Also ich versteh das jetzt so, das selbst, wenn er sich in die Richtung verändert, die Du gerne hättest, Du nicht bereit bist, diese Veränderung anzuerkennen.
Und außerdem ist er eh zu langsam dabei und überhaupt...
Du weißt schon, das die wenigsten Männer telepathische Fähigkeiten haben.
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 72
Thema: Stärke und Schuld
-
11.06.2009, 14:46
AW: Stärke und Schuld
"Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)-------------------------------------------------------------------------------------------
Für mehr
anstelle von
.
Tut mir leid, Hühner...ein Hahn tut, was ein Hahn tun muss.
(by carene)
Hey Axel!!!! Zauber dir ein Lächeln ins Gesicht!
(by kazzayyee)
-
11.06.2009, 14:47
AW: Stärke und Schuld
ein partner, den ich auch mal um rat fragen kann, der mich versteht, ohne, dass ich großartig erklären muss, was ich wie meine.
jemand, der einen eigenen standpunkt hat, diesen vertritt und auch mal durchsetzt.
ich bewundere leute, die ziele, visionen haben und diese auch verfolgen.
leute, die leidenschaftlich hinsichtlich verschiedener themen sind....hobbies haben, sozial integriert sind etc.
ich habe mir schon sooo oft von anderen sagen lassen, dass sie eigentlich nur wegen mir kommen (gute freunde von uns)...mein mann macht halt mit. aber wenn ich die beziehungen nach außen nicht pflegen würde, hätten wir wahrscheinlich keine mehr.
-
11.06.2009, 14:53
AW: Stärke und Schuld
nein, nicht ganz.
ich sage schon ganz konkret, was ich mir wünsche.
mehr initiative seinerseits...z.b. das er sich auch in finanzielle dinge mit einbringt etc.
bis vor einigen monaten konnte er nicht mal online eine überweisung tätigen.
das mach ich schon....nur wünsche ich mir eben, dass er das BEDÜRFNIS danach selbst hat. das ich nicht immer wie mama daher kommen muss, um drauf aufmerksam zu machen.
ich erkenne auch an, dass er jetzt online-überweisen kann....dennoch hilft mir das aus der "mama-rolle" nicht heraus, weil er dann quasi das "produkt" meiner erziehung ist.
ich weiß ja selbst nicht, wie es anders gehen kann. in DIESER beziehung sind wir völlig gleich.... und irgendwie hilflos....
-
11.06.2009, 15:44Inaktiver User
AW: Stärke und Schuld
Hallo Gudrun,
deine Geschichte kommt mir sehr bekannt vor... ich bin/war mit einem ganz ähnlichen Mann verheiratet und habe mich irgendwann ähnlich unzufrieden gefühlt. Ich hatte immer das Gefühl, die "Vordenkerin" in unserer Beziehung sein zu müssen. Mein Mann hat dann zwar viele meiner Ideen umgesetzt, aber es hat mich mit der Zeit einfach genervt, dass ich in ihm keinen Partner hatte, der mich auch auf neue Gedanken gebracht hätte, der mir vielleicht da und dort auch gesagt hätte, dass meine Ideen vielleicht abwegig oder gar nicht soo toll waren. Er hat auch immer "mitgemacht" und ich bin immer unzufriedener geworden. Wir haben uns dann irgendwann getrennt. Ich habe einen neuen Partner gefunden, der mehr ein "Denker" ist. Die ersten Monate war ich sehr glücklich, doch mit der Zeit schlich sich Ungeduld in unsere Beziehung hinein. Mein Freund hat zwar viele Ideen, kann sich aber nicht entscheiden etwas zu tun und traut sich auch ganz vieles gar nicht zu!
Auch ich hätte bis vor einigen Monaten von mir gesagt, dass ich ähnliche Menschen bewundere wie du. Aber warum suche ich mir dann Männer, die offensichtlich nicht ganz so sind, wie ich es toll finden würde?? Oder werden diese Männer erst im Laufe des Zusammenlebens mit mir so "schwach"? Ich habe ehrlich gesagt noch keine Antwort darauf gefunden, habe aber so langsam den Verdacht, dass es irgendwie mit meiner Einstellung zu Erfolg und diesem ganzen "Kram" zusammenhängen könnte... du schreibst auch, du bist eine recht ehrgeizige Frau, hättest es auch gerne, dass dein Mann ehrgeiziger wäre... warum ist dir das so wichtig? Ich habe einen Mann geheiratet, der damals für mich eine Ergänzung war, der vieles hatte/konnte, was ich damals selber nicht konnte... mit den Jahren habe ich mich da richtig reingehängt, habe mir diese Fähigkeiten auch angeeignet und habe von ihm erwartet, er würde das auch machen. Irgendwann ging der Respekt dann verloren, er war mir zu schwach... und eine ähnliche Tendenz verspüre ich auch in meiner neuen Beziehung. Was ich damit sagen will, ist dass es nicht unbedingt an unseren Männern liegen muss, sondern dass wir vielleicht in uns eine Rastlosigkeit/eine Unruhe verspüren, die mit der Zeit unseren Beziehungen schadet, indem sie uns immer unzufriedener sein lässt. Und anstatt unsere Beziehungen zu "zerpflücken", sollten wir uns vielleicht mehr mit uns selber, mit unseren Bedürfnissen und Verhaltensmustern auseinandersetzen.
Ich habe momentan das Gefühl, eine "heiße" Spur zu verfolgen und hoffe, dass nicht auch diese Beziehung an dem gleichen Problem zugrunde geht..
-
11.06.2009, 15:57
-
11.06.2009, 17:19
AW: Stärke und Schuld
Man interagiert nunmal in einer Ehe. Verantwortung für die Ehesituation tragen beide. Das Problem ist hier, nach meiner Meinung, die unterschiedliche Aktivität und der unterschiedliche Anspruch. Ich sehe nicht, wie sich das auflösen ließe.Man kann sicher nur versuchen, an der Akzeptanz des anderen zu arbeiten.
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
-
11.06.2009, 17:53
AW: Stärke und Schuld
Jetzt sind schon drei im Bunde.
Bevor ich hier wieder rum stänker, dafür erst mal
. Das Anerkennen des gemeinsamen Unvermögens als Basis, find ich schon mal schön.
Wie kam es zu der Mama-Rolle, hat dein Mann dich dazu gezwungen?
War er schon immer so, warum hast Du ihn dann geheiratet?
Ist er so geworden? Dann doch wohl in der Ehe mit dir.
Tja, Mann hat halt gelernt, es Frau recht zu machen. Und ihr Ihre Wünsche zu erfüllen. Sie wollen die Frau, die sie lieben glücklich und zufrieden machen. Halt halt auch Jahre funktioniert. Solange, bis auch das nicht mehr richtig ist. Ich könnte jetzt ein paar alte Sprüche rauskramen, aber dann bin ich wieder nicht emphatisch genug.
Für die beteiligten Männer hätte ich dann erst mal die Frage:
Wo bleibt Ihr bei der Sache?
Und den Rat: Auf sich selbst schauen, Aufhören nach der Pfeife der Frau zu tanzen und sich ganz klar abzugrenzen. Nicht zulassen, das die Frau sich die Definitionshoheit über die Beziehung anmasst. Nein zu sagen und die Konsequenzen zu tragen. Ein Mann macht sein Ding.
Wenn ich also nicht online überweisen will, dann sag ich das und geh zur Bank.
Gruß Axel
Geändert von axel_k70 (11.06.2009 um 18:10 Uhr)
"Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)-------------------------------------------------------------------------------------------
Für mehr
anstelle von
.
Tut mir leid, Hühner...ein Hahn tut, was ein Hahn tun muss.
(by carene)
Hey Axel!!!! Zauber dir ein Lächeln ins Gesicht!
(by kazzayyee)
-
11.06.2009, 18:02
-
11.06.2009, 18:03
-
11.06.2009, 18:14
AW: Stärke und Schuld
"Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)-------------------------------------------------------------------------------------------
Für mehr
anstelle von
.
Tut mir leid, Hühner...ein Hahn tut, was ein Hahn tun muss.
(by carene)
Hey Axel!!!! Zauber dir ein Lächeln ins Gesicht!
(by kazzayyee)



Zitieren
das hast du dabei völlig ausser acht gelassen.

