Hallo Bricom,
ich will mal kurz die Situation zusammenfassen:
- ich bin Mitte 30, er auch
- Vor vier Monaten bin ich mit meinem Freund zusammen gekommen, es hat richtig eingeschlagen und ich kann mir vorstellen ihn zu heiraten und Kinder zu bekommen - er auch
- nun hat er ein Angebot bekommen ins Ausland zu gehen - von dem Gehalt können wir beide gut leben und auch noch was beiseite legen
- ich müsste meinen Job aufgeben, verdiene soviel, dass ich gut leben kann (3p.m. netto) und noch was beiseite legen kann
- er würde absagen, wenn ich nicht mitkomme
- er verdient hier ebenfalls sehr gut, ist also finanziell nicht darauf angewiesen, will aber zusammen mit mir die Welt entdecken - entweder durch den Job oder sonst über Urlaube
- er sagt er kann mich nicht nach 3 Monaten heiraten - in einem Jahr hätte er keine Bedenken mehr. Er hat Angst davor immer darüber zu grübeln, ob das zu früh war und ob er das wegen des Jobs gemacht hat. Er will das nur machen, weil er mich liebt.
- ich habe Lust auf Ausland und Abenteuer
- ich habe keine Möglichkeit in meinen alten gut bezahlten Job zurück zu kehren
Das sind die Hard facts - völlig unemotional
Ich bin jetzt so zerrissen - einerseits würde ich gerne mit ihm Abenteuer erleben und auch gerne mitkommen. Habe bereits viele Jahre Auslandserfahrung und weiß um die Schwierigkeiten. Andererseits habe ich Angst "unverbindlich" - also unverheiratet - mitzugehen. Ok, das klingt völlig blöd, da eine Ehe keine Sicherheit darstellt, aber es bietet einfach eine gewisse Rechtssicherheit. Er hat schon vor dem aktuellen Angebot gesagt, dass ich die Frau bin, die er heiraten möchte und mit der er Kinder bekommen will. Ich glaube auch ganz sicher, dass er mich wirklich liebt, aber ich habe solche Angst vor der Abhängigkeit. Ich habe Angst davor, dass er vielleicht in 2 Jahren zu mir sagt: "Schatz, es tut mir leid, ich habe mich geirrt."
Ich gehe dann zurück und muss bei 0 anfangen. Ich habe dann meinen sicheren Job aufgegeben.
Wir haben schon oft über das Thema heiraten gesprochen und heute hat er mir gesagt, dass ihm das sehr auf der Seele lastet, weil er das Gefühl hat ich würde meine Reisebereitschaft von einer Ehe abhängig machen. Ich habe das als sehr ehrlich und mutig empfunden, dass er mir diese Angst offenbart hat.
Kann mir jemand eine neutrale Meinung dazu sagen? Vielleicht auch jemand, der die Situation einer wirtschaftlichen Abhängigkeit kennt, die beide bewusst initiiert haben oder auch Auslandserfahren ist - hier Entwicklungsländer. Für mich ist die Wahrscheinlichkeit einen Job zu finden extrem gering.
Ich muss dazu sagen, dass ich keine Langeweile hätte. Lerne gerne Sprachen, bin offen und habe schnell Kontakt, lese und schreibe viel. Das "Hausfrau-sein" wäre für mich weniger das Problem.
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 47
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19.01.2010, 02:50Inaktiver User
Frisch verliebt - nun unverheiratet ins Ausland gehen?
Geändert von Inaktiver User (19.01.2010 um 02:50 Uhr) Grund: Korrekturen
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19.01.2010, 03:38Inaktiver User
AW: Frisch verliebt - nun unverheiratet ins Ausland gehen?
Eine "neutrale" Meinung kann man wohl nicht haben. Ich persoenlich waere ohne Heirat nicht ans andere Ende der Welt gegangen (wie ich es vor gut 3 Jahren getan habe) - da waere mir das "Risiko" zu einseitig gewesen, bei aller Liebe.
Wenn ihr jetzt aber zu Hause bleibt, weil du ohne die Sicherheit der Versorgung nicht gehen willst (was ich auch als vernuenftig ansehe), kann er dir dies in einem Jahr auch vorwerfen ...
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19.01.2010, 04:04Inaktiver User
AW: Frisch verliebt - nun unverheiratet ins Ausland gehen?
Hi Ulla - HIER!!
Oh mann, oh mann, das kommt mir sehr bekannt vor. Wirklich schwere Entscheidung.
Ich hab's damals drauf ankommen lassen, hatte allerdings noch keinen festen Job, war grade fertig mit dem Studium.
Ich kann Dir sagen, die vorübergehende Abhängigkeit war absolut grausam. Ich konnt' da ganz, ganz schlecht mit umgehen. Beide können wirklich an den Rand der Belastbarkeit geraten - bei uns war das so.
Da kommen so gut wie alle Probleme hoch, die man sich nur vorstellen kann, nur schlimmer.
Aber -
wir haben's geschafft!
Durchgehalten, Zähne zusammengebissen und irgendwann durfte ich dann auch endlich wieder arbeiten. Seitdem läuft das wie am Schnürchen. Der Unterschied ist wohl nur, dass wir nie mehr zurückkommen und dass es kein Entwicklungsland ist.
Ich habe eine Freundin, die ist für 2 Jahre in's Ausland mit Mann und 2 Kindern gegangen. Sie ist in der Zeit auch nicht arbeiten gegangen und hatte damit absolut keine Probleme. Hat eine Menge mit den Kindern und auch alleine unternommen vom Schlittschuhfahren lernen bis zum Tanzen hat sie alles mitgenommen. Ich nehme mal an, dass es für sie einfacher war, weil sie erstens ja die beiden Kleinen zu versorgen und also eine Aufgabe hatte, dann waren die beidem ja auch eine "echte Familie". Ausserdem war das ganze ja auf Zeit und ihr Chef in D hat tatsächlich auf sie gewartet. So ist das alles wohl auch recht locker zu managen, meine ich.
Hmm... es kommt wohl drauf an, wie sehr Du an Deinem Job hängst. Auch, wie die Chancen sind, etwas anderes zu finden, wenn Du dann wieder nach D kommst.
Insgesamt würde ich natürlich sagen "Tu' es!" denn es gibt doch kaum was interessanteres im Leben. Klar, es kann durchaus schmerzhaft werden. Aber ist es das nicht irgendwie wert, wenn Du daran denkst, später Deinen Enkelkindern von Deinem Leben zu erzählen...?
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19.01.2010, 04:48
AW: Frisch verliebt - nun unverheiratet ins Ausland gehen?
Hey Ulla,
kannst du dich in deinem job fuer ein Jahr oder so beurlauben lassen? Ein sogenanntes sabbatical? Mit der Moeglichkeit zurueckzukommen?
Eine Wohnung kann man auch untervermieten.
Die eigentliche Entscheidung , mitzugehen, kann dir keiner abnehmen. Da musst du auf deinen Bauch hoeren.
Setz dir doch eine Frist. Nimm unbezahlten Urlaub, geh erst mal mit, guck dir das Ganze an. Vielleicht kannst du , woimmer du auch hingehst, volunteer arbeit leisten. Nach 3 Monaten ziehst du Bilanz, beziehungsmaessig, finanziell, berufsmaessig, vielleicht gefaellts deinem Freund ja gar nicht , und er will zurueck..
Ein gut bezahlter job erleichtert vieles, ist aber nicht alles.
Du bist Mitte 30, da will man natuerlich irgentwann mal Wurzeln schlagen, und Kinder sind auch bei dir im Bild.
Was verlierst du, wenn du es machst? Eine Stelle, vielleicht. Wirst du den Rest deinens Lebens arbeitslos bleiben? Nein. Wirst du um eine Erfahrung reicher? Ganz bestimmt.
Die Liebe haelt, oder auch nicht.
Passiert dir gar nichts, aber du lernst.
Leg dir ein paar Ersparnisse zur Seite. Bring dich gesundheitlich in Form. Manchmal muss man was wagen im Leben, manchmal ist es dumm.
Aber bereichernd allemal.
Life's good.
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19.01.2010, 06:16Inaktiver User
AW: Frisch verliebt - nun unverheiratet ins Ausland gehen?
Hallo Ulla,
wie sieht es denn für Dich aus? Hättest Du die Möglichkeit, einen Job im Ausland zu finden?
Lebst Du mit Deinem Partner zusammen? Wenn ja, wie funktioniert das?
Kämst Du zur Not auch allein im Ausland klar?
Wie sehen die Rahmenbedingungen für Kinder aus?
Sieht Dein Freund/ Du euch dauerhaft im Ausland oder "nur" für eine Übergangszeit?
Vielleicht ein paar Fragen zum Drüber-Nachdenken und Weiter-Klären.
Alles Gute!
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19.01.2010, 13:26Inaktiver User
AW: Frisch verliebt - nun unverheiratet ins Ausland gehen?
Hallo Ullatrulla,
ich bin mal für einen Mann innerhalb von Deutschland umgezogen. Heute kann ich zum Glück sagen, dass ich dies nicht getan habe, bevor ich nicht einen neuen Job hatte. Dieser hat mich nach der Trennung nämlich, auch emotional, über Wasser gehalten.
Ich persönlich finde 4 Monate eine zu kurze Zeit um schon zu heiraten. Es gibt aber mit Sicherheit Beispiele wo es gut funktioniert hat.
Aber hier geht es ja um Dich:
Du fühlst Dich zerrissen zwischen Abenteuer und Sicherheit! Probiere doch beides anzunähern, eine gute Mischung zwischen beidem zu finden.
Gibt es die Möglichkeit, dass Du Dir dort im Ausland auch einen Job suchst?
Könntest Du noch ein Jahr warten bis Du ihm ins Ausland folgst? Z.B. die Zeit mit Urlauben bei ihm überbrücken?
jethrotullpe hatte auch gute Ideen. Welche kannst Du eventuell davon umsetzen?
Vielleicht machst Du mal eine Tabelle:
Vorteile und Nachteile, wenn ich ihm nicht folge
und
Vorteile und Nachteile, wenn ich ihm folge
und mit den unterschiedlichen Alternativen:
mit Hochzeit, ohne Hochzeit, mit Job, ohne Job etc.
Viel Erfolg!
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19.01.2010, 13:56Inaktiver User
AW: Frisch verliebt - nun unverheiratet ins Ausland gehen?
ich finde nicht gut, dass er seine Entscheidung davon abhängig macht, ob Du mitkommst.
bzw. wenn er das macht, dann ist das seine Sache.
an Deiner Stelle würde ich es nicht machen - sondern eine Fernbeziehung anstreben. Wenn Du in der Mitte Deinen Urlaub bei ihm verbringst und er Weihnachten kommt, dann geht das doch.
und wenn er das nicht will - dann ist es ihm offensichtlich nicht so wichtig mit dem Jobangebot.
dann könnt Ihr ja in 3 Jahren zusammen ins Ausland gehen (manche meinen ja, kleine Kinder habe man sowieso viel besser in warmen Ländern und in Situationen, in denen man sich ein Kindermädchen leisten kann
)
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19.01.2010, 14:09Inaktiver User
AW: Frisch verliebt - nun unverheiratet ins Ausland gehen?
Das ist unklar. Und wir müssten davon ausgehen, dass das eher nicht möglich ist, wobei mir ein Aufgabe vor Ort gefallen würde - und wenn es nur was kleines oder ein Ehrenamt ist.Hättest Du die Möglichkeit, einen Job im Ausland zu finden?
Ja, seit dem Tag an dem wir zusammen gekommen sind, waren wir keine Nacht mehr getrennt und vor 1 Monat hat er dann auch seine Sachen (bis auf sein Sofa und Esstisch - passt hier bei mir nicht mehr rein) rübergeholt. Das Zusammenleben funktioniert sehr gut. Er kündigt jetzt seine Wohnung. Eigentlich wollten wir uns was größeres zusammen suchen - nun ist die Frage, ob das nötig ist. Wenn wir weg gehen, kann man auch meine behalten, um die Möbel einzulagern und eine Basis in Deutschland für Urlaube zu haben.Lebst Du mit Deinem Partner zusammen? Wenn ja, wie funktioniert das?
Meinst Du, wenn er mich verlassen würde? Nein, ich hätte da ja wahrscheinlich keinen Job. Und alleine irgendwo leben, wäre für mich auch nicht interessant. Ok, wer weiß vielleicht gefällt mir das so, dass ich nie wieder zurück will - das ist aber eher unwahrscheinlich.Kämst Du zur Not auch allein im Ausland klar?
Oder meinst Du, wenn ich da nicht gleich Anschluss finde? Dann kann ich mich gut eine Zeit alleine beschäftigen (Mit Büchern, Internet, Schreiben, Malen, Töpfern, Kochen...) . Ich spreche aber gut englisch und französisch und bin ein offener Typ.
Ungewiss, wir müssen davon ausgehen, dass das nicht ideal ist, um Kinder zu bekommen. Wir würden (und das sind ja alles theoretische Überlegungen) erst in zwei Jahren ein Kind planen wollen, also Geburt in knapp 3 Jahren - keine Ahnung wo wir dann sind... das sind immer kurze Einsätze in verschiedenen Ländern, die aber auch verlängert werden können.Wie sehen die Rahmenbedingungen für Kinder aus?
Also von Saudi über Indien, Thailand bis Südamerika ist alles möglich.
Das weiß er selbst auch noch nicht. Er hat sowas noch nie gemacht und meinte zu mir, wenn das nichts für ihn ist, geht er wieder nach Hause - wenn das unsere Erfüllung ist, machen wir das weiter, solange es uns beiden gefällt.Sieht Dein Freund/ Du euch dauerhaft im Ausland oder "nur" für eine Übergangszeit?
Ich muss dazu sagen, dass er einen großen Schwerpunkt auf das "WIR" legt, aber "WIR" sind auch erst seit 4 Monaten zusammen und wie das "WIR" vielleicht in zwei oder vier oder sechs Jahren ist, weiß kein Mensch - auch wenn ich von meinem Gefühl glaube, dass wir sehr gut zusammen passen.
Das lote ich gerade aus - ein Jahr scheint evtl. möglich zu sein, dann aber evtl. nicht mehr zurück in den exakt gleichen Job.kannst du dich in deinem job fuer ein Jahr oder so beurlauben lassen? Ein sogenanntes sabbatical? Mit der Moeglichkeit zurueckzukommen?
Es ist schön auch mal was positives zu hören.Ich kann Dir sagen, die vorübergehende Abhängigkeit war absolut grausam. Ich konnt' da ganz, ganz schlecht mit umgehen. Beide können wirklich an den Rand der Belastbarkeit geraten - bei uns war das so.
Da kommen so gut wie alle Probleme hoch, die man sich nur vorstellen kann, nur schlimmer.
Aber -
wir haben's geschafft! Durchgehalten, Zähne zusammengebissen und irgendwann durfte ich dann auch endlich wieder arbeiten. Seitdem läuft das wie am Schnürchen. Der Unterschied ist wohl nur, dass wir nie mehr zurückkommen und dass es kein Entwicklungsland ist.
Die Pro-Contra-Liste ist ein guter Ansatz. Die Ängste und Sorgen auf Papier zu bringen macht sie auch gleich greifbarer. Ich werde das mal mit ihm zusammen machen.
Mir haben die bisherigen Antworten schon sehr gut getan. Vielen Dank an dieser Stelle schon mal!
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19.01.2010, 14:15Inaktiver User
AW: Frisch verliebt - nun unverheiratet ins Ausland gehen?
Hallo Leonie,
das habe ich vielleicht falsch rüber gebracht. Er sagte, dass ihm das wichtigste ist mit mir zusammen zu bleiben. Wenn ich nicht mitkomme, würde er die Tätigkeit nicht annehmen, weil wir auch über Urlaube die Welt bereisen können und der finanzielle Vorteil nicht wichtig für ihn sei.
Kindermädchen in warmen Ländern? Leonie, das ist was anderes. Das ist Entwicklungshilfe um die es geht. Zum Teil in Malariagebieten. Da kann man keine Kinder aufziehen. Da gibt es keine Schulen.
Bei dem Projekt, was ein Verwandter von mir im Herbst macht, geht es z.B. um Lehmofenbau in Zentralafrika, um nur mal 1 Beispiel zu nennen.
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19.01.2010, 14:58Inaktiver User
AW: Frisch verliebt - nun unverheiratet ins Ausland gehen?
Hallo Ullatrulla,
an Deiner Stelle wuerde ich auf keinen Fall nach 4 Monaten heiraten. Ist es nicht moeglich, Euch die Situation eine Zeitlang anzuschauen und Deine Moeglichkeiten abzuschaetzen? Hat er Einfluss auf das Land in das er/ihr gehen wuerdet?
Du schreibst ja, dass es evtl moeglich ist fuer ein paar Monate oder sogar 1 Jahr deine Arbeit auszusetzen ohne den Job zu verlieren. Das wuerde etwas Zeit geben, Deine Situation dort genauer zu betrachten und zu schauen ob Du dort auch arbeiten kannst. Oder wird er haeufig den Ort wechseln? Dann ist es natuerlich schwieriger fuer Dich etwas zu finden. Nein, ich glaube nicht dass ich mich in Abhaengigkeit von jemandem begeben wuerde den ich seit 4 Monaten kenne, egal wie schwer verliebt ich bin. Und schon gar nicht heiraten. Aber das ist sicherlich Typsache.
Ich hatte eine aehnliche Situation wie Du, vor ca 6 Monaten. Mein Mann und ich wohnen in Europa, beide nicht in unserem Heimatland, er ist Südamerikaner. Seit beginn unserer Beziehung ist er ca. 50% der Zeit berufsbedingt auf Reisen, meistens zwischen 2 und 4 Wochen, damit haben wir keine Probleme. Wir sind seit 4 Jahren zusammen. Jetzt ist er seit 6 Monaten fuer 1 Jahr nach Mexico geganen, und damals habe ich mir die gleiche Frage gestellt wie Du. Es waere perfekt gewesen, mitzugehen und Kinder zu bekommen. Ich bin am Anfang einige Wochen mitgegangen und habe von dort aus arbeiten koennen, aber dann ein tolles Jobangebot bekommen und bin dafuer wieder zurueckgegangen.
Ich fuehle mich so gespalten! Ich waere so gerne dort geblieben, es waere kein Problem mit der Sprache gewesen, ich haette Lust gehabt in einem anderen Land zu leben, habe so nette Leute dort kennengelernt, aber ich wollte mich nicht in eine Abhaengigkeit begeben, da ich dort keine vergleichbare Arbeit bekommen habe. Und ich liebe meine Arbeit und kann mir ein Leben 100% als Hausfrau nicht vorstellen. Das ist ja bei Dir anders, deshalb kann ich Dir nicht den richrigen Rat geben.
Insgesamt bin ich der gleichen Meinung wie Leonie. Vielleicht koennt ihr Euch auf den Gedanken einer (zeitweiligen) Fernbeziehung einlassen? Ich habe nie darunter gelitten, es ist immer toll sich in irgendeinem Land zu treffen, mal mitzureisen, sich zu besuchen und sich immer aufeinander zu freuen! Ich glaube persoenlich nicht, dass es das hoechste Glueck einer Beziehung ist so viel Zeit wie moeglich miteinaner zu verbringen. Gerade wenn noch keine Kinder da sind, hat man ja noch alle Moeglichkeiten sich selbst zu entfalten! Natuerlich vermisse ich ihn sehr und wir arbeiten auch schwer daran, nach diesem Jahr wieder am gleichen Ort zu wohnen.
Ich moechte damit sagen, dass es nicht nur entweder zusammen oder getrennt geht, sondern evtl auch zwischennuancen moeglich sind, die ihr noch einmal ausloten koennt, zb eine gewisse Zeit mitzugehen, dafuer aber nicht gleich alles aufzugeben. Ich halte das fuer sehr bedenklich.


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