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  1. Moderation

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    Paartherapie für Glückliche - Sinnvolle Vorsorge oder Schmarrn?

    Seit ich vor vielen Monaten auf diesen Artikel im Magazin der Süddeutschen Zeitung gestossen bin, denke ich immer mal wieder ueber das Thema nach.

    Kurze Zusammenfassung:
    Experimenteweise hat ein glueckliches, liebendes Ehepaar mit suessem (Klein)Kind eine Paartherapie gemacht, ohne dass sie therapiebeduerftige Probleme hatten. Beide Partner sind erfolgreich in ihrem Beruf taetig, keine finanziellen Sorgen, ein kultiviertes Umfeld. Also eine Bilderbuchfamilie.
    Im Laufe der Therapie kommen dann ein paar kleinere Schwierigkeiten zutage, z.B. die neue Belastung, die das Kind auch mit sich bringt, Zeitarmut zwischen Karriere und Famile usw.
    Fazit ist, dass beide sich und einander Belastungen und Schwierigkeiten im Beisein eines neutralen Dritten (des Paartherapeuten) einmal ganz deutlich bewusst gemacht und kleine Aenderungen zur Entlastung eingefuehrt haben (z.B. nicht mehr so lang arbeiten).

    Nun frage ich mich: Ist so etwas grundsaetzlich sinnvoll? Ist es ratsam oder vorteilhaft, eine Paarberatung zu machen, obwohl man gluecklich, die Beziehung sozusagen "beschwerdefrei" ist? Eine Vorsorgeuntersuchung, so wie sie fuer etliches Organische angeraten ist? Oder waere das eine uebertriebene Pathologisierung, geboren aus einem gewissen Optimierungswahn und Therapie-Hype?

    Mir kamen dabei auch die Ehevorbereitungskurse in den Sinn, die meist von kirchlichen und anderen spirituellen Traegern angeboten werden, und wo es auch eher um eine Reflexion der Beziehung fuer die Zukunft geht, nicht um aktuell gravierende Probleme. Mein Mann und ich haben so etwas nicht gemacht, aber Freunde von uns, und sie fanden es ganz hilfreich. Nicht, dass sie die Riesenerleuchtung oder -entdeckung gehabt haetten, aber es war einfach eine schoene Zeit, sich Dinge bewusst zu machen, sagen sie.

    Wie steht Ihr dazu?
    Kann eine "vorsorgliche" Paarberatung sinnvoll sein?
    Ist es "nett", auch hilfreich, aber hauptsaechlich unnoetig?
    Oder kompletter Schmarrn?
    Oder hat es sogar jemand hier schonmal gemacht?


    Vielleicht moechtet Ihr noch wissen, ob es besondere Gruende gibt, warum ich darueber nachdenke.
    Keinen in der Beziehung, wir sind wirklich ausserordentlich gluecklich. Ich moechte eben, dass es so bleibt und bin auch gerne bereit, aktiv etwas dafuer zu tun.
    ABER: Ist das eine loebliche Bereitschaft zur "Beziehungsarbeit" oder ein menschlich-aengstlicher Versuch, letztlich Unvorhersehbares zu kontrollieren mit einem "Therapie-Aktivismus"?
    Dazu denken mein Mann und ich - Einige hier wissen es - ueber Kinder nach und auch hier spuere ich einen Drang "optimale Bedingungen zu schaffen" angesichts der vielen Horrorberichte ueber die unheimliche Belastung, die ein Baby fuer fie Beziehung mit sich bringt (obwohl hier auch Mut gemacht wird).
    Ich habe die Idee auch schonmal mit meinem Mann besprochen. Er weiss nicht so richtig, was das soll, wuerde aber mitmachen. Also, fuer ihn ist es definitiv "Option B" aus meinen obigen Moeglichkeiten, "nice to have", aber unnoetig.
    Geändert von Flau (04.11.2011 um 17:10 Uhr)

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    AW: Paartherapie für Glückliche - Sinnvolle Vorsorge oder Schmarrn?

    Ich finde dies eine ueberdenkenswerte Idee (Entscheidung noch nicht getroffen).
    Aber ich moechte es anhand deines Beispiels aufzeigen:
    Dazu denken mein Mann und ich - Einige hier wissen es - ueber Kinder nach und auch hier spuere ich einen Drang "optimale Bedingungen zu schaffen" angesichts der vielen Horrorberichte ueber die unheimliche Belastung, die ein Baby fuer fie Beziehung mit sich bringt (obwohl hier auch Mut gemacht wird).
    Als ich erfuhr dass ich schwanger war freuten wir uns riesig, tagelang war ich richtig euphorisch. Und dann kam der Einbruch, die Aengste: "Schaff ich das, was definiert eine gute Mutter, wie geh ich damit um den Beruf zu verlassen."
    Aber mein Mann war so gluecklich, ich wollte ihn nicht damit belasten, ausserdem freute ich mich ja darauf. Ich litt also wochenlang alleine obwohl ich gluecklich war ( ist schwer zu erklaeren diese Ambivalenz).
    Jahre spaeter kam raus er hatte diesselbe Angst und traute es mir nicht zu sagen weil ich ja so gluecklich war und er auch nicht mit dieser Ambivalenz mit sich klar kam.
    Ich glaube in den ersten Kinderjahren waere einiges anders gelaufen wenn wir beide darauf vorbereitet gewesen waeren. Weisst du ob dein Mann auch Aengste hat? Er hoert ja diesselben Geschichten wie du.
    Vor schwierigen Faellen bekam ich im Beruf coaching um , falls Schwierigkeiten auftauchen, damit gelassener umgehen zu koennen. Es traten dann zwar noch viele nicht geplante Schwierigkeiten auf aber ich fuehlte mich sicherer.
    Warum dann nicht vor einschneidenden Entscheidungen in einer Partnerschaft Coaching.
    Es gibt noch viele Probleme die keiner planen kann. Aber "typische" moegliche Probleme kann man sich durchaus mal vor Augen fuehren.

    Ich mach jetzt keine Rechtschreibpruefung, meine Katze laesst sich nicht vom Bildschirm bewegen ich tippe daher blind. Vielleicht haette ich Coaching fuer Katzenbesitzer sinnvoll gefunden :D

  3. Moderation

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    AW: Paartherapie für Glückliche - Sinnvolle Vorsorge oder Schmarrn?

    Mein Mann und ich haben vor etwa 12 Jahren (da waren wir vier Jahre zusammen und auf dem Weg zum 2. Kind) an einem EPL-Seminar teilgenommen, das zwar keine Paartherapie ist, aber an der Paarkommunikation arbeitet.

    Wir haben das damals gemacht, obwohl wir keine besonderen Probleme hatten, auch nicht im Kommunizieren. Wir wussten, dass es Paaren guttut und wollten beide gerne das Gute, was wir hatten, stärken und beschützen. Auf dem Seminar sind wir dann eigentlich auch hauptsächlich darin bestärkt worden, weiter miteinander zu reden. Ich erinnere mich aber, dass uns bei einer Übung ein Missverständnis auffiel, das uns vorher nicht bewusst gewesen war. Insgesamt war es ein gutes Erlebnis, auch eine besondere Sache, sich mal ein ganzes Wochenende Zeit zum Austausch zu nehmen.

    Gerade, wenn man neu gemeinsam Eltern ist, oder wenn man in der Kleinkinderzeit wenig Zeit und Kraft hat zu Gerangel oder Pingpong, ist es essentiell, wesentliche Gespräche führen zu können über das, was einen beschäftigt.

    Ich meine, dass die Paare, die sich ernsthaft entscheiden, beeinander bleiben zu wollen, gut ein solches Seminar machen könnten. Man macht das am besten, bevor sich ungute Muster eingeschliffen haben. Ob gleich eine ganze Paartherapie? ...mir wärs wohl zuviel des Guten gewesen.
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

  4. User Info Menu

    AW: Paartherapie für Glückliche - Sinnvolle Vorsorge oder Schmarrn?

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Mein Mann und ich haben vor etwa 12 Jahren (da waren wir vier Jahre zusammen und auf dem Weg zum 2. Kind) an einem EPL-Seminar teilgenommen, das zwar keine Paartherapie ist, aber an der Paarkommunikation arbeitet.
    Wir haben das auch vor einigen Jahren besucht und profitieren heute noch davon. Besonders wenn wir Konflikte haben. Und an diesem Wochenende sind wir sogar bei dem Nachfolgekurs kek. Das ist für Paare, die schon auf eine längere Geschichte zurückblicken können. Da habe ich heute erfahren, dass Kinder aus epl-Ehen eine größere Sozialkompetenz aufweisen als andere. Und dass die echten Beziehungskiller nicht die Belastungen durch Geldmangel, Krankheiten etc. sind, sondern schlechte Kommunikation. Und schlechte Kommunikation bedeutet kurz gesagt Vorwürfe und/oder Rückzug. In den Kursen lernt man super Techniken, die einem auch in allen anderen Umgebungen helfen, mit den Kindern, am Arbeitsplatz und und und. Ich kann das allen beziehungswilligen Paaren nur empfehlen.

  5. Moderation

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    AW: Paartherapie für Glückliche - Sinnvolle Vorsorge oder Schmarrn?

    Ich denke, man kann Probleme auch herbeireden, deswegen wäre ich mit unmotivierten Therapien vorsichtig.

    Aber in deinem Fall sehe ich eine Motivation, wo eine... naja, nenne es "Therapie" oder eine Reihe von moderierten Gesprächen, vielleicht wirklich Sinn macht, nämlich, "Kinder, sind wir bereit dafür, wie machen wir uns bereit dafür, sind wir da beide im gleichen Film was unsere Erwartungen angeht, und wie vermeiden wir die Perfektionismusfalle". Wenn das für euch ein so großer Brocken ist, daß ihr euch unsicher seid, wie ihr damit umgeht, warum nicht kompetente Denkhilfe holen.

    Das Schlüsselwort ist natürlich "kompetent". Auch Therapeuten können Probleme herbeireden, vor allem, wenn sie sich sonst überflüssig vorkommen. Da sollte man immer im Auge behalten, ob die Therapie noch in die richtige Richtung geht.

  6. Moderation

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    AW: Paartherapie für Glückliche - Sinnvolle Vorsorge oder Schmarrn?

    Nachtrag, meine Erfahrungen in der Richtung kommen aus Zusammenhängen von Beruf und größeren Gruppen, nicht Partnerschaften. Ich vermute nur, daß das Prinzip dasselbe ist.

  7. Inaktiver User

    AW: Paartherapie für Glückliche - Sinnvolle Vorsorge oder Schmarrn?

    Na ja, schaden tut's sicher nicht.

    Die Zunft der Therapeuten im weitesten Sinn muss sich ja Klientel schaffen...... Da die Anzahl der Therapeuten stetig wächst und die Zahl derjenigen mit Problemen vielleicht nicht im gleichen Maß (oder doch ?), muss eine Lösung her... Eine passende Studie, die diese "Lösung" für sinnvoll sieht, ist dabei das kleinste Problem heutzutage denke ich mal. Könnte man für andere Aktivitäten eines Paares sicher genauso erstellen.

    Wenn ich mir und meinem Partner etwas Gutes tun möchte, dann habe ich dazu andere Ideen und er auch..., aber wenn ein Paar Kurse/Seminare besuchen möchte und es beiden guttut, warum nicht ?

    Gruß, Elli
    Geändert von Inaktiver User (05.11.2011 um 10:47 Uhr) Grund: Ergänzung

  8. Inaktiver User

    AW: Paartherapie für Glückliche - Sinnvolle Vorsorge oder Schmarrn?

    dazu passend der eher skeptische Kommentar eines der bekanntesten deutschen Paartherapeuten im aktuellen Konkurrenzblatt des SZ-Magazins, im Zeit-Magazin:
    http://www.zeit.de/2011/44/Liebeskolumne-Beziehung

    Fazit: Wenn's läuft, vielleicht doch besser die Finger davon lassen.

    Entspricht im Übrigen auch meiner Erfahrung.

    Grüsse
    Bernie

  9. Inaktiver User

    AW: Paartherapie für Glückliche - Sinnvolle Vorsorge oder Schmarrn?

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Oder waere das eine uebertriebene Pathologisierung, geboren aus einem gewissen Optimierungswahn und Therapie-Hype?
    Ich tendiere zu dieser Einschätzung.
    Das ist wie mit den körperlichen Untersuchungen: Wenn man nur lange genug sucht, findet man bestimmt etwas, was nicht ganz der Norm entspricht.

    Es ist sehr gut, dass es heute viel mehr Möglichkeiten gibt, Menschen in schwierigen Beziehungen und Familienverhältnissen zu beraten und zu helfen. Aber ich sehe auch die Gefahr, dass zu vieles pathologisiert wird.
    Erstaunlicherweise tendieren gerade Menschen aus dem gebildeten Mittelstand dazu, sich nach allen Seiten abzusichern und sich wie verschüchterte Kinder immer von irgendwelchen Experten sagen zu lassen, was sie tun sollen.

    Es ist eine Art von Perfektionswahn. Dein Hinweis, du hättest den Drang, für potentielle Kinder "optimale Bedinungen" zu schaffen, geht auch in diese Richtung.

    Dabei scheint genau das ein großer Stressfaktor zu sein: Die Menschen wollen in jeder Hinsicht perfekt sein, vergleichen sich permanent mit den gesellschaftlich vorgegebenen Idealen, lesen entsprechende Bücher und setzen damit sich selbst und ihre ganze Familie unter einen ungeheuren Erfolgsdruck.

    Sie verlieren nicht nur das Gespür für selbst und ihre Fähigkeit, gelassen und selbständig mit Konflikten umzugehen, sondern benehmen sich wie brave Streber in der Schule, die permanent auf die Zustimmung der Lehrerin lauern.
    Wie wollen solche Leute ihren Kindern erwachsene, gelassene und konfliktfähige Eltern sein, wenn sie sich selbst bis ins Privateste hinein von anderen Menschen reinquatschen lassen, was sie tun sollen? Das ist, als ob man sein Leben lang mit Stützrädern Rad fahren würde - so lernt man nie, frei zu fahren.

    Beratung und Hilfe sind eine vorzügliche Sache, wenn Menschen mit ihren Schwierigkeiten nicht mehr allein zurecht kommen. Wenn aber kein Handlungsbedarf besteht, kann es mE. verhindern, dass man wirklich eigenständig wird und Verantwortung für sich übernimmt.

    Für mich ist es ohnehin ein Phänomen, dass die Zahl der Scheidungen in den letzten Jahrzehnten so exorbitant anstieg, obwohl es ein flächendeckendes Beratungsangenbot gibt. Oder vielleicht gerade deswegen? Weil jedem geraten wird, er soll sich nehmen, was er will, "weil er es sich wert ist" und er soll bei Schwierigkeiten alles hinschmeißen, weil er "sowas" nicht ertragen muss?

    Ich glaube, dass uns weniger Perfektionismus und dafür mehr Humor und Gelassenheit weiter bringen würden.
    Geändert von Inaktiver User (06.11.2011 um 18:00 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Paartherapie für Glückliche - Sinnvolle Vorsorge oder Schmarrn?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich tendiere zu dieser Einschätzung.
    Das ist wie mit den körperlichen Untersuchungen: Wenn man nur lange genug sucht, findet man bestimmt etwas, was nicht ganz der Norm entspricht.

    Es ist sehr gut, dass es heute viel mehr Möglichkeiten gibt, Menschen in schwierigen Beziehungen und Familienverhältnissen zu beraten und zu helfen. Aber ich sehe auch die Gefahr, dass zu vieles pathologisiert wird.
    Erstaunlicherweise tendieren gerade Menschen aus dem gebildeten Mittelstand dazu, sich nach allen Seiten abzusichern und sich wie verschüchterte Kinder immer von irgendwelchen Experten sagen zu lassen, was sie tun sollen.

    Es ist eine Art von Perfektionswahn. Dein Hinweis, du hättest den Drang, für potentielle Kinder "optimale Bedinungen" zu schaffen, geht auch in diese Richtung.

    Dabei scheint genau das ein großer Stressfaktor zu sein: Die Menschen wollen in jeder Hinsicht perfekt sein, vergleichen sich permanent mit den gesellschaftlich vorgegebenen Idealen, lesen entsprechende Bücher und setzen damit sich selbst und ihre ganze Familie unter einen ungeheuren Erfolgsdruck.

    Sie verlieren nicht nur das Gespür für selbst und ihre Fähigkeit, gelassen und selbständig mit Konflikten umzugehen, sondern benehmen sich wie brave Streber in der Schule, die permanent auf die Zustimmung der Lehrerin lauern.
    Wie wollen solche Leute ihren Kindern erwachsene, gelassene und konfliktfähige Eltern sein, wenn sie sich selbst bis ins Privateste hinein von anderen Menschen reinquatschen lassen, was sie tun sollen? Das ist, als ob man sein Leben lang mit Stützrädern Rad fahren würde - so lernt man nie, frei zu fahren.

    Beratung und Hilfe sind eine vorzügliche Sache, wenn Menschen mit ihren Schwierigkeiten nicht mehr allein zurecht kommen. Wenn aber kein Handlungsbedarf besteht, kann es mE. verhindern, dass man wirklich eigenständig wird und Verantwortung für sich übernimmt.

    Für mich ist es ohnehin ein Phänomen, dass die Zahl der Scheidungen in den letzten Jahrzehnten so exorbitant anstieg, obwohl es ein flächendeckendes Beratungsangenbot gibt. Oder vielleicht gerade deswegen? Weil jedem geraten wird, er soll sich nehmen, was er will, "weil er es sich wert ist" und er soll bei Schwierigkeiten alles hinschmeißen, weil er "sowas" nicht ertragen muss?

    Ich glaube, dass uns weniger Perfektionismus und dafür mehr Humor und Gelassenheit weiter bringen würden.

    interessant!

    ich denke, Bildung ist einer der wichstigsten Faktoren, Eltern mit Information über Erziehung zu 'bewaffnen', zu stärken, oder bestärken. Leider gibt es diese Bildung meistens nur für diejenigen, die schon Hilfe benötigen, und dann gilt, es Schaden zu begrenzen, nicht zu vermeiden.
    Vielleicht liegt der Bedarf der Bildung in allen Gesellschaftsschichten.
    Vielleicht spüren die Paare, die sich therapeutische Hilfe holen, obwohl es kein offensichtliches Problem gibt, eine Hilflosigkeit und Verunsicherung, was die bevorstehende Erziehng betrifft. Und pathologieren, um der Hilflosigkeit, oder was auch immer sie verspüren, einen Namen zu geben.

    Viele Therapeuten rutschen in den Beruf aus eigener Bedürftigkeit, und manche werden immer ein Problem finden. auch wenn sie erst überzeugen müssen!

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