Hallo liebe User,
vorab schon mal sorry für die Länge des Posts.
Bin neu hier und hoffe, mit Eurer Hilfe ein paar Antworten zu finden.
Ich lese mich schon seit einiger Zeit kreuz und quer durch das Forum, was mir bisher sehr viel an Wissen, Durchblick und Einsicht gebracht hat. Ich schildere mal am besten die Situation, im Anschluss dann meine Fragen.
Ich kenne meine Frau nun seit 9Jahren, seit 5 Jahren sind wir verheiratet. Wir haben 2 wunderbare Kinder, 5 und 1,5 Jahr alt. Anfangs lief alles super, alles war so selbstverständlich, als hätten wir uns gesucht und gefunden. Nach und nach fing dann unsere Intimität an weniger zu werden. Was ich nicht als Problem empfand und empfinde, es ist ja einfach normal mit Dauer der Beziehung. Nach der Geburt unseres ersten Kindes, auch ganz normal wurde es noch weniger, wobei ich damals schon generell die Zärtlichkeiten etc. vermisste. Meine Frau ist eher introvertiert und Zärtlichkeiten verteilt Sie, seit ich Sie kenne, eher spärlich. Umarmungen, Küssen, Streicheln, Sex, es ging halt fast ausschließlich immer von mir aus. Nun die für uns neue Situation mit Kind (war für beide das erste), der daraus resultierende Alltag. Der schleichende Prozess halt, wo man manche Sachen gar nicht mitbekommt, und die, die man wahrnimmt, beiseite schiebt und schieben muss. Alles, so denke ich noch völlig normal und unproblematisch.
Nun, als sich in mir manchmal doch der Frust regte, kam unser zweites Kind zur Welt und alles verschärfte sich. Die Zeiten wurden stressiger, da wir kurz vor der 2. Schwangerschaft ein Haus gekauft und die Sanierung begonnen haben, und ich zeitgleich mit dem Hauskauf in die berufliche Selbstständigkeit startete. Wir hatten unsere Elternrolle, eine harmonische Beziehung mit den genannten Stressfaktoren, die Paarbeziehung (sprich Intimität) blieb vollkommen auf der Strecke. Jede Annäherung meinerseits wurde abgewiesen auf eine Weise, dass ich danach ein schlechtes Gewissen hatte, überhaupt gefragt zu haben. Ja, wir waren mittlerweile soweit, dass ich nach Sex fragte, da eine „normale“ Annäherung ein NoGo war. Zärtlichkeiten gab es keine mehr, ich denke, Sie hatte Angst dass dies dann unweigerlich zum Austausch von Körperflüssigkeiten führen würde. Einmal im halben Jahr sah Sie sich dann doch genötigt, mir die „Pflichtnummer“ zu gönnen, so fühlte es sich zumindest an. Wie gesagt, ich hatte da dann schon ein halbes Jahr gebettelt. Nach dem Sex, auch früher schon, kam dann immer folgender Spruch: „Danke Schatz, ich wusste nicht, dass ich es so nötig hatte.“ Ich lag dann immer daneben und dachte mit verbissenen Zähnen: Aber ich, ich hab’s gewusst!
Da ich kein streitsüchtiger Mensch bin, habe ich dies immer in mich hineingefressen, da ich keinen zusätzlichen Druck aufbauen wollte. Ich hatte auch immer Verständnis zu Ihrem NEIN, konnte mir aber manchmal die nach unten geneigten Mundwinkel nicht verkneifen.
Zwischendrin, es war kurz vor der zweiten Schwangerschaft, gab es einmal ein kurzes Gespräch zum Thema Unlust. Ihre Aussage war, Sie wüsste nicht woran es liegt, das wird schon wieder. Meine Nachfrage bzgl. SB verneinte Sie und meinte, dass Sie generell keine Lust darauf habe. Ich bat Sie, die Hormonspirale entfernen zu lassen (Ich dachte mir, dass es vielleicht daran liegen könnte und die 5x im Jahr ist ein Kondom doch weitaus preiswerter). Die Folge war die zweite Schwangerschaft.
Nun ergab sich vor ca. einem halben Jahr aber eine Situation, wo bei mir alle Alarmglocken angingen. Ich kam von der Arbeit und wollte Sie umarmen. Ihr Arme hingen zum Boden und Sie sagte mit vorwurfsvoller Stimme: „Na klar, häng Du Dich nur auch noch an mich ran.“ Wobei meine Intention war, dass Sie sich mal hängen lassen könnte. Schon vorher spürte ich bei Umarmungen Ihre Hände in meinen Armbeugen, so, als wolle Sie mich wegschieben. Das fiel mir da erst nachträglich auf.
Ich grübelte und stellte fest, dass wir auf bestem Wege waren uns nebeneinander her auseinander zu leben. Ich befürchtete sogar, dass Sie mich betrügt. Bei der Suche nach Antworten im Internet bin ich auf das Forum hier gestoßen, dass mir geholfen hat, vieles aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und zu verstehen.
Bei einer Gelegenheit am Anfang diesen Jahres kam es dann zwangsläufig zu einem Gespräch über das Thema. Ich hatte sowieso vor, dieses zu führen, wusste nur noch nicht wann und wie. Das ergab sich also von selbst. Im Gespräch, Sie schien zwar überrascht vom Inhalt, wobei Sie aber auch schon merkte, dass da zwischen uns was im Argen liegt, sagte ich Ihr, dass wir zwar nun hauptsächlich Eltern sind, aber dass unsere Paarbeziehung die Basis für das Elternsein darstellt und dass die nicht mehr so weiter gehen kann und sich etwas ändern muß. Das sah Sie auch so und ich bat Sie, sich Gedanken darüber zu machen und dass wir später noch einmal darüber sprechen, da ich ja einen „Grübelvorsprung“ Ihr gegenüber hatte.
Später vereinbarten wir dann, auf meinen Vorschlage hin, uns zu verschiedenen Gelegenheiten zu Sex und Zärtlichkeit zu verabreden, da das mit den 2 Kids und Familienbett schwierig ist und wenn das Ohr am Babyfon hängt, kann man eh nicht so wie man will.
Das erste Mal war sooooo toll für uns beide, wir waren vorher aufgeregt wie kleine Kinder, bei denen Geburtstag, Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen. Kurzum, es hat herrlich geknistert und gekribbelt. Gleich danach dann wieder ein kleiner Dämpfer: „Aber nicht dass Du denkst, das geht jetzt jede Woche so!!!“ Ich erwiderte nur, dass wenigsten einmal im Monat toll wäre, es wird ja eh nicht jedes Mal mit dem Verabreden klappen. Seit dem haben wir noch 2x miteinander geschlafen und mir scheint es so, das weiterhin ich die Triebfeder spielen muß.
Auf jeden Fall fühlt es sich so an, dass wir wieder mehr miteinander als nebeneinander leben und wir wieder auf den richtigen Weg kommen. Es war auf jeden Fall ein Schub für unsere Paarbeziehung und für uns als Persönlichkeiten. Zumindest kann ich das für mich sagen, denn es nagte schon sehr an mir.
Nun zu meinem Problemchen:
In dieser nun anhaltenden Gute-Laune-Phase habe ich durch Zufall herausgefunden (ich habe nicht danach gesucht oder gar geschnüffelt) dass Sie sich in meiner Abwesenheit zu Hause auf einer Porno-Versandseite im Internet kostenlose Trailer reinzieht und dort auch einen Account hat. Da wurde ich neugierig und fand ältere Bestellungen (2 DVD’s und 1 online-Filmchen), die Sie dort getätigt hatte. Weiter fand ich heraus, dass Sie sich in regelmäßigen Abständen (so 1-2x im Monat) dort die kostenlosen Trailer ansieht. Ich weiß nicht, seit wann Sie das macht. Was Sie dabei macht kann ich mir denken. Grundsätzlich habe ich damit auch kein Problem, eher im Gegenteil, vielleicht findet Sie so wieder zu sich selbst, als lustvolle Frau, zurück. Dennoch muß ich zugeben, war es für mich ein Schlag ins Kontor, da es bei Ihr scheinbar eine Sexualität gibt, die aber mit mir nichts zu tun hat und auch nichts mit mir zu tun haben soll.
Was mich stört ist, dass ich davon nichts wusste, dass Sie es mir verschweigt und offenbar versteckt. Denn die DVD’s hab ich noch nie zu Gesicht bekommen. Klar, ich weiß, es sollte in einer Partnerschaft auch jeder irgendwie sein kleines Geheimnis haben. Was mich jedoch so verwundert ist der Zeitpunkt der ersten Bestellungen. Die waren nämlich kurz vor der Geburt des ersten Kindes, also zu einem Zeitpunkt, wo es keinerlei Problemchen, zumindest aus meiner Sicht, gab. Da war von noch nichts die Rede. Könnte mir Vorstellen, dass Sie die DVD’s zu diesem Zeitpunkt bestellt hat, weil Sie da in Elternzeit war und dachte, Sie würde sich allein mit Kind zu Hause langweilen. Zum einen fühle ich mich hintergangen, zum anderen auch angelogen, was Ihre eigene Aussage bezüglich Ihrer Unlust und SB anbetrifft. Wobei ich nicht weiß, wann Sie die Filme konsumiert hat, ob das vor dieser Aussage war oder immer mal wieder. Des Weiteren hatte Sie mir auch Ihren facebook-Account verschwiegen. Alles so Dinge, die mein Vertrauen irgendwie auf die Probe stellen.
Das sch***** Grübeln fängt wieder an!
Nun meine Fragen an Menschen, die ähnliches erlebt haben, in dem Wissen, dass es für manchen sicher Pipifax ist und es weitaus andere Probleme gibt. Ich wäre dennoch froh, wenn ich ein paar Antworten, Denkanstöße und Sichtweisen anderer Menschen bekommen könnte.
Kann es sein, dass ich überreagiere? (Wenn ich mir den langen Post noch mal durchlese, erscheint es manchmal absurd, aber mich beschäftigt es halt.)
Wie verhält es sich denn genau mit der Unlust? Habe hier schon viel dazu gelesen, über die vielen Faktoren, die dabei eine Rolle spielen, wo ja auch etliche bei uns zutreffen. Aber ist es nicht so, dass es irgendwie mit nicht zufrieden stellendem Sex einher geht? Ich habe so die Vermutung, dass ich Sie nicht entsprechend befriedige. Sie hat es zwar, auch auf mein Fragen hin, immer verneint, aber ich könnte es mir vorstellen.
Wie soll ich es mit dem Verheimlichen deuten, bzw. was soll ich mit den neuen Erkenntnissen anfangen? (Ich vermute, ich reagiere hier über.)
Sollte ich mit der nächsten Verabredung zu Sex und Zärtlichkeiten auf Ihre Initiative warten um Ihr einmal die Möglichkeit zu geben, in diese Richtung etwas vor mir zu bewegen? (Ich vermute aber, dass der Skt.-Nimmerleinstag eher kommt!)
Was mir halt zu schaffen macht, ist das Gefühl, von Ihr nicht begehrt zu werden.
Nicht der Mann zu sein, den Sie manchmal einfach so vernaschen könnte, auf den Sie uneingeschränkt Bock hat.
Ich habe irgendwie Angst davor, zu der Erkenntnis zu gelangen, dass es halt irgendwie nicht passt. Gleichzeitig lebt die Hoffnung, dass wir den richtigen Weg, den wir eingeschlagen haben, weitergehen werden und die Zeit für uns arbeitet (Kids werden größer und selbstständiger, Haus wird mal fertig, usw.). Ich weiß manchmal nicht, wie ich mich verhalten soll. Selbst die Initiative ergreifen, oder zurückhalten, um Ihr Möglichkeiten zu geben, um Druck raus zunehmen, oder wie auch immer. Dann halt mit der Befürchtung, dass alles so weitergeht und die Spirale sich weiter dreht.
Danke an alle, die sich die Zeit zum lesen und eventuell zum antworten genommen haben.
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 1319
-
06.06.2012, 15:41
Unlust, wie wird es weiter gehen...
-
07.06.2012, 00:24
AW: Unlust, wie wird es weiter gehen...
Hallo Bodenstaubsauger,
es war gar nicht schwer,deinen ganzen Text zu lesen...du drückst dich nämlich gut aus.
Wenn das nicht nur schriftlich so ist,sondern auch vis-a-vis...dann ist das doch schon Mal toll!
Was mir spontan einfällt,so spät in der Nacht... Deine Frau war ja wohl nie (les ich so heraus!) eine Leidenschafts-Explosion,von der die Initiative ausging...von daher denk ich auch nicht, das dies in Zukunft so sein wird.
Deshalb würde ich vermuten,das ein warten deinerseits,das sie mal anfängt,tatsächlich ein St Nimmerleinstag werden könnte...
Hmm...schwierig.
Und so...*kuscheln*...läuft auch nicht?
Und wenn doch...kannst du dann den Druck nehmen,das es mehr werden *muss*?
Ich kann jetzt nur für mich denken,was ich mir wohl an Stelle deiner Frau von dir wünschen täte...Mag sein,das diese Gedanken völlig fehl am Platze sind...Dann sorry!!
Eure (Sex-)Verabredung fand ich ne gute Idee....das sie dies aber nu nicht andauernd so will...kann ich beinah verstehen. Wahrscheinlich möchte sie einfach mehr sein als Mutter und "gefühlter Betthase"...Mensch einfach...wahrgenommen werden als Gesamtpaket eben.
Ich würd das so interpretieren,auch aus ihrem Satz heraus "Häng du dich auch noch an mich dran"...Kinder hängen ständig an einem dran,ich erinner mich an Zeiten,wo ich nicht Mal alleine aufs Klo gehen konnte
...Und ich war nie die Übermutter,die ständig über ihre Kinder und jeden ihrer Schritte "philosophieren" konnte und wollte...So hing man also die ganze Zeit ziemlich ortsgebunden fest und irgendwer hing auch noch ständig an einem dran...So sehr ich meine Kids liebte und liebe,auch die verbrachte Zeit mit ihnen...das war nicht der Alltag,der mich erfüllte und auf den ich jeden Abend stolz zurückblickte...
Wenn ich mir vorstelle...zu dieser Zeit hätte ich nicht meinen geliebten Beruf und meine Kollegen gehabt...sondern "nur" Kinder und Haushalt, dazu nen Mann der sich in SEINE Selbständigkeit reinklotzen muss und will...meine Abgekühltheit akzeptiert und respektiert...aber trotzdem ab und an mal ne Nummer will...nunja, das hätte mich auch übelst frustiert. Und...ich hätte mich wohl nicht respektiert gefühlt...als der Mensch,der ich ausser Mutter und Betthase auch noch bin und vor allem eben auch die meiste Zeit meines Lebens war,dieser Mensch kann/darf doch nicht einfach unter ferner Liefen untergehen?!...Weisste,wie ich das meine?
Vielleicht könnt ihr ausser Sex-Verabredungen tatsächlich einfach PAARzeit-Verabredungen treffen,die eben nicht auf Sex rauslaufen (müssen)...in der deine Frau deine Anwesenheit wieder geniessen lernen kann und du sie wieder mal bewusst mit anderen Augen siehst...nicht nur als Frau Bodenstaubsauger und Mama Bodenstaubsauger...sondern unabhängig davon...als die Frau und Mensch,in die du dich verliebt hast...vielleicht könnt ihr ein Hobby wieder aufleben lassen oder ein neues erfinden? Nur für euch zwei?
Geht tanzen,ins Fussballstadion,lernt Reiten,macht ne Stadt-Tour,shoppen,picknicken...Hochseilgarten-klettern,fahrt zusammen Inliner,macht ne Foto-Safari durch den heimischen Wald,gönnt euch nen Wellness-Tag mit Massage und pipapo...irgendwas...irgendwas AKTIVES ausserhalb von Kind und Kochtopf...was erstmal gar nichts unbedingt mit Initmität zutun hat,woran ihr beide Spass habt,was euch beide Spass macht...
Parallel dazu natürlich auch Familienzeit...und ---ganz wichtig---: Zeit nur für deine Frau...ohne Kinder,ohne Herrn Bodenstaubsauger... Lass sie auch noch unabhängig existieren...
Kann das schlecht rüberbringen...
Das Ding mit der SB und den Pornos...hm...geschnüffelt oder nicht,man muss schon genau gucken (wollen),um alles so zufällig haarklein rauszufinden
Oder?
Sieh es nicht zu eng,vielleicht kann sie einfach (noch) nicht drüber reden...das musste ich z.B. auch erst lernen...obwohl ich eigentlich nen weltoffener Mensch bin. Und gelernt hab ichs dann,weil ich es wollte...weil ich meine Erfahrungen und Gefühle irgendwann einfach mit meinen Partner teilen wollte...weil ich irgendwann die Heimlichkeiten diesbezüglich völlig albern fand...aber das kam von mir...das hätte niemand herbeireden können...
Facebook-Account "heimlich"?
Nunja,...vielleicht ist sie da einfach wieder die "Alte",die die sie vor den Kindern war...mit alten Kontakten? Vielleicht wird sie da einfach anders wahrgenommen werden,oberflächlicher sicherlich...aber eben mit den Seiten,die sie derzeit evtl nicht so wahrgenommen fühlt?
Vielleicht hörst du auch zu "nebenher" zu...so das sie dachte...es interessiere dich eh nicht?
Angemeldet...fertig...ist ja eigentlich auch kein Ding...
Zumal sie ja mehr Zeit zuhause verbringen wird als du???
Arbeitet sie,was macht sie ausserhalb der Kids und dir den Rücken freihalten?
Sagst du ihr,das du sie liebst? Schätzt du sie wert? Hört ihr euch zu?
Was vermisst du noch...ausser das begehrt werden? Was vermisst sie? Gibts tiefe Gespräche...die EUCH betreffen,aber NICHT Lust und Unlust betreffen?
(Ich erwarte keine Antwort...sind nur Gedankenanregungen zum weitergrübeln für dich vielleicht...)
Ich find nicht,das du überreagierst...aber ich schlag mich zugegeben mehr auf die Seite deiner Frau grad... Sorry...Nette Grüße,
SVEA
_________________________________
Die wahre Jugend ist eine Eigenschaft, die sich nur mit den Jahren erwerben lässt.
.
Jean Cocteau
-
07.06.2012, 10:12
AW: Unlust, wie wird es weiter gehen...
Hallo Bodenstaubsauger,
im Forum Sex und Verhütung gibt es zu Unlust mehrere Stränge - hast du da schon mal quergelesen?
Gruß
SunnyGlück ist ein Stuhl, der plötzlich dasteht, wenn man sich zwischen zwei andere setzen will.
-
07.06.2012, 10:28Inaktiver User
AW: Unlust, wie wird es weiter gehen...
nun ja - zwei Kinder entstehen ja auch nicht per Datenübertragung *g*
Deine Frau ist wie sie ist - du machst den Anfang, von ihr kommt nichts. DAS war immer so, SO hast du sie kennen- und liebengelernt, geheiratet und Kinder bekommen...
Und obwohl ich selbst keine Kinder habe - ein 5jähriges UND ein 1,5jähriges und deine Frau schläft nicht schon zum Mittag ein?
Was ich sagen will, wenn bei euch schon ein Kind für Stress gesorgt hat, warum dann ein zweites?
-
07.06.2012, 11:28
AW: Unlust, wie wird es weiter gehen...
guter sex fängt beim miteinander sprechen an.
weisst du , ob sie angst hat, wieder schwanger zu werden?
was sie mit den filmen macht?
vielleicht in drei minuten abwickeln, was sich schnell zwischen drei mal kindergeschrei im schlafzimmer ausgeht.
weil sie zu müde für alles ist.
vielleicht hat sie eine neigung entdeckt, die zuzugeben sie sich schämt, oder die euch auseinanderbringen könnte.
vielleicht ist sie schüchtern und wollte sich durch die filme aufklären, wie man als frau zu sein hat, und ist dann doch zu in der realität müde, zu gestresst.lg
legrain
-
07.06.2012, 12:35
AW: Unlust, wie wird es weiter gehen...
Hallo Svea,
danke für Deine ausführlich Antwort, Deine Gedanken und Dein Kompliment bzgl. des Ausdrückens. Beim Lesen und Reflektieren bin ich dann doch sehr erschrocken.
Ja, Du hast recht, Sie war noch nie die spontane, leidenschaftliche Person.
Sie arbeitet halbtags im Handel, mal Frühschicht, mal Spätschicht.
Unser Alltag sieht momentan wie folgt aus:
Früh schafft einer von uns die Kinder weg. Wenn ich es mir arbeitstechnisch erlauben kann, mache ich es. Verhältnis etwa 50/50. In Ihrer Frühschicht holt Sie die Kinder, in der Spätschicht die Oma, da ich etwa bis 18:00 Uhr arbeite. Danach hole ich Sie dort ab und es geht ab nach Hause. Dann bringe ich die Kleine zu Bett und dann kommt Sie meist von der Arbeit, ist noch was, wenn ich den Großen zu Bett bringe, danach sitzt Sie vorm Rechner. In der Frühschicht komme ich nach Hause, dann essen wir gemeinsam, ich bringe die Kleine zu Bett, Sie vorm Rechner. Dann geht Sie mit dem Großen ins Bett und kommt auch nicht noch mal aus dem Schlafzimmer raus. Also wenn dann schon mal freie Zeit wäre, sitzt Sie halt vorm PC. Das war auch schon mal Thema, als ich fragte, ob wir nicht mal was zusammen machen könnten und Sie Ihre Aktivität am PC etwas einschränken könnte. Ihre Antwort: Du sitzt doch auch nur vorm Fernseher. Worauf ich erwiderte, dass ich mich nicht neben Sie setzen möchte am PC, da Sie da eh nicht ansprechbar ist. Am Samstag arbeitet Sie meist, ich arbeite am Haus. Die Kinder sind bei meinen Eltern, der Große übernachtet auch oft dort. Sonntag versuchen wir für Haushalt, Kinder und Familie frei zu halten. Abends sitzt Sie dann wieder am PC bis zum zu Bett gehen. Und ich warte dann halt auf irgendetwas, was nicht kommt. Aber keine Angst, ich bin noch nicht schwarz geworden!
Kurzum, es bleibt nicht wirklich viel Zeit für uns. Deshalb bin ich ja auch der Meinung, dass wir das bisschen, was bleibt, besser oder anders nutzen sollten, als jeder für sich vorm PC/TV zu sitzen. So entstand ja auch das erste Gespräch zu unserem Problem. Auf den Tisch hauen wäre wohl angebracht gewesen, aber da wollte ich nicht unnötigen Druck aufbauen. Ich dachte mir halt immer, irgendwann muß Sie doch mal merken, dass das für uns (mich) keine befriedigende Situation ist. Dadurch aber, haben wir uns soweit von einander entfernt, dass es für mich nicht mehr tragbar war. Gespräche, außer Alltagsgequatsche, gab es kaum noch, gemeinsame Aktivitäten ebenso. Jeder lebte für sich so vor sich hin.
Das ist auch so ein bisschen mein eigenes Problem, dieses warten darauf, dass der andere was merkt und von sich aus aktiv wird, statt selber auszusprechen, was in einem vorgeht, was man vermisst, was man möchte. Ich denke auch zuviel zwischen den Zeilen und was Sie vielleicht über mein Verhalten denkt und hinein interpretiert. So zum Beispiel mit dem Abwarten können und damit keinen Druck aufbauen. Ich denke dann für mich, Sie wird das registrieren, dass ich mich zurückhalte, sodass dann bei Ihr der Druck entsteht, selber aktiv werden zu müssen. Aber da denke ich vermutlich weiter als Sie. Deshalb wollte ich auch den Gedankenaustausch hier, um erfahren zu können, wie die Weiblichkeit hier tickt. Ob mein Stillhalten von Ihr unbewußt oder bewusst wahrgenommen wird, und wozu das dann führt.
Unser kuscheln beschränkt sich auf ein Minimum. Da wir ein Familienbett praktizieren ist dort seltenst die Möglichkeit dazu gegeben. Wenn, dann „löffeln“ wir, oder Sie liegt in meinem Arm. Ich streichle oder massiere Sie meist noch, Ihre Hände liegen da, wo sie liegen. Wenn wir vielleicht einmal in zwei Monaten auf dem Sofa kuscheln, genauso. Ich hatte Ihr auch schon mal vorgeschlagen, wir könnten doch auch nur mal rumknutschen oder so etwas, will Sie nicht, obwohl ich Ihr sagte, dass es dann dabei bleiben würde und ich nicht weiter gehe. Was kann ich denn da noch tun um welchen Druck auch immer raus zu nehmen. An dem Punkt bin ich irgendwie mit meinem Latein am Ende.
Meiner Frau musste ich seit je her alles aus der Nase ziehen. Sie ist halt doch sehr introvertiert und macht fast alles mit sich aus. Das was Sie nicht bewältigt kommt in die Schublade, und zu. Richtig gesprächig wird Sie nur unter Alkoholeinfluss. Deshalb schrieb ich am Anfang, dass ich beim Lesen deines Posts so erschrocken bin. Ich weiß momentan nicht, was Sie bewegt, was Sie fühlt und was Sie sich für sich und für uns wünscht. Ein tiefes, inniges Gespräch gab es schon lange nicht mehr. Auch mit dem Zuhören klappt es bei uns beiden noch nicht wieder so richtig. Aus den verschiedensten Gründen haben wir halt beide die Köpfe voll, sodass ein Abschalten, das Ohr und vor allem den Geist dem Partner widmen zu kurz kommt. Aber das ist bei uns beiden so, und nicht in Ordnung.
Dass Sie aus den verschiedensten Dingen gefrustet und belastet ist, weiß ich. Da sind die Kinder, die wenige Entlastung die ich durch die Arbeit und den Hausbau geben kann, eine zur Zeit schwierige Phase auf Ihrer Arbeit. Ich bekomme von Ihr aber auch keinerlei Anhaltspunkte, wie Ihr Gesamtpaket aussieht. In Gesprächen öffnet Sie sich nicht, ansonsten stehen die Kids in Gesprächen an erster Stelle. Mir kommt es oft so vor, als ob alles, auch Sie selber, hinten angestellt wird. Das ist aber nicht nur mir gegenüber so, eine Arbeitskollegin sagte Ihr einmal: „Frau Bodenstaubsauger, es gibt noch andere Dinge zwischen Himmel und Erde, als die Kinder!“ Manchmal denke ich so für mich, Sie ist immer nach auf der Suche nach sich selbst, nach Ihrem Weg.
Freunde hat Sie kaum und diese wohnen auch noch weiter weg. Familie hat Sie keine, Ihre Mutter starb bevor wir uns kennen lernten, Ihren Vater kennt Sie nicht. Ihr Bruder ist „verhindert“, um es zu umschrieben. Eigentlich hat Sie außer mir, meiner Familie, Ihrem Stiefpapa und Ihren Kollegen niemanden. Wobei ich Ihr sehr eine beste Freundin wünsche, mit der Sie über alles quatschen kann. Was für Sie und Ihre Mutterrolle eventuell noch entscheidend ist, ist der Umstand, dass Sie als Kind sehr viel Verantwortung und Erziehungsarbeit bei Ihrem kleinen Bruder aufgebrummt bekam. Da dieser später auf die schiefe Bahn geriet, habe ich den Verdacht, Sie versucht alles, damit es unseren beiden nicht passiert. Dies führt dann dazu, dass Sie sich überfordert fühlt, was durch meine Nichtanwesenheit nicht besser wird. Ich habe Ihr aber gesagt, dass ich stolz auf Sie bin, wie Sie das alles meistert, obwohl es doch mit den zweien oft sehr anstrengend ist. Und dass Sie nicht überfordert ist, sondern dass so ein anstrengender Tag halt seine Spuren hinterlässt und man abends eher ausgepowert ist. Ihr Ventil ist dann am ehesten der PC.
Dein Vorschlag mit den PAARzeit-Verabredungen wird sich momentan aus finanziellen, zeitlichen und Kindesaltergründen nicht umsetzen lassen, der ist aber schon in meinem Hinterstübchen abgespeichert. Außerdem ist Sie ein Sportmuffel, da geht nicht mal Fahrrad fahren. Ihr großes Hobby ist und bleibt das Lesen. Aber ich habe da keine Bedenken, dass wir hinsichtlich gemeinsamer Unternehmungen, welche uns beiden Spaß macht, nicht fündig werden. Ich denke, genauso wichtig wird es sein, nachdem die Kinder aus dem gröbsten raus sind, wieder ein Stück weit die jeweils eigene Unabhängigkeit zu finden, auch mal etwas nur für sich alleine zu machen.
Die Geschichte mit den Pornos und Facebook sehe ich nun mit etwas Abstand wirklich nicht sehr eng, bin aber immer noch ein bisschen enttäuscht, dass das alles so hinter meinem Rücken abläuft und abgelaufen ist. Und glaube mir, die Entdeckung war Zufall, danach kam die Neugier. Die Facebook-Geschichte ist zwar auch eher harmlos, aber hätte Sie mir einfach gesagt: „Du, eine Freundin hat mich dorthin eingeladen, die stellt dort immer ihre Kinderbilder ein, dann kann ich die anschauen und wir uns austauschen und mal sehen, wer von den alten Bekannten sich dort noch so rum treibt. Ich hab mich da mal angemeldet.“ Da hätte ich überhaupt kein Problem mit. Aber so? naja…
Ich sage Ihr oft, dass ich Sie liebe. Und ich sage es nicht nur!!! Die Geschichte mit dem wertschätzen ist zugegebenermaßen ausbaufähig. Nachdem ich ich vor einiger Zeit hier im Forum viele Anregungen mitnahm, gibt es meinerseits auch wieder viele kleine, wirklich ernst gemeinte, Komplimente, ich bringe auch mal Blumen mit, usw. Dennoch denke ich, müssen wir uns als Paar erstmal wieder richtig finden, das dauert halt. Wie ich schon schrieb, die Zeit spielt vielleicht für uns, solange einem nicht die Puste ausgeht.
Nochmals Danke für Deine Sichtweisen, der Grübelprozess geht weiter, aber dank Dir in zusätzliche, neue Richtungen.
LG vom Bodenstaubsauger
PS: is doch schon wieder so lang geworden, sorry!
-
07.06.2012, 12:38
AW: Unlust, wie wird es weiter gehen...
Hallo Sunny,
danke für Deinen Hinweis, werde ich nochmal auf die Suche gehen.
LG BSS
-
07.06.2012, 13:12
AW: Unlust, wie wird es weiter gehen...
Hallo Dharma,
Da haste recht. Das erste Kind war ein Wunschkind. Pille abgesetzt, 2x Sex = schwanger!
Das zweite war doch eher Zufall. Ich schrieb ja schon im Eingangspost, dass ich meine Frau bat, die Spirale entfernen zu lassen. Jedoch wollte ich schauen, ob das Auswirkungen auf Ihre Libido hat. Sie nahm an, ich wollte ein zweites Kind, dass Sie sich ebenfalls wünschte. 1x Sex = schwanger!
Seis drum, beide sind da und bereichern unser Leben ungemein. Das dies alles nicht nur mit tollen Begleitumständen verbunden sein würde, war uns klar. Das ich meine Frau bzgl. Ihrer Introvertiertheit kennen und lieben lernte ist auch richtig und für mich nicht problematisch. Wenn Du aber ständig gegen eine immer höher werdende Wand rennst, wird es zäh. Noch zäher wird es dann, wenn Du merkst, Dein Partner realisiert das zwar, bleibt aber tatenlos. Das ich Sie so liebe wie Sie ist, ändert aber nichts daran, dass ich mir nicht doch manchmal wünsche, dass Sie ab und an mal über Ihren eigenen Schatten springen könnte.
Das erste Kind ging mit einem Jahr zur Tagesmutter und meine Frau wieder halbtags arbeiten, bis das zweite kam, welches auch mit einem Jahr zur Tagesmutter geht. Beide Kinder also nur am WE und bei Krankheit zusammen zu Hause. Also, ich würde sagen, völlig normal und kein übermäßiger Stressfaktor.
Ein Kind ist zwar auch stressig, aber zwei kleine ist nochmal einen Zacken anders. Ich glaube, das kann nur wissen, wer selber Kinder hat. Entschuldige bitte, dass ich das so sagen muß. Ich möchte Dich nicht diskreditieren. Warum also ein zweites. Schwierig zu beantworten. Der Große war aus dem gröbsten raus, es lief gut und der Alltag, bis auf den fehlenden Sex, entspannte sich. Warum wir damals Stress hatten, war uns zu diesem Zeitpunkt nicht so klar. Die Gründe dafür wurden, zumindest mir, erst später bewußt.
Zum Anderen läßt so ein zahnloses Lächeln (das schönste Lächeln überhaupt) die fünf vorher schlaflosen Nächte einfach so verpuffen. (alles etwas überspitzt!). Kurzum, Kinder sind immer eine Bereicherung des Lebens. Außerdem bin ich Einzelkind und hätte mir gern manchmal ein Geschwisterchen gewünscht. Der Zeitpunkt war eigentlich ganz gut, der Große 3, also nicht zu weit auseinander, ein zweites war sowieso irgendwann geplant.
LG vom BSS
-
07.06.2012, 13:34
AW: Unlust, wie wird es weiter gehen...
Hallo legrain,
danke für Deine Antwort. Deises miteinander sprechen kommt bei uns definitiv zu kurz. Das ist ein guter Ansatz. Jedoch spielt dann wieder die Angst meinerseits mit, Druck aufzubauen. Vielleicht sollte ich mal ganz, ganz langsam anfangen, mit Gesprächen (nicht zum Thema Sex und Unlust) eine Basis herzustellen. Angst davor, wieder schwanger zu werden, hat Sie nicht, dass weiß ich. Eher im Gegenteil, Sie würde sich noch ein drittes wünschen. Da habe ich jedoch angemerkt, dass wir die jetzige Situation erstmal meistern müssen, um uns darüber Gedanken zu machen. Das hat Sie dann auch so gesehen, weil Sie sich ja selbst manchmal überfordert fühlt.
Die Filmchen sieht Sie nur dann, wenn Sie allein zu Hause ist, da beide Kinder ja Ihre Einrichtungen besuchen.
Die Idee mit den neu entdeckten Neigungen ist ein neuer Aspekt. Danke für den Hinweis. Wobei wir eher den "Blümchensex" praktizieren. Ich würde gern mal was neues ausprobieren (nicht dass ich das Kamasutra von oben nach unten und wieder zurück mit Ihr durchv***** will), Sie will wie immer. Sie sagt immer: "Keine Experimente!" Aber da kann schon durchaus was dran sein.
Sie ist nicht schüchtern und muß sich aufklären. Ich denke da ist Sie mir sogar voraus. Und selbstbewußt ist Sie genug, um sich aufklären zu müssen, wie Sie als Frau zu sein hat. Das hätte Sie bei mir auch nicht nötig, ich würde in diese Richtung auch nie Ansprüche stellen und das weiß Sie auch.
Danke für die neuen Ansätze
LG BSS
-
07.06.2012, 17:37
AW: Unlust, wie wird es weiter gehen...
Hallo Bodenstaubsauger,
ich finde, du schreibst sehr reflektiert über Eure Situation und man merkt, dass Du Dir wirlich viele Gedanken machst.
Das eigentliche Thema, um das es hier geht, wegen dem du ursächlich geschrieben hast, ist in meinen Augen nur oberflächlich betrachtet das größte bei Euch.
Mir scheint, Deine Frau ist ein Mensch, der sehr weit von ihren eigenen Gefühlen abgekoppelt ist.
Aus diesem Grund ist es für mich gut nachvollziehbar, dass sie ihre Gefühle für Dich nicht zeigen kann, weder in Worten und erst recht nicht in körperlicher Nähe.
Wie soll sie jemanden fühlen können, wenn sie sich selbst nicht spürt?
Ihre eigene Welt, ihr Bezug zur Sexualität ist aus diesem Grund derzeit wohl genau aus diesem Grund komplett von Dir abgekoppelt. Dass sie Dir davon nichts erzählt, ist unter diesen Umständen wohl sehr normal.
Im Übrigen ist es bei fast allen Paaren so, dass man seine eigenen Seiten der Sexualität eher weniger mit seinem Partner teilt.
Und jeder Mensch hat auch das Recht dazu.
Vielleicht sind das die Momente, in den sie sich wirklich einmal wieder wahrnimmt.
Unkomplizierte Momente, weil sie keine Nähe und Gefühle dabei zulassen muss.
Denn genau das kann sie derzeit nicht und ich bin mir ziemlich sicher, das ist überhaupt gar nicht gegen Dich gerichtet.
Was Du tun kannst?
Ziehe aus und erforsche Deine eigene Gefühlswelt.
SIE ist ein Spiegel von DIR.
Wo beachtest Du Dich selbst nicht genug?
Wo opferst Du Dich auf?
Wo hast Du Dich aus den Augen verloren?
Wenn sie nicht dazu bereit ist, kannst Du Dir professionellen Rat an die Seite holen.
Für Dich.
Und damit auch für Euch.
Mir scheint, Du kannst grad wenig tun, um sie zu 'knacken'.
Fange bei Dir selbst an, da gibt es bestimmt viel Spannendes!
Viele Grüße,
Nanuu


Zitieren
