Ja meiner. Alleinerziehender Vater mit damals fast 18jähriger Tochter.
Ich bin ziemlich schnell zu den beiden ins Haus gezogen ohne das unsre junge Lady, da gefragt wurde. Männe hat entschieden, er will auch mit mir zusammen lebenund was gut für ihn ist, sollte auch gut für Töchting sein.
Probleme gab es keine die mit mir zusammenhingen, nur die üblichen in dieser Altersklasse. Müllzimmer, abgeholt werden, 3 x wecken,etc. Eingemischt habe ich mich aber trotzdem, weil ich ja dort wohne. Für mich aber nicht so schlimm, weil ich habe selber 2 Kinder großgezogen und kannte das Ganze. Natürlich verwöhnt Papa seine Tochter, aber nie so, dass ich das Nachsehen hätte. Sonst wäre ich auch schon nicht mehr da. Zwischenzeitlich wohnten mal beide Töchter von ihm bei uns, nun gut, das war nicht ganz so easy wie mit der "Kleinen". Mittlerweile sind alle Kinder flügge, meine und seine und sie kommen nur noch zu Besuch. Und das ist schön so!
Ich muss aber ehrlicherweise sagen, das wir als Familie ein sportliches Hobby pflegen, bei dem wir alle, auch die erwachsenen Kinder fast jedes Wochenende zusammen unterwegs sind. Auch nicht jedermanns Ding.
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30.04.2014, 18:47Inaktiver User
AW: Lebenspartner und seine Kinder...
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30.04.2014, 23:37Inaktiver User
AW: Lebenspartner und seine Kinder...
Schulterzucken, ihn machen/gehen lassen, du machst deinen Stiefel wie es dir gefällt bzw. wie du es geplant hast, auch wenn es schwerfällt, plötzlich alleine etwas unternehmen zu müssen. Klar, das fällt sehr schwer am Anfang, aber wenn er dann nicht merkt, dass auch ihm etwas fehlt, dann ist er eh nicht der Richtige. Zieh dir nicht den Schuh an, dran Schuld zu sein, wenn er sich nicht um seine Tochter kümmern kann, weil du dann Stress machst
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Ändern an der Situation kann nur er etwas, du als allerletztes, da kannst du noch so sehr zetern und dich echauffieren. Deshalb mach dein Programm und genieße dein Leben.
Gruß Elli
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01.05.2014, 02:09
AW: Lebenspartner und seine Kinder...
zuallerst das ist kein kind, sondern seine tochter und du muesstest verinnerlichen, dass er fuer eure probleme verantwortlich ist
vielleicht kannst du den focus von dem maedchen auf deinen freund legen, wenn er sich ausweint, kannst du ihm ja sagen, dass du auch deswegen nicht mehr kommst, weil du dieses drama nicht mehr mitleben kannst und dir auch sorgen um die zukunft des maedchens machst, ist ja nicht gelogen
suche in paar anlaufstellen, also beratungsstellen fuer ihn heraus, an die er sich wenden kann, aber nur wenn er um rat fragt und gib ja keine erziehungsratschlaege, weder gefragt noch ungefragt, er soll schon selber die verantwortung tragen
keine kritik an ehefrau, maedchen ,grosseltern oder ihm selbst, sonst gibts du ihm die moeglichkeit dir die schuld zuzuschieben und auf nebenschauplaetze auszuweichen
ich finde es auch fuer seine tochter sehr wichtig, dass er aktiv wird und sein verhalten aendert, das kann ihm niemand abnehmen,
ich wuensche mir fuer dich, dass gut auf dich schaust, freue dich wenn er dich besucht, aber lass dich nicht mehr mithineinziehen,
ich gratuliere dir zu deiner einsicht, dass du auch ohne ihn existieren kannst, eine gesunde einstellung
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01.05.2014, 13:18
AW: Lebenspartner und seine Kinder...
Ich habe drei Stieftoechter, mittlerweile 20, 23 und 25 - mit meinem Partner bin ich seit zehn Jahren zusammen. Du musst Dir bewusst sein, dass das Maedel immer "praesent" sein wird, auch wenn sie wegzieht, wenn sie einen Freund hat, sogar wenn sie heiratet und Kinder kriegt. Sie ist Teil von Deinem Freund und somit musst Du eine Basis fuer Dich finden mit der Du leben kannst. Ich finde die Idee gut nicht immer zu Ihm zu fahren, lass Ihn kommen. Die Tochter ist wahrscheinlich froh, wenn sie Dich nicht sieht (ich habe da keine Illusionen) und auch wenn sie schon 17 ist muss sie mit der Trennung klarkommen und das musst du verstehen. Ist fuer sie ja auch nicht leicht .
Mein Partner ist mittlerweile Grossvater, wir haben die Hochzeit einer Tochter hinter uns, die Trennung einer anderen... alles Ereignisse die fuer Ihn natuerlich wichtige Stationen sind, wo er als Vater gebraucht wird - ich kann das zwar alles mit dem Kopf aber nicht mit dem Herz nachvollziehen. Ich bin ueber die Jahre, nach zahllosen Dramen, pragmatisch geworden und halte mich 'raus. Wenn die Maedels mich einladen komme ich gern, ich unterstuetze meinen Partner beim Enkel hueten (aber nicht immer) und wenn Not am Mann ist, helfe ich aus.
Wenn Ihr zusammen bleibt, musst Du Dich mit dem Gedanken anfreunden, dass sie Teil von Eurem Leben sein wird.Mein Leben, bis ans Ende der Welt ginge ich mit Dir!
(Opernplakat in Berlin)
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01.05.2014, 13:37
AW: Lebenspartner und seine Kinder...
Raus halten ist der einzige Weg - der Mann kommt nur im Doppelpack, wenn Du damit nicht zurecht kommst wirst Du deine
Konsequenzen ziehen müssen.
Bei mir mir hat das wunderbar geklappt, wir haben uns bevor wir geheiratet versprochen uns aus der Erziehung der Kinder raus zu halten, wir haben sechs, meine und seine.
Wichtiger noch, wir haben uns an das Versprechen gehalten - und sind 28 Jahre glücklich verheiratet. Die Kinder waren nie ein Problem.
Versuch es einfach mal, erleichtere Dich und lass die zwei machen - dann könnt ihr Euch geniessen. Mit 18 ist die Erziehung eh gelaufen, da wird sich nicht mehr viel ändern.



. Alleinerziehender Vater mit damals fast 18jähriger Tochter.
und was gut für ihn ist, sollte auch gut für Töchting sein.
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