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    Liebsein ist keine Liebe

    Hallo Ihr Lieben,

    ich bin in einer Situation, die mir zu schaffen macht: vielleicht kann mir jemand, der Ähnliches erlebt hat, einen Rat geben.
    Ich (45) wohne seit ca. 5 Monaten bei meinem Lebensgefährten (47).
    Mein Sohn (11) und seine beiden Töchter (19 und 17) wohnen auch bei uns.
    Wir leben in einem Zweifamilienhaus; seine Eltern wohnen in der anderen Wohnung.
    Wir haben 3 Kinderzimmer, jedes Kind hat sein eigenes Zimmer. Nur mein LG und ich haben keinen eigenen Raum.
    Zu dieser räumlichen Beengtheit kommt hinzu, dass mein LG der Auffassung ist, alles soll und muss immer harmonisch sein; das führt dazu, dass ich den Eindruck habe, jeder darf und soll machen, was ihm gerade einfällt, da er in seiner Entwicklung nicht gestört werden darf.

    Ein Beispiel von dieser Woche:
    Montags kommt immer unsere Zugehfrau; sie hat auch diesmal wieder alles geputzt und sauber gemacht.

    Als ich heimkam, war sie gerade eben gegangen und beide Töchter waren in der Küche und haben Ihr Mittagessen nachgekocht, da sie das, was ich vorgesehen haben, nicht wollten.
    Da Ihnen scheinbar irgendetwas missfallen hat, haben sie kurz vor dem Essen meinen LG, der noch im Büro Dringliches abarbeiten musste, gefragt, ob er nicht kommen wolle und den Tisch decken könne.

    Allein diese Aufforderung ist in meinen Augen eine Zumutung. Ihren Vater, der wirklich viel arbeitet und alles macht, so herumzukommandieren.

    Ich muss dazu sagen, dass seine Töchter nichts und zwar gar nichts im Haushalt mithelfen müssen, obwohl erwachsen. Wenn sie mal kochen( 1x in 2 Wochen), dann spontan und ich weiss meistens nichts davon, das ist schade, denn dann könnte ich mir auch mal das Kochen ersparen.

    Mein LG ist daraufhin aufgestanden und hat den Tisch gedeckt, obwohl er keine Zeit hatte.
    Nach dem Essen haben sie natürlich nicht die Küche aufgeräumt, sondern sind in ihre Zimmer verschwunden. Es hat ausgesehen, als hätte eine Bombe eingeschlagen ( es wurde sehr aufwendig Thailändisch gekocht).

    Es ist für beide eine Selbstverständlichkeit, dass entweder ich oder mein LG Ihnen alles hinterherräumen und sauber machen.
    Mein LG sieht das in seiner Verantwortung ( O-Ton: "...schließlich haben sie ja schon gekocht..."). Nur wenn wir kochen und das ist in 98 % der Fällen so, decken wir den Tisch, räumen wir den Tisch ab und dieSpülmaschine ein und aus, etc).


    Wie seht ihr das ?

    Liebe Grüße,
    Inge

  2. Inaktiver User

    AW: Liebsein ist keine Liebe

    Hört sich für mich irgendwie normal an für eine Familie mit "Kindern" in dem Alter ... die kochen gern und hinterlassen gern mal ein Schlachtfeld.

    Dass sie den Vater baten, den Tisch zu decken, war vielleicht einfach nur eine Bitte, dass sie ihn gern dabei haben wollten!?

    Und den Titel verstehe ich nicht wirklich.

  3. Inaktiver User

    AW: Liebsein ist keine Liebe

    Zitat Zitat von ingeb99 Beitrag anzeigen
    Wie seht ihr das ?
    hallo liebe ingeb99, willkommen

    wie ich das sehe? ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum du dort eingezogen bist?

    auf so engem raum kann das nicht gut gehen.

    und offenbar habt ihr verschiedene auffassungen von zusammen leben.

    wie lange seid ihr denn zusammen?

  4. User Info Menu

    AW: Liebsein ist keine Liebe

    Hallo Inge,

    ich verstehe Deinen Strangtitel nicht? Wo passt das zu Deinem beschriebenen Thema zusammen?

    Ansonsten würde ich mal Tacheles reden und den beiden Damen Aufgaben im Haushalt übertragen.

    Kochen dürfen sie ab sofort nur noch, wenn sie auch aufräumen. Ansonsten wird das gegessen, was Du gekocht hast oder es gibt eben nichts.

    Dein Mann scheint sich ja nicht sonderlich durchsetzen zu können.

    Wer macht eigentlich die Wäsche der Prinzessinnen?

  5. Inaktiver User

    AW: Liebsein ist keine Liebe

    inge, es gibt noch einen strang von dir. was ist in dem neuen strang anders?
    es geht um das gleiche thema?

  6. User Info Menu

    AW: Liebsein ist keine Liebe

    Hallo Ihr Lieben,

    Mit dem Titel wollte ich meinen LG beschreiben, für den Harmonie das Allerwichtigste ist und ihn dazu bringt zurückzustecken.
    Er will immer "liebsein", den Kindern gegenüber, seiner Exfrau gegenüber, aber auch mir gegenüber.
    Mir fehlt es manchmal an eigener Meinung und eigenen Ansichten und Vorstellungen.

    Die Wäsche der Töchter macht übrigens auch er bzw. ich.

    Ich liebe ihn seit 2.5 Jahren; er ist ein sehr verwurzelter Mensch; aber daher auch manchmal starr.

    Inge

  7. gesperrt

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    AW: Liebsein ist keine Liebe

    Hört sich nach einer ganz normalen Familie an. Und du bist ein wenig zu empfindlich.

    Du machst zwei fast erwachsenen Frauen keine Vorschriften mehr. Vorallem nicht von ihrer "Stiefmutter".

    Wenn sie nicht aufräumen und du es nicht machen willst, dann lass es liegen.

    Haben sie ihren Vater herumkommandiert oder gebeten zu helfen? Stört es deinen Mann wie mit ihm geredet wird?

    Wieso lebt ihr in einer so beengten Wohnung? Und habt als Paar kein eigenes Zimmer?

  8. Inaktiver User

    AW: Liebsein ist keine Liebe

    Zitat Zitat von ingeb99 Beitrag anzeigen
    Ich liebe ihn seit 2.5 Jahren; er ist ein sehr verwurzelter Mensch; aber daher auch manchmal starr.

    Inge
    du wirst ihn nicht ändern können.
    du weißt das aber schon seit 2,5 jahren?

    warum gehst du freiwillig in so eine wohnsituation?

  9. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Liebsein ist keine Liebe

    Zitat Zitat von ingeb99 Beitrag anzeigen
    Mit dem Titel wollte ich meinen LG beschreiben, für den Harmonie das Allerwichtigste ist und ihn dazu bringt zurückzustecken.
    Er will immer "liebsein", den Kindern gegenüber, seiner Exfrau gegenüber, aber auch mir gegenüber.
    Mir fehlt es manchmal an eigener Meinung und eigenen Ansichten und Vorstellungen.
    Dann wirf nicht den Mädels die Dinge vor, die dich eigentlich an ihrem Vater stören.

  10. User Info Menu

    AW: Liebsein ist keine Liebe

    Hi Inge,

    wie habt ihr solche Situationen denn gelöst, bevor ihr zusammengezogen seid? Ihr werdet Euch in den zwei Jahren ja auch irgendwie unbeschadet durch den ganzen Alltagskram (Wer kocht wie oft/wann/warum usw.) manövriert haben? Wie wären sonst zwei Jahre zusammengekommen?
    Was galten denn bis dato für Regeln und Vereinbarungen in solchen Fällen zwischen Euch Großen und den "Kindern"?


    Gruß,
    Aen
    Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow

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