Dann lies mal den Münchhausen-Strang. Der ist voll von solchen Beispielen.
Siamkatze, Du hast schon mal erkannt, dass es da eine Schieflage gibt bei Euch, und zwar ziemlich klar. Das ist die halbe Miete. Dass Dir die Trennung noch nicht gelungen ist, ist bedauernswert, aber das wird kommen. Ich bin da ganz bei Dir, habe einen ähnlichen familiären Background und auch lange ackern müssen, um solche Manipulatoren endlich links liegen zu lassen. Es ist einfach, Dein Verhalten zu verurteilen, wenn man nicht in Deinen Schuhen läuft, also lasse Dich nicht beirren. Das einzige, was mir nicht gefällt, ist das Verhalten Deines Therapeuten. Der scheint die Tragweite des Problems nicht zu realisieren. Hast Du mal über einen Wechsel nachgedacht?
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Thema: Mein Freund und die Finanzen
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30.09.2014, 22:32
AW: Mein Freund und die Finanzen
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01.10.2014, 20:32Inaktiver User
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02.10.2014, 14:28
AW: Mein Freund und die Finanzen
@Nellifer: Die Bemerkung war ironisch gemeint.
Allerdings ist dieser Strang schon ein schönes Beispiel dafür, welche Probleme eigentlich hinter dem anfangs gepostetetem (eher kleinen) Problem stecken können - und was durch einfühlsames Hinlesen und Nachfragen erst zum Vorschein kommt. Ich denke, dass die Community oft recht hat (wie in diesem Fall), wenn einer Beziehung keine allzu glückliche Zukunft mehr prophezeit wird
. Ich habe aber auch schon Stränge gelesen, wo bei recht nichtigem Anlass zu einer sofortigen Trennung geraten wurde.
Nochmal ganz deutlich: Das Beziehungsproblem der TE geht weit über das anfangs geschilderte kleine finanzielle Problem hinaus! Sie tut mir sehr leid (wie gesagt habe ich einen ähnlich gelagerten Fall in meinem allernächsten Umfeld) und ich wünsche ihr, dass sie eine für sich passende Lösung findet!Früher oder später kommen alle kleinen Käfer in den Himmel.
(Dace Ruksane)
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02.10.2014, 20:25Inaktiver User
AW: Mein Freund und die Finanzen
Persönlich meine ich, dass das mit dem Mitleid so eine Sache ist, und ich finde nicht, dass hier für Siamkatze Mitleid angesagt ist. Sie scheint im Vollbesitz ihrer körperlichen und geistigen Kräfte zu sein und gerade auf dem Weg, eine Lebenssituation genau anzuschauen und dann in irgendeiner Art und Weise weiter zu handeln. Und hier heißt es, egal wie: es ist ihre Entscheidung und keiner von uns kann sich doch anmaßen, dies wirklich zu beurteilen.
Doch vielleicht meinst du auch Mitgefühl, Plapperkäfer.
Einem anderen sein Mitleid zu zollen, macht einen selbst größer als den anderen. Ich meine, das ist hier nicht nötig.
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03.10.2014, 13:04
AW: Mein Freund und die Finanzen
Bisher habe ich "Mitgefühl" und "Mitleid" immer für Synomyme gehalten. Dass man sich mit dem Versuch, Empathie auszudrücken über andere erhebt, war mir auch neu. Ich maße mir hier auch nichts an, mir ist schon klar, dass eine wie auch immer geartete Klärung einer schwierigen Beziehungssituation nicht von heute auf morgen funktionieren kann. So ein Entwicklungsprozeß geht mal schneller, mal langsamer. Mal gehen solche Prozesse in eine Richtung, wo Außenstehende sich ein "das habe ich dir doch schon vor Monaten gesagt" nur mühsam verkneifen können, mal in eine ganz andere Richtung - die für einen selbst dann aber doch der richtige Weg ist. Meine eigene aktuelle Beziehung war am Anfang auch sehr schwierig, das ständige Mantra einer Freundin war "dann trenn dich doch von ihm". Fünf Jahre später: ich bin mit meinem Partner sehr glücklich, habe aber diese Freundin nicht mehr. Es kommt wohl auch immer auf die Art des Beziehungsproblems an. Ich habe damals auf mein "Bauchgefühl" gehört und gehofft, dass es sich dabei nicht bloß um Wunschdenken handelt. Hätte aber auch anders kommen können!
Früher oder später kommen alle kleinen Käfer in den Himmel.
(Dace Ruksane)



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