Vollzeitarbeit + Kinder + Haushalt + Beziehungsarbeit + eigene Körperpflege um eine attraktive begehrenswerte Frau zu bleiben + Weiterbildung + umfassende Freizeitinteressen um eine intellektuell ansprechende Partnerin zu sein ...
das machst natürlich du liebe Rocaille!
Und bitte fang nicht an, hier irgendwas auf deinen Mann überwälzen zu wollen. Dieser ganze Kram ist Frauenarbeit. Ihm, das sagte er doch schon, wäre es zuviel, die Kinder regelmäßig zu beaufsichtigen. Wenn er Hausmann ist. Sicher, verstehe schon! Wenn er arbeiten ginge, will er dann bestimmt wirklich ganz in Ruhe seiner Sache nachgehen können. Und für "Konzentration" auf den Job gibt es normalerweise massenhaft soziale Anerkennung, wenn ein solcher Mann Karriere machen sollte. Weil er ein ganz ein Tüchtiger ist ...![]()
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29.06.2012, 15:40
AW: Vollzeitarbeitend + Kinder- wie organisieren?
Durchsage:
"Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."
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01.07.2012, 12:05Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitend + Kinder- wie organisieren?
Ist es möglich, dass er nicht kann, weil er immer wieder gehört hat, dass er es nicht "richtig" macht?
Ein Mann, der solche Ansagen ein paar Mal hört, sagt sich folgerichtig, dass es dann halt derjenige tut, der es "richtig" macht.
Er wird nicht in Konkurrenz zur Kindsmutter treten - wozu auch?
Liebe Rocaille,
ich hatte auch Vollzeitjob und drei Kinder.
Ich wusste von Anfang an, dass mein Mann sich im Alltag nicht kümmern wird und kann. (Er war als Blauhelm unterwegs)
Es geht, wenn frau nicht glaubt, irgendwas nachholen zu müssen, was sie über den Tag verpasst hätte.
Wenn sie statt dessen genießt, was sie abends und am Wochenende hat.
Es geht unaufgeregt und friedlich.
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04.07.2012, 11:33
AW: Vollzeitarbeitend + Kinder- wie organisieren?
Hallo Rocaille,
ich hoffe, es ist noch nicht zu spät, du verfolgst diesen Strang noch und ich kann dir noch ein paar hilfreiche Tipps zum Thema "Vollzeitarbeit mit Kind" geben.
Bin seit Jahren mit dem Thema befasst. Mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit und unser Kind (jetzt 5) wird betreut seit es 1 wurde. Erst Tagesmutter, dann KiTa.
Zunächst: Es ist nicht einfach und Orga ist alles.
- Betreuungseinrichtungen wie KiTa /Wohnort
Bei der Wohnortsuche würde ich schon früh recherchieren (oft im Internet möglich), welche Öffnungszeiten die örtlichen Betreuungseinrichtungen haben. Bei uns endet die Zeit max. um 16.30 Uhr. Das ist schwierig.
Einrichtungen mit langer Öffnungszeit sind oft völlig überlaufen. Hier im Umkreis ist 19 Uhr max. Dort so früh es geht anmelden und immer wieder nachhaken.
Wohnort: In Straße mit kleinen Kindern ziehen, mit Nachbarn Netzwerke aufbauen!
- Tagesmütter:
Findest du z.B. über örtliche Einrichtungen wie Familienzentrum, Mütterzentrum, örtlichem Tagesmütterdienst, Internet.
Viele bieten ihre Dienste über Aushänge beim Kinderarzt oder in den örtlichen Kindergärten an. Bei ersten potenziellen Wohnortbesichtigungen dort die schwarzen Bretter studieren.
Du musst aber damit rechnen, dass du dir 4-5 Tagesmütter ansehen musst, bis es passt.
- Tagesmütter, Kinderfrauen, Notomas
Ich kenne viele, die sehr gute Kinderfrauen über ein Zeitungsgesuch gefunden haben.
- Netzwerk
Sobald deine Kinder in der KiTa sind, sofort gezielt mit anderen (berufstätigen) Müttern netzwerken. Dann hast du ein Netz, wenn die KiTa mal wieder Betriebsausflug, Fortbildung, Streik etc. hat, Geburtstage, Krankheiten anstehen...
Unbedingt in Straße/Gegend mit Familien mit kleinen Kinder ziehen. Dann helfen auch die Nachbar-/innen.
- Arbeitgeber
Nach Möglichkeit familienfreundlichen AG suchen. Dort nach einiger Zeit guter Arbeit teilweise Home Office durchsetzen.
Mein Zusatz-Tipp: Kannst du nicht mit deinem Mann absprechen, einer bringt, der andere holt die Kinder? Wenn er zu verpeilt zum Holen ist, kann er sie vielleicht wenigstens morgens bringen. Dann fängst du immer sehr früh an zu arbeiten und kannst die Kinder pünktlich holen.
Bei uns geht es nur mit allen diesen Bausteinen, und schon so organisieren wir permanent. Denn man hat ja auch Dienstreisen, Überstunden...
Viel Erfolg!
P.S. Unserem (Einzel-)Kind bekommen die vielen Sozialkontakte sehr gut, er ist zufrieden und aufgeweckt.Um ein perfektes Mitglied einer Schafherde sein zu können,
muss man vor allem ein Schaf sein.
(Albert Einstein)


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