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    AW: Ehe auf harter Probe

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Ich finde es immer sehr nützlich, wenn man sich in Konflikten klarmacht "Er meint es nicht böse! Er will mir nichts Böses!". Und umgekehrt natürlich.
    Genau das wollte ich auch ausdrücken.
    Diese Einstellung tut dem Gesprächsverlauf und der Lösungsfindung sehr gut!

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    AW: Ehe auf harter Probe

    Ja, eine positive Grundeinstellung ist sicherlich für die Lösung des Konflikts - den ich im Übrigen auch für lösbar halte - gut.

    Gleichzeitig sollte jeder sich jeder über seine Gefühle klar werden und sie kommunizieren können. Es bringt nichts, wenn die Fronten sich verhärten.

    Und deswegen darf auch ein solches Gefühl da sein und geäußert werden, dass man bzw. frau sich benutzt fühlt. Dann kann der Partner dann fragen, was er tun kann, damit die Frau sich besser fühlt. Ansonsten bleibt man in einer destruktiven, vorwurfsvollen Haltung, die sicherlich nichts zur Lösung beiträgt.

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    AW: Ehe auf harter Probe

    Ich finde es immer sehr nützlich, wenn man sich in Konflikten klarmacht "Er meint es nicht böse! Er will mir nichts Böses!". Und umgekehrt natürlich.
    Aber ist der Konflikt hier nicht bereits genau in diesen Bereich hinein gerutscht?

    Er will mehr Sex, aber verweigert sogar den Sex den er haben könnte. Ein absurdes, autoagressives Druckmittel, dass nicht nur seine eigene Wut dauerhaft festigt, sondern zugleich den anderen weich kochen soll.

    Stellt euch mal die umgekehrte Situation vor, er wäre fast immer aufmerksam und zärtlich. Badfinger bekäme ihre Streicheleinheiten und nein, das muss gar nicht immer auch zu Sex führen. So oft kann und will er das dann nicht einmal selbst.
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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    AW: Ehe auf harter Probe

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Aber ist der Konflikt hier nicht bereits genau in diesen Bereich hinein gerutscht?

    Er will mehr Sex, aber verweigert sogar den Sex den er haben könnte. Ein absurdes, autoagressives Druckmittel, dass nicht nur seine eigene Wut dauerhaft festigt, sondern zugleich den anderen weich kochen soll.

    Stellt euch mal die umgekehrte Situation vor, er wäre fast immer aufmerksam und zärtlich. Badfinger bekäme ihre Streicheleinheiten und nein, das muss gar nicht immer auch zu Sex führen. So oft kann und will er das dann nicht einmal selbst.
    Wobei ich glaube, sie da einfach ein Zeit Problem haben. Die beiden müssten 4 Kinder unter 10 haben. Da ist traute Zweisamkeit schon ziemlicher Luxus, außer sie haben Tanten, Omas und Opas stets in der Nähe.
    Andererseits kann Aufmerksamkeit auch anders gelebt werden bzw. einfach mal zwischendurch in den Arm nehmen, eine liebe SMS...
    Nur glaube ich, ist es für Männer schwer zu ertragen oft zurückgewiesen zu werden; vielleicht sogar öfter als gewollt zu werden. Ich deute sein Verhalten als Verletztheit. Da schlägt jemand verzweifelt um sich, weil er in seinen Bedürfnissen sich nicht wahrgenommen fühlt.
    ... und mal ganz ehrlich ein Mann auf Sparflamme soll seiner Frau körperlich Nahe sein ohne Lizenz zum Abschuß

    vielleicht wäre es noch ein Ansatz , das eigentliche Problem erstmal aussenvor zu lassen und über Eure Gefühle zu sprechen und über Sex (aber eben nicht die Häufigkeit). Vielleicht kann das erstmal eine positive Grundlage (gegenseitiges Verständnis) bringen.

    Und es stellt sich mir die Frage, hatte sie mal mehr Lust?

    50shades

  5. Inaktiver User

    AW: Ehe auf harter Probe

    Zitat Zitat von falbala7 Beitrag anzeigen
    Diese Einstellung tut dem Gesprächsverlauf und der Lösungsfindung sehr gut!
    So wie man dem Text von badfinger entnehmen kann,hat ihr Mann schon eine Lösung für das Problem gefunden und im "Alleingang" für sich entschieden.
    Ob ein dagegen steuern jetzt noch Sinn macht bezweifel ich,da er die Option "gemeinsame Konfliktbewältigung" badfinger nicht angeboten hat.

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    AW: Ehe auf harter Probe

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Ein absurdes, autoagressives Druckmittel, dass nicht nur seine eigene Wut dauerhaft festigt, sondern zugleich den anderen weich kochen soll.
    So sehe ich das auch. Und der Grund dafür kann durchaus, wie 50shades schrieb, Verletztheit sein.

    Nur ist dieses Verhalten ziemlich narzisstisch - ich wollte dieses Wort vermeiden und schrieb daher "eitel".

    Er fühlt sich abgewiesen und verletzt und kommt jetzt nicht mehr aus diesem Bestrafungsmuster heraus.

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    AW: Ehe auf harter Probe

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Aber ist der Konflikt hier nicht bereits genau in diesen Bereich hinein gerutscht?
    Das kann durchaus sein. Aber da muss man ja wieder herauskommen, anstatt sich immer tiefer hereinzuschrauben.
    Vielleicht können ganz klare, ungeschminkte aber verständisvolle Worte hier weiterhelfen. Ein Signal, dass man zwar ein bestimmtes Verhalten nicht gut findet, aber trotzdem Verständnis für seinen Partner aufbringen kann.

    Erfahrungsgemäß haben Beziehungsgespräche gar keinen Sinn, wenn sie voller Unterstellungen sind. Das Verhalten stört, und das darf/muss man ansprechen, aber dabei negative Absichten zu unterstellen kann nur schaden. Dann streitet man nur noch über den Wahrheitsgehalt der Behauptungen anstatt sich einen gemeinsamen Ausweg zu überlegen.

  8. Inaktiver User

    AW: Ehe auf harter Probe

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen

    für Männer ist der Sex an sich bereits der emotional-verbindende Part. Sozusagen. Die brauchen kein "Kuscheln". Vielleicht gehört er zu den Männern, die mit Zärtlichkeiten einfach nix anfangen können?
    Immer diese Allgemeinplätze!

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    AW: Ehe auf harter Probe

    Vielleicht gehört er zu den Männern, die mit Zärtlichkeiten einfach nix anfangen können?
    Dann war das hier aber eine ziemlich tragische Partnerwahl.
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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    AW: Ehe auf harter Probe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So wie man dem Text von badfinger entnehmen kann,hat ihr Mann schon eine Lösung für das Problem gefunden und im "Alleingang" für sich entschieden.
    Ob ein dagegen steuern jetzt noch Sinn macht bezweifel ich,da er die Option "gemeinsame Konfliktbewältigung" badfinger nicht angeboten hat.
    Na, ganz ohne Gespräch wird das ganze wohl nicht abgehen...
    Und die Entscheidung muss ja nicht in Stein gemeißelt sein...

    Wenn badfinger die Absicht hat, etwas zu klären oder zu verändern, hat das aus meiner Sicht nur einen Sinn, wenn sie ihrem Partner gegenüber im Grunde positiv eingestellt ist. Sonst hat die ganze Beziehung ja kaum eine Existenzberechtigung.

    Wenn der Partner da gar nicht mitmacht und sich einer gemeinsamen Konfliktbewältigung komplett verschließt, hat sie natürlich keine Chance. Dann fällt mir auch nix mehr ein... So eine Einstellung wäre extrem destruktiv, nicht nur beim Thema Sex...

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