeitet, wenn der Kleine 3 Jahre als ist. Dann wäre es ja ein überschaubarer Zeitpunkt, wo der Gürtel eben mal enger geschnallt werden muss.

    Wie schon jmd. schrieb, ist die Betreuungsleistung ebenso mit einzubeziehen bei deiner "Aufrechnung". Wenn der Kleine in die Kita ginge, damit sie mehr arbeiten kann, würden ja auch noch Kita-Gebühren anfallen, evtl. noch weitere Fahrtkosten etc. Viel mehr als bei ihrem derzeitigen Zuverdienst würde bei einer halben Stelle vermutlich auch nicht übrig bleiben.

    Da ihr nicht verheiratet seid, würde ich raten, eine Trennungsfolgenvereinbarung bei einem Notar beurkunden zu lassen, in der nicht nur finanzielle Dinge, sondern auch Unterhaltsregelungen, Trennungsunterhalt etc. geregelt werden.

  4. Inaktiver User

    AW: Was tun? Zahle alles und komme mir benachteiligt vor

    Zitat Zitat von Blueberry82 Beitrag anzeigen
    Dass es nach der Geburt eine Weile finanziell enger wird, wird doch klar gewesen sein. Ist denn eine Veränderung der Situation absehbar? Habt ihr bspw. darüber gesprochen, dass sie wieder mehr arbeitet, wenn der Kleine 3 Jahre als ist. Dann wäre es ja ein überschaubarer Zeitpunkt, wo der Gürtel eben mal enger geschnallt werden muss.
    Er schreibt doch - sie arbeitet jetzt schon (obwohl das Kind gerade mal etwas über 1 Jahr als ist) nebenbei und finanziert davon größtenteils die Einkäufe und ab Dezember wieder in ihrem alten Job.

    Das finde ich schon bemerkenswert früh wieder - da kann ihr ganz sicher niemand den Vorwurf machen, ihn über Gebühr zu belasten....

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    AW: Was tun? Zahle alles und komme mir benachteiligt vor

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er schreibt doch - sie arbeitet jetzt schon (obwohl das Kind gerade mal etwas über 1 Jahr als ist) nebenbei und finanziert davon größtenteils die Einkäufe und ab Dezember wieder in ihrem alten Job.

    Das finde ich schon bemerkenswert früh wieder - da kann ihr ganz sicher niemand den Vorwurf machen, ihn über Gebühr zu belasten....
    Meine Worte. Deswegen fragte ich ja auch, ob geplant ist, dass sie ab einem bestimmten Zeitpunkt wieder mehr arbeitet.

    Finde es etwas kurios, dass man als Paar scheinbar gar nicht über solche Dinge im Vorfeld gesprochen hat. Selbst wenn die Schwangerschaft unerwartet kam und man sich vorher keine Gedanken gemacht hat, man muss sich doch über die Finanzen unterhalten.

    Ich fände es auch sehr viel verlangt, wenn von der Mutter nun erwartet wird, direkt nach dem 1. Jahr wieder voll ins Berufsleben einzusteigen. Immerhin übernimmt sie die Kinderbetreuung und vermutlich auch einen Großteil des Haushaltes. Dazu noch der Minijob.

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    AW: Was tun? Zahle alles und komme mir benachteiligt vor

    Ich finde es eher komisch, dass "frau" wie selbstverständlich zu Hause bleibt, sowas muss man doch vorher besprechen. Sind nicht beide Eltern unterhaltspflichtig?! Oder bin ich schon zu lange aus D. raus, dass ich auf davon ausgehen kann, Vater zahlt automatisch, als Mutter kann ich mir selbst auszusuchen, wann ich wieder arbeiten gehe? Da hätte mein Freund schon sehr komisch geguckt, aber ok, andere Länder, andere Sitten. Eine Ungerechtigkeit sehe ich nicht, nur fehlende Kommunikation. Kann doch nicht so schwer sein zusammen durchzurechnen, ob es bis Dezember reicht oder zu sehen, dass sie wieder früher anfängt?!

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    AW: Was tun? Zahle alles und komme mir benachteiligt vor

    Zitat Zitat von Blueberry82 Beitrag anzeigen
    Meine Worte. Deswegen fragte ich ja auch, ob geplant ist, dass sie ab einem bestimmten Zeitpunkt wieder mehr arbeitet.

    Finde es etwas kurios, dass man als Paar scheinbar gar nicht über solche Dinge im Vorfeld gesprochen hat. Selbst wenn die Schwangerschaft unerwartet kam und man sich vorher keine Gedanken gemacht hat, man muss sich doch über die Finanzen unterhalten.

    Ich fände es auch sehr viel verlangt, wenn von der Mutter nun erwartet wird, direkt nach dem 1. Jahr wieder voll ins Berufsleben einzusteigen. Immerhin übernimmt sie die Kinderbetreuung und vermutlich auch einen Großteil des Haushaltes. Dazu noch der Minijob.


    das ist aber doch nicht viel haushalt kind und minijob

    ob sie wieder vollzeit arbeiten wird wissen wir nicht an den alten arbeitsplatz zurueckkehren muss nicht unbedingt vollzeit arbeiten bedeuten

  8. gesperrt

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    AW: Was tun? Zahle alles und komme mir benachteiligt vor

    Du solltest dringend und möglichst bald deine Finanzen angucken und in Ordnung bringen. Sonst gewinnt dein Gefühl, nur der Zahlemann zu sein, Überhand und zerstört auf Dauer eure Beziehung.

    Du bekommst ein Gehalt und bestreitest davon zwei Kinder und deinen Lebensunterhalt. Betreuungsunterhalt gibt es für das Erstkind nur, wenn es unter drei Jahren alt ist (oder es aus irgendeinem anderen zwingenden Grund wie Behinderung eine längere Betreuung braucht). Mit der Scheidung müsste der Unterhalt eigentlich geklärt sein. (Und hier wieder: Die neue Freundin weiß vom Erstkind und weiß, dass hier Unterhaltsverpflichtungen bestehen.)
    Siehst du dein Erstkind regelmäßig? Das gehört nämlich auch zu deinen Pflichten und Rechten.

    Schulden sind etwas anderes als Unterhaltsverpflichtungen. Wenn du tatsächlich Schulden hast wie z.B. aufgrund eines Autokaufs, und du hast Ersparnisse, dann bezahlt die Schulden. Lieber fängst du mit Minisparraten wieder an als dass du die Schulden nicht mehr zurückzahlen kannst.

    Deine Freundin bekommt neben dem Elterngeld auch zur Hälfte Kindergeld. Wenn ihr euch trennt, müsstest du bis zum Selbstgehalt von ungefähr 1000 Euro ihr Betreuungsunterhalt zahlen. Das wäre ziemlich viel in deiner Situation.

    Kannst du einen besser bezahlten Job annehmen?

    Wenn du also keinen Nebenjob annehmen kannst oder möchtest, muss die finanzielle Situation auf den Tisch. Auch wenn das weh tut, schmerzt und unangenehm ist.
    Dabei stellen sich die Fragen, ob eine günstigere Wohnung möglich ist. Wenn ja, dann zieht um, denn eingesparte 100 Euro sind ein Monat Strom. Was könnt ihr an der Haushaltsführung günstiger machen? Schaut mal im Sparstrang nach, wo grundsätzlich Einsparpotential herrscht. Führt Haushaltsbuch, damit ihr wisst, wohin das Geld fließt. Welche Hobbys fressen nur Geld? Geht wirklich jeden Posten durch.

    Mach auf jeden Fall die Trennungsvereinbarung vor dem Notar. Es erspart dir im Trennungsfall eine Menge Ärger.

    Und - wenn du jetzt bereits weißt, dass du kein Kind Nummer drei und vier stemmen kannst und willst, denk über eine Vasektomie nach. Mit dieser Maßnahme kann es zu keinem weiteren Unfall kommen.

  9. VIP

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    AW: Was tun? Zahle alles und komme mir benachteiligt vor

    .
    Geändert von katelbach (07.07.2015 um 07:21 Uhr) Grund: falsches Forum
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Was tun? Zahle alles und komme mir benachteiligt vor

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    Ich finde es eher komisch, dass "frau" wie selbstverständlich zu Hause bleibt, sowas muss man doch vorher besprechen. Sind nicht beide Eltern unterhaltspflichtig?!
    Wieso selbstverständlich? Es ist ein Kind da, das versorgt und betreut werden muss. Und Erziehung und Versorgung (mit allem was dazu gehört) gehört für mich auch irgendwie zum Unterhalt.

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