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    AW: Sex im stressigen und übermüdeten Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, die Prioritäten liegen einfach mal für eine gewisse zeit woanders.
    Wo die Prioritäten liegen, das entscheidet man aber selbst. Wenn ich zwischen "Wäsche aufhängen" und "geilem Sex" wählen müßte, dann wüßte ich, wo meine Prioritäten liegen. Und das war seit dem Ende meiner Pubertät unverändert.

    Ob man in der Lage ist, dies dann auch umzusetzen, ist eine andere Frage.

  2. Inaktiver User

    AW: Sex im stressigen und übermüdeten Alltag

    Ich bin, glaub ich, auch ein Mensch, dem regelmäßiger Sex wichtig ist. Aber in den Zeiten, in denen das Baby nachts stündlich aufwacht, war mir auch eine Viertelstunde mehr Schlaf kostbarer als jeder Orgasmus. Ehrlich! Da geht es gar nicht um die Menge an Schlaf an sich, sondern um die Chance, wenigstens eine eigene Schlafphase in der Nacht komplett zu beenden. Diese Erschöpfung ist wirklich völlig anders als normales Wenigschlafen oder gelegentliches nächtliches Aufwachen. Auch jetzt, unser Sohn ist zwei, gibt es diese Zeiten noch manchmal.

    Glücklicherweise werden sie weniger. Wie gesagt: meiner Meinung nach ist es in dieser Zeit besser, regelmäßig einen unkomplizierten Quickie einzuschieben, als auf den Tag zu warten, an dem beide wach und heiß genug sind, um auf dem meist klebrigen Küchentisch übereinander her zu fallen.

    Deswegen auf Kinder verzichten? Hey, dann verzichtet man ja auch auf die Schwangerschaft, während der man, wenn's gut läuft, dreimal am Tag Lust hat.

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    AW: Sex im stressigen und übermüdeten Alltag

    Zitat Zitat von Tsts Beitrag anzeigen
    Wo die Prioritäten liegen, das entscheidet man aber selbst. Wenn ich zwischen "Wäsche aufhängen" und "geilem Sex" wählen müßte, dann wüßte ich, wo meine Prioritäten liegen. Und das war seit dem Ende meiner Pubertät unverändert.

    Ob man in der Lage ist, dies dann auch umzusetzen, ist eine andere Frage.
    Wenn aber außer "Wäsche aufhängen" vielleicht noch Küche aufräumen, andere ähnlich gelagerte Themen, vielleicht noch ein kränkelndes Kind da ist, dann kommt man unter Umständen gar nicht dazu sich um die Priorität zu kümmern, sondern wickelt nur das ab was abgewickelt werden muss.

  4. gesperrt

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    AW: Sex im stressigen und übermüdeten Alltag

    Zitat Zitat von Ronaldino Beitrag anzeigen
    Wenn aber außer "Wäsche aufhängen" vielleicht noch Küche aufräumen, andere ähnlich gelagerte Themen, vielleicht noch ein kränkelndes Kind da ist, dann kommt man unter Umständen gar nicht dazu sich um die Priorität zu kümmern, sondern wickelt nur das ab was abgewickelt werden muss.
    Ja, und was ist nun die Konsequenz daraus?
    Sich mit der Situation abfinden für die nächsten 5 Jahre?

    Natürlich ist das alles nicht so einfach umzusetzen, und Gründe findet man wohl genügend, warum es eben nicht klappt mit dem Sex - nur dann sollte Mann/Frau auch nicht rumjaulen, wenn die Ehe den Bach runter geht.
    Wer will, findet Wege - wer nicht will, der findet Gründe.

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    AW: Sex im stressigen und übermüdeten Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich schrieb ja schon - für mich klingt das gruselig, und es gibt ja einen Grund wieso ich keine Kinder wollte.....
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast aber keine Kinder!
    Und wenn die Kinder endlich im Bett sind, ist da oft einfach keine Energie mehr. und irgendwann muss die Bude aufgeräumt, die Wäsche aufgehängt, die Spümaschine ausgeräumt, die Überweisungen gemacht, das Essen für den nächsten Tag vorbereitet....werden.
    Ja, die Prioritäten liegen einfach mal für eine gewisse zeit woanders.
    Also ich (Mutter) bin da ganz anders. Kinder stören Sex überhaupt nicht. Ich halte das für vorgeschoben. Kleinkinder schlafen nicht nur eher, als man als Paar damals auch ins Bett gegangen ist - sondern zusätzlich dazu oft auch noch mittags. Als Grundschulkind ist um 20 Uhr Ultimo. Und auf der weiterführenden Schule zu Beginn dann um 21 oder 21:30 Uhr und später sind sie sowieso oft verabredet, zum Sport, zum Klavier, zum Schwimmen, im Kino, mit einem Freund draußen... Und irgendwann dann auch im Bett. Bei Euch klingt das so, als wären Kinder Sexhinderungsgründe. Dem ist m. E. überhaupt nicht so.

    Naja, und Wohnung aufräumen, Wäsche aufhängen, Spülmaschine ausräumen, Überweisungen machen, Essen kochen... Das sind alles Dinge, die jedes kinderlose Paar und jeder Single ebenfalls tut. Dazu sind diese meist auch noch Vollzeit berufstätig, im Gegensatz zu vielen Müttern. Und mal ehrlich: Was ist das schon? Das sind doch Klackse, die sich nebenbei erledigen lassen. Wir haben doch alle per Knopf bedienbare Maschinen. Wenn das jetzt unsere Ur-Omis gesagt hätten, Wäsche im Bottich aufkochen und mit dem Paddel rühren, Stoffwindeln auskochen, zur Bank gehen, in der Schlange anstehen um eine Überweisung zu machen... und im Anschluss Geschirr mit der Hand spülen... Ok, dann ist sie sicher müde geworden.

    Und darüber hinaus (wahrscheinlich der springende Punkt) habe ich eine andere Einstellung zu Sex. Sex macht mich nicht nur an... Wenn ich müde bin, gibt mir Sex Energie und wenn ich gestresst bin, Ausgleich. Viele sehen das offenbar andersrum. Es gab Zeiten, da war ich so gestresst und müde, dass ich besonders viel davon brauchte - also auch Mittags. Oder mehrfach hintereinander. Auf jeden Fall aber stundenlang. Klingt wahrscheinlich wie ein Scherz für Viele, ist aber keiner.

    Wieso seht ihr das eigentlich andersrum? Und wieso geben viele (hier und anderswo) den Tipp, Sex nach Stundenplan ins Leben zu integrieren? Das wirkt auf mich wie jemand, der Sport machen "will" und sich dazu durchringen muss, diesen irgendwie in sein Leben zu quetschen, da er ihn ansonsten vergisst. Mehr als eigenartig, finde ich.

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    AW: Sex im stressigen und übermüdeten Alltag

    P.S.: Ich finde neben Sex als Mutter sogar noch Zeit, berufstätig zu sein, o. g. Hausarbeiten zu machen, Vokabeln abzufragen, Hausaufgaben zu kontrollieren (grad aufgefrischt: die alten Regeln, um Brüche in Dezimalzahlen umzurechnen), zum Zahnarzt, zur Physio und zum Sport zu gehen, Essen zu kochen, ebay Artikel zu verkaufen, verpacken und versenden, mich mit Freundinnen beim Thailänder zu treffen, mit meiner Mutter zu telefonieren, Bücher zu lesen, zu verreisen und in der Bri zu schreiben. Ach ja, und mit renovieren haben wir auch grad angefangen.

    Zuviel wirds mir, wenn ich in Streit mit jemandem gerate, um zügige Hilfe bei unvorhergesehenen Dingen gebeten werde oder schmutzige Turnschuhe mitten im Flur rumstehen. Aber da arbeiten wir dran.

  7. Inaktiver User

    AW: Sex im stressigen und übermüdeten Alltag

    Divino, hier ist nicht von Grundschulkindern die Rede, sondern von zweijährigen Zwillingen. Bei Kleinkindern sind die Schlafgewohnheiten ohnehin sehr unterschiedlich, und bei Zwillingen kann es vorkommen, dass immer gerade der eine schläft, wenn der andere wach ist.

    Ob ich Sex eher als müde machend oder eher als energiespendend erlebe, hängt stark von der Art des Sex ab. Gibt ja hundert "Methoden" mit sehr unterschiedlichem Grad der körperlichen Anstrengung ...

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    AW: Sex im stressigen und übermüdeten Alltag

    Hallo Frieda,

    ich hab eine 18 Monate alte Tochter und wir nutzen gerne am Wochenende den Mittagsschlaf :-)

    Ansonsten: habt ihr jemanden, der die Kinder mal für 2 oder 3 Stunden nehmen könnte? Ist hier jedesmal so ein richtiges Highlight im Alltag.....einfach mal wider schön Essen gehen zu zweit oder ins Kino macht auch Lust aufeinander.
    Kleine Raupe Mai 2013

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    AW: Sex im stressigen und übermüdeten Alltag

    Hallo,

    meine erste Idee war: Statt alleine, gemeinsam duschen, sobald die Mädels im Bett sind. Und wenn ihr das für die Babysitterzeiten einplant, wenn Oma mit den beiden Süßen auf dem Spielplatz ist. Nicht planen, Sex zu haben, sondern einfach gemeinsam, statt nacheinander alleine duschen. Sich gegenseitig einseifen etc. Wer weiß, was daraus wird? ;)

    Liebe Grüße

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    AW: Sex im stressigen und übermüdeten Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei Kleinkindern sind die Schlafgewohnheiten ohnehin sehr unterschiedlich, und bei Zwillingen kann es vorkommen, dass immer gerade der eine schläft, wenn der andere wach ist.
    Ich denke nicht, dass Zwillinge immer versetzt schlafen. Die meisten Zweijährigen schlafen nachts auch bereits durch.

    Ob ich Sex eher als müde machend oder eher als energiespendend erlebe, hängt stark von der Art des Sex ab. Gibt ja hundert "Methoden" mit sehr unterschiedlichem Grad der körperlichen Anstrengung ...
    Körperliche Anstrengung empfinde ich als energiespendend und ausgleichend.

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