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    Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben

    Hallo zusammen,

    nach einigen Jahren hat es mich, aufgrund eines aktuellen Problems, wieder in dieses Forum verschlagen. Ich würde gerne wissen, wie ihr das sieht und ob ich "klar" denke oder eben nicht.
    Mein Partner und ich sind nun seit 11 Jahren zusammen. Ich habe aus einer früheren Beziehung eine mittlerweile 20jährige Tochter, die noch bei uns wohnt. Seit drei Jahren wohnt mein Freund bei uns und mit der Zeit ist sein Verhalten meiner Tochter gegenüber einfach unschön geworden.
    Während eines großen Streits hat er nun vor einigen Tagen endlich zugegeben, dass er sie nicht leiden kann. Er kommt mit ihrer Art nicht klar, mit ihren Ansichten und versteht nicht, dass man mit 17 (also vor 3 Jahren) noch nicht wusste, was man beruflich machen möchte. Er hätte das gewusst...und er wäre mit 19 Jahren ausgezogen. So macht man das! Seine Einstellung: so wie es bei ihm gelaufen ist, war es richtig. Alles andere - falsch.
    Für ihn ist sie ein rotes Tuch. Sie redet zu laut, wenn sie mit mir spricht (mit ihr spricht er nicht) und sie würde nichts im Haushalt machen. Stimmt. Nun muß ich dazu sagen, dass sie eine Ausbildung macht und täglich zwischen 11 und 11,5 Stunden unterwegs ist. Abends übt sie dann noch für Klausuren. Ich bin selber berufstätig, mein Partner hingegen derzeit nicht. Nun erledige ich in unserem Haushalt ca. 85% aller anfallenden Tätigkeiten, er den Rest. Ihn stört es nicht, was er macht, ihn stört nur, dass sie nichts macht. Aber soll ich Hausarbeiten extra liegen lassen und dann abends, wenn sie um 18.30 - 19.00 Uhr endlich zuhause ist, erwarten, dass sie Sachen zu erledigen hat?
    Am Wochenende ist sie bei ihrem Freund und macht dort den Haushalt. Stört ihn, denn dann könnte sie ja auch daheim was machen. Sie ruft mich manchmal am Wochenende an, manchmal auch zwei oder drei mal, weil wir einfach über irgendetwas quatschen möchten. Stört ihn, denn wie könne etwas so wichtig sein?!
    Ich verbringe Zeit mit ihr in ihrem Zimmer. Für mich selbstverständlich, für ihn störend. Ihn stört unsere enge Beziehung, die es vor Jahren noch nicht so gab. Zurückzuführen aber sicherlich auf die Pubertät.
    Ihn stört, dass ich soviel für sie mache. Dinge, die sie weder erwartet noch fordert, die ich jedoch gerne mache, eben weil es mir Freude bereit. Was kann daran falsch sein? Für ihn ist es ausnutzen, für mich selbstverständlich.
    Es gibt soviel und ich möchte nicht ins Detail gehen. Habe ihm Eifersucht und Konkurrenzdenken vorgeworfen, er verneint dies jedoch. Anders kann ich mir das ganze nicht vorstellen.
    Nun stehen wir vor der Entscheidung: trennen oder zusammenbleiben oder aber eine Fernbeziehung führen? Ich kann doch nicht mit jemandem zusammen sein, für den meine Tochter ein rotes Tuch ist und der nur auf den Auszug meiner Tochter wartet. Verrate ich nicht in dem Moment, in dem ich mich für eine weitere gemeinsame Zukunft entscheide, meine Tochter? Für mich ist meine Tochter alles...und er ist der Mann, der mir in den vergangenen Jahr sehr geholfen und mich immer unterstützt hat. Aber so kann es nicht weitergehen!

    Was meint ihr?
    "Harte Männer essen keinen Honig - harte Männer kauen Bienen"

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    AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben

    Richtig, immer die Tochter vor dem Mann, finde ich richtig.

    Der Gute ist den ganzen Tag alleine zu Hause und erwartet dass Du und Deine Tochter den Haushalt machen? Hä?
    Ganz ehrlich mehr freie Zeit für Euch alle wenn er sich darum kümmert.

    Es scheint auch er will Dich nicht mit ihr teilen, es scheint er ist eifersüchtig auf Deine Tochter und stehst nicht für ihn zur Verfügung wenn Du Dich um sie kümmerst.

    Was nicht geht ist diese emotionale Erpressung, er ist Mann der mir im vergangenen Jahr so geholfen hat... Ist das Dein Gedanke oder hat er das ausgesprochen?
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  3. Inaktiver User

    AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben

    Ich würde das meiner Tochter keinen Tag länger zumuten wollen.

    Das ist beschämend und erniedrigend, schließlich ist sie ein Teil von dir,

    Karla

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    AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben

    Er hat dich MIT deiner Tochter zu akzeptieren. Ein derartiges Theater würde ich meinem Kind nicht zumuten, egal wie alt es ist. Ich ghätte meinen Partner schon längst vor die Türe gesetzt, wenn er sich meinem Kind gegenüber so verhalten würde.

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    AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben

    Ich habe keine Kinder, möchte dir aber trotzdem gerne antworten.
    Ich finde das sehr sehr schlimm was da bei euch zuhause los ist.
    Dieser Mann hat ja auch nichts besseres zu tun!

    Das Mutter-Tochterverhältnis finde ich sehr gut und sehr gesund. Aber was dein Freund von sich gibt ist unmöglich!

    Wenn er eh nicht arbeitet könnte er sich doch ein Zimmer nehmen und mal schnell ausziehen.
    Dann könntet ihr weiter schauen, wie es mit eurer Beziehung läuft, ob das wirklich alles nur an deiner Tochter liegt.
    Aber ich würde das meinem Kind nicht zumuten wollen, was dieser Mann da von sich gibt, vor allem das die beiden auch nicht miteinander reden, das ist einfach nicht gut.

    Meine Mutter hatte damals auch einen Freund, der bei uns wohnte, die Situation war fast wie bei euch, darum kann ich das nachvollziehen.
    Ich würde diesen Mann im Hohen Bögen rausschmeißen, denn er dürfte sich niemals so über mein Kind äußern!

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    AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben

    Den Mann würde ich vor die Tür setzen, dann kann er sich Arbeit suchen und seinen Haushalt selber machen..
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


  7. Inaktiver User

    AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben

    Wenn dein Freund arbeitslos ist, sollte er eigentlich den Großteil des Haushaltes übernehmen.

    Ansonsten kann ich ihn aber durchaus verstehen. Du behandelst die Tochter wie ein kleines Kind und das würde mir auch auf die Nerven gehen an seiner Stelle.

    Nach 11 Jahren Beziehung (die ja wohl 8 Jahre gut war, sonst wäret ihr nicht zusammengezogen) würde ich mir gut überlegen, ob ich das "Kind" immer noch an erste Stelle setze. Sie ist vermutlich in 1-2 Jahren aus dem Haus, dann lebst du allein, wenn du ihn jetzt rauswirfst. Ist es das wert?

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    AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben

    Zitat Zitat von KeksundKruemel Beitrag anzeigen

    Ihn stört, dass ich soviel für sie mache. Dinge, die sie weder erwartet noch fordert, die ich jedoch gerne mache, eben weil es mir Freude bereit. Was kann daran falsch sein? Für ihn ist es ausnutzen, für mich selbstverständlich.

    Vom Grundsatz her geht ihn deine Tochter gar nichts an, erstens ist er nicht ihr Vater, zweitens ist sie volljährig.

    Bleibt halt die Frage des Umgangs miteinander, der muss ja irgendwie gemeistert werden.

    Nun habt ihr beide da extrem diametrale Bewertungen der Situation, eine Lösungsmöglichkeit gibt es nur bei Kompromissen beiderseits. Bleibt die Abwägung, was einem wichtiger ist, die weiterhin starke Unterstützung der Tochter wird wohl nur mit der Trennung vom Freund aufrecht erhalten werden können.
    Vielleicht wäre ja für eine gewisse Zeit getrennte Wohnungen eine Alternative, wie lange wird deine Tochter noch bei Dir leben?

    lg jaws

  9. gesperrt

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    AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben

    Ich würde auch spontan sagen: rauswerfen!
    Er mag deine Tochter nicht und zudem erwartet er - obwohl er grade nichts tut (arbeitslos?) - das ihr beide den Haushalt macht?
    Dem würde ich was husten!

    Wenn du ihn noch liebst, dann führt eben eine Fernbeziehung. Ansonsten: lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.

    Noch etwas: das man sich gegenseitig hilft und unterstützt, finde ich in einer Beziehung normal! Das ist kein Grund zusammenzubleiben wenn es nicht mehr passt, nur weil man sich verpflichtet fühlt.
    Geändert von Premium (15.01.2015 um 13:09 Uhr) Grund: Dreher

  10. User Info Menu

    AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben

    Hi,

    wieso machst du 85 % des Haushaltes, obwohl du berufstätig bist und er nicht ?

    Ich verbringe Zeit mit ihr in ihrem Zimmer. Für mich selbstverständlich, für ihn störend. Ihn stört unsere enge Beziehung, die es vor Jahren noch nicht so gab. Zurückzuführen aber sicherlich auf die Pubertät.
    WEnn du Zeit mit ihr in ihrem Zimmer verbringst fühlt er sich bestimmt ausgeschlossen. Ist nicht wirklich geschickt.

    Ihn stört, dass ich soviel für sie mache. Dinge, die sie weder erwartet noch fordert, die ich jedoch gerne mache, eben weil es mir Freude bereit. Was kann daran falsch sein? Für ihn ist es ausnutzen, für mich selbstverständlich.
    Kannst du Beispiele bringen worum es da geht ? Sollte jetzt kommen du machst ihr so gerne noch die Wäsche dann finde ich das übertrieben. Dann bist du in dem Haushalt wohl die Einzige die arbeitet . Wenn sie mit dir/euch leben will soll sie etwas dazu beitragen.

    Zu dem Mann: wenn er bei dir nur noch das Rumpelstielzchen gibt und so gar nicht auf einen Konsens aus ist ist er wohl nicht der Richtige für dich. Deine Tochter wird irgendwann gehen. Aber mit dem Lebenspartner muss Frau sich wohlfühlen können, sonst ist es doch nichts wert.
    Lizzy 27.11.2019 Mama 08.11.2020

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

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