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  1. Inaktiver User

    Männer und Tierhaltung

    Warum sagen Männer eigentlich "immer" NEIN zur Tierhaltung? Mein Papa war schon so - und mein LG ist auch so. Zugegebenermaßen hat er meinen Hund akzeptiert (ich muss aber auch sagen, dass es mich und meinem Hund nur im Doppelpack gibt - aber das wusste er damals nicht) aber zu all meinen anderen Plänen NEIN sagt.

    Okay, wir leben zusammen und klar nimmt man Rücksicht und schließt Kompromisse. Aber ich unterstütze ihn bei allem, was er so tun möchte (soweit es in meiner Macht steht), aber wenn ich etwas tun möchte, dann sagt er nein. Ich bin sehr im Tierschutz aktiv und manchmal gibt es einfach Tiere, die zB bis zur Weitervermittlung eine Zwischenstation suchen - ich frage ihn, er sagt nein. Klar kann diese Station auch Monate dauern, viell. aber auch nur ein paar Tage. Kommt immer darauf an. Wenn ich davon spreche flippt er sowieso gleich aus. Dabei ist es mir so sehr wichtig - und das weiß er auch. Er weiß auch, dass ich bei alldem ein Maß habe und nicht völlig verrückt jetzt zB 10 Hunde, 17 Katzen und 12 Meerschweinchen aufnehmen würde - bei weitem nicht - aber er akzeptiert kein Tier. Er würde nichtmal ein Aquarium akzeptieren - dabei hat er mich mit Hund, 2 Kaninchen, 3 Wüstenrennmäusen und 1 Aquarium kennengelernt (welches leider kaputt gegangen ist).

    Warum sind Männer so? Warum unterstützen sie nicht "tit for tat"?

    Da ich in der nächsten Zeit mich umorientiere und meinen Hauptjob teilzeit machen möchte und meine Umorientierung die andere Teilzeit wird er eh mehr mit Hunden (und Tieren allg.) in Kontakt kommen und irgendwo findet er das ja auch gut - aber Unterstützung? Eher nicht. Seine Unterstützung liegt darin, dass er nichts dagegen sagt.

    Muss ich das so akzeptieren (ich liebe ihn ja), oder gibt es Mittel und Wege? Einfach machen (zB Tier retten) ist sicher eine Art - aber ich wüsste nicht, wie er darauf reagieren würde. Ich bin eher für Absprechen und Kompromisse - aber ist denn Verzicht ein Kompromiss?

  2. Inaktiver User

    AW: Männer und Tierhaltung

    Also Lara, ich finde es gut, dass du dich im Tierschutz engagierst. Es wäre schön, wenn du auch mal als Pflegestelle fungieren könntest, aber das muss natürlich in Absprache mit dem Partner geschehen.
    Mich macht jedoch dein Männerbild etwas stutzig. Wie kommst du darauf, dass Männer immer "Nein" sagen zur Tierhaltung? Es scheint so, dass du von 2 Erfahrungen direkt auf alle Männer schließt. Da schwingt etwas Verbitterung mit.
    Erst der Vater, jetzt mein Freund.
    Bei einer Partnerschaft auf Augenhöhe sollten sich aber Kompromisse finden lassen, wenn eine Tierhaltung in den Alltag beider eingreift.
    ABER: er würde nicht einmal ein Aquarium akzeptieren?! Kann ich kaum ernst nehmen. Damit hätte er doch gar nichts zu tun. Das lässt du dir doch dann nicht verbieten, oder?
    Du bist doch nicht mehr die folgsame/abhängige Tochter.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aber er akzeptiert kein Tier. Er würde nichtmal ein Aquarium akzeptieren - dabei hat er mich mit Hund, 2 Kaninchen, 3 Wüstenrennmäusen und 1 Aquarium kennengelernt
    Und wo sind die alle geblieben?
    aber ist denn Verzicht ein Kompromiss?
    Die Antwort kennst du selber.

  3. Inaktiver User

    AW: Männer und Tierhaltung

    Also, das Aquarium war, als ich umziehen wollte, nach dem Wasserablassen erkennbar kaputt. Ein Wunder, dass es noch nicht ausgelaufen war - die Dichtungen waren kaputt. Bisher hatte ich kein Geld für ein Neues.

    Die Kaninchen habe ich einer Freundin gegeben, da sie dort draußen bleiben konnten (mit noch mehr Kameraden), was vorübergehend bei mir nicht mehr ging und ich möchte jetzt nicht wieder eine Veränderung in ihr Leben bringen. Die Wüstenrennmäuse sind verstorben. Alles schade, aber nicht vermeidbar.

    Das ALLE MÄNNER so sind war natürlich nicht ganz so gemeint - ich wollte nur auf das Problem selbst irgendwie zu sprechen kommen. Und es fällt mir auch im Freundes- und Bekanntenkreis auf, dass die Männer bei den "Frauenideen" oftmals verneinend, zumindest aber zurückhaltend reagieren - während die Frauen Fußball gucken, sich für Autos interessieren und ihre Männer im Beruf unterstützen - Männer tun das meiner Erfahrung nach eben oft nicht. Gut, bei mir ist es so, dass ich mich zB sehr für Autos und Fußball interessiere - aber eben mehr für Tierschutz, Umweltschutz... - zudem interessiere ich mich aber eben auch für Sachen, die für meinen LG wichtig sind - obwohl ich sie eigentlich eher langweilig finde - andersherum ist das nicht so.

    Warum?

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    AW: Männer und Tierhaltung

    Das lässt sich nicht auf Männer verallgemeinern. Ich behandle Tiere, die mir begegnen gut, aber bei der Vorstellung von Tieren in meinem Haushalt läuft es mir eiskalt den Rücken runter.
    Du musst eben akzeptieren, dass nicht alle Menschen diese Liebe zu Tieren teilen. Egal ob Männer oder Frauen.

    Gruß

  5. Inaktiver User

    AW: Männer und Tierhaltung

    Makrele: Natürlich muss nicht jeder Tiere mögen (sonst hätte ich nicht irgendwann den "anderen" Halbtagsjob)...aber

    a) an meinen Hund hat er sich auch "gewöhnt" - und liebt sie jetzt sogar

    und

    b) DAS BIN ICH!

    Die Tiere - "bin ich"

    Ich hab ihn im Laufe der letzten 3 1/2 Jahre ja schon mehr dafür begeistern können, aber ich habe einfach das Gefühl, dass er es manchmal nicht versteht - und da ist es doch wurscht, ob es um Tierhaltung oder andere Sachen gehen würde. Okay, Tiere schränken irgendwo ein - anders, als zB Autos... Nichtsdestotrotz denke ich, dass Ihr versteht, was ich mein

    Er ist zB "das Geld" oder "sein Job", "seine Autos", "seine Musik"...und obwohl das Meiste davon für mich nicht wirklich wichtig ist bin ich auch da "bei ihm"...

  6. Inaktiver User

    AW: Männer und Tierhaltung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Makrele: Natürlich muss nicht jeder Tiere mögen (sonst hätte ich nicht irgendwann den "anderen" Halbtagsjob)...aber

    a) an meinen Hund hat er sich auch "gewöhnt" - und liebt sie jetzt sogar

    und

    b) DAS BIN ICH!

    Die Tiere - "bin ich"

    "...

    Weißt du wenn einer von beiden in einer Partnerschaft eine so extreme Lebenseinstellung hat (und das hast DU, wenn du so eine Gleichung aufstellst : "Die Tiere ist gleich Ich")
    ist das eben schwierig für den anderen Partner.

    Und ich bin auch eine Frau und hätte ein ganz großes Problem mit so einer Lebenseinstellung, weil du für mich den Stellenwert von Tieren in meinen Augen "überhöhst", sie "vermenschlichst".
    Wenn ich dann noch als Partner das Gefühl hätte, das mit den Tieren ist meiner Freundin wichtiger als die Harmonie in der Beziehung, würde ich mich wahrscheinlich sogar trennen, denn da stimmt was nicht mehr an den Prioritäten.

    Einfach meine Meinung und ich hatte selbst schon zweimal Katzen bis zum Ende des jeweiligen Katzenlebens, insgesamt 6 Meerschweinchen, einen Hasen, 6 Goldfische und eine Schildkröte.

    Aber ich fand das beim Verreisen imme äußerst kompliziert, sehr einschränkend (wenn man z.B. mal übers WE weg möchte, viel Arbeit und teuer) und ich würde es nicht mehr wollen und hätte ein echtes Problem, wenn sich mein Freund z.B. plötzlich einen Hund zulegen wollen würde. ich würde dem nicht zustimmen und mich dagegen wehren.

    Wenn man im Lebensstil sehr unterschiedlich ist, ist das für die Beziehung prognostisch sehr ungünstig und man kann eine Beziehung nicht überstrapazieren mit sowas und erwarten, daß der andere da viele Kompromisse eingeht.
    Es paßt dann eben nicht, statistisch gesehen gibt es ja ziemlich viele Partner, die zu einem passen könnten...rein theoretisch. Also sollte man sich einen suchen, wo es besser paßt und bei schlechtem "fitting" konsequent sein.

    Es ist wohl eher deine Entscheidung, was dir wichtiger ist :
    Die Tiere oder dein Partner!

    Traurig sowas.
    Also wenn ich als Partnerin gegen eine übertriebene Tierliebe ankämpfen müßte, würde ich einen "Vogel" kriegen.

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    AW: Männer und Tierhaltung

    Wenn jemand keine Erfahrung mit eigenen Haustieren hat, dann weiß er vielleicht gar nicht, wie wichtig und gut sie für unsere Seele sind.
    Dann denkt er vielleicht nur "ein Fresser mehr, ein Kostenfaktor mehr, ein Zeitfresser mehr..." - und mehr nicht.

    Ich würde meinem Freund solange in den Ohren liegen, bis er zustimmt. Ihm liebevoll klarmachen, welch enorme Bedeutung ein Haustier für mich hat. Ihm ebenso klarmachen, was der Verzicht darauf für mich bedeuten würde.

    Vielleicht bin ich naiv, aber ich glaube, daß er, wenn er begreift, daß buchstäblich Dein Lebensglück davon abhängt (bei mir wäre das so!), einlenkt.

    Du tust es bei seinen Angelegenheiten ja auch, interessierst Dich usw. Und zum Glücklichsein gehören nunmal zwei die nehmen und geben.

    Laß den Kopf noch nicht hängen, gib nicht auf, Ihr bekommt das schon noch geregelt. Dein Glücklichsein muß ihm doch wichtig sein. Ich kann mir nix anderes vorstellen. Er hat vielleicht noch nicht kapiert, daß so ein "Nein" zu den Dingen die dem anderen wichtig sind, eigentlich nicht geht. Aber das kann man ändern. Er soll sich mal vorstellen, auf seine Angelegenheiten zu verzichten. Würde er sich geliebt fühlen, wenn Du das verlangen würdest?

    Nein, Dein Verzicht ist natürlich kein Kompromiss. Sondern das hieße, daß er seinen Willen bekommen hat, und Du nicht. Der Kompromiss ist, das es nicht mehr als X Tiere werden. Zum Beispiel. Oder aber auch nur Katzen, keine Hunde. Oder...oder...oder. Frag ihn, was seine ärgsten Befürchtungen sind. Wohnungsverwüstungen? Daß er keine Ruhe mehr findet daheim? Oder was? Und dem kann man dann durch einen ensprechenden Kompromiss begegnen.

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


  8. Inaktiver User

    AW: Männer und Tierhaltung

    Ich stimme Karla48 voll zu.

    Im schlimmsten Fall musst du dir halt überlegen, ob du mit so einem Mann dein Leben verbringen willst.

  9. Inaktiver User

    AW: Männer und Tierhaltung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ich bin auch eine Frau und hätte ein ganz großes Problem mit so einer Lebenseinstellung, weil du für mich den Stellenwert von Tieren in meinen Augen "überhöhst", sie "vermenschlichst".
    Wenn ich dann noch als Partner das Gefühl hätte, das mit den Tieren ist meiner Freundin wichtiger als die Harmonie in der Beziehung, würde ich mich wahrscheinlich sogar trennen, denn da stimmt was nicht mehr an den Prioritäten.
    Ich finde die Wertungen mit "überhöhen" und "vermenschlichen" nicht wirklich hilfreich. Da wird Tierliebe ins Negative gekehrt. Der Mann hat die Frau doch als tierlieb kennengelernt. Sie ist sogar im Tierschutz aktiv.
    Was erwartet er denn? Das sie "ihm zuliebe" alles aufgibt?
    Sie passt sich ja meiner Ansicht nach schon zu sehr an. Für alles Interessen zeigen, was er tut, auch wenn es langweilig ist.
    Hier liegt der Hund begraben. Huch!

    Es geht doch darum, inwieweit ein Haustier in "sein Leben" eingreift. Was ist gegen Kaninchen oder Aquarium denn vorzubringen?
    Hat er überhaupt konkrete Argumente?

    Aber ich fand das beim Verreisen imme äußerst kompliziert, sehr einschränkend (wenn man z.B. mal übers WE weg möchte, viel Arbeit und teuer) und ich würde es nicht mehr wollen und hätte ein echtes Problem, wenn sich mein Freund z.B. plötzlich einen Hund zulegen wollen würde. ich würde dem nicht zustimmen und mich dagegen wehren.

    Wenn dein Freund sich darum kümmern würde, ist doch alles ok.
    Außerdem vermisse ich bei deiner Argumentation die Tierliebe. Es wird nur der Aufwand und Geld aufgerechnet.

    Es ist wohl eher deine Entscheidung, was dir wichtiger ist :
    Die Tiere oder dein Partner!
    Nö, ist auch seine Entscheidung. Was ist ihm wichtiger die Partnerin mit ihrer Tierliebe, so wie er sie kennengelernt hat oder ein angepasstes Frauchen, das nach seiner Pfeife tanzt?

    Ich vermisse Argumente gegen ein Haustier von Laras Partner.
    Hat er Angst, dass die Arbeit an ihm hängenbleibt?
    Oder will er die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Partnerin?
    Oder hat er Angst, dass er den kleinen Finger reicht und sie die ganze Hand nimmt, und es alles in Animal Hording ausartet?

    Also wenn ich als Partnerin gegen eine übertriebene Tierliebe ankämpfen müßte, würde ich einen "Vogel" kriegen.
    Wie gesagt, ich entnehme deinen Worten keinerlei Tierliebe, da ist jegliche Hinwendung oder artgerechte Haltung ja schon "übertrieben".

  10. Inaktiver User

    AW: Männer und Tierhaltung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, ich entnehme deinen Worten keinerlei Tierliebe, da ist jegliche Hinwendung oder artgerechte Haltung ja schon "übertrieben".

    Ich mag Tiere, aber ich kann auch ohne sie leben.
    Ich habe keine "besondere Tierliebe" und stehe dazu.

    Die Tierhaltung war in Verbindung damit, daß sich meine Kinder gewünscht haben, mit Tieren groß zu werden. den Wunsch hatte ich ihnen erfüllt.

    Die erste Katze hatte ich allerdings vor meinen Kindern, weil ICH eine wollte und die habe ich auch geliebt, aber es war durchaus und trotzdem lästig, wenn ich verreisen wollte.

    So und nur weil ich da eher "Pragmatikerin" bin, fände ich es völlig unangemessen, mir jetzt eine mangelnde Fürsorge hier jetzt subtil unterstellen zu wollen.
    Also bitte erst gar nicht versuchen.

    Für mich gibt es in meinem Leben defintiv wichtigers als Tierhaltung und das muß erlaubt sein dürfen, sowas zu äußern, ohne gleich einen Spießrutenlauf zwecks vermeintlicher mangelnder Tierliebe auszulösen oder sonstige andere ideologische Diskussionen.

    Mehr habe ich auch zu dem Thema nicht zu sagen.

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