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  1. Inaktiver User

    AW: Beziehung im Alltag OHNE Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist doch die Frage, was man unter "Alltag" versteht.... Alltag = "alle Tage", oder ?

    Warum das gleichbedeutend sein soll mit "zusammen wohnen", das erschließt sich mir nicht. Mit meinem Partner habe ich auch einen "Alltag", nur wird der eben anders gestaltet als bei Paaren, die täglich zusammen wohnen.

    Gruß, Elli
    Manchmal wird einem auch jedes Wort im Mund herumgedreht...

    Ich hatte einfach nur einen gebräuchlichen Begriff benutzt: gemeinsamer Alltag = gemeinsamer Haushalt

    Die TE hatte das ja auch so ähnlich ausgedrückt und es ging ihr ja um das zusammenwohnen.

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    AW: Beziehung im Alltag OHNE Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das habe ich auch nicht gesagt. Ich meinte, dass es keine vernünftige Beziehung sein kann, wenn man Angst vor dem gemeinsamen Alltag hat und aus diesem Grund getrennte Wohnungen vorzieht.
    Ach so meintest Du das.

    Was ist, wenn man keine wirkliche Angst hat aber es trotzdem vermeiden möchte?
    Manche Menschen könnten die Konflikte des Alltags mit dem Partner lösen, wollen das aber gar nicht. Oder sie brauchen (unter der Woche) persönlichen Frairaum, Zeit für sich selbst - allein.


    Andere Menschen brauchen die Gemeinsamkeiten des Alltags um sich noch geborgener zu fühlen.

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    AW: Beziehung im Alltag OHNE Alltag

    Eine Frage an die, die auch in funktionierender Partnerschaft nicht zusammenwohnen möchte:

    Wie handhabt ihr das, wenn euer Partner krank wird oder ihr sogar selbst. Ich meine keinen Besuch mit Hühnersuppe sondern wenn er chronisch krank wird, ständig etwas Hilfe braucht. Im Moment ist bei mir alles super, beide "relativ" jung und gesund. Wie geht es weiter, wenn man eben keine 30 mehr ist? Ich sehe in meiner Großelterngeneration, dass einer oft den anderen einfach im Alltag braucht. Würdet ihr zusammenziehen oder ist euch dann die eigene Wohnung wichtiger und würdet ihr dann lieber einen Pflegedienst schicken?

  4. Inaktiver User

    AW: Beziehung im Alltag OHNE Alltag

    Zitat Zitat von Hibbelchen Beitrag anzeigen
    Eine Frage an die, die auch in funktionierender Partnerschaft nicht zusammenwohnen möchte:

    Wie handhabt ihr das, wenn euer Partner krank wird oder ihr sogar selbst. Ich meine keinen Besuch mit Hühnersuppe sondern wenn er chronisch krank wird, ständig etwas Hilfe braucht. Im Moment ist bei mir alles super, beide "relativ" jung und gesund. Wie geht es weiter, wenn man eben keine 30 mehr ist? Ich sehe in meiner Großelterngeneration, dass einer oft den anderen einfach im Alltag braucht. Würdet ihr zusammenziehen oder ist euch dann die eigene Wohnung wichtiger und würdet ihr dann lieber einen Pflegedienst schicken?
    Merkwürdige Frage.....*koppkratz*

    Dann fragen wir doch mal die, die bereits zusammenwohnen, ob sie im Fall der Fälle einen Pflegedienst beauftragen oder den Partner/die Partnerin ins Heim geben..... Solche Fälle gibts nämlich auch, das nur am Rande.....

    Nee, also nur um die potentielle Krankenschwester zu geben bzw. um einen Krankenbruder im Haus zu haben, dafür würde ich nicht zusammen wohnen wollen.......

    Wie es dann aussieht, wenn der Pflegefall eintritt, wird man sehen. Nach dem Motto "die Schuhe erst ausziehen, wenn man am Wasser angekommen ist". Für meinen Partner da zu sein, wenn er mich braucht, ist für mich selbstverständlich.

    Gruß, Elli

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    AW: Beziehung im Alltag OHNE Alltag

    Würdet ihr zusammenziehen oder ist euch dann die eigene Wohnung wichtiger und würdet ihr dann lieber einen Pflegedienst schicken?
    Mein Partner und ich sind beide so gut abgesichert, daß es jeweils für den Pflegedienst reichen sollte.
    Ganz davon abgesehen würde ich persönlich nicht von meinem Partner erwarten, daß er mich pflegte - weder mit eigener, noch mit gemeinsamer Wohnung.
    Warum auch? Was würde ich denn dann machen, wenn die Beziehung nicht hält. [Wäre ganz schön blöd, wenn ich für einen solchen Fall nicht abgesichert wäre...]


    Gegenfrage:
    Ist das der Sinn und Zweck einer Lebenspartnerschaft? Man ist im Pflege- Krankheitsfall abgesichert und nicht allein?

    Diesen Gedankengang fände ich sehr seltsam.


    Meine Oma kann meinen Opa gar nicht (mehr) alleine pflegen ....selbst wenn sie wollte.


    Mein Partner und ich werden im Alter ein Doppelhaus (jeder eine Hälfte) teilen und auch einen Zivi gemeinsam zahlen.

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    AW: Beziehung im Alltag OHNE Alltag

    Zitat Zitat von LizzyBorden Beitrag anzeigen
    Gegenfrage:
    Ist das der Sinn und Zweck einer Lebenspartnerschaft? Man ist im Pflege- Krankheitsfall abgesichert und nicht allein?

    Diesen Gedankengang fände ich sehr seltsam.
    Nein, das ist nicht Sinn der Partnerschaft. Aber ich mache für mich auch die Bedeutung eines Menschen für mich daran fest. Bin ich im Notfall auch bereit, die ganz schlechten Zeiten mit ihm zu teilen. Ich habe solche Fälle im Freundeskreis, wo sich die Frage nicht mit 70 Jahren stellte, sondern mit 30. Vielleicht ist es daher für mich mehr präsent.

    Zitat Zitat von LizzyBorden Beitrag anzeigen
    Mein Partner und ich werden im Alter ein Doppelhaus (jeder eine Hälfte) teilen und auch einen Zivi gemeinsam zahlen.
    Könnte ich mir z. B. gar nicht leisten.

  7. Inaktiver User

    AW: Beziehung im Alltag OHNE Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist doch die Frage, was man unter "Alltag" versteht.... Alltag = "alle Tage", oder ?

    Warum das gleichbedeutend sein soll mit "zusammen wohnen", das erschließt sich mir nicht. Mit meinem Partner habe ich auch einen "Alltag", nur wird der eben anders gestaltet als bei Paaren, die täglich zusammen wohnen.

    Gruß, Elli
    Naja, andersrum kann es aber genauso sein, dass trotz gemeinsamen Wohnens jeder (auch) sein absolutes Eigenleben hat. Es gibt gemeinsame Tage, es gibt getrennte Tage.

    Aber man dreht sich um einen wunderschönen gemeinsamen Mittelpunkt.

    So stelle ich mir das vor und so praktiziere ich das auch.

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    AW: Beziehung im Alltag OHNE Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, andersrum kann es aber genauso sein, dass trotz gemeinsamen Wohnens jeder (auch) sein absolutes Eigenleben hat. Es gibt gemeinsame Tage, es gibt getrennte Tage.

    Aber man dreht sich um einen wunderschönen gemeinsamen Mittelpunkt.

    So stelle ich mir das vor und so praktiziere ich das auch.
    So wünsche ich mir das auch für meine Beziehung.

    Ich verstehe die Themenstarterin sehr gut. Ich bin mittlerweile fast 7 Jahre mit meinem Freund zusammen. Ich schwanke zwischen lieber alleine wohnen bleiben, dann hat man den Alltagsstress nicht, und "ach wie schön wäre es, ein bisschen mehr Alltag zu haben, nicht immer die Klamotten von A nach B schleppen müssen, gemeinsam einzukaufen, gemeinsam vorm TV zu gammeln an einem Sonntag abend etc..."

    Wir wollten zusammenziehen diesen Herbst, nun klappt es aber doch nicht. Es wird wohl nochmal um mind. 1 Jahr verschoben, wenn es überhaupt klappt (evtl. versch. berufliche Einsatzorte). Ich hab auch langsam Angst, dass ich komplett unfähig bin, mit jemanden eine Wohnung zu teilen. Ich lebe seit ca. 9 Jahren alleine und hatte nur einmal währenddessen eine kurzes Zusammenwohn-Erlebnis mit meinem jetzigen Ex-Freund. Das hat nicht funktioniert, wobei es aber sicher nicht am Zusammenzug lag ;-)....

    Seufz...

    Kenne keine Lösung für dieses Dilemma!

  9. Inaktiver User

    AW: Beziehung im Alltag OHNE Alltag

    @Christine
    Ich habe keine Angst, sondern einfach kein Interesse
    auf den Alltag mit Partner.

    Halbe Woche als gemeinsame Schnittmenge in seiner
    oder in meiner Wohnung reichen mir.

    Die restliche Zeit möchte ich mein eigenes Ding machen.

    So erhalte ich meine Autonomie.

    Purer Egoismus. Tut gut.

  10. User Info Menu

    AW: Beziehung im Alltag OHNE Alltag

    Nein, das ist nicht Sinn der Partnerschaft. Aber ich mache für mich auch die Bedeutung eines Menschen für mich daran fest. Bin ich im Notfall auch bereit, die ganz schlechten Zeiten mit ihm zu teilen. Ich habe solche Fälle im Freundeskreis, wo sich die Frage nicht mit 70 Jahren stellte, sondern mit 30. Vielleicht ist es daher für mich mehr präsent.
    Ich behaupte mal, daß die Haltung an sich gar nichts damit zu tun hat ob man (prinzipiell) zusammen in einer Wohnung leben möchte oder nicht.

    Würde mein Freund chronisch krank werden (mit jetzt Ende 30) wäre ich genau so für ihn da wie jetzt auch. Es gäbe eben entsprechende Einschränkungen.

    Würden wir eine Wohnung teilen, könnte ich ja auch nicht einfach meinen Job aufgeben und ihn pflegen/umsorgen. Auch in einer solchen Situation könnte/würde ich nicht mehr Zeit für ihn/die Beziehung aufwenden.
    [Im Gegenteil, ich müsste zum Arbeitsplatz pendeln und hätte eher weniger Zeit....]

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