Antworten
Ergebnis 61 bis 70 von 70
-
30.11.2012, 09:30Inaktiver User
AW: Weihnachten - welche Ansprüche darf man stellen?
-
02.12.2012, 22:30Inaktiver User
AW: Weihnachten - welche Ansprüche darf man stellen?
Liebe Sommermohn,
was nervt Dich wirklich: Dass es um Weihnachten geht oder dass Dein Partner sich für seine Mutter entscheidet?
Heißt das automatisch für Dich, dass er sich GEGEN Dich entscheidet?
Ich denke, es ist keine Entscheidung zwischen Dir und seiner Mutter sondern lediglich zwischen hier und dort.
Wenn's das restliche Jahr rund läuft, eine schöne Sylvesterfeier und ein gemeinsamer Urlaub in Aussicht steht, bist Du, wie ich finde, eine schwerreiche Frau.
Da brauchst Du nicht nach den paar Rosinen zu schielen, die seine Mutter abkriegt.
-
02.12.2012, 22:34Inaktiver User
-
03.12.2012, 19:38
-
04.12.2012, 13:18
AW: Weihnachten - welche Ansprüche darf man stellen?
Ich freue mich über den guten Ausgang Deiner Weihnachtspläne, möchte aber trotzdem noch gerne einen Gedanken dazu dalassen, ich bin übrigens auch Mutter eines erwachsenen Sohnes:
Es wäre für mich nicht stimmig, wenn seine Mutter darüber entscheidet, ob ich Weihnachten mit meinem Partner verbringen darf oder nicht.
Eine Mutter hat die Partnerwahl ihres erwachsenen Sohnes grundsätzlich zu respektieren, ebenso wie die Tatsache dass sie diesbezüglich kein Mitbestimmungsrecht hat. Akzeptiert sie das nicht, muss sie unter Umständen auch mal hinnehmen, dass sie Weihnachten allein verbringt, und nicht die Partnerin, sofern diese das nicht möchte. Männer können ihren Müttern dies sehr gut vermitteln - wenn sie es wollen.
Im Prinzip wäre es aber auch für mich nicht weiter schlimm, über Weihnachten mal 3 Tage lang allein zu sein, sofern ich die Gewissheit hätte, in den restlichen 362 Tage des Jahres die Nummer 1 für ihn zu sein.
LG Die Strassenkatze
-
04.12.2012, 15:11
-
09.12.2012, 00:06Inaktiver User
AW: Weihnachten - welche Ansprüche darf man stellen?
So sehe ich das auch. Für manch einen, wenn nicht sogar für die meisten Menschen, hat Weihnachten einen hohen Stellenwert. Zumindest ist dann ein Alleinsein sehr schwer zu ertragen.
Wer Freunde hat, mit denen er Weihnachten begehen kann - Glückwunsch. Ich kenne das auch so, dass die alle mindestens Weihnachten in ihren Familien sind.
Ich finde das sehr herzlos vom Partner der TE, dass er nicht mal über einen Kompromiss nachdenkt.
Und wenn 10 000mal die alte Mutter das nicht anders kennt. Sie weiß aber, dass sich was im Leben ihres Sohnes verändert hat und da kann man im Familienkreis besprechen, wie man es mit den Weihnachtsfeiertagen handhaben wird, damit irgendwo an alle gedacht ist. Dass die Patnerin ihres Sohnes völlig alleine ist, kann auch sie nicht wollen.
In meiner Familie ist bisher auch jedes Jahr die Lage anders gewesen und da haben wir im Vorfeld immer besprochen, wie man es am besten organisiert.
-
09.12.2012, 00:07Inaktiver User
AW: Weihnachten - welche Ansprüche darf man stellen?
Ach, ich sehe grade: es gibt ja doch noch eine Lösung
-
09.12.2012, 06:39Inaktiver User
AW: Weihnachten - welche Ansprüche darf man stellen?
@Sommermohn ... ich freue mich mit dir über die gute Lösung!
Man kann noch so sehr eine erwachsene, besonnene Frau sein ... Weihnachten ist sehr emotional und wenn man da auf einmal (vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben) allein da sitzt, dann kann das schon sehr traurig sein. Man erinnert sich an die vielen Feste der Vergangenheit in großer Familienrunde ... man tut sich selber leid ... man wird wütend über die, die einen so allein lassen ... usw. Alles nicht wirklich schön an solchen Tagen!
Und verstehen konnte ich es auch nicht, dass dein Partner nicht über einen Kompromiss nachdenken wollte ... schließlich sind es 3 Tage und da sollte das schon möglich sein.
Aber egal - nun hat sich ja alles gewendet. Ich wünsche dir schöne Tage ... und vielleicht wünscht du dir dann auch manchmal, allein auf deinem Sofa zu sitzen, denn solche Besuche über mehrere Tage können ja auch anstrengend sein ....
-
09.12.2012, 11:39Inaktiver User
AW: Weihnachten - welche Ansprüche darf man stellen?
Zunächst - schön, dass sich hier die Weihnachtsregelung so gut gefügt hat. Hier wurde wieder mal bewiesen, Reden hilft, fast immer, weiter.
Aber der oben markierte Satz veranlasst mich hier zu schreiben. Sind solche Gedanken über Nr. 1 oder nicht Nr. 1 im Fall von Partner-, Eltern-Kind-, Kind-Eltern-Beziehungen und ähnlichem eigentlich irgendwie sinnvoll? Kann es da nicht ganz einfach ein gleichberechtigtes Nebeneinander geben? Und wer dann mal zurücktreten muss, das ist von der Gesamtsituation abhängig - also, wo gerade mehr gebraucht wird, wird mehr gegeben. Und manchmal muss halt auch mal entschieden und Frustration ausgehalten werden.
Ich selbst ringe übrigens auch (noch) um diese Haltung, aber es wird nach und nach besser. Bei mir ist es halt so, dass die Eltern meines Partners mich auch nach mehr als zwei Jahren nicht kennenlernen wollen, so dass es immer nur Entweder Oder gibt. Mich hat das anfangs verletzt, inzwischen bemühe ich mich aber darum, mir so einen Konkurrenzkampf nicht aufdrücken zu lassen. Mal eben mit weniger, zunehmend aber mit mehr Erfolg. Ich versuche sehr sachlich damit umzugehen. Wenn ich gute Argumente habe, warum ich IHN brauche, äußere ich sie. Wenn es keine Gründe gibt, sollen seine Eltern seine Zeit und Aufmerksamkeit haben.
Mein Freund wurde von seinen Eltern auch über Weihnachten und Silvester eingeladen, er hat - zum Glück - abgelehnt, sonst hätte ich interveniert. Nicht weil Weihnachten und Silvester ist, sondern weil es da einfach frei Tage gibt und wir Zeit miteinander verbringen können. Da das gemeinsam mit den Eltern nicht möglich ist, hätte ich hier Forderungen gestellt (und wäre eventuell enttäuscht worden).
Aber bei der TE scheint es glücklicherweise einfach nur eine Frage der Kommunikation gewesen zu sein, manchmal ist man auch zu vorsichtig, denkt dass der andere dies oder das nicht wollen würde, ohne überhaupt zu fragen.



Zitieren

