Hallo zusammen,
seit ca. 2,5 Monaten bin ich jetzt - nach Irrungen und Wirrungen - offiziell mit meinem Freund zusammen.
Er hat mir seinen besten Freund vorgestellt, er ruft regelmäßig (jeden Abend) an.
Und wir besuchen uns gegenseitig.
Aber: Mir ist es zuwenig.
Was ich vermisse, sind z.B. sms über den Tag oder mal eine Mail.
Allgemeine Frage an Euch: Kontaktiert Euch euer Partner/-in tagsüber auf der Arbeit oder schickt Euch morgens eine sms oder ruft an? Wenn ihr nicht zusammenlebt natürlich, sonst sieht man sich ja.
Des Weiteren würde ich mir wünschen, dass er - gerade nach unserer längeren Geschichte davor - mich seinen Eltern vorstellt, um das Ganze "offiziell" zu machen..
Hier kam aber auch noch nichts.
Nerven kann ich ihn wohl schlecht damit und DEN Zeitpunkt dafür gibt es auch nicht.
Ist es dennoch verständlich, dass ich mir Sorgen mache, er könne es mit mir nicht so ernst meinen wie ich mit ihm?
Weil er mir "zu wenig" macht?
Danke für Eure Einschätzungen!![]()
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Thema: Wie "viel" ist zu wenig?
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14.07.2009, 15:07
Wie "viel" ist zu wenig?
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14.07.2009, 15:28Inaktiver User
AW: Wie "viel" ist zu wenig?
Antwort bzgl. der allgemeinen Frage:
Wir wohnen unter der Woche 100km auseinander, sehen uns am Wochenende und wenn es klappt, fährt einer von uns einmal die Woche zwischen.
Ich bekomme jeden Tag eine "Guten Morgen"-SMS, wir telefonieren ein, zwei Mal am Tag und schreiben uns den Tag über Mails, soweit es geht. Abends stehen wir dann mal telefonisch in Kontakt oder auch mal per icq.
Den meisten dürfte dies viel zu viel sein, wir handhaben es von Anfang an so und für uns ist es der optimale Weg.
Seine Eltern habe ich nach knapp 1 1/2 Monaten kennengelernt, Anlass war Geburtstag seiner Mutter. Meine Eltern lernte er dann noch 2 (?) Monate später kennen.
Eine Ferndiagnose ist schwierig, da man Menschen so schlecht auf diesem Wege einschätzen kann. Wenn er jeden Abend telefoniert, reicht es ihm vielleicht einfach und er nimmt die Sache trotzdem voll und ganz ernst. Aus dem "Mangel" an Mails würde ich nicht zwingend seine Gefühle in Frage stellen.
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14.07.2009, 15:44
AW: Wie "viel" ist zu wenig?
Nun, er meldet sich abends auch immer, es sei denn, er hat einen dienstlichen Termin und kommt nach 23h nach Hause.
Ich denke, klar, er arbeitet tagsüber, aber eine sms auf der Arbeit oder eine Mail dürften doch eigentlich nicht zu viel sein..
Ich messe es einfach an dem, was meine Ex-Freunde getan haben, die hatten mehr Kontaktwünsche am Tag geäußert und gezeigt..
DAS irritiert mich mehr. Seine Mutter wurde vor 2 Wochen 70, sein Vater hat nächste Woche Geburtstag und ich bin NICHT eingeplant.Seine Eltern habe ich nach knapp 1 1/2 Monaten kennengelernt, Anlass war Geburtstag seiner Mutter.
Ich habe ihn auch letztes Wochenende darauf angesprochen.
Er meinte dann nur: "Du wirst sie schon noch kennenlernen, mach Dir keine Sorgen..."
Er meinte eben auch, er wolle meine Eltern gerne kennenlernen.Meine Eltern lernte er dann noch 2 (?) Monate später kennen.
Ich wollte aber damit warten, bis er mir seine vorgestellt hat.
Ich weiß, vielleicht etwas konservativ, aber ich wünsche mir eben, dass er mich zuerst vorstellt.
Mir würde DAS eine gewisse Sicherheit geben.
Tue ich ja so auch nicht. Es gibt eben Menschen, die brauchen mehr, andere weniger Nähe. Mit ihren Gefühlen zum Partner hat das dann nichts zu tun. Dennoch ist für mich die Frage, wie ich damit umgehen soll, dass er sich weniger meldet, als ich mir erhofft hatte oder als ich brauche..?Aus dem "Mangel" an Mails würde ich nicht zwingend seine Gefühle in Frage stellen.
Gerade deshalb wäre mir eine andere Sicherheit, ein anderes Zeichen seiner Zuneigung wichtig. Z.B., dass er mich seinen Eltern vorstellt.
Gerade bin ich etwas traurig, dass ICH ihn darauf ansprechen muss..
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14.07.2009, 15:51Inaktiver User
AW: Wie "viel" ist zu wenig?
Was für eine Sicherheit wäre es denn für dich, wenn er dich gleich seinen Eltern vorgestellt hätte? Glaubst du, er könnte dann nicht wieder zurück?
Nach 2,5 Monaten finde ich es def zu früh über fest oder nicht fest nachzudenken.
Wenn du aber feststellst, dass du mehr Nähe brauchst als er, dann ist er nicht der Richtige.
Da sollte es wohl schon ziemlich bald einen Konsenz geben.
Übrigens haben mein Mann und ich am Anfang 1 Jahr gebraucht bist wir uns sicher waren überhaupt eine feste Beziehung einzugehen - erst danach kamen dann die Eltern.
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14.07.2009, 15:52Inaktiver User
AW: Wie "viel" ist zu wenig?
er ist nicht einer Deiner Ex-Freunde - sondern ER.
ich finde täglichen Kontakt ziemlich viel (hatten wir in jungen Jahren nicht - hätte ich auch nicht gewollt - aber da gab es auch noch keine Handys) - und SMS ohne wichtige Information zwischendurch wollte ich nicht. Das stört doch nur.
Das machen wir auch in Fernbeziehungszeiten nicht - da wird jeden oder jeden zweiten Tag telefoniert - und ansonsten darf sich jeder auf seins konzentrieren.
die Menschen sind verschieden.
das finde ich völlig normal - bei uns wird nach 3 Monaten auch keiner zu Familienfesten eingeladen.DAS irritiert mich mehr. Seine Mutter wurde vor 2 Wochen 70, sein Vater hat nächste Woche Geburtstag und ich bin NICHT eingeplant.
und ein Geburtstag zum ersten Kennenlernen der Eltern - denkbar ungeeignet.
in welchem Sinne "brauchst" Du das?Tue ich ja so auch nicht. Es gibt eben Menschen, die brauchen mehr, andere weniger Nähe. Mit ihren Gefühlen zum Partner hat das dann nichts zu tun. Dennoch ist für mich die Frage, wie ich damit umgehen soll, dass er sich weniger meldet, als ich mir erhofft hatte oder als ich brauche..?
dass Du ihn auf diese Dinge ansprichst, wenn es DEIN Bedürfnis ist - das finde ich nun auch völlig normal.
Aber vielleicht könnt Ihr noch ein weiteres "Ritual" vereinbaren? Z.B. eine Guten-Morgen-SMS ?
Gruß, LeonieGeändert von Inaktiver User (14.07.2009 um 16:02 Uhr)
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14.07.2009, 16:01Inaktiver User
AW: Wie "viel" ist zu wenig?
Echt? Hm. Also wir kannten uns persönlich 3 Wochen, nach einer Woche mit 3 Dates waren wir zusammen und uns war es klar, dass es was Festes ist.
Aber vielleicht ist er wirklich einfach nicht der Typ dafür. Und es ist ja nicht einmal schlimm, da er sich ja jeden Abend wenn möglich meldet.
Unser Kontakbedürfnis ist eher ungewöhnlich hoch, eben aber auch von seiner Seite. So kannte ich es bisher auch nicht.
Wir sind wohl in wirklich vielen Fällen ein "außergewöhnliches" Paar
Ich fand es so sehr nett und seine Mutter wollte mich unbedingt dabei haben. Für uns passte es. Ich fand es erst auch überraschend aber im Endeffekt passte diese Vorgehensweise zu seiner Familie.
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14.07.2009, 16:06
AW: Wie "viel" ist zu wenig?
Doch, klar, natürlich könnte er dann auch wieder zurück.
Aber es zeigte mir wenigstens, dass er es aktuell "ernst" meint.
Was die Zukunft bringt, weiß ja nun keiner.
Das finde ich "eigentlich" auch.Nach 2,5 Monaten finde ich es def zu früh über fest oder nicht fest nachzudenken.
Aber bei uns es es insofern etwas Anderes, als dass wir uns davor schon ca. 9 Monate kannten. Insgesamt also ein Jahr.
Ich überlege gerade, ob es nicht mit meinem Selbstwert negativ korreliert, dass ich wohl objektiv ziemlich viel Bestätigung von ihm brauche.Wenn du aber feststellst, dass du mehr Nähe brauchst als er, dann ist er nicht der Richtige.
Der, so wie ich es sehe, nur so aussehen kann, dass ich es aushalten lerne, dass er sich seltener meldet, als ich es in der Vergangenheit von Männern gewohnt war.Da sollte es wohl schon ziemlich bald einen Konsenz geben.
Dass ich mich darüber nicht definiere.
Dass es nicht meinen Selbstwert angreift.
Kann ja auch was Positives für mich beinhalten.
DAS ist ja bei uns nun insgesamt ähnlich - von der Zeitschiene her.Übrigens haben mein Mann und ich am Anfang 1 Jahr gebraucht bist wir uns sicher waren überhaupt eine feste Beziehung einzugehen - erst danach kamen dann die Eltern.
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14.07.2009, 16:08
AW: Wie "viel" ist zu wenig?
Liebe Madonna,
eine neue Beziehung an einer alten zu messen ist - meines Erachtens - ein grober Fehler. Du bist mit einem völlig anderen Menschen zusammen, der völlig anders tickt, darauf musst Du Dich schon auch ein wenig einlassen.
Nicht nachvollziehen kann ich, dass Du auf jeden Fall zuerst seinen Eltern vorgestellt werden musst, bevor Du ihm Deine vorstellst. Welche Logik steckt dahinter? Es kommt mir ehrlich gesagt ein bisschen kindisch und ein wenig kleinkariert vor.
Und: Eine Beziehung lebt vom miteinander Sprechen. Warum bist Du traurig, dass Du ihn darauf ansprechen musst? Die ganze Formulierung klingt so passiv-beleidigt. Sprich mit ihm. Sag ihm, was Dir fehlt und - ganz wichtig - hör Dir an, was er dazu zu sagen hat.
Allerdings kann ich sehr gut nachvollziehen, dass man nicht täglich ununterbrochen simsen und mailen möchte, wenn man arbeitet. Mich würde das ehrlich gesagt auch ein wenig nerven. Mein Mann und ich haben vier Jahre lang eine Fernbeziehung geführt und währenddessen abends täglich telefoniert. Tagsüber haben wir uns eigentlich nur gehört, wenn einer dem anderen etwas Besonderes erzählen wollte, oder die Sehnsucht mal übermächtig wurde. Aber daraus hätte ich keine Regelmäßigkeit ableiten wollen.
Bitte, versteh mich nicht falsch: Was für uns richtig war, muss nicht automatisch für andere gelten. Aber ich musste ein wenig ausführlicher antworten, weil Dein Post so unzufrieden und ein bisschen motzig klingt - irgendwie nach schlechter Stimmung und verkniffenem Mündchen. Wenn ich in dieser Simmung bin und mein Mann fragt mich "Is was?", dann flöte ich meist mit spitzem Mündchen "Nö, nix". Aber natürlich ist was, und ich täte besser daran, einfach meinen Mund aufzumachen und ihm freundliche zu erklären, was ich mir wünsche, oder was mich nervt.
Liebe Grüße
bocca.Wennse weiß watte wills, musse machen datte hinkomms.
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14.07.2009, 16:12
AW: Wie "viel" ist zu wenig?
Ich denke, klar, er arbeitet tagsüber, aber eine sms auf der Arbeit oder eine Mail dürften doch eigentlich nicht zu viel sein..
Ich messe es einfach an dem, was meine Ex-Freunde getan haben, die hatten mehr Kontaktwünsche am Tag geäußert und gezeigt...
Wenn Du es daran mißt, müßte die logische Folge sein, dass dies eben auch nicht hingehauen hat. Zig SMS am Tag sind kein Garant für eine taugliche Partnerschaft - sonst wären es ja nicht Deine EX.
Du bist auf dem Weg, Dich davon abhängig zu machen, was er nun tut oder nicht tut. Und entsprechend fällt Dein Weltbild aus....
Mir wären Eltern jedenfalls völlig schnurz.
Du mußt Dir sicher sein, ob Du Dich geliebt fühlst. Und da muß er nicht dauernd Deine Wünschen bestätigen, bloß weil Du unsicher bist.. Wenn Du seine "Traumfrau bist", wird er sich einfach so verhalten.
Schau, dass Du für ihn interessant bleibst. Klammeraffen werden in der Regel schnell abgelegt. Und den Entschluß, Klammeraffe zu spielen, triffst Du für Dich alleine.
Das liegt in Deiner Verantwortung, dann vielleicht genau die Antwort für Dein Verhalten (Drängeln) zu bekommen. Nämlich das ihm das zuviel werden könnte. Laß ihn das Tempo bestimmen.
Und was nützt es Dir überhaupt, die Eltern zu kennen????oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
.... das wird schon.....
oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
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14.07.2009, 16:24
AW: Wie "viel" ist zu wenig?
Siehe oben. Wir kennen uns ja insgesamt schon ca. ein Jahr.
Da gebe ich Dir allerdings Recht.und ein Geburtstag zum ersten Kennenlernen der Eltern - denkbar ungeeignet.
Ich hätte mir einfach nur, als er mir die Bilder vom Geburtstag zeigte und seine Eltern und Geschwister beschrieb, gewünscht, dass er sowas gesagt hätte, wie: "Du wirst sie ohnehin bald kennenlernen."
Gute Frage. Als Bestätigung, dass er es mit mir auch ernst meint.in welchem Sinne "brauchst" Du das?
Er war sich nämlich eine zeitlang nicht sicher. Sagt jetzt, bzw. vor 2 Monaten, dass er sich in mich verliebt hat und mit mir zusammensein will. Außer dem, was er sagt, suche ich eben nach Taten, die beweisen, dass er es auch so meint.
So vielleicht.
Einerseits ist es sicher normal und legitim.dass Du ihn auf diese Dinge ansprichst, wenn es DEIN Bedürfnis ist - das finde ich nun auch völlig normal.
Andererseits frage ich mich, ob dadurch bei ihm nicht immer mehr das Gefühl entsteht, dass wir einfach zu verschieden in unserem Bedürfnis nach Nähe sind. Und er sich dann sukzessive trennt.



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