Mein Freund ist vor 4 Wochen zu mir und meinem Sohn (15J) gezogen. Im Moment bezahle ich alles. Miete, Strom, Nebenkosten, Telefon, Lebensmittel. (Er hat noch seine eigene Wohnung, die allerdings superbillig ist).
Er hat mir den Vorschlag unterbreitet, ein gemeinsames Konto einzurichten mit 2 EC-Karten und davon die Lebensmittel etc. zu bezahlen. Er will dort 600,00€ einzahlen und ich bestreite weiterhin Miete etc. (diese Kosten belaufen sich etwa auf 620,00€).
Also noch existiert dieses Konto nicht und gestern hat er mich gefragt, was ich davon halte, wenn wir dann alle Kassenzettel in einer Büchse sammeln. Ich will ihn sicher nicht übervorteilen, bin aber ziemlich unsicher, da mein Ex-Ehemann furchtbar geizig war und ich jeden Pfennig abrechnen musste.
Wie soll ich mich verhalten? Bin etwas ratlos.
PS mein Lebensgefährte verdient mehr als ich (allerdings bekomme ich ja Kindesunterhalt für meinen Sohn)
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 61
Thema: gemeinsame Haushaltskasse
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06.01.2011, 11:34
gemeinsame Haushaltskasse
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06.01.2011, 12:25
gemeinsame Haushaltskasse
Mein Freund ist vor 4 Wochen zu mir und meinem Sohn (15J) gezogen. Im Moment bezahle ich alles. Miete, Strom, Nebenkosten, Telefon, Lebensmittel.
Er hat mir den Vorschlag unterbreitet, ein gemeinsames Konto einzurichten mit 2 EC-Karten und davon die Lebensmittel etc. zu bezahlen. Er will dort 600,00€ einzahlen und ich bestreite weiterhin Miete etc. (diese Kosten belaufen sich etwa auf 620,00€).
Also noch existiert dieses Konto nicht und gestern hat er mich gefragt, was ich davon halte, wenn wir dann alle Kassenzettel in einer Büchse sammeln. Ich will ihn sicher nicht übervorteilen, bin aber ziemlich unsicher, da mein Ex-Ehemann furchtbar geizig war und ich jeden Pfennig abrechnen musste.
Wie soll ich mich verhalten? Bin etwas ratlos.
PS mein Lebensgefährte verdient mehr als ich (allerdings bekomme ich ja Kindesunterhalt für meinen Sohn)
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06.01.2011, 12:27
AW: gemeinsame Haushaltskasse
wir machten das damals so als mein sohn noch zu hause wohnte.
2/3 ich und 1/3 mein partner.
miete, essen, versicherungen, telefon, internet
lara
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06.01.2011, 12:30Inaktiver User
AW: gemeinsame Haushaltskasse
Bespricht man denn sowas nicht eigentlich, bevor man zusammenzieht - wie die Kosten für den gemeinsamen Haushalt verteilt werden sollen?
Warum hat er denn noch seine eigene Wohnung? Nur noch nicht gekündigt oder will er sie auf Dauer paralell behalten?
Grundsätzlich finde ich ein extra "Haushaltskonto" nicht verkehrt, wer wie viel dort einzahlt und was genau davon bestritten werden soll, solltet ihr aber schon genau besprechen und festlegen.
Und damit sollte es dann auch gut sein, eine Kontrolle durch Kassenzettel-Abgleich finde ich etwas sonderbar.
Was hat er denn als Begründung für das Belegesammeln angegeben?
Ist ja im Grunde nicht verkehrt, so für den Überblick - aber mir würde es bei der Vorstellung grausen, dass er dann anhand jedes kleinen Kassenzettels aufrechnet, für was Du "sein" Geld ausgegeben hast...
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06.01.2011, 12:31
AW: gemeinsame Haushaltskasse
Sorry, der Vorschlag von Deinem Mitbewohner ist einfach nur schofelig.
Er bewohnt ja zu einem Drittel auch Eure Wohnung, er verbraucht auch ein Drittel des Stromes und der Heizung.
Kauft er denn überhaupt Lebensmittel ein und verbleibt der Job Dir?
Ich denke, fair wäre es, wenn er Dir die Hälfte seines Einkommens an Dich überweist. Ihm bleibt dann noch eine ganze Menge.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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06.01.2011, 12:31
AW: gemeinsame Haushaltskasse
das thema ist schon in einem anderen strang. ev. kann man das zusammenschieben?
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06.01.2011, 12:32
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06.01.2011, 12:36
AW: gemeinsame Haushaltskasse
Das is'n Spass jetz, oder??

Also, ich finde die 2:1 Regelung nicht schlecht,
zumal so ein heranwachsender Junge sicherlich auch viel futtert u in der Wohnung alles mitbenutzt, also Unterhaltungselektronik usw.
Wir machen es genau 1:1,
also alle Fixkosten durch zwei.
In die Hh.-Kasse legt jeder von uns ebenfalls den gleichen Betrag und nimmt entweder das Geld zum einkaufen vorher raus oder nimmt es sich hinterher raus, wenn er (so oder so) den Bon reinlegt.
Dann kann man am Ende des Monats auch schauen, wofür die Kohle so hauptsächlich draufgegangen ist u man kann evtl noch optimieren.
Wieviel Geld jeder haushalt braucht ist sicher sehr unterschiedlich u hängt vom Lebensstandard ab.---
In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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06.01.2011, 12:38
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06.01.2011, 12:41
AW: gemeinsame Haushaltskasse
Hmm, mein Mann und ich rechnen so nicht auf - allerdings verdient er wirklich sehr sehr viel mehr als ich und zweitens wohnen (und sind?) wir schon laenger zusammen als Ihr - dass Ihr da noch eine gewisse Struktur in den Finanzen haben wollt finde ich fair und verstaendlich.
Wie gesagt, ich kenne es nicht aus eigener Erfahrung, aber ich finde ein gemeinsames Haushaltskonto eigentlich prima. So haben es Freunde von mir lange gehalten und es lief anscheinend konfliktfrei. Nur wuerde ich dann (wie meine Freunde) ALLE gemeinsamen Kosten davon bestreiten, also auch Miete und Nebenkosten. Gut, das ist erstmal ein Umweg, wenn die Miete erst auf dieses Konto und dann an den Vermieter geht, aber es erleichtert die Sache: Alle gemeinsamen Kosten werden von einem Konto gedeckt und fertig. Kein "Ich zahl aber die Miete" "Ich hab aber das Auto" "Ich hab aber das Kind" pipapo.
Ich wuerde vorschlagen: Setzt Euch zusammen, schaut Euer jeweiliges Einkommen an, und dann ueberweist jeder X% seines Nettoeinkommens auf das Haushaltskonto, wovon dann der Alltag bestritten wird.
Das Kind ist meines Erachtens Teil der Familie, davon kann Dein Partner sich, auch finanziell, nicht 100%ig trennen, finde ich, auch wenn natuerlich Du die Hauptverantwortung traegt. Aber in Ausgaben fuer Butterbrote und Stromnutzung wuerde ich mich da nicht versteigen wollen. Klassenfahrt oder so ist vielleicht wieder eine andere Sache.
Hast Du mit Deinem Partner ueber Deine Unbehagen und auch Dein "Trauma" durch den Geiz des Exmannes gesprochen? Was sagt er dazu? Und wozu genau will er Belege sammeln? Will er sich dann jeden Monat evtl. Ueberbleibsel von seinen €600 zurueckzahlen lassen? Das faende ich tatsaechlich erschreckend und nicht so gut.
Oder geht es ihm um ganz praktische Dinge, evtl. Steuern; groessere Ausgaben; oder schlicht einen Ueberblick ueber die Ausgaben?Geändert von Flau (06.01.2011 um 12:50 Uhr)


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