Die Überlegungen "was wäre, wenn" sind ja total für die Katz. Jetzt ist das Problem da und muss gelöst werden.
Manche Ideen mögen erst einmal seltsam anmuten, ja.
Ich fände es nicht ehrenrührig, wenn der Partner, der nichts selbst macht den anderen bezahlt. Die bezahlte Putzfrau ist es ja ebenso nicht.
Es sei denn, er unterhält ihn mit seinem höheren Gehalt sowieso schon. Das ist dann m.E. wie die gute alte Hausfrauenehe zu sehen.
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Thema: Teilt ihr Hausarbeit auf?
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04.07.2015, 12:48
AW: Teilt ihr Hausarbeit auf?
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04.07.2015, 13:51Inaktiver User
AW: Teilt ihr Hausarbeit auf?
Das ist eben Ansichtssache. Für mich sind alle Aufgaben rund um's Aufräumen und Putzen die miesesten Jobs, die es zuhause gibt. Kein Geld der Welt würde die Erniedrigung, die ich empfinden würde, wenn ich diese Aufgaben ohne Not* für andere machen "müsste", ausgleichen.
* Ausnahmezustände wie Krankheit sind was anderes; aber nur, weil der andere zu faul ist, mache ich mich ganz sicher nicht für ihn zum Löffel.
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04.07.2015, 14:23
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04.07.2015, 14:27Inaktiver User
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04.07.2015, 14:28Inaktiver User
AW: Teilt ihr Hausarbeit auf?
Ich finde ja schon die Eingangsfrage im Titel dieses Freds seltsam. Bzw. sie macht mich irgendwie stinkig, im Stil von: ist das im 21. Jahrhundert wirklich IMMER NOCH eine ernsthafte Frage? Sind wir IMMER NOCH nicht weiter?
Hausarbeit - also alles, was mit der alltäglichen Organisation und Pflege des eigenen Obdachs, der Hygiene und der Nahrung zu tun hat - ist etwas, das jeder erwachsene Mensch zwangsläufig machen muss, wenn er alleine lebt. Alles davon. Das gehört zum Leben einfach dazu. Man kann es intensiver oder weniger intensiv machen, aber getan werden muss es, ansonsten kriegt man das eigene Alltagsleben auf Dauer nicht auf die Reihe. JEDER muss das, der alleine lebt.
Nur, weil zwei Erwachsene - von denen der eine zufälligerweise weiblich und der andere zufälligerweise männlich - ist, zusammenleben, soll nun einer davon all diese ganz normale Alltags-Organisations-Pflegearbeit nicht mehr machen müssen und sie dem anderen überlassen? Aber sicher doch nicht - beide machen sie, zu gleichen Teilen, und beide gewinnen dabei, denn in einem gemeinsamen Haushalt muss jedes der beiden nur noch 50% machen. Aber diese 50% müssen sein.
Ausnahme: der eine der beiden arbeitet deutlich mehr für den Gelderwerb als der andere. Wobei es unerheblich ist, ob dieser "Gelderwerb" auswärts stattfindet, als Angestellter, oder als Selbstständigerwerbender in den eigenen vier Wänden. Diese beiden Formen sind diesbezüglich gleich zu werten.
Wenn also einer der beiden deutlich mehr "Gelderwerbsarbeit" leistet als der andere - und das höhere Einkommen dem Haushaltseinkommen zukommt, also nicht in die Privatschatulle des Mehrerwerbers wandert (!) , so kann der andere anteilsmässig mehr Hausarbeit übernehmen. Das ist eine reine Effizienzfrage - dann arbeiten beide in der Summe etwa gleich viel und haben gleich viel Freizeit.
Aber sonst? Sonst ist es selbstverständlich, dass die Hausarbeit Sache beider Partner ist, und zwar zu gleichen Teilen. Alles andere ist ... Steinzeit.
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04.07.2015, 14:49
AW: Teilt ihr Hausarbeit auf?
Das frau -nur weil sie FRAU ist- alles allein machen soll neben dem Job, ist in der Tat
Mittelalter. Würde ich auf keinen Fall machen.Schon gar nicht wenn noch Kinder im Spiel sind.
Glücklicherweise habe ich mit putzen und Co. keinerlei Probleme, ich putze gern,räume gern auf.
Derzeit bin ich ohnehin "NUR HAUSFRAU"(hasse das Wort!), seit einem halben Jahr und werde das
noch eine Weile bleiben- gerne und freiwillig.Mein Mann ist wochentags ca. 11 Stunden außer
Haus, ab und zu auch am Wochenende, klar das ich z.Z. mehr mache als er.
Wir haben nicht nur ein großes Haus,sondern für mich "schlimmer" einen sehr großen Garten +
Wiese, beides "betreut" er bestens.Ich mache da nur wozu ich Lust habe-also wenig.Gartenar-
beit ist nicht wirklich meins.Warum sollte er dann noch in der knappen Zeit, die er "frei" ist
im Haushalt rumrödeln ?! Da spielt er dann besser mit unserem Sohn,oder sie basteln was oder
gehen schwimmen, wie jetzt gerade. Ich würde das gar nicht wollen.
Ab und zu kocht er (und macht danach die Küche sauber) er kauft einmal die Woche "groß" ein,geht mit dem Hund raus ,wenn ich nicht kann oder mag,oft gehen wir auch zusammen.
Wäsche,Putzkram, Böden usw. sind mein Part im Ganzen, das ist unsere Aufteilung derzeit.
Bin ich wieder berufstätig,erwarte ich natürlich etwas mehr,was bisher auch kein Problem
war.Putzfrau würde ich nie wollen,dann eher jemand für den Garten,den hatte ich früher
auch- was jetzt nicht mehr nötig ist.
Das ein junges, kinderloses, berufstätiges Paar da keine einvernehmliche und faire Lösung finden
kann, ist mir unbegreiflich....Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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04.07.2015, 14:51Inaktiver User
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04.07.2015, 14:56
AW: Teilt ihr Hausarbeit auf?
Ich hatte vor 7 Jahren, während meiner Hochschwangerschaft und nach der Entbindung eine Haushaltshilfe,gestellt von der KK. Das war schön und gut und die Dame nett und patent,aber man war trotzdem gefragt, musste sich auf sie einstellen- eben jemand "fremdes" im Haus. Immer würde ich das nicht mögen.....
Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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04.07.2015, 15:06
AW: Teilt ihr Hausarbeit auf?
Ich kann die Aversion gegen Fremde im Haus verstehen, geht mir auch so. Aber ich kann diese nicht äußern und dann nach mir die Sintflut.
Aber mir scheint diese Sprachlosigkeit im Hause Catlady das größte Problem zu sein.Geändert von Utetiki (04.07.2015 um 15:14 Uhr)
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04.07.2015, 15:10Inaktiver User


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