Wasn "Eimer"....ich würde sagen so langsam zeigt er sein wahres Gesicht. Du arbeitest, deine Tochter hat ebenso genu um die Ohren....wieso schmeißt also nicht ER den Haushalt solange ER nix zum arbeiten Hat ???? Na DEM tät ich helfen !!!
Ich würde ihm eine Standpauke halten zu seinem Verhalten....und wenn er dann immer noch nichts kapiert hat,dann kann er ja wieder ausziehen.
Eifersüchtig ist er,das geht schon mal gar nicht, arbeiten tut er auch nicht,wieso hockt er dann zu Hause rum und tut fast nichts ? Ihm passt deine Unterstützung der Tochter nicht,was soll DAS denn ?
Nee du,KuK, ich würde ihm klar machen,daß ER mal was ändern muß.
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Ergebnis 11 bis 20 von 65
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15.01.2015, 13:15
AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben
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15.01.2015, 13:18
AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben
Die Frage ist eher, ob du dich nicht selbst verrätst, und welches Vorbild du deiner Tochter sein möchtest. Ich habe keine Kinder, aber ich würde niemals zulassen, dass irgendjemand auch nur ein schlechtes Wort über sie verliert. Es ist wichtig, dass du deiner Tochter gegenüber absolute Loyalität an den Tag legst und du dich klar positionierst.
Gibt es auch einen Vater?
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15.01.2015, 13:30
AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben
Alles, was die Vorredner sagen (vor allem zur momentanen Haushaltsarbeitsaufteilung), aber vor allem verstehe ich nicht, wie das schon 11 Jahre lang mit Euch gut geht?
Wenn er mit "der Art" Deiner Tochter nicht klarkommt, wie hat er das denn gemeistert, als sie ein Kind bzw. Teenie war und vermutlich noch viel mehr um Euch? 
Oder ist er jetzt gerade einfach megaschlecht drauf, weil er arbeitslos ist? Moeglicherweise kann er sich gerade selbst nicht leiden... Das keinesfalls als Entschuldigung seiner "Kritik", die finde ich nach wie vor kindisch und nicht nachvollziehbar. Aber als Erklaerung dafuer, warum das Problem jetzt auftritt...?
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15.01.2015, 13:32
AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben
Hallo KeksundKruemel,
was würde Dein Freund sagen/tun, wenn Du ihm vorschlägst, sich bis zum Auszug Deiner Tochter in ? Jahren ein möbliertes Zimmer zu suchen und ihr Euch dann zu bestimmten Zeiten trefft.
So, wie es jetzt ist, schaukelt sich die Sache immer mehr hoch.
FG von Helga
„Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
Konrad Adenauer
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15.01.2015, 13:38
AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben
ich hatte in meiner angeheirateten Familie eine ähnliche Situation erlebt mit Mutter + Tochter sehr enge Bindung und einen langjährigen Partner der Mutter, der damit immer ein Problem hatte. Mittlerweile gibts den nicht mehr, auch wenn das sicher nicht der einzige Trennungsgrund war.
Ein Grund warum dein Freund so intensiv gegen die Tochter reinsteigert ist sicher, wie schon geschrieben, weil er momentan ohne Beschäftigung ist. Hätte er einen Job, der ihn voll in Beschlag nimmt, würde ihn das gar nicht so auffallen, bzw. er hätte nicht die Zeit sich so intensiv damit zu beschäftigen. Er ist unzufrieden und sucht dafür ein Ventil. Deswegen wenn er wieder einen Job hätte, wäre das schon die halbe Miete.
Zweitens musst du die Balance schaffen zwischen Tochter und Partner, dass du beiden Aufmerksamkeit schenkst und sich keiner benachteiligt fühlt.
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15.01.2015, 13:42
AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben
Im Zweifel würde ich immer mein Kind vorziehen, aber...
Zu Deinem Partner: er scheint eifersüchtig zu sein und fühlt sich sichtlich vernachlässigt, ihn nervt, wie Du mit Deiner Tochter umgehst. Er scheint darüber hinaus sehr starre Ansichten zu haben und diese andere überstülpen zu wollen. Ihr seid seit 11 Jahren zusammen, war er schon immer so?
Zu Deiner Tochter: sie ist 20 Jahre alt. Sie sollte als Erwachsene behandelt werden und im Haushalt partizipieren, nicht wie ein verwöhntes Prinzesschen behandelt werden. Das, was Du da machst, würde mich auch richtig aggressiv machen. Warum ist sie so lange aus dem Haus? Ist der Weg so lang? Muss sie zu Hause leben? Wenn nicht, warum tut sie das?
Mein Sohn ist 18, lebt auch zu Hause, macht eine Ausbildung in der Gastronomie. Super harter Beruf. Ich sehe das allerdings überhaupt nicht ein, dass er noch Kleinkind spielt. Er hat feste Aufgaben im Haushalt, seine Wäsche muss er selbst machen, bügeln, auch mal einkaufen und kochen - das gehört dazu, wenn man erwachsen wird, dass man lernt, Beruf und Haushalt zu koordinieren. Wir verbringen auch Zeit miteinander, aber nicht hinter verschlossenen Türen - das hat einen leichten Beigeschmack von Aussperren. Das kann man machen, wenn wichtige, intime Dinge besprochen werden müssen... Ich würde mich blöd fühlen, wenn mein (Ex) Freund regelmäßig im Zimmer seiner Tochter sitzen würde und ich alleine im Wohnzimmer. Warum machst Du das alles? Brauchst DU SIE? Kannst DU SIE nicht loslassen?
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15.01.2015, 13:55
AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben
Vielen Dank für eure Antworten.
"Er hat mir sehr geholfen und war immer für mich da"...sollte heißen, dass es natürlich selbstverständlich ist, dass dem so ist. Wenn man eine Beziehung führt, ist man füreinander da. Ich bin mir dessen bewusst und habe auch all die Momente vor Augen, als dem so war und ich mich 1000% auf ihn verlassen konnte. Die ersten acht Jahre waren eine schöne Zeit, die ich auch nicht missen möchte. Und gerade wenn man vor einer Entscheidung steht: Trennung oder nicht, dann sollte man auch über die Vergangenheit nachdenken.
Klar, er hat mich natürlich im Streit auch darauf hingewiesen, den Zahn konnte ich ihm aber ziehen, da dieser spezielle Hinweis einfach fehl am Platze war.
Das ich die Hausarbeit zu 85% erledige ist meine Entscheidung. Ich rege mich darüber auch nicht auf und mache es gerne (ja, ist wirklich so). Sicher auch, weil ich so pingelig bin. Wie gesagt, keine Beschwerde meinerseits. Desto weniger verstehe ich aber seine Bemerkungen und Forderungen in dieser Richtung. Er muß ja deshalb nicht mehr machen, weil sie nichts macht. Ihn stört, dass ich weniger machen könnte, wenn sie was macht.
Mehrmals habe ich ihn gefragt, wie seine Einstellung zu meiner Tochter ist und ob er sie nicht leiden kann. Bis auf unseren Streit hat er immer wieder behauptet, dass mit der Ablehnung wäre nicht wahr. Nun aber hat er es endlich zugegeben und gemeint, er hätte eh nie Kinder haben wollen.
Warum ich Zeit mit ihr im Zimmer verbringe? Sind wir am Esstisch (offener Bereich) stört ihn, wenn wir reden. Ist ihm zu laut, kann er den Fernseher nicht mehr verstehen. Spielen wir ein Brettspiel am Esstisch, ist es ihm zu laut. Möchte sie mir etwas erzählen, bekommt er es mit...und hält es mir später wieder vor. Also ziehen wir uns zurück und es passt ihm auch wieder nicht. Ihre pure Anwesenheit stört ihn. Sobald sie nach Hause kommt, kann man es förmlich spüren und ihm ansehen. Tatsache ist, und dass habe ich ihm auch gesagt, dass er selbst dann noch eine Abneigung gegen sie hätte, wenn sie den kompletten Haushalt neben ihrer Ausbildung erledigen würde.
Ihr erzähle ich von alledem nur wenig und sie bekommt auch nur wenig mit, weil sie bis abends unterwegs ist. Sie merkt schon, dass was nicht stimmt, findet seine Art einfach daneben (wie kann es sein, dass sie ihn etwas fragt und er nicht reagiert, weil er angeblich nicht zugehört hat, so dass ich erneut nachfragen muß, er aber alles abspeichert, was sie mir erzählt und er mitbekommt?), aber warum soll ich die Anspannung noch aufheizen und ins Detail gehen. Letztendlich geht es um die Probleme zwischen ihm und mir. Sie weiß, und das habe ich ihr schon mehrmals gesagt, dass ich absolut zu ihr stehe und sie der wichtigste Mensch für mich ist.
Wann wird sie aus dem Haus sein? Nach der Ausbildung in 2,5 Jahren, es sei denn, sie zieht früher mit ihrem Freund zusammen. Ursprünglich war er davon ausgegangen, dass sie studieren und wegziehen würde. War nicht so und für ihn ein Rückschlag, wie er meinte. Natürlich wird sie irgendwann ausziehen, dessen bin ich mir bewusst, der Zeitpunkt ist für mich jedoch irrelevant, weil ich nicht damit "plane".
Einen Vater gibt es...far far away. Es gibt sporadischen Kontakt."Harte Männer essen keinen Honig - harte Männer kauen Bienen"
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15.01.2015, 14:02
AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben
KeksundKruemel,
Kommt für Dich nicht in Frage?was würde Dein Freund sagen/tun, wenn Du ihm vorschlägst, sich bis zum Auszug Deiner Tochter in ? Jahren ein möbliertes Zimmer zu suchen und ihr Euch dann zu bestimmten Zeiten trefft.
FG von Helga
„Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
Konrad Adenauer
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15.01.2015, 14:06
AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben
Ich finde, er benimmt sich wie ein Kleinkind, nicht mit ihr reden, nicht mit ihr den Konflikt selbst austragen, warum musst du zwischen den beiden der Lautsprecher sein? Warum redet er nicht mit ihr, wenn er will, dass sie im Haushalt was macht?
Warum muss ein erwachsener Mann eifersuechtig sein, wenn eine Mutter ein privatgespraech mit ihrer Tochter hat, Warum muss er denn rummeckern, wenn ihr das gemeinsame Wohnzimmer genauso wie er nutzt? Soll er doch woanders fernsehen, oder eben akzeptieren dass ihr in einem anderen Zimmer sitzt.
Kindergarten! So einem Mann wuerd ich mal ne Ansage machen.Liebe Gruesse aus dem sonnigen Sueden
Youtas
Das Schönste an mir bin ich.
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15.01.2015, 14:11
AW: Große Ablehnung meines Partners und kein Familienleben
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